Das Architekturbüro Ferdinand Heide wird die neuen Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden planen. Bis 2018 soll in der hessischen Landeshauptstadt das modernste Kongress- und Veranstaltungszentrum Deutschlands entstehen. Oberbürgermeister Sven Gerich zeigte sich anlässlich der förmlichen Vertragsunterzeichnung im Rathaus überzeugt: „Mit dem Büro Heide haben wir einen ausgezeichneten Partner gefunden. Er wird uns helfen, mit den neuen Rhein-Main-Hallen unsere Stellung als weltoffene Ausstellungs- und Kongressstadt deutlich zu stärken.“ Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel betonte: „Mit dem Neubau werden wir Wiesbaden national und international bekannter und noch attraktiver machen. Alles läuft nach Plan.“
Das neue Veranstaltungszentrum soll auf rund 20.000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche Platz für bis zu 10.000 Personen bieten – verteilt auf verschiedene Hallen und Säle inklusive einer integrierten Multifunktionshalle mit bis zu 5.000 Plätzen. Ebenso sind Service-Räume angedacht. Mehrere Publikumseingänge sollen einen störungsfreien Parallelbetrieb gewährleisten. Ein neues Hauptfoyer mit 2.000 Quadratmetern ist wie auch eine zweigeschossige Tiefgarage mit 1.000 Stellplätzen angedacht. Der Abbruch der jetzigen Rhein-Main-Hallen erfolgt im zweiten Halbjahr des Jahres 2014, der Neubau der neuen Rhein-Main-Hallen beginnt Anfang des Jahres 2015. Die Baurealisierung erfolgt im Zeitraum 2015 bis Ende 2017.
Mit der Vergabe ist auch ein wichtiger Meilenstein in der Realisierung des Projektes geschafft. Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel erläutert: „Alle Projektschritte bis zum Neubau der Rhein-Main-Hallen verlaufen planmäßig und können ohne Verzögerung umgesetzt werden.“ Bis zum kommenden Sommer, so Bendel, habe nun das Architekturbüro Heide Zeit, seine Entwürfe – von der Vorplanung über die Entwurfsplanung bis hin zur Genehmigungsplanung – zusammen mit der Stadt zu erarbeiten. Darüber hinaus sei das Büro beauftragt, erste Leitmotive für die Ausführungsplanung zu erarbeiten. Mit einem Abriss der alten Hallen sei dann ab August 2014 zu rechnen. Parallel waren bereits einzelne Fachplanungsleistungen ausgeschrieben und vergeben worden. Darunter sind Planungen für die Baufeldfreimachung und diverse Baugrunduntersuchungen. Außerdem sind Planungsleistungen für technische Ausführungen wie Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro und Licht sowie die Tragwerksplanung zu erstellen. Bendel erläutert: „Mit der Vergabe der Planungsleistungen kommen wir dem Neubau ein großes Stück näher. Daran liegt uns deshalb sehr viel, weil wir nur so über eintausend Arbeitsplätze und lebenswichtige Einnahmen für Handel, Hotellerie und Gastronomie in unserer Stadt halten und sichern können.“
Info: www.wiesbaden.de























