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Große Medizin- und Technologiekongresse in 2018 in Berlin

Berlin zieht zunehmend digitale Veranstaltungen und große Medizinkongresse an. Der Kongresskalender des Berlin Convention Office von visitBerlin ist gut gefüllt und deutet auf eine positive Entwicklung hin.

„Berlin erwartet ein starkes Kongressjahr. Immer mehr internationale Veranstalter und Vordenker ziehen Berlin als Kongressmetropole in Betracht. Neben der Fokussierung auf Medizin- und Wissenschaftskongressen beobachten wir den Trend, dass zahlreiche Themen rund um Digitalisierung hier in Berlin besprochen werden“, sagt Iris Lanz, Director Conventions des visitBerlin Berlin Convention Office. Gründe seien die aktive Start-up-Szene der Stadt und die hervorragenden Möglichkeiten, Innovationskraft und Kreativität miteinander zu verbinden.

Berlins digitaler Konferenz-Sommer startet im Mai mit der Internetkonferenz re:publica, die unter dem Motto „Pop“ steht. (2. bis 4. Mai, 7.000 Teilnehmer, Station Berlin). Um kommerzielle Still- und Bewegtbilder geht’s beim Cepic-Kongress, der weltweit größten Veranstaltung in diesem Bereich (Cepic = Center of the Picture Industry, 30. Mai bis 1. Jun., Maritim proArte Hotel). Auch der dritte SingularityU Germany Summit tagt in Berlin. Themen sind unter anderem Cybersicherheit, -kriminalität und exponentielle Technologien in Berlin (4. bis 5. Juni, bcc Berlin Congress Center).

Die Noah Konferenz bringt 4.000 führende Köpfe der europäischen Internet- und Digitalwirtschaft zusammen (6. bis 7. Juni, Tempodrom). Rund 20.000 Teilnehmer der internationalen Tech-und Kreativ-Szene werden einige Tage später zum TOA Tech Open Air Festival erwartet (19. bis 22. Juni, Funkhaus Berlin).

Die von visitBerlin organsierte Berlin-Konferenz Q Berlin Questions mit internationalen Speakern findet im Herbst zum zweiten Mal statt. Themen sind Digitalisierung und weitere innovative und drängende Gesellschaftsfragen unserer Zeit (November). Eine Premiere für Berlin ist der OpenStack Summit, der erstmals nach Deutschland kommt und 8.000 internationale Experten aus dem Bereich Cloud-Computing empfängt (13. bis 15. November, CityCube Berlin).

Zum Diabetes Kongress 2018 – das erste Mal in Berlin – werden über 6.000 Teilnehmer erwartet (9.-12. Mai, CityCube). Nach zehn Jahren kehrt die Federation of European Neurosciences zurück nach Berlin. Zum größten internationalen neurowissenschaftlichen Treffen, kommen 8.000 Teilnehmer (7. bis 11. Juli, Messe Berlin).

Der World Health Summit findet zum zehnten Mal in der Hauptstadt statt. Das internationale Diskussionsforum für die großen globalen Gesundheitsthemen zieht rund 2.000 Ärzte, Wissenschaftler, NGOs, Politiker und Industrievertreter aus 90 Ländern nach Berlin (14. bis 16. Oktober, Kosmos).

Die Gesellschaft der EASD kommt erstmals nach Berlin. Zu diesem Jahrestreffen werden rund 18.000 Diabetologen erwartet – es ist damit für Berlin der größte Kongress des Jahres (1. bis 5. Oktober, CityCube Berlin). 7.500 Multiple-Sklerose-Mediziner treffen sich zum ECTRIMS-Kongress (10. bis 12. Oktober).

Innerhalb der Neurowoche 2018 gibt es drei Kongresse in fünf Tagen: Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie in Berlin veranstaltet den größten deutschsprachigen Medizinkongress; er zählt zu den drei besucherstärksten neurologischen Kongresse weltweit. Auch die Gesellschaft für Neuropädiatrie, die sich mit Krankheiten genetischen Ursprungs beschäftigt, und die Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie halten ihre Jahrestagungen in Berlin ab (30. Oktober bis 3. November, Messe Berlin). Der CPmed18, ein Gipfel der Präzisionsmedizin, findet im November statt (19. bis 21. November, Ameron Hotel Abion Spreebogen). Zum Jahresende kommen 9.000 Ärzte und Wissenschaftler für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde zum DGPPN-Kongress nach Berlin (28. November bis 1. Dezember, CityCube).

 Bereits 2017 waren die führenden Branchen im Berliner Kongressmarkt Medizin und Gesundheitswirtschaft (26 Prozent) sowie IT und Digitalwirtschaft (elf Prozent), gleichauf mit Konferenzen von Politik und öffentlichen Institutionen. Das geht aus der Kongressstatistik des Berlin Convention Office von visitBerlin hervor.

Info: convention.visitberlin.de

Q Berlin Questions (Foto: visitBerlin/Sebastian Gabsch)