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Initialwerk macht den Ikea Katalog erlebbar

Im Rahmen der Veröffentlichung des neuen Ikea Kataloges bringt das Unternehmen auch eine optimierte digitale Version des Kataloges in die App-Stores. Vor diesem Hintergrund wurde Initialwerk von den vier Berliner Ikea Märkten beauftragt, ein Pop-Up-Store-Konzept zu entwickeln, das die Features der App und die Einbindung in den digitalen Lifestyle auch offline erlebbar macht.

Dafür wurde ein altes Tattoo-Studio in Berlin-Mitte zum ersten deutschen „Ikea App.Artment“ umgebaut.  „Die Wahl der Location erfolgte nicht zufällig, sondern beruht auf der Analyse des Einkaufsverhaltens der Berliner Ikea Kunden – in Berlin-Mitte shoppen überdurchschnittlich viele unserer Kunden online. Ihnen wollen wir zeigen, wie vielseitig unser Online-Angebot geworden ist. Denn neben dem reinen Online-Shopping bieten wir mittlerweile viele Services wie verschiedene Einrichtungsplaner oder die Platzierung der Möbel im eigenen zu Hause per Augmented Reality an. Das sollen unsere Kunden hier im Ikea App.Artment live erleben“, so Sebastian Mensing, Local Market Specialist bei Ikea Berlin.

Um den Gästen des Ikea App.Artment allerdings auch einen Besuch in einem der Einrichtungshäuser schmackhaft zu machen, hat Initialwerk ausgewählte Designs aus den Geschäften mittels 360-Grad Kamera abgefilmt und durch Ikea Mitarbeiter in kleinen Videosequenzen zum Leben erweckt. Auf diese Weise will man einen Besuch im App.Artment mit Hilfe von Virtual Reality mit dem Besuch eines Einrichtungshauses verbinden.

Info: www.initialwerk.de

App.Artment (Fotos: Initialwerk)

Atelier Markgraph kreiert neues Design für den ZDF-Sport

Der ZDF-Sport hat ein neues Gesicht bekommen. Hinter dem Re-Design steckt das Frankfurter Atelier Markgraph. Das Gestaltungsbüro wurde beauftragt, ein visuell und technisch zeitgemäßes Set Design für die drei Sportformate „das aktuelle sportstudio“, „ZDF Sportreportage“ und „ZDF Sportextra“ zu entwerfen.

Leitmotiv des neuen Studios ist ein Schwarm aus eigens entwickelten LED-Modulen, deren Form und Anordnung von einem typischen Stadionmotiv abgeleitet wurde: den schwenkenden Schals in der Fankurve. Dank der kreisförmigen Anordnung des LED-Schwarms und der Erweiterung der Tribünenflächen für die Studiogäste soll beim Live-Publikum sowie bei den Zuschauern zuhause das Gefühl entstehen, sich inmitten des Geschehens zu befinden. Die videofähigen Module zeichnen sich nicht nur durch ihr klares Design aus, sondern bieten im Zusammenspiel mit großen LED-Wänden abwechslungsreiche Inszenierungsmöglichkeiten.

Die regelmäßig wiederkehrende Struktur der „medialen Fankurve“ erzeugt eine gestalterische Ruhe und ermöglicht zugleich eine hohe Flexibilität in der Anwendung. Mit einem Wechsel aus offenen und verdichteten Bereichen erlaubt das Schwarm-Design der Kamera zudem ein dynamisches Spiel mit dem Raum.

Medial aktiviert werden auch Markenzeichen des „aktuellen sportstudios“. So erstrahlt das Torwand-Schießen beim Duell durch integrierte Sensorik und LED-Technik in neuem Licht. Auch die allseits bekannte Studiouhr erfährt eine Digitalisierung. Set-Module wie Moderationstische oder Kinetik-Elemente greifen formal den LED-Schwarm auf und schaffen so ein ganzheitliches Bild. Schwarz glänzende Oberflächen verleihen dem Sporterlebnis dabei eine kontrastreichere und modernere Aura.

„Kein Green Screen, kein virtuelles Studio: Für das neue Gesicht des ZDF-Sport haben wir bewusst auf eine Hybridisierung von digitalen Medien und physischem Erlebnisraum gesetzt“, beschreibt Prof. Lars Uwe Bleher, Partner und einer der kreativen Köpfe von Atelier Markgraph, das Konzept. So ist ein ebenso zeitgemäßes wie authentisches Studio Design entstanden, das dem ZDF-Sport bis in das On Air Design (Alpenblick Mediendesign) hinein ein markantes, wiedererkennbares Erscheinungsbild verleiht.

Info: www.markgraph.de

Gestaltungsprinzip für „das aktuelle Sportstudio“, Rendering, Design für „ZDF Sportextra“ (Fotos: ZDF/Atelier Markgraph/Alpenblick)

Eröffnungsfeier des Internationalen Deutschen Turnfests

Rund 70.000 Besucher sowie zahlreiche Sportler und Musiker haben in Berlin die Eröffnung des Internationalen Deutschen Turnfests erlebt. Die Eröffnungsfeier wurde von Wohlthat Entertainment als ausführende Veranstaltungsagentur konzipiert und realisiert.

Dramaturgisch erzählten die Macher der Eröffnungsfeier zu Beginn eine emotionale Geschichte rund um den Turner und Protagonisten Philipp Boy. Neun Szenen erzählten von den Höhen und Tiefen eines Sportlerlebens. Das Publikum erlebte dabei spektakuläre Akteuere, Sport- und Performancekünstler wie beispielsweise die Kombo Flying Steps, Cosmic Artists oder die fliegenden Trommler von Sanostra, die direkt über dem Brandenburger Tor schwebten. Das Finale des Openings kulminierte in einer interaktiven Color-Mob-Farbexplosion aller Beteiligten Sportler, Musiker und Showgruppen.

Die WE Solutions Crew entwickelte ein innovatives Setting für den Event. Das minimalistisch gehaltene Bühnenbild war Mittelpunkt des Set Designs. Um dieser Konstruktion einen Rahmen zu geben, wurden zu beiden Seiten 30 Meter hohe Kräne positioniert, an denen eine mit Hängepunkte für vertikale Perfomane-Elemente ausgestatte Traversenkonstruktion angebracht wurde. In der Mitte des Bühnenbildes war ein großer Quader mit Fenster platziert, welcher szenisch verwandelt werden konnte. Der Quader war interaktive Kulisse und Projektionsfläche zugleich. „So entstand eine lebendige und variable Bühnensituation am Boden, auf der Kulissenleinwand und in Luftigen Höhen“, erklärt Wohlthat-Geschäftsführer Jens Meinecke. Am Ende wurde die Installation von Street Art Künstlern mit der Berliner Skyline bemalt.

Zuvor gab es bereits einen großen Festumzug, der an der Siegessäule begann und sich dann über die Event-Bühne und durch das Brandenburger schlängelte, um am Pariser Platz zu enden.

Info: www.wohlthat-entertainment.de

Eröffnung Internationales Turnfest (Fotos: Jules Esick)

Show-Konzept von Elements Entertainment für Velux EHF Final4

Am 3. und 4. Juni ist in der Kölner Lanxess arena die Elite der europäischen Handballmannschaften zum Champions League-Turnier Final4 zusammengekommen. Elements Entertainment zeichnete wieder für die Live-Inszenierung der Opening Shows verantwortlich.

Das von Hans-Christoph Mücke und Volker Hagen entwickelte Showkonzept wurde unter der Leitung von Kreativ-Direktor Mücke inszeniert. Vier verschiedene Live-Shows wurden aufgesetzt, die mit zentralen Motiven des Handballsports spielten und in emotionale Bildwelten übersetzt wurden: Power, Passion, Teamspirit und Action wurden dabei durch Performer von Lichtfaktor, Akrobaten und Tänzern sicht- und erlebbar gemacht.

Mit 24 frei beweglichen LED-Stelen und 50 mobilen LED-Panels wurde die Grundlage für die Inszenierung geschaffen. Die Herausforderung war, die LED-Stelen mit dem Video-Content, produziert von Multimedia-Artist Udo Rabenstein, auf zeitlicher Ebene passgenau so zu positionieren, dass die gewünschten Bilder entstehen. Insgesamt 100 Darsteller sorgten für ein 360°-Erlebnis, das die Fans mit einbezog. Diese wiederum zeigten ihre Begeisterung in Fotoboxen, inszenierten Flash-Lights mit tausenden von Smartphones und patzizipierten an weiteren gemeinsamen Aktionen.

Dabei blieben die großen Herausforderungen im Hintergrund wie gewohnt unsichtbar: der komplexe Aufbau von Rigging, Licht, Ton, Laser und gut 300 qm LED Flächen im Rund in der Hallenmitte war innerhalb von zwölf Stunden erledigt. Und auch auf die erstmalige Übertragung bei Sky Sport und im weltweiten Livestream wurden die Shows abgestimmt. Als technischen Ausstatter beauftragte Elements Entertainment erstmalig PRG XL Video und PRG Projects.

Info: www.elem-ent.com

Velux EHF Final4 (Fotos: Alex Böhle)

Medientechnik-Installationen von AV Active und Burmester auf der Expo

Am 9. Juni hat in der kasachischen Hauptstadt Astana die Expo 2017 mit dem Themenschwerpunkt „Future Energy: Action for Global Sustainability“ ihre Tore geöffnet. Der Pavillon des Gastgeberlandes Kasachstan ist auf dem 3.300 Quadratmeter großen Level 1 von „The Sphere“ – dem zentralen Dreh- und Angelpunkt des Expo-Geländes in Astana – angesiedelt.

The Sphere ist ein insgesamt acht Stockwerke umfassender kugelrunder Glasbau mit einem Durchmesser von 80 Metern; entworfen von Khuan Chew, der Designerin des weltbekannten Burj Al Arab. Im ersten Stock des insgesamt 26.000 Quadratmeter umfassenden Gebäudes werden Besucher durch die Geschichte und Kultur Kasachstans hin zu den im Land eingesetzten Technologien der Zukunft und deren Auswirkungen auf das Leben im Land geführt – mit einer Fülle an aufwändigen medientechnischen Installationen.

Die Berliner Experten für Medientechnik, AV Active GmbH und Burmester Event- & Medientechnik GmbH, verantworteten im Auftrag von BGL Audiovisual und Acciona Production and Design die medientechnische Planung, Realisation und die Gesamtsteuerung des Level 1 der Sphere.

Das gesamte Level 1 ist mit modernster Medientechnik ausgestattet: Neben zahlreichen Nebenflächen beinhaltet das Level vier große medientechnische Hauptinstallationen: Die Canopy-Installation – ein Zelt in organischer Form – ist unter anderem Spielort der „Shifting Landscapes“ getauften Installation, die mit 13 Projektoren bespielt wird. Das Canopy selbst wird ab der Höhe von „Shifting Landscapes“ umlaufend und über den Köpfen der Besucher mit 40 Panasonic Projektoren mit verschiedenen Objektiven bespielt.

Am Ende des Zeltes befindet sich der sogenannte Golden Cup, der die fortlaufende Projektion eines Exponats bildet. Bespielt wird dieser Bereich ebenfalls von vier Panasonic Laser-Phosphor-Projektoren. „Journey to the Horizon“ lautet das Thema der Projektion, die sich in einem großen Dome befindet. Hier kommen weitere neun Projektoren zum Einsatz. Bei der Fusion Projection Wall handelt es sich um eine auf zwei Achsen gebogene Projektionswand, die mit sechs Projektoren bespielt wird.

Als AV Active und Burmester Anfang 2017 in das Projekt einstiegen, waren die Planungen für die Gestaltung der verschiedenen Elemente auf dem Level 1 der Sphere bereits weitestgehend abgeschlossen. Dem Team oblag anschließend die Aufgabe, die verschiedenen Planungen auf Funktionalität und Machbarkeit zu prüfen, Schwierigkeiten zu antizipieren und dafür Lösungsansätze zu bieten sowie der Medienproduktion beratend zur Seite zu stehen. Die Erstellung von Produktionsvorlagen, die Überarbeitung der 3-D Modelle und sogenannte UV Maps waren Voraussetzung für die Medienproduktion. Es galt die Kommunikation mit allen beteiligten Gewerken zu bündeln sowie sämtliche Daten- und Planungsstände miteinander abzugleichen, um ein funktionsfähiges Gesamtkonstrukt zu gewährleisten. AV Active und Burmester zeigten darüber hinaus die Vor- und Nachteile der verschiedenen in Frage kommenden Produktionsabläufe auf und unterstützten bei der Entscheidungsfindung.

„Die Rahmenbedingungen waren von Auftraggeberseite vorgegeben. Wir waren für die Fachplanung, Erstellung der Produktionsvorlagen, die medienserverseitige Einrichtung und Programmierung sowie für das finale Warpen aller Projektionen verantwortlich“, beschreibt Burmester Geschäftsführer Nik Burmester die komplexe Aufgabe. „Trotz der noch laufenden Rohbauarbeiten standen die vier großen Strukturen des Levels – Canopy, Journey to the Horizon, Golden Cup und Fusion Projection Wall – im Fokus unserer Arbeit.“

Darüber hinaus entwickelten die Experten von AV Active und Burmester eine zentrale Steuerung, die insgesamt 59 Projektoren, 72 Samsung-Displays, 52 interaktive PCs, zwölf Pandoras Box Quad Player Pro, einen Pandoras Box Dual Player Pro, zwei Pandoras Box Quad Server Pro, einen Pandoras Box Dual Server Pro, zwei Pandoras Box Compact Player Dual, zwei Pandoras Box Compact Player Single und mehrere Lichtinstallationen kontrolliert und verwaltet. Die Steuerung erlaubt einen Remote-Zugriff sowie beispielsweise das direkte Kontrollieren, Starten und Stoppen einer Installation.

„Um zu diesem Endergebnis zu kommen, sichtete unser Team zunächst alle gelieferten Informationen wie CAD, Kabel- und Gerätepläne und prüfte diese auf Stimmigkeit“, erläutert Nik Burmester das Vorgehen. „Anschließend war es unsere Aufgabe, alle Beteiligten auf den von uns validierten gemeinsamen Planungsstand zu bringen. Danach ging es an die Detailplanung der einzelnen Strukturen von The Sphere. Eine Vorbesichtigung ermöglichte uns den finalen Proof of Concept. Über die gesamte Zeit hinweg, kontrollierten wir das Timing und die Kommunikation aller Gewerke, um Meilensteine in diesem Mammut-Projekt mit so vielen Beteiligten fristgerecht erreichen zu können.“

Info: www.burmester.berlin, www.avactive.de

Sphere, Canopy (Hintergrund), Shifting Landscapes, Power Fusion Wall (Fotos: AV Active / Burmester)