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Geburtstagsfeier auf knapp 3.000 Metern Höhe

Osram hat den Abschluss seines 110. Markengeburtstags mit einem speziellen Event zelebriert. Dafür hatte das Unternehmen einige Eishockeycracks auf die Zugspitze verfrachtet. Acht Spieler des deutschen Meisters EHC Red Bull München trugen dort vor der abendlichen Gipfelkulisse ein buchstäblich atemberaubendes Spiel aus, welches mittels Hightech-Beleuchtung von Osram in Szene gesetzt wurde.

Flutlichtanlagen und Effektbeleuchtung für Spielfeld und Umgebung wurden für den Event auf der Zugspitze aufgebaut. Osram nutzte die Veranstaltung auch gleich, um eine Weltneuheit des Münchner Lichtkonzerns zu präsentieren: das Unternehmen führt 2017 in Textilien eingearbeitete LED-Beleuchtung in den Markt ein. Beim Zugspitz-Eishockeyspiel kam diese Technologie nun gleich unter Extrembedingungen auf knapp 3.000 Metern Höhe zur Anwendung: In der Kleidung, auf den Helmen und dem Puck wurden LED von Osram eingesetzt und im Sporteinsatz bei eisigen Temperaturen auf die Probe gestellt.

Info: www.osram.de

Eishockey auf der Zugspitze (Fotos: Osram)

Gahrens + Battermann illuminiert Hohenzollernbrücke für „Blue Monument Challenge“

Vollständig in blaues Licht getaucht ist die Hohenzollernbrücke am 14. November zwischen 19 und 23 Uhr gewesen. Die 409 Meter lange und 26,2 Meter breite Kölner Eisenbahnbrücke sollte mit der Lichtinszenierung als „Lichtfeuer der Hoffnung“ auf den 9. Weltdiabetestag aufmerksam machen, der seit 1991 durch die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 14. November, am Tag der Entdeckung des Insulins, weltweit durchgeführt wird. An der Weltdiabetestag-Aktion „Blue Monument Challenge“ beteiligen sich seit 2007 weltberühmte Monumente und Gebäude – wie zum Beispiel das Brandenburger Tor, das Empire State Building oder der Eiffelturm – unter wechselnden Mottos, um die Öffentlichkeit für das Thema Diabetes zu sensibilisieren.

Vom Kölner Veranstalter, rosenbaum nagy management & marketing GmbH, beauftragt, positionierte Gahrens + Battermann insgesamt 60 LED Scheinwerfer, um einer der am stärksten befahrenen Eisenbahnbrücken Europas in der Diabetes-Symbolfarbe zu illuminieren. Die Herausforderung bei diesem Projekt bestand für die Eventtechniker von Gahrens + Battermann vor allem darin, eine komplett wetterfeste Lichtinszenierung während des Bahnbetriebes und in einem nur begrenzten Zeitfenster zu installieren. „Da die Brücke mit Fahrzeugen nicht befahrbar ist, kann man sich bei einer Länge von fast 420 Metern keine unnötigen Wege erlauben. Scheinwerfer, Stromversorgung und Steuerung müssen auf Anhieb funktionieren, auch bei ungünstigen Wetterbedingungen“, berichtet Dennis Rudolph, Leiter Lichttechnik bei Gahrens + Battermann Köln. Hinzu kam, dass die Eventprofis nur kurz während der Dämmerung testen konnten, ob Scheinwerferauswahl und Scheinwerferausrichtung für die Illuminierung der Hohenzollernbrücke passend waren.

Info: www.gb-mediensysteme.de

Beleuchtete Hohenzollernbrücke (Foto: Gahrens + Battermann)

Initialwerk begleitet Eröffnungskampagne für Ikea in Wuppertal

Ende September wird Ikea eine Filiale in Wuppertal eröffnen und hat dazu eine großflächig angelegte Kampagne angestoßen. Entwickelt wurde die Kampagne von Grabarz & Partner, Initialwerk aus Düsseldorf zeichnet für Maßnahmen der Livekommunikation verantwortlich. Als eine Reminiszenz an den Einfallsreichtum der Wuppertaler in Bezug auf den Städtebau will Initialwerk die Maßnahmen begriffen wissen. Jeder Winkel, jede Ecke werde kreativ genutzt, um noch eine Treppe, ein Haus oder eben die Schwebebahn unterzubringen, heißt es dazu. Dieser Ansatz wurde konzeptionell aufgegriffen und in ein großes Maßnahmenpaket transportiert.

Startschuss der Livekommunikations-Aktionen war der 17. September, wobei sich alle Maßnahmen rund um die Schwebebahn und deren Stationen abspielen. Der „Ideenfahrplan“ hält die Wuppertaler dabei immer auf dem Laufenden, an welchen Orten gerade welche Aktionen durchgeführt werden. Wie beispielsweise in einer alten Lagerhalle in der Gesundheitsstraße: Dort sind „Schwebemöbel“ installiert, aus denen die Besucher in von der Decke hängenden Sitzgelegenheiten Konzerten, Yoga-Stunden oder Kinderunterhaltung beiwohnen können. Beim Katalog-Cover-Shooting können sich Interessierte im nachgebauten Wohnraum des aktuellen Kataloges ablichten lassen und später ein personalisiertes Exemplar aus dem Einrichtungshaus abholen. Weiterhin gibt es ein Treppencafé, eine Treppenrutsche, die bunte Brücke, den Skulpturengarten und den Spielzug.

Info: www.initalwerk.de

Bunte Brücke, Treppencafé (Fotos: Initialwerk)

TAS beim 300-jährigen Jubiläum des Duisburger Hafens

TAS Emotional Marketing hat anlässlich der 300-Jahr-Feier die Duisburger Mercatorinsel in eine Veranstaltungslocation transformiert. Die Essener Agentur realisierte ein Mitarbeiterfest sowie einen exklusiven Galaabend.

Für die Konzeption stand dabei das Arbeitsprinzip des Duisburger Hafens der Trimodalität, der Verbindung  von Wasser, Schiene und Straße, Pate. Diesen Gedanken der vernetzten Logistik nahm TAS als roten Faden auf.

Nicht nur der rote Teppich machte auf das extra für den Abend errichtete 110 Meter lange und 35 Meter breite weiße Festzelt aufmerksam, auch die zum Empfangsportal übereinander gestellten zehn Übersee-Container verschafften einen eindrucksvollen Blick auf die Location. Das Zelt wurde in Anlehnung an das Grundkonzept in drei thematische Bereiche geteilt (Welcome – Festakt – Gala), die auch baulich voneinander getrennt waren und von den Gästen nach und nach „entdeckt“ wurden. Die zu drei Seiten vollverglaste Fassade im Galabereich bildete den Abschluss und erlaubte einen beeindruckenden Blick auf die Hafenkulisse. Ein über die komplette Kopfseite des Innenzeltes projiziertes Mapping sorgte für Atmosphäre.

Zum Auftakt der Gala-Veranstaltung wurde ein achtminütiger Dokumentarfilm aufgeführt. Der Clou: Live dazu spielten die Duisburger Philharmoniker eine vierteilige Suite, die eigens zum diesem Anlass komponiert wurde. Die folgenden Ansprachen für die Gäste hielten unter anderem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Info: www.tas-agentur.de

Set-up beim Jubiläum (Fotos: TAS)

Christie Projektoren bespielen riesige Leinwand bei einer Jahreshauptversammlung

Eine 55 Meter breite und acht Meter hohe Leinwand stand im Mittelpunkt der technischen Inszenierung bei der der Co-op Jahreshauptversammlung in Manchester, England. Christie Boxer 4K30 Projektoren wurden eingesetzt, um HD Bilder und Videos auf die riesige Bildwand zu bringen. Die gekrümmte Leinwand wurde durch AtoV entworfen und installiert, ein Unternehmen für Medienintegration, das sich auf Live-Events spezialisiert hat.

Jim Hadfield von AtoV: „Bei 700 Personen, die sowohl an der JHV als auch am Marken-Relaunch teilnahmen, sollte die Veranstaltung 2016 etwas ganz Besonderes werden. Als Vorgabe galt es, ein Ereignis auf die Beine zu stellen, das für den Marken-Relaunch großen Eindruck und spektakuläre Bilder hinterlässt, aber dennoch die traditionellen Elemente einer Jahreshauptversammlung beinhalten musste, ohne dass dazu die Bühne zeitaufwendig umbauen zu müssen. MCR Central ist riesig und wir kamen recht rasch auf die Idee einer Projektionsinstallation, da dies die einzige Technologie ist, mit der ein Display dieser Größe realisiert werden kann.“

Bei MCR Central handelt es sich um einen alten Bahnhof, der eine Kuppel mit 27 m Höhe an der höchsten Stelle aufweist und 60 m breit ist. In dem von Co-op genutzten Bereich betrug die Tiefe ebenfalls 60 m. AtoV hatte nur 24 Stunden für den Aufbau zur Verfügung, und in dieser Zeit musste auch das Blending und Warping der Bilder untergebracht werden. Darüber hinaus bedeutete eine Projektionsweite von 55 m, dass die Projektoren wenig oder keine thermische Abweichung und eine sehr exakte Optikeinstellung aufweisen mussten.

Dank seines größeren Bildseitenverhältnisses (1,89:1) benötigte AtoV acht Boxer in vier Elementen à 2 Stück, um die Leinwand mit 240.000 Lumen zu bespielen. Hätte das Unternehmen eine andere Lösung gewählt, wären sechs  Elemente erforderlich gewesen – inklusive mehr Gewicht, Stromverbrauch, Signalverteilungszeit und Personal für die Installation, Einrichtung und das Blending der Bilder.

Info: www.christieemea.com

Bespielte Leinwand, Projektoren (Fotos: Christie)