Start Venues Neue DIN-Norm will Klarheit bei Tagungspauschalen schaffen

Neue DIN-Norm will Klarheit bei Tagungspauschalen schaffen

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Mit der DIN-Norm 33463 „Tagungspauschalen“ liegt erstmals ein einheitlicher Rahmen vor, der Mindestanforderungen für Tagungspauschalen festlegt. Ziel der Norm ist es, Angebote unterschiedlicher Hotels und Tagungsstätten vergleichbarer und transparenter zu machen und damit Beschaffungsprozesse zu vereinfachen.

Tagungspauschalen unterscheiden sich in der Praxis stark und können so Preise und Leistungsumfang für Kunden schwer zu vergleichen machen. Die DIN-Norm 33463 setzt hier an und will klar beschreiben, welche Leistungen mindestens in einer Tagungspauschale enthalten sein müssen. Das soll den Angebotsprozess für Anbietende und Kundschaft gleichermaßen vereinfachen. „Mit DIN 33463 schaffen wir eine klare Grundlage dafür, was eine Tagungspauschale mindestens leisten muss. Das erleichtert Hotels die Angebotsgestaltung und gibt Veranstaltern in der Tagungswirtschaft mehr Transparenz und Vergleichbarkeit. Die Norm ist das Ergebnis einer breiten Zusammenarbeit aus Praxis und Verbänden“, kommentiert DIN-Arbeitskreisleiter Alexander Wurster.

Die Norm definiert zum Beispiel Grundsätze zur Ausgestaltung einer Tagungspauschale, darunter den Mindest-Leistungsumfang in den Bereichen Service, Verpflegung und Raumvorbereitung.

Die Initiative zur DIN-Tagungspauschale ging von der Kooperation der Exzellenten Lernorte aus. Im zuständigen Arbeitskreis „Tagungshotels und -leistungen“ wurde die Norm in zwei Jahren erarbeitet. Eingebunden waren außerdem Experten des Hotelverband Deutschland (IHA), der Maritim Hotelgesellschaft sowie der HSMA. DIN 33463:2026-02 ist seit Februar 2026 veröffentlicht und über DIN oder DIN Media erhältlich.