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Wilkenwerk entwickelt Kommunikationskonzept für IFA-Innovationsplattform

Wilkenwerk hat die Messe Berlin mit einem Architektur- und Kommunikationskonzept für den Innovations-Hub IFA Next unterstützt. Unter einer abstrahierten Helix als Sinnbild für den „Innovations-Erbträger“ kamen dabei über 160 Start-ups, Forschungslabors, Universitäten, Organisationen und Unternehmen in den Dialog mit den Besuchern.

Wilkenwerk entwickelte das Raumkonzept: Auf konzentrischen Kreisen mit Rundläufen aufbauend, stand in der Mitte der „Communication Core“. Hier fanden an den Messetagen Impulsstatements und Panel-Diskussionen statt. Eine kreisförmig um das Zentrum angeordnete Lounge lud zum Zuhören, Austauschen und Relaxen ein.

Rund um den Communication Core konnten sich die Besucher an den unterschiedlichsten Aussteller-Ständen informieren. Die flexibel designten Standmodule für die Start-ups sollten dabei dem agilen Geist der Szene Rechnung tragen. Zudem sorgten sie auch bei teilweise täglichem Wechsel der Aussteller dafür, dass der kommunikative Rahmen erhalten blieb.

Eine „Innovators Gallery“ leitete die Besucher in die Halle 26. Im angeschlossenen Grand Theater fanden Formate wie der IFA+ Summit, die IFA Keynotes und IFA Hosted Conferences statt.

Info: www.wilkenwerk.de

IFA Next (Fotos: Wilkenwerk/Markus Rock)

Vitamin E und Olympus mit dem Perspective Playground zurück in Berlin

Das Hamburger Team von Vitamin E bringt mit ihrem langjährigen Kunden Olympus den Perspective Playground zurück in die Stadt, in der im Jahr 2013 alles begann: Berlin.

Ursprünglich als Olympus Photography Playground gestartet, entwickelte sich das Konzept der Experten für Räumliche Kommunikation in den vergangenen vier Jahren zum vielfach ausgezeichneten Erfolgsprojekt. Insgesamt 16 Playgrounds und ein Outdoor-Fotokunstpfad in Zingst wurden bisher von Vitamin E umgesetzt. Mehr als 350.000 Besucher ließen sich von der interaktiven Ausstellung begeistern. Neben Deutschland wurden auch Frankreich, die Niederlande, Österreich, die Schweiz, Spanien und Dänemark zu Schauplätzen des Spielplatzes für Fotografie. Mehr als zehn nationale und internationale Auszeichnungen erhielt das Projekt bis heute, darunter einen bronzenen ADC Nagel.

Im Laufe dieser Zeit wurde das Konzept auf die gesamte Vielfalt der optischen Produkte von Olympus ausgeweitet und trägt heute den Namen „Perspective Playground“. Die Themen Medical Systems und Scientific Solutions wurden in den Spielplatz der Fotografie integriert.Die Besucher betreten somit nicht mehr nur eine Welt aus Kunst und Fotografie, sondern tauchen ein in eine Welt aus Kunst und Wissenschaft. So auch vom 1. bis 24. September im Kraftwerk in Berlin.

Zum 17. Mal werden die Besucher eingeladen, die interaktiven Arbeiten verschiedener Künstler und Kollektive fotografisch zu erkunden. „Seit mittlerweile vier Jahren dürfen wir gemeinsam mit Olympus dieses einzigartige Veranstaltungskonzept umsetzen und freuen uns auch diesmal wieder auf drei erfolgreiche Wochen“, sagt Holk Engelbrecht, Geschäftsführer von Vitamin E.

Info: www.vitamin-e.com

Perspective Playground (Fotos: Klaus Bossemeyer)

Atelier Markgraph kreiert neues Design für den ZDF-Sport

Der ZDF-Sport hat ein neues Gesicht bekommen. Hinter dem Re-Design steckt das Frankfurter Atelier Markgraph. Das Gestaltungsbüro wurde beauftragt, ein visuell und technisch zeitgemäßes Set Design für die drei Sportformate „das aktuelle sportstudio“, „ZDF Sportreportage“ und „ZDF Sportextra“ zu entwerfen.

Leitmotiv des neuen Studios ist ein Schwarm aus eigens entwickelten LED-Modulen, deren Form und Anordnung von einem typischen Stadionmotiv abgeleitet wurde: den schwenkenden Schals in der Fankurve. Dank der kreisförmigen Anordnung des LED-Schwarms und der Erweiterung der Tribünenflächen für die Studiogäste soll beim Live-Publikum sowie bei den Zuschauern zuhause das Gefühl entstehen, sich inmitten des Geschehens zu befinden. Die videofähigen Module zeichnen sich nicht nur durch ihr klares Design aus, sondern bieten im Zusammenspiel mit großen LED-Wänden abwechslungsreiche Inszenierungsmöglichkeiten.

Die regelmäßig wiederkehrende Struktur der „medialen Fankurve“ erzeugt eine gestalterische Ruhe und ermöglicht zugleich eine hohe Flexibilität in der Anwendung. Mit einem Wechsel aus offenen und verdichteten Bereichen erlaubt das Schwarm-Design der Kamera zudem ein dynamisches Spiel mit dem Raum.

Medial aktiviert werden auch Markenzeichen des „aktuellen sportstudios“. So erstrahlt das Torwand-Schießen beim Duell durch integrierte Sensorik und LED-Technik in neuem Licht. Auch die allseits bekannte Studiouhr erfährt eine Digitalisierung. Set-Module wie Moderationstische oder Kinetik-Elemente greifen formal den LED-Schwarm auf und schaffen so ein ganzheitliches Bild. Schwarz glänzende Oberflächen verleihen dem Sporterlebnis dabei eine kontrastreichere und modernere Aura.

„Kein Green Screen, kein virtuelles Studio: Für das neue Gesicht des ZDF-Sport haben wir bewusst auf eine Hybridisierung von digitalen Medien und physischem Erlebnisraum gesetzt“, beschreibt Prof. Lars Uwe Bleher, Partner und einer der kreativen Köpfe von Atelier Markgraph, das Konzept. So ist ein ebenso zeitgemäßes wie authentisches Studio Design entstanden, das dem ZDF-Sport bis in das On Air Design (Alpenblick Mediendesign) hinein ein markantes, wiedererkennbares Erscheinungsbild verleiht.

Info: www.markgraph.de

Gestaltungsprinzip für „das aktuelle Sportstudio“, Rendering, Design für „ZDF Sportextra“ (Fotos: ZDF/Atelier Markgraph/Alpenblick)

Initialwerk macht den Ikea Katalog erlebbar

Im Rahmen der Veröffentlichung des neuen Ikea Kataloges bringt das Unternehmen auch eine optimierte digitale Version des Kataloges in die App-Stores. Vor diesem Hintergrund wurde Initialwerk von den vier Berliner Ikea Märkten beauftragt, ein Pop-Up-Store-Konzept zu entwickeln, das die Features der App und die Einbindung in den digitalen Lifestyle auch offline erlebbar macht.

Dafür wurde ein altes Tattoo-Studio in Berlin-Mitte zum ersten deutschen „Ikea App.Artment“ umgebaut.  „Die Wahl der Location erfolgte nicht zufällig, sondern beruht auf der Analyse des Einkaufsverhaltens der Berliner Ikea Kunden – in Berlin-Mitte shoppen überdurchschnittlich viele unserer Kunden online. Ihnen wollen wir zeigen, wie vielseitig unser Online-Angebot geworden ist. Denn neben dem reinen Online-Shopping bieten wir mittlerweile viele Services wie verschiedene Einrichtungsplaner oder die Platzierung der Möbel im eigenen zu Hause per Augmented Reality an. Das sollen unsere Kunden hier im Ikea App.Artment live erleben“, so Sebastian Mensing, Local Market Specialist bei Ikea Berlin.

Um den Gästen des Ikea App.Artment allerdings auch einen Besuch in einem der Einrichtungshäuser schmackhaft zu machen, hat Initialwerk ausgewählte Designs aus den Geschäften mittels 360-Grad Kamera abgefilmt und durch Ikea Mitarbeiter in kleinen Videosequenzen zum Leben erweckt. Auf diese Weise will man einen Besuch im App.Artment mit Hilfe von Virtual Reality mit dem Besuch eines Einrichtungshauses verbinden.

Info: www.initialwerk.de

App.Artment (Fotos: Initialwerk)

Show-Konzept von Elements Entertainment für Velux EHF Final4

Am 3. und 4. Juni ist in der Kölner Lanxess arena die Elite der europäischen Handballmannschaften zum Champions League-Turnier Final4 zusammengekommen. Elements Entertainment zeichnete wieder für die Live-Inszenierung der Opening Shows verantwortlich.

Das von Hans-Christoph Mücke und Volker Hagen entwickelte Showkonzept wurde unter der Leitung von Kreativ-Direktor Mücke inszeniert. Vier verschiedene Live-Shows wurden aufgesetzt, die mit zentralen Motiven des Handballsports spielten und in emotionale Bildwelten übersetzt wurden: Power, Passion, Teamspirit und Action wurden dabei durch Performer von Lichtfaktor, Akrobaten und Tänzern sicht- und erlebbar gemacht.

Mit 24 frei beweglichen LED-Stelen und 50 mobilen LED-Panels wurde die Grundlage für die Inszenierung geschaffen. Die Herausforderung war, die LED-Stelen mit dem Video-Content, produziert von Multimedia-Artist Udo Rabenstein, auf zeitlicher Ebene passgenau so zu positionieren, dass die gewünschten Bilder entstehen. Insgesamt 100 Darsteller sorgten für ein 360°-Erlebnis, das die Fans mit einbezog. Diese wiederum zeigten ihre Begeisterung in Fotoboxen, inszenierten Flash-Lights mit tausenden von Smartphones und patzizipierten an weiteren gemeinsamen Aktionen.

Dabei blieben die großen Herausforderungen im Hintergrund wie gewohnt unsichtbar: der komplexe Aufbau von Rigging, Licht, Ton, Laser und gut 300 qm LED Flächen im Rund in der Hallenmitte war innerhalb von zwölf Stunden erledigt. Und auch auf die erstmalige Übertragung bei Sky Sport und im weltweiten Livestream wurden die Shows abgestimmt. Als technischen Ausstatter beauftragte Elements Entertainment erstmalig PRG XL Video und PRG Projects.

Info: www.elem-ent.com

Velux EHF Final4 (Fotos: Alex Böhle)