Für ein Strategie-Meet-up hat hms eine großflächige Industriehalle temporär in eine Konferenz- und Eventlocation umgewandelt. Rund 376 Teilnehmer, 26 Speaker sowie Partner und Aussteller kamen für eineinhalb Tage zusammen, um an strategischen Themen und zukünftigen Entwicklungen zu arbeiten. Im Mittelpunkt standen drei modulare Breakout-Räume innerhalb der bestehenden Hallenstruktur, die für parallele Meetings, Präsentationen und Workshops genutzt wurden.
Das Raumkonzept mit Plenumsbereich, Auditorium, Partnerflächen und Networking-Zonen wurde vom Veranstalter definiert. Die Umsetzung zentraler Raumlösungen übernahm hms design solutions aus Heilbronn. Ziel war es, innerhalb der offenen Industriearchitektur temporäre Arbeits- und Kommunikationsbereiche zu schaffen, ohne bauliche Eingriffe vorzunehmen.
Zum Einsatz kamen modulare Raum-in-Raum-Systeme, die speziell für temporäre Veranstaltungen entwickelt wurden. Solche Breakout-Räume ermöglichen es, große Teilnehmergruppen in parallele Arbeitsphasen aufzuteilen und anschließend wieder in gemeinsame Formate zusammenzuführen. Besonders in offenen Hallenstrukturen spielt dabei die akustische Abschirmung eine wichtige Rolle.
Die drei Breakout-Räume verfügten jeweils über rund 140 Quadratmeter Fläche. Jeder Raum maß etwa 17,5 mal 8 Meter bei einer Höhe von 2,5 Metern und war mit fünf integrierten Zugangslösungen ausgestattet. Insgesamt wurden rund 155 laufende Meter Wand mit einer Gesamtfläche von etwa 400 Quadratmetern installiert.
Verwendet wurde ein Akustikwandsystem, das sich laut Unternehmen noch in der Entwicklung befindet und bei der Veranstaltung erstmals in diesem Umfang genutzt wurde. Der mehrschichtige Aufbau der Wände sollte die Schallabsorption innerhalb der Halle verbessern und gleichzeitig eine klare räumliche Struktur schaffen. Die Wandflächen ließen sich individuell bedrucken und an das Erscheinungsbild der Veranstaltung anpassen.
Ergänzt wurde das Konzept durch neu entwickelte Netzwerktische für Partner- und Ausstellerflächen. Die Präsentationseinheiten verfügten über jeweils zwei integrierte Screens und eine Software zur automatisierten Steuerung von Inhalten. Für die zusätzliche Strukturierung der Fläche und zur Verbesserung der Raumakustik wurden rund 1.800 Quadratmeter Teppichboden verlegt. Aufbau und Installation erfolgten innerhalb von drei Tagen, der Abbau an einem weiteren Tag.























