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Arbeiten am Carmen Würth Forum fertiggestellt

Der von David Chipperfield Architects entworfene Erweiterungsbau für das Kultur- und Kongresszentrum Carmen Würth Forum im baden-württembergischen Künzelsau ist fertiggestellt. Der neue Gebäudeflügel ergänzt den Kammermusiksaal und den Großen Saal auf 5.500 Quadratmetern Gesamtfläche um einen flexibel nutzbaren Konferenzbereich und ein Kunstmuseum mit Café und Foyer. Das Kunstmuseum, das Museum Würth 2, ist bereits für Besucher geöffnet. Es zeigt Hauptwerke der Moderne und Gegenwart der Sammlung Würth. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG investierte rund 39 Millionen Euro in den Anbau.

Mit über fünf Meter hohen Räumen bietet das Museum Würth 2 nun die Umgebung für Stücke der zeitgenössischen und modernen Kunst der Sammlung Würth. Eine Decke mit mattierten Gläsern sorgt für wechselnde Beleuchtungsstimmungen. Über ein verglastes Belvedere ermöglicht das Museum Blicke in die Weite der hohenlohischen Landschaft und in den erweiterten Skulpturengarten rund um das Carmen Würth Forum mit Arbeiten international renommierter Bildhauer von Niki de Saint Phalle bis Tony Cragg. Im Kabinett im Untergeschoss haben kleinere Formate und lichtempfindliche Arbeiten Quartier bezogen.

Ein Innenhof mit viel Grün, um den ein Kunstshop und das Café Atrium gruppiert sind, verbindet Museum und Konferenzbereich. Der neue Tagungsbereich umfasst elf kombinierbare Räume für bis zu 700 Personen. Als ergänzendes Angebot zum Großen Saal für Veranstaltungen mit bis zu 2.500 Personen ermöglichen diese Meetingräume nun auch kleinere Sitzungen oder Großveranstaltungen mit parallel ablaufenden Workshops und Ausschusssitzungen.

Info: www.carmen-wuerth-forum.de

Carmen Würth Forum Vorplatz, Blick in den Konferenzbereich (Fotos: Simon Menges)

m:con macht Congress Center Rosengarten für den Betrieb fit

Die Mitarbeiter der m:con haben in der veranstaltungsfreien Zeit das Congress Center Rosengarten in Mannheim an die aktuellen Vorgaben für die Durchführung von Events angepasst. Gemeinsam mit einem externen Beraterteam wurde an der Erstellung eines Hygienekonzepts für verschiedenste Veranstaltungsformate gearbeitet, um sicherzustellen, dass Veranstaltungen unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen umgesetzt werden können.

Zusätzlich wurden im Mozart- und Musensaal des Rosengartens ein Strömungstest durchgeführt, bei dem gezielt Nebel freigesetzt wird, um die Belüftungssituation und die Verteilung der Aerosole in den Sälen sichtbar zu machen. Der Test zeigte, dass die Luft geradewegs nach oben abgesaugt wird. Außerdem wurde die Lüftung des Hauses so eingestellt, dass die Säle mit 100 Prozent Frischluft versorgt werden.

Das Studio auf der Ebene 2 des Rosengartens wurde eingerichtet, um Streamings für jegliche Konferenzformate umzusetzen.

„Mit der Erarbeitung des Hygienekonzeptes und alternativer Veranstaltungskonzepte hat die m:con die vergangenen Wochen bestens genutzt, um sich und das Congress Center Rosengarten auf die neuen Anforderungen vorzubereiten und die Positionierung Mannheims als Kongressstandort zu erhalten“, so Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Michael Grötsch.

Die m:con sieht sich gerüstet, was die Umsetzung hybrider oder rein digitaler Veranstaltungen und Großkongresse im Herbst angeht. Mit medizinischen Fachgesellschaften wurden Lösungen erarbeitet, um ursprünglich im Frühjahr oder Herbst geplante Kongresse nun rein virtuell umzusetzen. Aber auch das reguläre Veranstaltungsgeschäft mit Präsenzverbundenheit kehrt nun Stück für Stück zurück. „Wir haben bereits einige Anfragen für analoge Kongresse und weitere Großveranstaltungen im Herbst erhalten. Bisher fehlt uns für die Durchführung dieser Veranstaltungen im Rosengarten leider noch die behördliche Genehmigungen ab September 2020, die für eine vollumfängliche Wiederöffnung unumgänglich ist“, erklärt Benedikt Füssel, Prokurist und Leiter Business Development und Marketing bei der m:con.

Die Umsetzung virtueller Hauptversammlungen ist deswegen bei m:con wichtiges Thema.
„Im Rahmen dieser Veranstaltungen haben wir gute Erfahrungen mit dem Format der rein digitalen Hauptversammlung gemacht und freuen uns, dieses mit weiteren Kunden in den kommenden Wochen fortzuführen“, sagt Geschäftsführer Bastian Fiedler.

Info: www.mcon-mannheim.de

Set-up einer virtuellen Hautversammlung (Foto: m:con)

Betreiber für den Hamburger Fernsehturm stehen fest

Die Wiedereröffnung des Hamburger Fernsehturms rückt näher. Geplant ist eine Kombination aus Aussichtsplattform, Gastronomie und Veranstaltungsfläche in Hamburgs höchstem Wahrzeichen. Ab 2023 betreiben Online Marketing Rockstars, Home United und Hamburg Messe und Congress den Telemichel.

Anlässlich des 50. Geburtstags des Fernsehturms hatte die Deutsche Funkturm GmbH angekündigt, den seit 2001 für Besucher geschlossenen Telemichel wieder öffentlich zugänglich zu machen. Seitdem hat das Unternehmen die denkmalfachliche Bestandsaufnahme abgeschlossen sowie die Planungstätigkeiten ausgeschrieben und vergeben.

Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer DFMG Deutsche Funkturm GmbH: „Der Betrieb des Fernsehturms liegt in hanseatischen Händen. Das Konzept von OMR, Home United und Messe hat uns durch die Kombination aus klassischem Ausflugsziel und innovativen Veranstaltungselementen überzeugt. Gemeinsam werden wir den Turm ab Ende 2023 wieder für Besucher erlebbar machen.“

Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich 2022 beginnen, so dass der Fernsehturm Ende 2023 seine Türen für Besucher öffnen kann.

Info: www.omr.com, www.hamburg-messe.de, www.homeunited.de

Turm am Planten und Blomen (Foto: Hamburg Messe und Congress GmbH / Home United / OMR -Ramp106 GmbH)

ASC optimiert Eventbeleuchtung in Hamburger Messehalle

Auf dem Hamburger Messegelände am Fernsehturm finden jedes Jahr zahlreiche Messen und Veranstaltungen statt. Rund 87.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche verteilen sich auf elf Hallen und zusätzliche 10.000 Quadratmeter Außenfläche bieten Platz für sowohl große Veranstaltungen als auch kleine Konzepte. 

Die Messehalle A2 der Hamburg Messe und Congress ist ein 3.700 Quadratmeter großer nüchterner Raum, der für Events eine entsprechende Beleuchtung erhalten sollte. Diese Eventbeleuchtung soll sowohl die Hallendecke als auch die Wände in diversen Farben ausleuchten. Amptown System Company (ASC) führte die Installation und Integration von 104 LED Washlights durch, die den neuesten EU-Energierichtlinien entsprechen. Mehr als 16 Millionen Farben und eine breite Palette reiner, einheitlicher Weißtöne mit variabler linearer Farbtemperatur lassen sich mit den in sich geschlossenen IP65 LED Washlights realisieren. Die Leuchten sind in einem kompakten und leichten Gehäuse untergebracht und bieten eine Reihe von Projektionswinkeln, die schnell ohne Werkzeug änderbar sind.

Die Montage der Strahler erfolgte an den bereits in der Halle befindlichen Kabeltrassen oder im oberen Bereich der Wände, so dass eventuelle Standbauten nicht zu einer Verschattung führen. Zusätzlich wurde ein DMX Netzwerk eingerichtet. Mehrere DMX Steckfelder/Switches erlauben das Einspeisen und Patchen der Anlage an unterschiedlichen Standpunkten der portablen Steuerungslösung im Raum. Dank zusätzlicher Anschlussstellen können je nach Bedarf weitere Scheinwerfer die Kraft der Farben nutzen, um die Messehalle bunt erstrahlen zu lassen. Veranstaltungen jeder Art können so in der Messehalle A2 individuell beleuchtet werden.

Info: www.amptown-system.com

Ausleuchtung der Halle A2 (Fotos: Hamburg Messe und Congress / Romanus Fuhrmann)

Virtuell durch die Kongressregion Stuttgart

Das Stuttgart Convention Bureau bietet einen neuen Service für Veranstaltungsplaner. Solange Reisen und Besichtigungen von Tagungshäusern und -hotels nicht oder nur begrenzt möglich sind, kann die Kongressregion Stuttgart virtuell entdeckt werden.

Neben der Online-Locationdatenbank gibt es eine Übersicht mit Tagungshäusern, die sich über 360°-Rundgänge erkunden lassen und mit Videos einen Einblick in ihre Räumlichkeiten bieten.

Info: www.congress-stuttgart.de

Virtuelle Locationbesichtigung (Foto: Achim Mende)