Die International Federation of Exhibition and Event Services (IFES) hat gemeinsam mit dem Forschungspartner jwc eine internationale Studie zu Ausstellerausgaben, Einkaufsverhalten und Erwartungen an Messe- und Eventdienstleistungen gestartet. Die Untersuchung will eine international vergleichbare Datengrundlage schaffen und aufzeigen, wie Aussteller ihre Budgets verteilen, welche Kriterien ihre Entscheidungen beeinflussen und welchen Nutzen sie einzelnen Dienstleistungen zuschreiben.
Erfasst werden unter anderem Standfläche, Standbau und Gestaltung, Logistik und Transport, Unterkunft und Personal, Rigging sowie Marketing und Kommunikation. Darüber hinaus soll die Studie Unterschiede zwischen Regionen, Branchen und Veranstaltungsformaten sowie zwischen B2B- und B2C-Veranstaltungen untersuchen. Nach Ansicht von IFES liegen zu diesen Themen bislang deutlich weniger vergleichbare internationale Daten vor als zu Messeflächen, Besucherzahlen und allgemeinen Markttrends.
Das Projekt besteht aus zwei Teilen: einer Analyse der Entwicklung des globalen Messemarktes einschließlich Wachstumsmärkten und strukturellen Trends sowie einer internationalen quantitativen Ausstellerbefragung. Der dafür entwickelte Fragebogen behandelt Ausgaben, Dienstleistungsbedarf, Einkaufskriterien und den wahrgenommenen Beitrag einzelner Leistungen zum Messeerfolg. „Zu verstehen, wo Aussteller investieren, was sie an ihren Partnern schätzen und was ihre Entscheidungen beeinflusst, wird der Branche ein klareres Bild davon vermitteln, wie sich Kundenerwartungen unterscheiden und verändern“, sagt IFES-Präsident Jörg Zeissig. Die Untersuchung soll Mitgliedern und Partnerverbänden eine Vergleichsgrundlage bieten und ermöglichen, die Entwicklung von Märkten und Erwartungen über längere Zeiträume zu verfolgen.
IFES ruft seine Mitglieder und Branchenpartner dazu auf, die Befragung an Ausstellerkunden und ihre Netzwerke weiterzugeben. Eine breite Beteiligung aus unterschiedlichen Ländern, Branchen und Veranstaltungsformaten soll belastbare Vergleiche ermöglichen. Die Ergebnisse sollen Unternehmen dabei unterstützen, ihr Leistungsangebot weiterzuentwickeln und Investitionen an den Bedürfnissen der Aussteller auszurichten.
Die Befragung läuft noch bis Ende Oktober 2026. Die Auswertung ist für November vorgesehen, die Veröffentlichung der Ergebnisse bis zum Jahresende. Geplant sind kompakte Zusammenfassungen, regionale Vergleiche, grafisch aufbereitete Vergleichswerte und strategische Schlussfolgerungen. Langfristig soll die Untersuchung als Grundlage dienen, um Veränderungen bei Ausgaben, Erwartungen und Einkaufsprioritäten von Ausstellern zu erfassen. Zur Umfrage geht es hier.






















