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Beeftea gestaltet Kick-off Event für Coca-Cola

„Accelerate Performance – Alles beginnt mit Mir“ – unter diesem Motto hat Beeftea für Coca-Cola die zweitägigen Jahresauftaktveranstaltung 2019 mit 1.600 Führungskräften umgesetzt. Eine Messehalle in Hamburg  mit rund 9.000 qm Fläche wurde dabei zu einem Amphitheater mit aufsteigender Tribüne umgestaltet, die als Brand Activation Area fungierte. In diesem Bereich präsentierten sich alle Marken des Konzerns, und die Mitarbeiter hatten Gelegenheit, sich über die neuen Produkte und Strategien von Coca-Cola zu informieren.

Der Sinn hinter dem Motto „Accelerate Performance – Alles beginnt mit Mir“: Neben den Produktinnovationen sollten hauptsächlich die Mitarbeiter in den Mittelpunkt gerückt werden, da sie maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Während den Teilnehmern am ersten Tag hauptsächlich Produktwissen vermittelt wurde, wurde am zweiten Tag zum Thema, wie dieses Wissen in erfolgreiche Kundenkontakte transformiert werden kann. Bühnenausstattung und Vortragspräsentation waren dabei so angelegt, dass unter Verzicht auf statische Power Point Präsentationen die komplette Bühne als multimediales Ereignis in Szene gesetzt wurde. Somit vermischten sich konkrete Informationen mit emotionalem 2D- und 3D Motion Content, in dessen Verlauf sich Bühnenrückwand und -boden zu einem einzigen Motiv zusammenfügten.

Beeftea war auch diesmal wieder Lead Agentur und zeichnete damit für alle Gewerke inklusive Teilnehmermanagement und Event App verantwortlich.

Info: www.beeftea.de

Kick-off Event (Fotos: Kai Bublitz)

Die technische Inszenierung Caterpillars auf der bauma

Die Bauma auf dem Münchner Messegelände hat in diesem Jahr vom 8. bis zum 14. April Erfolgsmarken gesetzt. 614.000 qm Fläche, über 620.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern und rund 3.700 Austeller – so die Kennzahlen der diesjährigen Leistungsschau der Baumaschinenindustrie. Die Bauma ist die globale Leitmesse dieser Branche und gilt als wichtigste Businessplattform für die Unternehmen. Vor diesem Hintergrund hat Caterpillar aus den USA, der weltweit größte Hersteller von Baumaschinen, unter der Regie von Atelier Seitz einen aufmerksamkeitswirksamen Messeauftritt inszeniert. Die Experten für Markenarchitektur von Atelier Seitz waren dabei Generalunternehmer, Phase 7 zeichnete für den Videocontent verantwortlich und schoko pro aus Wiesbaden realisierte die Veranstaltungstechnik inklusive Rigging. ICT stellte als Partner von schoko pro das LED-Material bereit.

Caterpillar nutze die Bauma 2019 für umfangreiche Präsentationen neuer Produkte und Lösungen. Insgesamt 64 Maschinen wurden ausgestellt, 20 davon waren Neuentwicklungen. Für das schoko pro-Projektteam galt es, den technischen Rahmen für die aufwendige Inszenierung der gesamten Fläche und der einzelnen Highlightshows der Produktvorstellungen zu entwickeln – auf über 9.000 qm waren Traversen, Licht- und Tontechnik, LED-Material sowie kinetisches  Equipment zu integrieren. En détail wurden 1.600 Scheinwerfer, vier Kilometer Traversen, 400 Motorenkettenzüge für szenische Verwandlungen und 200 qm hochauflösendes LED-Equipment verbaut. Daraus wurde eine LED-Wand mit 24 Metern Breite und acht Metern Höhe konstruiert, die nahezu in 4K auflöste und aufmerksamkeitswirksam die Medieninhalte transportierte.

Dabei war essentielles Gut, immer den thematischen Vorgaben des Messekonzeptes zu folgen, dessen Leitmotiv „rewrite the rules“ in Verbindung mit den verschiedenen Präsentationsmodulen einen Gesamtkontext mit Bezug zu Produkten und Lösungsansätzen Caterpillars herstellte. Ein Highlight der Standarchitektur waren sogenannte „Tiles“, kleine mit Stoff bezogene Alurahmen an der Decke, die aufgrund der dynamisch wirkenden Anordnung einen digitalen Datenfluss über die gesamte Fläche hinweg illustrierte. Die Bespielung von LED-Wänden mit ausgesuchten Inhalten und der sorgsam geplante Einsatz von Kinetik-Elementen waren weitere wichtige Säulen der Konzeption. schoko pro als am deutschen Veranstaltungsmarkt etablierter Experte für Kinetik kam an dieser Stelle eine besondere Rolle zu, da für die Bühneninszenierungen auf dem Messestand kinetische Expertise notwendig war. So war beispielsweise am Kopfende der Showbühne ein großes Kipppodest verbaut, das im 40 Grad Winkel szenisch verfahren werden konnte und vollständig aufgestellt sechs Meter hoch war. Genutzt wurde diese Installation dann von Showacts, die das Podest erklommen und in ihre Performance einbanden. Die Techniker von schoko pro hatten die Konstruktion im Vorfeld der Messe in der eigenen Veranstaltungshalle der Alten Schmelze in Wiesbaden aufgebaut und auf die Tauglichkeit getestet. Die in die Standarchitektur eingeflochtenen Tiles wurden mitunter auch für den Showteil genutzt: Einige mit Leuchtstoffröhren ummantelte Kacheln transportierten die digitalen Tiles der LED-Wand in den physischen Raum und brachten stilistisch ein dynamisches Element in die Performances auf der Bühne mit ein. Dazu wurde die Kacheln noch szenisch verfahren und so Bestandteil der Choreographie.

schoko pro als technischer Dienstleister hatte im Vorfeld exakte Planungsarbeit für dieses Großprojekt zu leisten. Auf Grundlage des Auftragsprofils mussten 18 Trailer mit jeweils 60 Kubikmeter Material zum Münchener Messegelände transportiert werden, wobei der Faktor Zeit zur logistischen Herausforderung wurde. Aufgrund des kleinen Zeitfensters wurden der Stahl- und Messebau parallel zu den Technikinstallationen vorangetrieben, was durch einen in Kooperation mit Atelier Seitz und Caterpillar erarbeiteten Zeitplan möglich gemacht wurde.

Info: www.schokopro.com

Caterpillar auf der bauma (Fotos: Sandra Sommerkamp/schoko pro)

Die technische Inszenierung eines Launch-Events von BMW

Christopher Bauder von Whitevoid hat im Januar die Weltpremiere der neuen BMW 7er Reihe im chinesischen Shanghai künstlerisch begleitet. Dabei nutzte er seine kinetische Lichtinstallation „Mirror Mirror“, die er für die Veranstaltung noch modifizierte. Produziert wurde der Event von China Kingway.

52 runde Spiegelflächen von Kinetic Lights im synchronisierten Zusammenspiel mit Movinglights der Marke Robe kamen dabei zum Einsatz. Angereichert wurde die Installation durch eine elektronische Klanglandschaft und der Live-Performance eines Sheng-Spielers. Eine Sheng ist ein traditionelles chinesisches Instrument mit vertikalen Pfeifen und einer Windkammer.

Die Aufführung sollte dem Stil, dem Design und den Proportionen der Autos gerecht werden und gleichzeitig eine aufmerksamkeitsstarke Kulisse für die Enthüllung bieten. Vor diesem Hintergrund entwickelte das Produktionsteam eine Abfolge dreidimensionaler Szenen, welche mit den Grundbedingungen des Automobilbereichs – wie Straße, Landschaft, Architektur und Natur – spielten.

Die 52 Spiegel, jeweils von drei speziellen Kinetic Lights Winden gesteuert, wurden gemeinsam mit Movinglights in einem bestimmten Muster in drei Reihen aus jeweils sieben Scheinwerfern – 21 pro Seite des Präsentationsbereiches – über der Bühne angebracht. Anders als bei vorherigen Shows entschied sich die Crew für eine sowohl komplett symmetrische als auch quadratische Anordnung des Materials, was den Einsatz passend zur Form der Performance betonte.

Die Installation erstreckte sich über eine Fläche von 400 Quadratmetern auf einer Höhe von acht Metern.

Die Movinglights wurden eingesetzt, um in verschiedenen Teilen der Show die unterschiedlichen dreidimensionalen Lichtszenen entstehen zu lassen. Ein spezieller Scheinwerfer war eingeplant, um eine aus Licht geformte „7“ im Finale der Show zu bilden. Der Scheinwerfer wurde neben der Bühne unter einer Glasfläche angebracht, um die Überfahrt der Autos zu ermöglichen.

Der Beam dieses Gerätes schoss diagonal in das Dach und wurde dort von einem 45-Grad Spiegel abgelenkt, so dass er sich in einen horizontalen Beam umbog. Das Ende des Beams war durch eine schwarze Stopperplatte definiert, welche ebenfalls an Winden befestigt war. Dadurch konnte innerhalb von Sekunden die „7“ kreiert werden.

Eine eigens von Kinetic Lights programmierte Software wurde eingesetzt, um das gesamte System und alle dazugehörigen Elemente zu animieren, zu steuern und sie auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Dadurch waren vor Ort eine schnelle Kalibrierung der Movinglights und der Spiegel möglich.

Die größte Herausforderung des Projektes war das kleine Zeitfenster, welches für den Aufbau angesetzt war – drei Aufbausessions über Nacht – in welchem das Team ein komplexes, in sich verbundenes System installieren und einmessen musste. Dieses System bestand aus 153 Windenmotoren, einer direkten ArtNet-Verkabelung im Dach des Veranstaltungsortes und den Movinglights, welche über DMX über die drei Reihen an der Bühne verteilt angesteuert wurden.

Jeder einzelne Pointe war darauf ausgelegt, zu jeder Zeit einen der Spiegel aus voller Fahrt heraus zu treffen. Sobald die exakte Kalibrierung erledigt war, war auch sichergestellt, dass jeder einzelne Scheinwerfer exakt der digitalen Simulation entsprach.

Christopher Bauder: „Ich denke, wir haben die Essenz des Modernen und das zukunftsorientierte Denken, welches BMW mit dieser Autoserie ausstrahlt, direkt eingefangen und genau das war unser Ziel.”

Info: www.bmw.com

7er Präsentation (Fotos: China Kingway)

trend factory gestaltet SAP Now Forum

„Was ist die zukünftig erfolgreichste Version Ihres Unternehmens? Wie geht Intelligent Enterprise?“ „Was ist das next big thing im Feld der Customer Experience?“ Fragen wie diese wurden Mitte März beim ersten branchenübergreifenden SAP Now Forum für den deutschsprachigen Raum beantwortet. Im Hangar 5 und 6 des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof waren dabei zahlreiche Besucher zusammengekommen.

trend factory aus Rottweil hatte den Event gestaltet und dabei thematisch die digitale Transformation der heutigen Unternehmenswelt ganzheitlich konzipiert und sicht- und erlebbar gemacht. Sämtliche Elemente – vom Eventdesign, den Inhalten, den Formaten und den Panels, bis hin zu den Partnerpräsentationen und dem gesamten Rahmenprogramm wurden von den trend factory-Geschäftsführern, Thomas Wenger und Mike Wutta, mit ihren Teams umgesetzt.

Die von SAP ausgegebene Kernaufgabe war hierbei klar formuliert und sollte das Unternehmen intelligenzbasiert in seiner Gesamtheit darstellen. Das Aufzeigen neuer Perspektiven und innovativer Geschäftsmodelle, um den SAP Anwendern eine Idee für eine zukünftig erfolgreiche Version ihres eigenen Unternehmens zu geben sowie eine neue Ebene im Bereich der Customer Experience zu eröffnen, um den Business-Partnern zu verdeutlichen, wie sie mit den Software-Lösungen des Konzerns wiederum aus ihren Kunden „#ravingfans 4 a lifetime“ genererien – so waren die maßgeblichen thematischen Motive für die Veranstaltung angelegt.

Um dieses Ansätze Leitbild auch nachhaltig zu transportieren, galt es für trend factory, den 1.400 Teilnehmern „den Weg zum intelligenten Unternehmen“ erlebbar zu machen. Das Agentur-Team hatte dafür den Nutzen der Digitalisierung praxisnah in Szene gesetzt, das unternehmerische Know-how und den komplexen Content visualisiert und aufgezeigt, wie wichtig und unverzichtbar digitale Lösungen für Unternehmen heute sein können.

Mike Wutta: „Unser Part bestand darin, ein völlig neues Eventformat zu konzeptionieren, das in der Gesamtheit zum ersten Mal branchenübergreifend funktioniert und nicht wie sonst ausschließlich die IT, sondern sämtliche Entscheider aus den jeweiligen Fachbereichen der Unternehmer anspricht. Dabei bestand die Herausforderung für uns darin, uns auf breiter Ebene in die SAP Welt hineinzudenken und ein tiefes Verständnis für die Unternehmens-Identität zu bekommen. Darauf basierend hieß es für uns dann, das SAP Now Forum völlig neu zu denken und ein möglichst hohes Maß an Attraktivität über die Bereiche  Content, Formatigkeit, Location und auch Entertainment zu schaffen.“

Aus Tempelhof und dem Hangar 5 und 6 wurde dabei für 72 Stunden eine „Intelligent, Interactive & Inspiring Digital World“. Auf den Hauptbühnen zeigten neben SAP über 50 Kunden und 30 Partner mit insgesamt über 150 Referenten in 30 Live-Szenarien und 20 Workshops ihre individuellen Vorstellungen der digitalen Transformation im eigenen Unternehmen.

Um das Gehörte und Gelernte entsprechend n zu lassen und die geschlossenen „Daytime-Vernetzung“ weiter zuvertiefen, ließ trend factory das Tagesprogramm am Abend bei Bier und Finger Food sowie Modulen wie Slacklining, Gin Tasting und einem Culcha Candela Konzert ausklingen.

Info: www.trendfactory.com

SAP Now Forum,  Mike Wutta  und Thomas Wenger (Fotos: Florian Schmitt, trend factory)

 

Here und Jack Morten inszenieren dreidimensionales LED-Architekturerlebnis

Mit Unterstützung der global operierenden Brand Experience Agentur Jack Morton hat Here Technologies seinen Kunden auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) ein besonderes Markenerlebnis geboten.

„Step into the new reality“ nennt sich die Erfahrung, die im Pavillon von Here Technologies auf die Besucher wartete. Ziel der Aktion war es, die Bedeutung von Standortdaten und deren Auswirkungen auf das tägliche Leben zu verdeutlichen und zu einer greifbaren Erfahrung zu machen.

Präzise und verlässliche Karten der physischen Welt sind die Grundlage für Technologien, die eine insgesamt sicherere, effizientere und stärker vernetzte Welt ermöglichen. Here sammelt und verarbeitet enorme Datenmengen, um derartiges Kartenmaterial mit Hilfe sogenannter „Location Intelligence“ zu erstellen. Um die großen Potentiale der Standortintelligenz im Rahmen der CES zu veranschaulichen, tat sich die Marke zum vierten Mal in Folge mit dem Team von Jack Morton zusammen. Heraus kam die Verschmelzung von physischer und virtueller Welt zu einem 3D-LED-Architekturerlebnis, bei dem die Grenzen zwischen Daten und Realität verwischt wurden.

Der Here-Pavillon lud die Besucher über einen außergewöhnlichen Zugang zu einer Erfahrung ein, die reale und virtuelle Welten überlagert und innerhalb derer sie die Tiefen des Daten-Ökosystems erforschen konnten. Sechs Demo-Installationen und ein interaktives Stadtmodell ermöglichten einen intuitiven, einfachen und anwendungsorientierten Einstieg in das Potenzial intelligenter Standortdaten. Im zweiten Stock kehrten die Besucher dann durch eine helle, von der Natur inspirierten Lounge in die physische Welt zurück und gelangten auf eine Terrasse, von der aus sie den CES-Außenbereich überblicken konnten.

Jens Mayer, Geschäftsführer von Jack Morton Deutschland: „Die Standort-Intelligenz von Here spielt eine entscheidende Rolle innerhalb der Gestaltung von Fortbewegung – von vernetzten und autonomen Autos bis hin zu intelligenter Mobilität im Allgemeinen. Wir sind stolz darauf, den Besuchern auf der CES ein Markenerlebnis zu bieten, das eines auf wirklich wunderbare Weise zeigt: die Tatsache, dass Here wirklich überall ist." 

Infos: www.jackmorton.com, www.here.com

Here-Pavillon (Fotos: Greame Fordham)