Qualitätskongress für den Veranstaltungsnachwuchs PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 09. Dezember 2010 um 14:22 Uhr

Der Veranstaltungsmarkt Deutschland gewinnt zunehmend an Bedeutung. Damit steigen die Anforderungen an adäquates Fachpersonal. In diesem Kontext sind neue Berufsfelder und neue Weiterbildungsmöglichkeiten entstanden, die dringend notwendig sind. Engagierte „Profis von morgen“ drängen mit fundierten Ausbildungen in den Veranstaltungsmarkt. „Vor diesem Hintergrund ist vor sechs Jahren die Idee eines Qualitätskongresses nur für unseren Veranstaltungs-Nachwuchs entstanden. Damit erfüllen wir die Anforderungen und Wünsche des Marktes, denn gerade die zunehmende Professionalisierung unseres Fachpersonals war unabdingbar. Mit unserem Qualitätskongress tragen wir gern dazu bei“, erklärt Jörn Raith, Vorsitzender des deutschen Fachverbandes für die Kongress- und Seminarwirtschaft (degefest), die Intention. Dabei versteht sich der Qualitätskongress, der bereits zum siebten Mal im Kongresszentrum Oberhausen stattfand, als ergänzende Maßnahme, um den Teilnehmern Themen aus der Veranstaltungspraxis näher zu bringen. Darüber hinaus bietet der Kongress den Teilnehmern Orientierungshilfen, um sich mit Fachleuten über die besonderen Anforderungen ihres künftigen Arbeitsumfeldes auszutauschen. Dienstleistungs-Unternehmen der Event-Branche komplettierten als Aussteller das besondere Angebot.
 
Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurden die sieben Workshops mehrfach hintereinander angeboten. Bereits bei der Opener-Rede von Professor Stefan Luppold (Karlshochschule International University, Karlsruhe), die sich dem viralen Marketing als Wirtschaftsfaktor widmete, wurde klar, dass sich der Qualitätskongress 2010 direkt am Puls der Zeit befindet. Sein ergänzender Workshop lautete „Veranstaltungsmarketing X.0 - Social Communities und virale Kampagnen“. Hand in Hand mit dem zunehmenden Verbreitungsgrad von Plattformen wie Facebook oder Twitter wächst die Möglichkeit, die virtuelle Welt auch für die Veranstaltungsbranche zu nutzen.
Und was kann oder muss jeder Einzelne beachten, um mit wenig Aufwand ein Event sicherer zu machen? Praxisnahe Beispiele rundeten den gut besuchten Workshop ab. „Wirtschaftsfaktor, aber nicht um jeden Preis“, lautete das Thema von Andreas Kienast, dem stellvertretenden degefest-Vorsitzenden, der an die Vernunft der Veranstalter appelliert und sich dem Ausreizen um jeden Preis in den Weg stellt. Erarbeitet wurden in diesem Workshop Inhalte, die sich an aktuellen Themen der Veranstaltungswirtschaft orientieren.
Wie sieht der tägliche Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Gier aus und was können wir dagegen tun? Wo liegen die Grenzen des Veranstalters? Und wie sehen die unterschiedlichen Betrachtungen der am wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg beteiligten Veranstaltungs-Partner aus? Weitere Workshop-Themen lauteten „Kopfarbeit statt Laufarbeit“ (Wolf Rübner, EventCampus e.K.), „Zeitgemäßes Präsentieren“ Jean Brauner (Eyerock Media) / Oliver Pietern (effex medienproduktion/ mediafloor), „Effiziente Lichtgestaltung - Grundlagen der LED-Anwendungsmöglichkeiten (Rainer Möller, Produktmanager Focon Showtechnic Vertriebs GmbH) und „One size fits not all - Die richtige Lautsprecherwahl für eine gelungene Veranstaltung, ein Muss!“ (Sven Haferkamp, Geschäftsführung der Firma AD Systems Audiotechnik GmbH).
Info: www.degefest.de
2010-12-09
 
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