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MICEcraft: Next-Gen-Format des GCB am 8. und 9. Dezember

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Wie lassen sich Informationen und Daten fundiert bewerten? Welche Kompetenzen braucht es, um digitale Technologien und KI verantwortungsvoll im Berufsalltag einzusetzen? Mit diesen Fragen will sich MICEcraft 2026 am 8. und 9. Dezember in den Design Offices Leipzig Post beschäftigen. Das Lern- und Netzwerkformat des GCB German Convention Bureau richtet sich an Young Professionals aus Eventmanagement, Marketing, Kommunikation und Hospitality sowie an Studierende mit erster Praxiserfahrung. Destinationspartner ist das Leipzig Convention Network.

Künstliche Intelligenz, datenbasierte Prozesse und neue digitale Anwendungen verändern Tätigkeiten und Rollenprofile in der Welt von Business Events. Damit verschieben sich auch die Anforderungen an Fachkräfte: Neben der sicheren Nutzung neuer Technologien gewinnen die kritische Einordnung von Informationen, der reflektierte Umgang mit Daten sowie die Fähigkeit, Ergebnisse zu bewerten und ihre Qualität zu sichern, an Bedeutung. Gleichzeitig erhöhen demografischer Wandel und Fachkräftemangel den Handlungsdruck, Nachwuchskräfte gezielt zu fördern und langfristig für den Tagungs- und Kongressstandort Deutschland zu gewinnen.

Hier setzt „MICEcraft – Next Gen Learning for Business Events“ an: das praxisorientierte Lern- und Netzwerkformat des GCB findet am 8. und 9. Dezember 2026 zum zweiten Mal statt.

MICEcraft richtet sich an Young Professionals bis 30 Jahre beziehungsweise mit maximal fünf Jahren Berufserfahrung in Eventmanagement, Marketing, Kommunikation oder Hospitality. Auch Studierende mit erster Praxiserfahrung können teilnehmen. Ziel ist es, relevante Kompetenzen zu stärken, den Austausch untereinander zu fördern und Nachwuchskräften neue Perspektiven für ihre Arbeit zu eröffnen. Inhaltlich knüpft MICEcraft 2026 an zentrale Erkenntnisse der „Future Meeting Space“-Forschung von GCB und Fraunhofer IAO an. Diese zeigen, dass KI- und Datenkompetenz zunehmend zur Grundvoraussetzung werden, sich Berufsbilder und Rollenprofile verändern und kontinuierliches Lernen an Bedeutung gewinnt. Unternehmen benötigen Fachkräfte, die technologische Entwicklungen nicht nur anwenden, sondern auch einordnen, bewerten und mit konkreten beruflichen Aufgaben verbinden können. Das Programm von MICEcraft konzentriert sich auf zwei Kompetenzfelder: Informations- und Medienkompetenz sowie Digital und Data Literacy. Ziel ist es, Informationen, Daten und Technologien reflektiert, verantwortungsvoll und praxisorientiert zu nutzen.

Der erste Main Track widmet sich der Informations- und Medienkompetenz. Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach und Prof. Dr. Elisabeth Kaliva von der TH Köln ordnen ein, wie sich der Future-Skills-Gedanke entwickelt hat und welche gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz er besitzt. Dabei stehen auch die Auswirkungen von KI auf die Nutzung und Bewertung von Informationen und Medien im Fokus.

Im zweiten Main Track steht Digital & Data Literacy im Mittelpunkt. Jamina Mertz, Leiterin Digitalstrategie und Digitales Marketing bei der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, beleuchtet digitale Transformationsprozesse, datenbasierte Entscheidungen und den Einsatz digitaler Kompetenzen aus der Praxis einer Destination.

Ergänzend zu den Main Tracks bearbeiten die MICEcraft-Teilnehmenden sogenannte Side Quests. In Lernstationen sowie Selbstlern- und Experimentierräumen setzen sie sich nach dem Do-it-yourself-Prinzip mit Kommunikation, Problemlösung und Kreativität auseinander. Peer Learning, Austausch und praktische Anwendung stehen dabei im Vordergrund. Die Side Quest „Kommunikation“ wird beispielsweise von Juliane Matthias geleitet, Leiterin MDR-Studiotour & Marketing sowie Green Consultant Film & TV (IHK) bei der Media City Atelier Leipzig, die zugleich Partner dieser Side Quest ist.