Start Business insglück erhält Zertifizierung nach ISO 20121

insglück erhält Zertifizierung nach ISO 20121

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Die Kreativagentur insglück hat ihr Veranstaltungsmanagementsystem nach ISO 20121:2024 zertifizieren lassen. Die Zertifizierung durch IT_ZERT Deutschland umfasst das weltweite Projektgeschäft der Agentur und gilt bis August 2029.

Für die Zertifizierung hat insglück nach eigenen Angaben in den vergangenen zweieinhalb Jahren bestehende Nachhaltigkeitsaktivitäten gebündelt, Prozesse weiterentwickelt und zusätzliche Strukturen geschaffen. Dazu zählen eine eigene Stelle für Sustainability Management, messbare Ziele und Kennzahlen sowie definierte Nachhaltigkeitsanforderungen für Einkauf, Partner und Dienstleister. Ein Supplier Code of Conduct und entsprechende Regelungen in den Einkaufsbedingungen sollen diese Anforderungen verbindlich machen.

Auch die Projektnachbereitung ist Teil des Managementsystems. Erkenntnisse und identifizierte Verbesserungspotenziale sollen in nachfolgende Projekte einfließen. „Entscheidend ist, dass Nachhaltigkeitsaspekte nicht vom einzelnen Briefing oder persönlichen Engagement abhängen, sondern fest in unseren Prozessen verankert sind“, sagt Christoph Kirst, Chief Strategy Officer bei insglück.

Die Agentur insglück beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit entsprechenden Standards. 2012 erhielt insglück das damalige Branchensiegel „Sustainable Company powered by Famab“. Seit 2022 lässt die Agentur ihre Nachhaltigkeitsleistung jährlich durch EcoVadis bewerten. 2023 unterzeichnete sie die Charta der Vielfalt. Im Februar 2024 startete die Vorbereitung auf die ISO-Zertifizierung im dritten ISO-20121-Konvoi des Branchenverbands fwd:. 2025 gehörte insglück außerdem zu den Erstunterzeichnenden eines Branchen-Manifests für nachhaltigere Events.

Das zertifizierte Managementsystem deckt Beratung, Konzeption, Entwicklung, Planung, Organisation und Umsetzung von Projekten ab. Dazu zählen insbesondere Livekommunikation, Events, Spatial Experience und Markenkampagnen in physischen, digitalen und hybriden Formaten.

Neben Energie, Material, Mobilität und Emissionen berücksichtigt das System auch soziale und wirtschaftliche Faktoren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erfassung des eigenen CO₂-Fußabdrucks. Perspektivisch sollen zudem projektbezogene Scope-3-Emissionen erfasst und bewertet werden.