„Das Kongressgeschäft ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor für Berlin“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „International spielt unsere Stadt in der Spitzengruppe – und die Nachfrage ist bisher ungebrochen. Um diesen Erfolg zu halten, müssen wir in Berlin weiterhin attraktive Angebote schaffen.“
Die Zahl der Übernachtungen ist im vergangenen Jahr auf 7,9 Millionen gestiegen, das ist ein Zuwachs von 2,6 Prozent im Vergleich zu 2016. Ein Viertel aller Hotelübernachtungen in Berlin gehen damit auf das Kongressgeschäft zurück.
Mehr als ein Viertel aller Tagungen und Kongresse lassen sich der Branche „Medizin, Pharma, Gesundheit“ zuordnen. Dahinter folgen die Branchen „IT/Digitalwirtschaft“ sowie „Politik/öffentliche Institutionen“ mit jeweils elf Prozent. Deutschland bleibt der wichtigste Markt für Berlin, Großbritannien und USA/Kanada folgen auf Platz zwei und drei.
Der Gesamtumsatz der Tagungs- und Kongressbranche beträgt insgesamt 2,51 Milliarden Euro. Dabei geben übernachtende Teilnehmer mit 246 Euro pro Tag deutlich mehr Geld aus als im Jahr zuvor (2016: 237 Euro). 43.200 Vollzeitarbeitsplätze sichert der Veranstaltungsmarkt in Berlin (2016: 41.500).






















