Fachbeiträge von Branchenexperten versuchen hier die Personalproblematik zu verdeutlichen und aus ihrer Sicht Lösungsansätze und Denkanstöße zu geben.
Die Autoren erläutern in ihrem einführenden Beitrag den Gesamtkontext der Personalarbeit im Veranstaltungssektor hinsichtlich der Qualifikationsoptionen, der Arbeitsinhalte im Personalbereich sowie die Besonderheiten des Eventmitarbeiters in Arbeitsstruktur und Status.
Hierbei spannen sie den Gesamtzusammenhang der Publikation auf, um dann die Beiträge der Branchenexperten im Gesamtkontext einzuordnen.
Die Suche nach dem idealen Bewerber mit passenden Kompetenzen und Qualifikationen versuchen Ilona Jarabek und Antje Münsterberg als Vertreterinnen des Europäischen Verbands der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) mit der Vorstellung der Ausbildungsinitiative der Veranstaltungswirtschaft zu beantworten.
Dass hierbei nach dem eigentlichen Recruiting die Arbeit als Arbeitgeber erst richtig intensiv wird, stellt Sandra Neureither (Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum, Wiesloch) in ihrem Beitrag dar und erläutert anhand der „Palatin-Formel“, wie aktiv und damit attraktiv man als Arbeitgeber in der Mitarbeiterbindung sein kann.
Da häufig bei Veranstaltungsproduktionen verschiedene Dienstleister und Freelancer kooperieren, geht Amin Guellil (uCastMe, Berlin) auf den selbstständigen Mitarbeiter in diesem Konstrukt und vor dem Hintergrund der Scheinselbstständigkeitsproblematik ein. Einen richtungsweisenden Ansatz vertritt Dr. Simone Burel (Linguistische Unternehmenskommunikation, Mannheim), die mit Blick auf den „hybriden Mitarbeiter“ die besondere Position des Mitarbeiters im Veranstaltungssektor als Teil einer Eventproduktion würdigt. Dabei existieren viele Überschneidungen bei der Veranstaltungsproduktion, als Gesamtleistung alle an den Gewerken Beteiligten, mit der Mannschaftsleitung beim Teamsport, hier beteiligte Spieler, Trainer und Betreuer. Auf diese Gemeinsamkeit bzw. auch Option, aus dem Teamsport für die Veranstaltungsorganisation zu lernen, geht Dr. Claudia Reidick (TU Kaiserslautern) in ihrem Beitrag ein.
Die Publikation steht auf der Homepage der DHWB zum Download bereit.
Info: www.dhbw-mannheim.de






















