Start Business boe 2026: KI, Business und Begegnung im Messeformat

boe 2026: KI, Business und Begegnung im Messeformat

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Die boe international 2026 hat ihre Rolle als eine der führenden Fachmessen der Eventbranche eindrucksvoll bestätigt. Mit einem Fokus auf Künstliche Intelligenz, Innovation und Business bot die Veranstaltung in der Messe Dortmund einen starken Auftakt ins Veranstaltungsjahr. Besonders die Qualität der Gespräche, die Relevanz des Netzwerks sowie die Vielzahl neuer Formate und Premieren wurden von den Teilnehmenden positiv bewertet.

Die neue Positionierung und der überarbeitete Markenauftritt stärkten die Wahrnehmung der Messe als zukunftsweisende Plattform. Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe, betonte: „Die boe international 2026 hat frische Energie ausgestrahlt – inhaltlich wie visuell. Das positive Feedback bestätigt unseren Kurs.“

Auch aus Sicht der ideellen Trägerschaft durch die fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft bleibt die boe ein zentrales Element der Branche. Markus Illing, Vorstandsvorsitzender des Verbands, hob die Relevanz von Messen für Vertrauen und Beziehungen hervor: „Events sind heute strategische Führungstools – nicht Show, sondern Dialog.“

Zu den inhaltlichen Highlights zählten neue Formate wie die startup & innovation area mit Pitch-Duellen, der KI-Schwerpunkt plAIground, zahlreiche Masterclasses, Fireside Talks und interaktive Workshopangebote. Erstmalig wurde das GSA Business Forum in die Messe integriert.

Auf fünf Themenbühnen wurde die Vielfalt der Branche abgebildet: vision stage, safety & security, digital & events, acts on stage und der Startup-Bereich. Künstliche Intelligenz war durchgängig präsent – etwa bei Christian Poell (INPROSA) über strategischen KI-Einsatz im Eventbereich, bei Colja Dams (Vok Dams Gruppe) über digitale Zwillinge oder bei Thomas Kenyeri (Kesch) mit dem Event & Brand Experience Trend Report 2026.

Auch die praxisnahen Beiträge fanden großen Anklang: Pia Leimke (American Express GBT) präsentierte das Research Paper „Art + Science behind unforgettable events“, während Lea Sindel (Metricool) aufzeigte, wie Video-first-Strategien Formate wie Reels oder Shorts prägen.

Im Fokus stand zudem die neue KI-Erlebnisfläche plAIground. Besonders gefragt waren Sessions wie „Prompt, don’t pitch“ mit Jan Götze und Patric Weiler zur Effizienz von KI im Eventgeschäft sowie ein Workshop zur KPI-Entwicklung für Messen und Sponsoring, moderiert von Juliane Jähnke und Jörg Zeisig.

Impulse zu Zukunft und Gesellschaft lieferte Tristan Horx mit einem Vortrag über gesellschaftliche Veränderung, während Carlos Mats über die Auswirkungen allgemeiner KI nachdachte. Ergänzt wurde das Programm durch ein bvik-Panel zur Rolle von Events als Experience- und Pipeline-Plattform.

Mit Ausstellern aus zwölf Ländern – darunter China, Singapur, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande – zeigte sich die boe international 2026 internationaler als im Vorjahr. Über 400 Marken deckten die gesamte Wertschöpfungskette der Veranstaltungswirtschaft ab. Der Anteil internationaler Aussteller stieg zum dritten Mal in Folge.

Eine Befragung unter den Fachbesuchern ergab eine hohe Zufriedenheit: 88 Prozent planen einen erneuten Besuch. Das breite Angebot an Innovationen, Premieren und Branchentrends wurde als relevanter Businessmehrwert hervorgehoben. Auch die hohe Entscheiderdichte – viele Besucher sind direkt in Einkauf und Beschaffung involviert – unterstreicht die Qualität der Messe.

Aussteller berichteten von hoher Frequenz, qualifizierten Kontakten und direkter Businessrelevanz. Benedikt Augustin (rentitNOW) lobte die Startup-Fläche als zusätzlichen Anziehungspunkt. Christian Haas (Octanorm) bezeichnete die Messe als idealen Ort für den Launch des neuen Corporate Designs. Auch Aventem, das 2026 sein 20. Jubiläum feiert, und die Grand Hall Zollverein zeigten sich zufrieden mit Austausch und Netzwerkmöglichkeiten.

Die nächste boe international findet am 20. und 21. Januar 2027 in Dortmund statt. Schon jetzt deutet sich an: Die Kombination aus Innovationsplattform, Businessnetzwerk und Begegnungsraum wird auch dann wieder für starke Impulse sorgen.