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Microflex Complete Wireless-Installation für den Kreistag Bad Kissingen

Die Corona-Pandemie betrifft sämtliche Bereiche des privaten wie öffentlichen Lebens und zwingt alle Beteiligten, Strukturen zu überdenken und neue Wege zu gehen. Dies betrifft nicht zuletzt die Politik, die auf großer Bundes- wie auch auf kleiner Kreistagsebene wichtige Entscheidungen trifft. So kann auch aktuell der Landkreis Bad Kissingen nicht wie gewohnt auf die gewohnten Sitzungssäle des Rathauses zurückgreifen. Um die geltenden Abstandsregelungen in Zeiten der Corona-Pandemie einzuhalten, galt es, eine Alternative für die 60 Delegierten finden.

Mitte Mai hat dann die erste Sitzung des Landkreies Bad Kissingen in einer umfunktionierten Halle einer benachbarten Gemeinde stattgefunden. Für die reibungslose Kommunikation unter den Kreisräten sowie die Beschallung der Presse- und Zuschauerbereiche zeichnete der AV-Spezialist der Kohl UG in Verbindung mit einem Shure Microflex Complete Wireless Konferenzsystem verantwortlich.

Aufgrund der Sicherheitsvorschriften musste jeder Kreisrat an einem eigenen Tisch sitzen, die mit ausreichend Abstand zueinander in sechs Reihen zu je zehn Tischen in der Schlossberghalle platziert wurden. Darüber hinaus galt es, die Bewegungsfreiheit der Sitzungsteilnehmer zu gewährleisten, die für Wahl- und Abstimmungsfragen zum Teil ihren Sitzplatz verlassen und am zentralen vorderen Sitzungstisch Platz nehmen mussten. Hierzu setzte die ausführende Veranstaltungstechnikfirma der Kohl UG auf 64 drahtlose Shure MXCW640 Konferenzsprechstellen und MXC416DF/C Dualflex Schwanenhalsmikrofonen (40 cm), die als Kombination aus Mikrofon, Lautsprecher und Touchscreen in einer integrierten, portablen Einheit sämtliche Anforderungen an Audioqualität und Bewegungsfreiheit erfüllen. 

Als zentrale Steuereinheit fungiert ein MXCWAPT Access Point Transceiver, der neben dem Audio-Routing auch das Frequenzmanagement inklusive automatischer Kanalumschaltung übernimmt. Die Beschallung der Presse- und Zuhörerbereiche erfolgt mittels temporär aufgestellter Lautsprecher, die über ein PSM 1000 In-Ear-Monitoring-System mit einem Sender und zwei Empfängern bespielt werden.

In den kommenden Sitzungen werden die Teilnehmer zudem auch auf das digitale Abstimmungstool der MXCW640 Konferenzsprechstellen zurückgreifen, welches in der ersten Sitzung noch durch die klassischen Handzeichen ersetzt wurde.

Info: www.shure.de

Shure-Equipment (Fotos: Shure)

ASC unterstützt digitale Transformation

Das Unternehmen Euler Hermes ist weltweit im Warenkreditversicherungsgeschäft tätig. Mit 5.800 Mitarbeitern in über 50 Ländern bietet das Unternehmen ein komplettes Spektrum an Dienstleistungen für das Forderungsmanagement an. Der Sitz der deutschen Niederlassung mit 1.100 Mitarbeitern befindet sich in Hamburg. Zum Beginn des Jahres haben diese das neue Unternehmensgebäude mit einem Open-Space-Konzept und hellen, offen gestalteten Arbeitswelten bezogen. Die neuen Räumlichkeiten setzten auf Kommunikation und vernetztes Arbeiten über Bereichsgrenzen hinweg. Insgesamt 156 Besprechungsräume und über 1.200 Quadratmeter Kreativ- und Projektarbeitsfläche mit Lounge Bereichen stehen den Mitarbeitern zusätzlich zu ihren eigentlichen Arbeitsplätzen zur Verfügung.

Amptown System Company war für die medientechnische Ausstattung von 70 Konferenzräumen auf sechs Etagen mit jeweils dem gleichen Set-up verantwortlich. Für jede Etage blieb den Spezialisten eine Woche für die Installation der kompletten Konferenz- und Medientechnik.

Zum Einsatz kommen je nach Größe der Collaboration Rooms genannten Räume 55 Zoll oder 75 Zoll Touch Screens und ein Videokonferenzsystem bestehend aus Kamera, Freisprecheinrichtung und Fernbedienung. Collaboration PCs integrieren Stimme, Video und Daten für eine Echtzeit-Zusammenarbeit. Auf Knopfdruck können Meeting-Sessions gestartet und beendet werden, die Nutzer werden durch die Bedienung geführt und Tischanschlussfelder ermöglichen ein komfortables Arbeiten.

Der Campus Konferenzraum im Erdgeschoss kann flexibel in einzelne Räume unterschiedlicher Größe unterteilt werden. Er fasst über 300 Personen und ist mit Leinwänden, Projektoren und Beschallung bestückt. Über Kontakte in den Trennwänden wird das jeweilige Set-up aufgerufen. Konferenzen aus diesen Räumen können mit Bild und Ton in die PARC Bereiche auf den einzelnen Etagen gestreamt werden. Diese PARC Areale sind kleinere Event Spaces in denen Mitarbeiter zu Veranstaltungen und Konferenzen, die größer 300 Teilnehmer sind, zusammenkommen können.

Das Collaboration Netzwerk von Euler Hermes in Server Client Architektur, das vernetztes Arbeiten im Gebäude und von verschiedenen Standorten erst ermöglicht, wurde komplett von ASC aufgesetzt und integriert.

Neben der Konferenztechnik installierte Amptown digitale Signage Stelen für Mitarbeiter- und Kundeninfos sowie 80 digitale Türschilder im Gebäude. Die Türschilder geben über Lichtzeichen den Status der einzelnen Collaboration Rooms an, die bei Bedarf auch vor Ort über diese Schilder freigegeben oder gebucht werden können.

Die vollständig kabellose Infrastruktur in der neuen Niederlassung in Hamburg ermöglicht den Mitarbeitern von Euler Hermes mobiles Arbeiten im kompletten Gebäude, inklusive der Cafeteria, dem Restaurant oder Terrassenflächen. Das Unternehmen treibt so die digitale Transformation noch weiter voran. 

Info: www.amptown-systems.com

Installationen bei Euler Hermes (Foto: Karsten Knocke)

East End gestaltet TechShow für Continental

Für das Technologieunternehmen Continental hat East End 2019 erstmals die TechShow umgesetzt. 150 ausgewählte Journalisten aus aller Welt erhielten einen Einblick in die aktuellsten Innovationen und Trends der Mobilität von morgen. Fokusthemen waren dabei Elektrifizierung, Konnektivität, automatisiertes Fahren und die Vision Zero.

Die Continental TechShow ist eine divisionsübergreifende „One Continental“-Veranstaltung, die im Zweijahresrhythmus mit Bezug zur Internationalen Automobil-Ausstellung stattfindet. Unter dem Claim „Mobility is the Heartbeat of Life" präsentierte das Unternehmen der Fachpresse seine technologischen Entwicklungen, übergreifend über die Geschäftsbereiche Chassis & Safety (Sicherheitssysteme), Interior sowie Powertrain und Reifen. East End verantwortete neben dem Gesamtbudget und der Prozesssteuerung auch die Koordination der Teilnehmer sowie die Logistik und Umsetzung der Gesamtveranstaltung vor Ort.

Das neue Eventkonzept von Continental schaffte die Grundlage für eine gekonnte Verknüpfung von Produktinformation und Markenerlebnis. Die Presseveranstaltung, die vom 2. bis 5. Juli im ADAC-Zentrum in Laatzen bei Hannover stattfand, bot einen Mix aus festgelegten und frei wählbaren Programmpunkten nach dem Vorbild des amerikanischen „College Day”. Erstmals wurden individuell zugeschnittene Workshops entwickelt, die die Journalisten nach Themenschwerpunkt und Spezialisierung wählen konnten. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Erleben der Technologien mit praktischen Fahrmodulen und Exponaten. Ergänzend dazu schaffte das Event-Format Möglichkeiten zum direkten Austausch mit den Technologie-Experten und Ingenieuren von Continental.

„In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung müssen Unternehmen umso mehr ihre Entwicklungen in der analogen Welt präsentieren und erlebbar machen“, sagt Oliver Golz, Gründer und Geschäftsführer von East End. „Eine besondere Herausforderung bei der TechShow war die globale und interkulturelle Ausrichtung der Veranstaltung, die eine optimale Planung und Abstimmung aller Unternehmensbereiche von Continental erforderte.”

Info: www.east-end.de

Continental Tech Show (Fotos: Continental AG)

jangled nerves inszeniert Produktionsstart des ersten Elektro-VW

jangled nerves hat für den Volkswagen Konzern den Produktionsstart des ID.3 inszeniert. Der ID.3 ist das erste vollelektrische Fahrzeug der Marke Volkswagen. Location für den Event war das Werk in Zwickau. „Ein gelungener Transformationsprozess hat sehr viel mit Identifikation zu tun. Im Event wollten wir für alle Gäste erlebbar machen, wie die Volkswagen-Belegschaft diese tiefgreifenden Veränderungen mutig angepackt hat“, so Prof. Thomas Hundt aus der Geschäftsführung der Agentur zur konzeptionellen Idee. Wandel hat dabei am Produktionsstandort eine lange Tradition: Zunächst wurden dort Fahrzeuge der Marke Horch, später der Trabbi und noch heute der Golf gefertigt.

Die Inszenierung sollte sowohl für das Publikum als auch für die Medien eindrückliche Bilder schaffen. jangled nerves hatte vor diesem Hintergrund für den ID.3-Produktionsstart eine Reihe von immersiven Filmen produziert. Diese liefen auf einer raumfüllenden 270-Grad-Leinwand, die den Bühnen- und Publikumsbereich umspielte. Gäste und Mitarbeiter waren somit nicht nur Zuschauer einer Automotive-Veranstaltung, sondern wurden Teil des Geschehens.

Die Filmbeiträge zeigten die diversen Tranformationsprozesse, die den Standort Zwickau in der Gegenwart und Vergangenheit betreffen: Mitarbeiter-Statements, die jüngsten technischen Veränderungen für die E-Auto-Fertigung, sowie einen historischen Exkurs, der bis in das Jahr 1904 zurückreicht. „Die Interviews mit der Belegschaft waren für uns zentraler Teil der Botschaft, die Volkswagen in die automobile Welt hinaus sendet – den Aufbruch in eine neue Ära“, ergänzt Prof. Thomas Hundt.

Um den Event filmisch erlebbar zu machen, bekam jeder Redner sein individuelles Setting: Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen, fand sich so in „seinem Werk“ wieder, der Betriebsratsvorsitzende Jens Rothe sprach im Kreis von Mitarbeitern und Ministerpräsident Michael Kretschmer stand auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Dr. Herbert Diess hielt seine Rede vor der neuen ID. Familie von Volkswagen und einem ausdrucksstarken Key Visual, das die bilanziell CO2-neutrale Produktion des ID.3 in Szene setzte.

Veranstaltungsort war die werkseigene Logistikhalle. In den 150 m langen Raum wurden drei miteinander verbundene Zonen eingerichtet: ein 800 qm großer Empfangsbereich, der als Markenraum für den ID.3 diente, ein etwa gleichgroßes Show-Areal mit Bühne, sowie ein Aftershow-Bereich, der auf über 1.000 qm als komplettes TV-Studio fungierte. Dieses bot den zahlreichen Medienvertretern den nötigen Platz: Kamera-Teams hatten fünf ID.3-Fahrzeuge zur freien Verfügung. Außerdem gab es im Studio zahlreiche Möglichkeiten für Interviews und vertiefende Informationen.

Optisch glich die Backstage-Umgebung einer Produktionsstraße. Sie war während der Show geschlossen und kam erst mit dem eigentlichen Höhepunkt der Inszenierung ins Spiel – dem „Start of Production“. Als sich die Leinwand öffnete und der erste ID.3 real durch einen Lichttunnel auf die Bühne fuhr, glichen sich die mediale Vorstellung und der inszenierte Raum immer weiter an.

Info: www.jn.de

ID.3-Event (Fotos: jangled nerves)

Nüssli bei der Fête des Vignerons

Einmal pro Generation feiern die Westschweizer Weinbauern ihr Fest, die  Fête des Vignerons . Rund 800.000 Besucher werden dazu in der schweizerischen Gemeinde Vevey für rund drei Wochen empfangen. Nüssli realisierte für den Großevent eine Arena mit 20.000 Tribünenplätzen. Nach 1977 und 1999 engagiert sich Nüssli bereits zum dritten Mal bei dem Fest. Bereits Mitte Mai wurde die Arena fertiggestellt, damit genügend Zeit blieb für die Installation von Licht und Ton sowie für die Proben.

Das Nüssli-Team hatte eine außergewöhnliche Konstruktion entwickelt. Außergewöhnlich zum einen, weil die Tribünenanlage auf einem Stahlträgerrost in knapp sechs Meter Höhe steht. „Die Zuschauer auf dem obersten Rang befinden sich auf fast 20 Meter über dem Boden“, sagt Peter Tanner, COO Events Nüssli Gruppe und ergänzt: „Sie genießen damit eine uneingeschränkte Sicht auf das Geschehen auf der Bühne. Für uns allerdings bedeutete diese Spezialkonstruktion eine Herausforderung für die Montage und sie erforderte eine absolut durchdachte Materiallogistik.“

Außen wie innen nimmt die Tribünenanlage das Bild von Weinreben auf. Bunte Bahnen aus Leinwand in den Farben der Reben – Rot, Gelb, Grün, Braun – sind in einheitlichen Abständen über das Metallgerüst gespannt. Sie bilden eine schlichte aber aufmerksamkeitsstarke Fassadenverkleidung. Und auch im Layout der Tribünenanlage lassen sich Rebberge erkennen, auf denen, als Tribünensitzplätze, die Rebstöcke stehen.

Die Tribüne ist ein Temporärbau, vollständig rückbau- und wiederverwendbar. Nachhaltigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit dieses Bausystems waren für die Entscheidung ausschlaggebend.

Info: www.nussli.com

Tribünenanlage, Fête des Vignerons (Fotos: Celine Michel, Samuel Rubio, Nüssli)