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Kaiserschote interpretiert kölsche Küche neu

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Die Kaiserschote übernimmt erstmals das Catering bei der Recharge Lounge in Köln. Für das Netzwerkformat am 17. September 2026 entwickelt der Caterer ein Konzept, das bekannte Gerichte und Zutaten aus der Region neu interpretiert. Rund 300 Gäste werden bei La Linea/Volvo am Raderberggürtel erwartet.

Die Recharge Lounge hat sich als Netzwerkformat in Köln etabliert und bringt Gäste aus Wirtschaft, Medien, Kultur, Sport und Veranstaltungsbranche zusammen. Musik, Gastronomie und Networking bilden den Rahmen der Veranstaltung. Für die Kaiserschote bedeutet der neue Auftrag damit nicht nur die Versorgung der Gäste, sondern auch die Möglichkeit, das eigene Cateringkonzept in einem branchenübergreifenden Umfeld zu präsentieren.

Ausgangspunkt für das kulinarische Konzept war die Vorgabe eines authentischen und unkomplizierten kölschen Caterings. Statt bekannte Klassiker unverändert anzubieten, greift die Kaiserschote typische Zutaten, Gerichte und Begriffe auf und übersetzt sie in ein zeitgemäßes Eventcatering. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Köln kulinarisch dargestellt werden kann, ohne sich auf Folklore und bekannte Standards zu beschränken.

Den Auftakt bildet ein Picknick unter dem Titel „Op d’r Blömcherwies“. An der interaktiven Station können die Gäste unter anderem eine Halve-Hahn-Praline selbst fertigstellen. Dafür werden marinierte Gouda-Würfel aufgespießt und anschließend durch Schwarzbrot-Crumble, Gartenkresse und essbare Blüten gerollt.

Auch „Himmel un Ääd“ erhält eine neue Form. Karamellisierte Flönz wird auf Roggenbrot angerichtet und mit Apfel, Verjus und Ingwer kombiniert. Mini-Reibekuchen ergänzen die Vorspeisen. Sie werden wahlweise mit Räucherlachs und Sauerrahm oder vegetarisch mit Apfelkompott und Schwarzbrot serviert.

Bei den Hauptspeisen verlässt das Konzept die klassische rheinische Küche noch deutlicher. Die Station „Sashimi Sunny Side Up“ präsentiert marinierten Fisch auf einem beleuchteten Eisblock. Die Gäste erhalten den Fisch sowohl roh als Sashimi als auch kurz gegrillt. Zander-Sashimi kombiniert die Kaiserschote mit einer Perlgraupen-Bowl und fermentiertem Krautsalat in Anlehnung an Wakame.

Regionaler fällt die „Ääpelschlot“-Bowl aus. Kartoffeln aus Frechen treffen dabei auf Rinderfrikadellchen, Rauke, Radieschen und Joghurt-Dressing. Ein Linsensalat mit Speck, Balsamico und rheinischer Rübenkraut-Crema ist ebenfalls vorgesehen und wird alternativ in einer veganen Variante angeboten.

Interaktion spielt auch bei den Kartoffelwaffeln eine Rolle. Sie werden aus regionalen Kartoffeln vor Ort frisch gebacken und anschließend von den Gästen selbst zusammengestellt. Zur Auswahl stehen unter anderem Kräuterfrischkäse, Käsecreme und Kresse, die direkt an der Station „geerntet“ werden kann. Eine Streusel-Bar mit Haselnüssen, Leinsamen, Sonnenblumen- und Kürbiskernen, Hirse-Pops und Walnüssen ergänzt das Angebot.

Zum Abschluss setzt der Caterer erneut auf eine Live-Station. „Kölsche Arme Ritter“ werden vor den Augen der Gäste zubereitet und als langes Arrangement mit Waldbeeren und Vanillesauce angerichtet. Beleuchtungselemente werden dabei Teil der Präsentation.

Mit der Mischung aus regionalen Bezügen, Live-Zubereitung und Beteiligung der Gäste greift die Kaiserschote mehrere Entwicklungen im Eventcatering auf. Speisen sollen nicht allein der Versorgung dienen, sondern gleichzeitig Gesprächsanlass und Bestandteil der Inszenierung sein. Bekannte kulinarische Referenzen bilden dabei den Ausgangspunkt und werden in Präsentation und Zubereitung neu interpretiert.

Hinter der Kaiserschote steht Gründer André Karpinski, der 1987 seine Ausbildung zum Koch begann und das Kölner Cateringunternehmen seit mehr als 30 Jahren prägt. Neben kulinarischen Konzepten spielen dabei Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit eine Rolle. Parallel vollzieht das Unternehmen einen Generationenwechsel: Sohn Miró Karpinski übernimmt verstärkt Verantwortung für Prozesse, Digitalisierung, Marketing und skalierbare Strukturen. André Karpinski konzentriert sich stärker auf Kunden, kreative Konzepte, Networking und strategische Partnerschaften. 2025 zählte zu den erfolgreichsten Geschäftsjahren des Unternehmens.

Für die Kaiserschote bietet die Premiere bei der Recharge Lounge zudem einen direkten Zugang zum Kölner Netzwerk der Veranstaltung. Der Caterer kann bis zu 20 eigene Gäste für den Abend einladen. Interessenten können sich per E-Mail an Kaiserschote-Gründer André Karpinski unter a.karpinski@kaiserschote.de wenden. Nach einem kurzen persönlichen Austausch sollen die verfügbaren Plätze in der Reihenfolge der Anfragen vergeben werden.

Die Recharge Lounge findet am 17. September ab 18 Uhr bei La Linea/Volvo, Raderberggürtel 2 in Köln, statt.