Start Business Serviceplan Culture und fine lines launchen Urban Sports-Projekt

Serviceplan Culture und fine lines launchen Urban Sports-Projekt

55

Serviceplan Culture und fine lines Marketing gründen gemeinsam „Street Culture Dialogues“. Als professionelle Plattform für den deutschsprachigen Raum will Street Culture Dialogues einen Dialog zwischen Urban Sports Communities, Athleten und Marken auf Augenhöhe ermöglichen. Mit Podcast, Newsletter, Community-Events und strategischer Beratung möchten die beiden Cultural Engagement Agenturen so einen Raum kreieren, in dem kulturelle Authentizität und kommerzielle Zusammenarbeit sich gegenseitig verstärken statt widersprechen.

„In urbanen Kontexten braucht es heute mehr als klassisches Sportsponsoring“, erklärt Niko Backspin, Managing Partner bei Serviceplan Culture. „Communities reagieren sensibel darauf, wenn Marken ohne echtes kulturelles Verständnis auftreten. Gleichzeitig wissen viele CMOs, wie wichtig der Zugang zu diesen hochattraktiven Zielgruppen ist – und wir unterstützen sie dabei, diesen Zugang respektvoll und nachhaltig aufzubauen.” Skateboarding, BMX, Breaking, Parkour, Streetball, Snowboarding oder Surfing seien mehr als Sport und repräsentierten eigenständige Kulturen mit authentischen Communities, künstlerischen Ausdrucksformen und gesellschaftlicher Relevanz.

Street Culture Dialogues will nicht nur Marken Zugang zu Communities schaffen, sondern Athleten, politische Stakeholder, Event-Organisatoren und kulturelle Protagonisten befähigen, ihre Position gegenüber kommerziellen Partnern zu stärken. „Wir sehen zu oft, dass talentierte Skater oder B-Boys Deals unterschreiben, die ihre Glaubwürdigkeit in der Community ruinieren – weil niemand ihnen gezeigt hat, wie sie ihre kulturelle Integrität absichern können“, sagt Jonathan Wronn, Gründer von fine lines Marketing. „Street Culture Dialogues übersetzt in beide Richtungen: Wir erklären Marken die kulturellen Codes. Und wir geben Communities das Wissen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, ohne sich zu verkaufen.“

Street Culture Dialogues startet bewusst mit einem Multi-Format-Ansatz: Im eigenen Podcast sprechen Leo Preisinger und Niko Backspin ab März mit Athleten, Fotografen, Event-Organisatoren und Marken-Strategen über die Balance zwischen kultureller Authentizität und kommerziellem Erfolg. Mit dabei sind Pro-Skaterin Steffi Wolter über Female Empowerment in männerdominierten Szenen oder Breaking-Pionier Marco Baaden über Cultural Appropriation nach Paris 2024 und Pro-Snowboarder Ethan Morgan über die Bedeutung von Communities im Leistungssport.

Community-Events mit Panel-Diskussionen, Networking und kulturellem Rahmenprogramm sind für 2026 im Rahmen der SKTW in Berlin sowie während Flat du Palais in Stuttgart geplant. Das Format feierte bereits Premiere im Herbst 2025 im Hamburger Haus der Kommunikation der Serviceplan Group.

Serviceplan Culture bringt in das Projekt seine Expertise aus Cultural Engagement Projekten für Kunden wie die Rügenwalder Mühle, den FC St. Pauli, Indeed, NicNac’s oder die Techniker Krankenkasse ein. Die Kölner Agentur fine lines Marketing verfügt über tiefe Verwurzelung in Urban Sports Communities. Das Team um Jonathan Wronn und Leo Preisinger steht unter anderem hinter dem Skateboarding-Event SKTWK.