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Artlife baut in Dubrovnik für Mercedes-Benz

Dubrovnik ist in diesem Jahr das Zentrum der Global Training Experience von Mercedes Benz gewesen. Bei der Trainingsveranstaltung für die neue E-Klasse und weiterer Modelle der Marke war Artlife für den gesamten Ausstattungs- und Präsentationsbau verantwortlich.

Über 12.500 Sales-Mitarbeiter aus mehr als 54 Ländern wurden von Februar bis April 2016 in einem zweitägigen tägigen Training auf neue Mercedes-Benz Modelle geschult.

Für die bauliche Realisierung des Global Training Experience, setzte der Stuttgarter Autobauer erneut auf die langjährig etablierte Zusammenarbeit mit Artlife und auf die umfassende Erfahrung der Hofheimer bei der Umsetzung komplexer Setbauten im Ausland. Für das architektonische Konzept, die Trainingsinhalte sowie die komplexe Logistik waren einmal mehr die Spezialisten der Düsseldorfer Agentur Stagg & Friends verantwortlich.

Bereits Mitte Januar 2016 ging es nach einer extrem kurzen Vorbereitungszeit für Planung, Produktion und Organisation, in die bauliche Umsetzung vor Ort. Insgesamt 8.500 Quadratmeter, verteilt über vier Trainings- und Präsentationsstandorte in Dubrovnik, wurden von Artlife in eine konsequent durchdeklinierte Mercedes-Benz Marken- Produktwelt aus- und umgebaut. 20 Trailer Material umfasste die Großproduktion.

Für die Schulungen wurden zwei exklusiv angemietete Hotelresorts für 10 Wochen in ein Trainingszentrum umgestaltet. Über 40 Räume darunter Eingangshallen, Säle und Tiefgaragen wurden dafür in Theoriestationen, interaktive Workshop- und Präsentationsräume sowie Lounges umgestaltet und zum Teil neu errichtet. Zahlreiche Fahrzeugpräsentationsflächen im Stadtkern komplettierten den Markenauftritt.

Herzstück des Trainingsevents war die Inszenierung der Opening- und Closing-Präsentation. Für das multimediale Raum- und Markenerlebnis hatte Artlife einen von klassischen Holzvertäfelungen geprägten Tanzsaal vollständig in einen nach dem CI von Mercedes-Benz „Branded Room“ verwandelt. Im Mittelpunkt der Show zur Vorstellung der neuen Modelle stand eine 1.000 Quadratmeter große Bühnenfläche mit integrierter Drehscheibe. Einen spektakulären Blick auf das Bühnengeschehen bot der rund vier Meter hohe, individuell gefertigte Tribünenbau mit 440 Sitzplätzen.

Für einen fahrdynamischen Schulungsteil hatten die Setbau-Experten einen Abschnitt des Hafengeländes inklusive Lagerhalle in einen Trainingsbereich umfunktioniert.

Mit von der Partie war auch das mobile Markenmodul Promocube. Als Prototyp des zukünftigen mobilen Touchpoints des Premiumherstellers sorgte der Promocube neben diversen Fahrzeugpodesten zusätzlich für Awareness und Visibility in der kroatischen Hafenstadt und dient als ständige Anlaufstelle.

Info: www.artlife.eu

Impressionen der Global Training Experience (Fotos: Daniel Schäfer)

satis&fy für Nike auf der Design Week in Mailand

Für den Sportartikelhersteller Nike hat satis&fy bei der Design Week in Mailand Mitte April die Ausstellung „The Nature of Motion“ verwirklicht. Das Unternehmen mietete sich für die Präsentation für knapp einen Monat in einer alten, im Süden Mailands gelegenen Industrie-Location unweit der Fondazione Prada ein. Bereits ein Jahr zuvor hatte die Sportmarke zehn internationale Designer aufgefordert, sich mit dem Thema Bewegung auseinanderzusetzen, um die Ergebnisse dieses Kreativprozesses auf der Messe zu präsentieren. Für den Umbau der Location und die Umsetzung des Designkonzepts wurde satis&fy beauftragt. Drei Wochen benötigte der Eventdienstleister für die Abwicklung des Set-ups – insgesamt 30 Messebauer, 15 Techniker und 20 Helfer waren beteiligt.

Gestalterisches Element der Ausstellung war eine 200 Meter lange Wand aus 16.000 weißen Schuhkartons, die die Künstlerbereiche voneinander abschirmte. In drei Trailern wurden die Original-Nike-Schuhkartons nach Mailand transportiert und vor Ort fünf Tage lang von zwölf Helfern zusammengefaltet. „Wegen der Brandschutzauflagen mussten die Kartons mit B1‑zertifizierten Styropor-Inlays versehen werden“, erklärt satis&fy Project Manager Guido Klose. Diese hatte man von einem Dienstleister aus dem Rhein-Main-Gebiet eigens anfertigen lassen. Um die Stabilität der Wand zu garantieren, wurden die Schuhkartons miteinander verklebt, was mehr als 40 Kilo Heißkleber und 600 Kartuschen Silikon verbrauchte.

Die Umsetzung des Projektes brachte eine Vielzahl an Herausforderungen mit sich. So lagen anfangs keine Genehmigungen für den Betrieb der Halle als Eventlocation vor. Außerdem musste diese für die Veranstaltung komplett saniert werden. „Das war für uns eine ausnehmend spannende Baustelle; es war fast so, als würden wir ein Haus bauen“, berichtet auch satis&fy Project Manager Christoph Grobe. „Wir haben, bevor es mit der eigentlichen Projektumsetzung los ging, eine Woche lang Wände aufgerissen, Türen eingebaut, Holzbalken in der Farbe der Location gestrichen und 400 Fensterscheiben abgedunkelt, um den außergewöhnlichen Charakter der Location zu erhalten. Zudem wurde eine Rollstuhlrampe gegossen, Stromanschlüsse wie auch Estrich wurden verlegt. Überall standen Bagger und schweres Arbeitsgerät herum.“ Spannrahmen seien bei dieser Veranstaltung kaum verbaut worden, was bei Events für den Sportartikelhersteller eher selten vorkomme.

Flexibilität stellte satis&fy nicht nur als Bauunternehmer, sondern auch als Straßenbaufirma unter Beweis ― etwa während des Genehmigungsprozesses für die temporäre Nutzungsänderung, als vom Mailänder Bauamt ein weiterer Notausgang gefordert wurde. Guido Klose: „Die Vorschriften sehen vor, dass die Notausgänge gegenüber dem Eingang zu liegen haben. Bedingt durch die bauliche Situation konnten wir den Ausgang aber nur in der Ecke realisieren, wo ursprünglich die Stromgeneratoren geplant waren.“ Da die italienische Gesetzeslage vorschreibt, dass Generatoren und externe Tanks mindestens drei Meter vom Notausgang und drei Meter vom nächsten Gebäude entfernt sein müssen, wurden diese kurzerhand in eine Baustelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite integriert, „selbstverständlich erst nach dem Einholen der Baugenehmigung“. Glücklicherweise betrug die Genehmigungszeit für das unterirdische Verlegen der Kabel nur einen Tag. Die Genehmigung für die oberirdische Verlegung hätte zum Vergleich 45 Tage beansprucht. „Und dann hieß es: Loch graben, Rohre verlegen, teeren, Verkehr umleiten, Loch auf der anderen Seite graben, Rohre verlängern, teeren, Straße wieder für den Verkehr freigeben, Generatoren in der neuen Position platzieren, Kabel unterirdisch verlegen und anschließen“, zählt Klose die Arbeitsfelder auf.

Die Technik spielte in Mailand eine eher untergeordnete Rolle. So sollte zum Erhalt der ursprünglichen Hallenatmosphäre weitestgehend auf den Einsatz von Traversen verzichtet werden. Ziel war es, die Technik möglichst unsichtbar in die Gestaltung einzubinden, was mit Strom-Schienen gelang. Grundlicht aus ETC Source4 Mini und Arri 300W- sowie 650W-Stufenlinsen gab es für die Künstlerflächen. Es inszenierte die dreidimensionale Struktur der Wände. Eine LED-Wand aus 243 Panels LEDitgo SB3 Elementen (3,75m Pixel Pitch) wurde in einem Bereich aufgestellt, den Nike der „Genealogy of Nature Motion“ widmete.

Neben dem Ausbau der Künstlerflächen konnte satis&fy mit eigenen Sonderbaulösungen punkten. So thematisierte eine Fläche die Flyknit-Technologie von Nike. Dafür fertigte satis&fy Mooswürfel aus einer mit Lochblech belegten, vor Ort zusammengeschraubten und von einem italienischen Landschaftsarchitekten mit Moos beklebten Stahlkonstruktion an. An anderer Stelle kamen 25 Sitzwürfel zum Einsatz, die nach Designvorgabe mit einer 3D-Fräse aus Modellbaumaterial gefertigt und im Anschluss mit Polyurea-Oberfläche beschichtet wurden. Für die Ausstellung verschiedener futuristisch-kreativ inszenierter Nike Schuhmodelle brachte man 25 hinterleuchtete und in Karben vorgefertigte Glasvitrinen nach Mailand.

Natürlich wurde auch auf dem Außengelände gearbeitet. Hier entstand eine 10 mal 50 Meter große Bühne für Workouts und Präsentationen, gebaut aus einem Layer-Unterbau und mit Bütec-Platten belegt. Zuvor wurden 125 Tonnen Kies aufgeschüttet ― insgesamt fünf Lkw. Umsäumt wurde die Bühne von 600 per DMX einzeln angesteuerten LED-Lampen, zusammengebaut aus einer Edelstahlstange und einem 38 cm hohen gefrosteten Plexiglasstab. Jeder Stab wurde mit einer LED-Lampe versehen. Alle 600 Stangen wurden von einem Crew-Mitglied einzeln gedreht. „Leider mussten die Stangen für eine Abendveranstaltung wieder weichen, eine der vielen Auflagen der Stadt“, erzählt Christoph Grobe.

satis&fy übernahm nicht nur den Aufbau der acht Künstlerflächen, auch den Transport der Ausstellungsstücke wickelte die satis&fy Logistik ab. „Jeder Künstler hatte individuelle Auflagen und Ansprüche“, erklärt Grobe. Für den Designer Max Lamb beispielsweise musste ein vier Tonnen schwerer Granitblock in die Halle transportiert und mit Druckluft zum Schweben gebracht werden. Nach drei Wochen Aufbau und einer Veranstaltungswoche ging es für die Planungs-, Konstruktions- und Projektteams Ende April wieder zurück nach Deutschland, in die Niederlande, von wo aus ein Großteil der Eventumsetzung gesteuert.

Info: www.satis-fy.com

Installationen von satis&fy (Fotos: Lorenza Mercuri/nike.com)

 

Umfangreiches Mapping für die Ausstellungsgestaltung

Das Hans-Peter Porsche Traumwerk, gelegen im Berchtesgadener Land, lädt Spielzeugliebhaber und Modelleisenbahn-Nostalgiker gleichermaßen auf eine besondere Reise ein. Auf einer Fläche von 5.500 Quadratmetern präsentiert es historisches Blechspielzeug, Dampfmaschinen, automobile Raritäten, sowie eine moderne Modelleisenbahn. Betreiber Hans-Peter Porsche erfüllte sich hier einen lang gehegten Traum und präsentiert seine außergewöhnliche Spielzeugsammlung einer breiten Öffentlichkeit. Die Architektur des modernen Gebäudes spiegelt in seiner Form die gezeigten Inhalte wieder – angelegt als horizontal liegende Acht, erinnert es an die klassische Form von Modelleisenbahnen und Autorennstrecken.

Herzstück des Traumwerk ist eine 400 qm große Modellandschaft, auf der über 100 Züge durch eine alpin gestaltete Region fahren. Eine 360° Projektion auf den Hintergrund und sowie die Landschaft erweitertet den Raum und kombiniert modernste Technik mit traditionellem Spielzeug. Die detailliert erstellte Landschaft wird durch ein filigranes Mapping ergänzt. In einem rund 20-minütigen Loop werden Tages- und Nachtszenen sowie verschiedenste Wetterphänomene simuliert, die mit einer zweiminütigen Mapping Show abgeschlossen wird.

Design- und Technikkonzept für das Spielzeug-Eldorado kommen aus Berlin: Das Visual Design stammt vom Design-Studio Pfadfinderei; die Planung und Installation der Medientechnik im Gebäude übernahm der Christie-Partner Burmester Event & Medientechnik GmbH. Auch das Scanning und die Erstellung von 3D-Objekten und UV-Maps, das 3D-Warping sowie die Programmierung der Showfiles und der Mediensteuerung übernahmen die Spezialisten für interaktive Mediensysteme.

Realisiert wird das Mapping mit Hilfe von 30 Christie Laser-Phosphor-Projektoren. Die Projektoren sowie die implementierten Licht- und Toneffekte werden über den coolux Widget Designer angesteuert, der auch die Contentausspielung kontrolliert, die über das modulare Videobearbeitungs-, Playout- und Steuerungssystem Pandoras Box erfolgt.

Zwischen der Planung und der finalen Umsetzung des technisch anspruchsvollen Projekts lagen gerade einmal vier Monate. „Die besondere Schwierigkeit lag darin, in relativ kurzer Zeit ein technisches Gesamtkonzept zu erstellen, dass die Exponate nicht in den Hintergrund rückt, aber dennoch der vielseitigen Anwendung gerecht wird und sich nahtlos in die bestehende Umgebung einfügt", erklärt Nik Burmester, Geschäftsführer der Burmester Event & Medientechnik GmbH. Wichtig sei zudem, dass die eingesetzte Technik trotz langer Laufzeiten ausfallsicher und wartungsarm ist. Dies sei vor allem auch bei den Projektoren wesentlich: „Wir haben uns für den Christie DWU555-GS entschieden, da hier kein Lampen- und Filtertausch notwendig ist und das Gerät eine Betriebszeit von rund 20.000 Stunden sicherstellt.“ Mit seinem RealBlack bieten die Modelle der GS Serie exzellente Kontrastwerte und ein perfektes Schwarz, denn kein Licht durchgelassen wird, sobald diese Funktion aktiviert ist. Weitere Entscheidungskriterien waren, die kompakte Größe, das Gewicht und der sparsame Energieverbrauch des Projektors, ebenso wie die weiße Gehäusefarbe, die es erlaubte, die Geräte unauffällig im Raum zu integrieren.

Grundlage für die Planung und Umsetzung war ein genaues 3D-Abbild des Raums und der Modellandschaft mithilfe modernster Scanning-Technologien und Softwaretools anhand derer verschiedene Projektions-Setups im Einklang mit den unterschiedlichen Vorgaben und Einschränkungen getestet und bewertet wurden. Auf Basis der finalen Planung wurden dann 3D-Objekte und UV-Maps der zu bespielenden Flächen erstellt. „Insgesamt mussten wir für das finale 3D-Modell eine enorme Datenmenge von etwa zwei Terabyte bei 500.000.000 Scanpunkten sowie unterschiedliche Datenformate in einer Datei zusammenfassen“, so Burmester. Dabei sei es insbesondere darauf angekommen, dass bei der Reduzierung des Modells kein Verlust wesentlicher Daten zu verzeichnen war.

Zur Produktion des Mappings wurde die gesamte Landschaft von circa 550 qm gescanned, die verschiedenen Gebäude und landschaftlichen Elemente, sowie die Hintergrundwände. "Hierfür haben wir die anhand der UV-Maps erstellten Testbilder auf die jeweiligen 3D-Objekte gelegt und dann an die reale 3D-Geometrie angepasst“, so Burmester.

Für das Playout des Content wurden 39 Pandoras Box Player eingesetzt. Die Projektoren und Zuspieler werden mithilfe des Coolux Widget Designer PRO über ein dreiseitiges Interface gesteuert und geben ständig eine Statusrückmeldung.

„Wir haben nach einer einfach zu bedienenden Steuerlösung gesucht, die gleichzeitig effizient arbeitet und Funktionen wie Wake/Shutdown On LAN der Player sowie Ein- und Ausschalten und Quellwahl der Projektoren bietet", sagt Burmester. Darüber hinaus musste auch die Notabschaltung der Hausanlage über eine Relaisschaltung (via Coolux Sensor Link) angebunden werden können. Weiterhin kamen zwei Pandoras Box Manager STD für die synchronisierte Show-Steuerung aller Playback-Einheiten zum Einsatz.

Zusätzlich sind in der gesamten Ausstellung verschiedene medientechnisch unterstützte Erlebniselemente und interaktive Stationen integriert, die den Besucher in die im Traumwerk vorgestellte Modellwelt hineinversetzen sollen. Die Content-Schmiede Pfadfinderei kreierte Inhalte, die den Besucher in das Innere eines Waggons, oder den Fahrerstand einer Lokomotive versetzen. Über drei digitalen Christie FHD651-T 65-Zoll- LCD Displays mit intuitiver Touchoberfläche, können die Besucher Informationen über die auf der Modellandschaft fahrenden Züge abrufen.

Seit der erfolgreichen Eröffnung im Sommer 2015 zeigen sich sowohl Besucher als auch die technisch Verantwortlichen begeistert vom innovativen Konzept: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die spezielle Atmosphäre des Raums einzufangen und eine 3D Projektion zu erreichen, die den Raum zusätzlich erweitert, ohne aufdringlich zu wirken. Die leuchtenden Farben des Christie DWU555-GS unterstützen dieses Konzept“, so Burmester. Darüber hinaus sei Playout und Steuerung der gesamten Installation mit Pandoras Box trotz ihrer Komplexität sehr benutzerfreundlich: "Der modulare Aufbau des Systems und das Ineinandergreifen der unterschiedlichen Systemkomponenten erleichtern die Arbeit wesentlich. Wir konnten mit den gewählten Hard- und Softwarekomponenten eine optimale Lösung für den Kunden bereitstellen, die nicht nur in Sachen Zuverlässigkeit, sondern auch in der einfachen Bedienung überzeugt.“

„TraumWerk ist die Realisierung eines lang gehegten Traums von Hans-Peter Porsche. Wir freuen uns, unseren Besuchern durch die Kombination aus traditioneller Modelleisenbahn mit einer 360° Mapping-Projektion auf die Hintergrundwände, sowie den diversen Landschaftselemente, eine faszinierend Welt und ein beindruckendes Schauspiel bieten zu können,“ erklärt Felix Schwenk, Projektmanager im Hans-Peter Porsche TraumWerk abschließend.

Info: www.christieEMEA.com

Ausstellungsraum im Hans-Peter Porsche Traumwerk, Mapping, Christie-Projektoren (Fotos: Matt Wain)

insglück kreiert Eröffnungsshow der Hannover Messe 2016

Bereits zum 8. Mal in Folge hat insglück die Umsetzung Eröffnungszeremonie der Hannover Messe verantwortet und entwickelte sowohl die erzählerische Idee als auch das inszenatorische Konzept der Eröffnungsshow. Highlight in diesem Jahr war der Besuch des US-Präsidenten Barack Obama als Vertreter des Partnerlandes USA.

Als intelligentes und intuitives Zusammenspiel von Mensch und einer neuen Generation von Robotern inszenierte insglück eine multimediale und interaktive Live-Performance, die thematisch durch die einzelnen Leitmessen der Hannover Messe führte und dabei die Symbiose aus Digitalisierung und produzierender Industrie im Zuge ganzheitlich vernetzter Systeme visualisierte.

Die Entwicklung der Introshow zum Thema Industrie 4.0, bei der sieben KUKA Roboter integriert wurden, stellte eine besondere Herausforderung dar. Vor dem Hintergrund mehrerer großer LED-Screens agierten die sensitiven Leichtbauroboter auf unterschiedlich hohen Stelen gemeinsam mit den Street-Dance-Tänzern der Flying Steps in einer Live-Performance und traten gegeneinander zu einem Battle an.

Getreu dem Leitthema der Hannover Messe  2016 – „Integrated Industry – Discover Solutions“ – zeigte insglück die neue, smarte und innovative Partnerschaft von Mensch und Maschine, die insbesondere in der industriellen Produktion zusammenwirken.

Partner bei der Entwicklung und Realisation der Show waren neben dem Hersteller KUKA auch die Technologieanbieter IBG und Xpion der Goeke Technology Group, die sich für die aufwendige Programmierung der Robotershow verantwortlich zeichneten.

Das Partnerland USA unterhielt mit einem Auftritt des New Yorker Alvin Ailey American Dance Theater. Broadwayflair versprühte der zweite Showact mit Defying Gravity aus dem Musical  Wicked (Der Zauberer von Oz).

Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka vergab den Industriepreis Hermes Award. Den international renommierten Innovationspreis erhielt der Technologieanbieter Harting IT Software, Espelkamp, für sein Produkt MICA.

Den Abschluss bildeten die Eröffnungsreden von US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel, in denen beide ihre besondere Beziehung und den freundschaftlichen Wettbewerb zwischen den USA und Europa thematisierten und die vielseitigen Möglichkeiten moderner industrieller Wertschöpfungsketten und der Digitalisierung aufzeigten.

Die Hannover Messe ist die weltweit bedeutendste Industriemesse und findet in jedem Frühjahr statt. Die Messeveranstaltung besteht aus unterschiedlichen internationalen Leitmessen, die die gesamte industrielle Wertschöpfungskette widerspiegeln.

Info: www.insglueck.de

Eröffnungsfeier Hannover Messe 2016 (Fotos: Deutsche Messe AG)

Nüssli baut beim High Diving World Cup in Abu Dhabi

Der High Diving World Cup ist Ende Februar zum dritten Mal durchgeführt worden. Austragungsort dieses noch jungen Wettbewerbes, der seinen Ursprung im Klippenspringen hat, war die Bucht vor der Sykline von Abu Dhabi. Nüssli konstruierte für den Wettkampf einen Sprungturm mit 27 Metern Höhe. Rund zwei Wochen waren die Mitarbeiter des Unternehmens mit den Aufbauarbeiten beschäftigt. Zum Einsatz kamen dabei auch spezialisierte Monteure, die unterhalb der Wasseroberfläche in acht Metern Tiefe die Basis für den Sprungturm installierten.

Nüssli ist von Beginn an mit dem High Diving World Cup verbunden. Seit dem ersten World Cup in Kazan berät und baut das Unternehmen bei den Wettbewerben für den Veranstalter Schwimmverband FINA. 

Info: www.nussli.com

Sprungturm (Foto: Rivav C Photography)