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jangled nerves inszeniert Produktionsstart des ersten Elektro-VW

jangled nerves hat für den Volkswagen Konzern den Produktionsstart des ID.3 inszeniert. Der ID.3 ist das erste vollelektrische Fahrzeug der Marke Volkswagen. Location für den Event war das Werk in Zwickau. „Ein gelungener Transformationsprozess hat sehr viel mit Identifikation zu tun. Im Event wollten wir für alle Gäste erlebbar machen, wie die Volkswagen-Belegschaft diese tiefgreifenden Veränderungen mutig angepackt hat“, so Prof. Thomas Hundt aus der Geschäftsführung der Agentur zur konzeptionellen Idee. Wandel hat dabei am Produktionsstandort eine lange Tradition: Zunächst wurden dort Fahrzeuge der Marke Horch, später der Trabbi und noch heute der Golf gefertigt.

Die Inszenierung sollte sowohl für das Publikum als auch für die Medien eindrückliche Bilder schaffen. jangled nerves hatte vor diesem Hintergrund für den ID.3-Produktionsstart eine Reihe von immersiven Filmen produziert. Diese liefen auf einer raumfüllenden 270-Grad-Leinwand, die den Bühnen- und Publikumsbereich umspielte. Gäste und Mitarbeiter waren somit nicht nur Zuschauer einer Automotive-Veranstaltung, sondern wurden Teil des Geschehens.

Die Filmbeiträge zeigten die diversen Tranformationsprozesse, die den Standort Zwickau in der Gegenwart und Vergangenheit betreffen: Mitarbeiter-Statements, die jüngsten technischen Veränderungen für die E-Auto-Fertigung, sowie einen historischen Exkurs, der bis in das Jahr 1904 zurückreicht. „Die Interviews mit der Belegschaft waren für uns zentraler Teil der Botschaft, die Volkswagen in die automobile Welt hinaus sendet – den Aufbruch in eine neue Ära“, ergänzt Prof. Thomas Hundt.

Um den Event filmisch erlebbar zu machen, bekam jeder Redner sein individuelles Setting: Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen, fand sich so in „seinem Werk“ wieder, der Betriebsratsvorsitzende Jens Rothe sprach im Kreis von Mitarbeitern und Ministerpräsident Michael Kretschmer stand auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Dr. Herbert Diess hielt seine Rede vor der neuen ID. Familie von Volkswagen und einem ausdrucksstarken Key Visual, das die bilanziell CO2-neutrale Produktion des ID.3 in Szene setzte.

Veranstaltungsort war die werkseigene Logistikhalle. In den 150 m langen Raum wurden drei miteinander verbundene Zonen eingerichtet: ein 800 qm großer Empfangsbereich, der als Markenraum für den ID.3 diente, ein etwa gleichgroßes Show-Areal mit Bühne, sowie ein Aftershow-Bereich, der auf über 1.000 qm als komplettes TV-Studio fungierte. Dieses bot den zahlreichen Medienvertretern den nötigen Platz: Kamera-Teams hatten fünf ID.3-Fahrzeuge zur freien Verfügung. Außerdem gab es im Studio zahlreiche Möglichkeiten für Interviews und vertiefende Informationen.

Optisch glich die Backstage-Umgebung einer Produktionsstraße. Sie war während der Show geschlossen und kam erst mit dem eigentlichen Höhepunkt der Inszenierung ins Spiel – dem „Start of Production“. Als sich die Leinwand öffnete und der erste ID.3 real durch einen Lichttunnel auf die Bühne fuhr, glichen sich die mediale Vorstellung und der inszenierte Raum immer weiter an.

Info: www.jn.de

ID.3-Event (Fotos: jangled nerves)

East End gestaltet TechShow für Continental

Für das Technologieunternehmen Continental hat East End 2019 erstmals die TechShow umgesetzt. 150 ausgewählte Journalisten aus aller Welt erhielten einen Einblick in die aktuellsten Innovationen und Trends der Mobilität von morgen. Fokusthemen waren dabei Elektrifizierung, Konnektivität, automatisiertes Fahren und die Vision Zero.

Die Continental TechShow ist eine divisionsübergreifende „One Continental“-Veranstaltung, die im Zweijahresrhythmus mit Bezug zur Internationalen Automobil-Ausstellung stattfindet. Unter dem Claim „Mobility is the Heartbeat of Life" präsentierte das Unternehmen der Fachpresse seine technologischen Entwicklungen, übergreifend über die Geschäftsbereiche Chassis & Safety (Sicherheitssysteme), Interior sowie Powertrain und Reifen. East End verantwortete neben dem Gesamtbudget und der Prozesssteuerung auch die Koordination der Teilnehmer sowie die Logistik und Umsetzung der Gesamtveranstaltung vor Ort.

Das neue Eventkonzept von Continental schaffte die Grundlage für eine gekonnte Verknüpfung von Produktinformation und Markenerlebnis. Die Presseveranstaltung, die vom 2. bis 5. Juli im ADAC-Zentrum in Laatzen bei Hannover stattfand, bot einen Mix aus festgelegten und frei wählbaren Programmpunkten nach dem Vorbild des amerikanischen „College Day”. Erstmals wurden individuell zugeschnittene Workshops entwickelt, die die Journalisten nach Themenschwerpunkt und Spezialisierung wählen konnten. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Erleben der Technologien mit praktischen Fahrmodulen und Exponaten. Ergänzend dazu schaffte das Event-Format Möglichkeiten zum direkten Austausch mit den Technologie-Experten und Ingenieuren von Continental.

„In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung müssen Unternehmen umso mehr ihre Entwicklungen in der analogen Welt präsentieren und erlebbar machen“, sagt Oliver Golz, Gründer und Geschäftsführer von East End. „Eine besondere Herausforderung bei der TechShow war die globale und interkulturelle Ausrichtung der Veranstaltung, die eine optimale Planung und Abstimmung aller Unternehmensbereiche von Continental erforderte.”

Info: www.east-end.de

Continental Tech Show (Fotos: Continental AG)

Beeftea gestaltet Kick-off Event für Coca-Cola

„Accelerate Performance – Alles beginnt mit Mir“ – unter diesem Motto hat Beeftea für Coca-Cola die zweitägigen Jahresauftaktveranstaltung 2019 mit 1.600 Führungskräften umgesetzt. Eine Messehalle in Hamburg  mit rund 9.000 qm Fläche wurde dabei zu einem Amphitheater mit aufsteigender Tribüne umgestaltet, die als Brand Activation Area fungierte. In diesem Bereich präsentierten sich alle Marken des Konzerns, und die Mitarbeiter hatten Gelegenheit, sich über die neuen Produkte und Strategien von Coca-Cola zu informieren.

Der Sinn hinter dem Motto „Accelerate Performance – Alles beginnt mit Mir“: Neben den Produktinnovationen sollten hauptsächlich die Mitarbeiter in den Mittelpunkt gerückt werden, da sie maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Während den Teilnehmern am ersten Tag hauptsächlich Produktwissen vermittelt wurde, wurde am zweiten Tag zum Thema, wie dieses Wissen in erfolgreiche Kundenkontakte transformiert werden kann. Bühnenausstattung und Vortragspräsentation waren dabei so angelegt, dass unter Verzicht auf statische Power Point Präsentationen die komplette Bühne als multimediales Ereignis in Szene gesetzt wurde. Somit vermischten sich konkrete Informationen mit emotionalem 2D- und 3D Motion Content, in dessen Verlauf sich Bühnenrückwand und -boden zu einem einzigen Motiv zusammenfügten.

Beeftea war auch diesmal wieder Lead Agentur und zeichnete damit für alle Gewerke inklusive Teilnehmermanagement und Event App verantwortlich.

Info: www.beeftea.de

Kick-off Event (Fotos: Kai Bublitz)

Nüssli bei der Fête des Vignerons

Einmal pro Generation feiern die Westschweizer Weinbauern ihr Fest, die  Fête des Vignerons . Rund 800.000 Besucher werden dazu in der schweizerischen Gemeinde Vevey für rund drei Wochen empfangen. Nüssli realisierte für den Großevent eine Arena mit 20.000 Tribünenplätzen. Nach 1977 und 1999 engagiert sich Nüssli bereits zum dritten Mal bei dem Fest. Bereits Mitte Mai wurde die Arena fertiggestellt, damit genügend Zeit blieb für die Installation von Licht und Ton sowie für die Proben.

Das Nüssli-Team hatte eine außergewöhnliche Konstruktion entwickelt. Außergewöhnlich zum einen, weil die Tribünenanlage auf einem Stahlträgerrost in knapp sechs Meter Höhe steht. „Die Zuschauer auf dem obersten Rang befinden sich auf fast 20 Meter über dem Boden“, sagt Peter Tanner, COO Events Nüssli Gruppe und ergänzt: „Sie genießen damit eine uneingeschränkte Sicht auf das Geschehen auf der Bühne. Für uns allerdings bedeutete diese Spezialkonstruktion eine Herausforderung für die Montage und sie erforderte eine absolut durchdachte Materiallogistik.“

Außen wie innen nimmt die Tribünenanlage das Bild von Weinreben auf. Bunte Bahnen aus Leinwand in den Farben der Reben – Rot, Gelb, Grün, Braun – sind in einheitlichen Abständen über das Metallgerüst gespannt. Sie bilden eine schlichte aber aufmerksamkeitsstarke Fassadenverkleidung. Und auch im Layout der Tribünenanlage lassen sich Rebberge erkennen, auf denen, als Tribünensitzplätze, die Rebstöcke stehen.

Die Tribüne ist ein Temporärbau, vollständig rückbau- und wiederverwendbar. Nachhaltigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit dieses Bausystems waren für die Entscheidung ausschlaggebend.

Info: www.nussli.com

Tribünenanlage, Fête des Vignerons (Fotos: Celine Michel, Samuel Rubio, Nüssli)

Die technische Inszenierung Caterpillars auf der bauma

Die Bauma auf dem Münchner Messegelände hat in diesem Jahr vom 8. bis zum 14. April Erfolgsmarken gesetzt. 614.000 qm Fläche, über 620.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern und rund 3.700 Austeller – so die Kennzahlen der diesjährigen Leistungsschau der Baumaschinenindustrie. Die Bauma ist die globale Leitmesse dieser Branche und gilt als wichtigste Businessplattform für die Unternehmen. Vor diesem Hintergrund hat Caterpillar aus den USA, der weltweit größte Hersteller von Baumaschinen, unter der Regie von Atelier Seitz einen aufmerksamkeitswirksamen Messeauftritt inszeniert. Die Experten für Markenarchitektur von Atelier Seitz waren dabei Generalunternehmer, Phase 7 zeichnete für den Videocontent verantwortlich und schoko pro aus Wiesbaden realisierte die Veranstaltungstechnik inklusive Rigging. ICT stellte als Partner von schoko pro das LED-Material bereit.

Caterpillar nutze die Bauma 2019 für umfangreiche Präsentationen neuer Produkte und Lösungen. Insgesamt 64 Maschinen wurden ausgestellt, 20 davon waren Neuentwicklungen. Für das schoko pro-Projektteam galt es, den technischen Rahmen für die aufwendige Inszenierung der gesamten Fläche und der einzelnen Highlightshows der Produktvorstellungen zu entwickeln – auf über 9.000 qm waren Traversen, Licht- und Tontechnik, LED-Material sowie kinetisches  Equipment zu integrieren. En détail wurden 1.600 Scheinwerfer, vier Kilometer Traversen, 400 Motorenkettenzüge für szenische Verwandlungen und 200 qm hochauflösendes LED-Equipment verbaut. Daraus wurde eine LED-Wand mit 24 Metern Breite und acht Metern Höhe konstruiert, die nahezu in 4K auflöste und aufmerksamkeitswirksam die Medieninhalte transportierte.

Dabei war essentielles Gut, immer den thematischen Vorgaben des Messekonzeptes zu folgen, dessen Leitmotiv „rewrite the rules“ in Verbindung mit den verschiedenen Präsentationsmodulen einen Gesamtkontext mit Bezug zu Produkten und Lösungsansätzen Caterpillars herstellte. Ein Highlight der Standarchitektur waren sogenannte „Tiles“, kleine mit Stoff bezogene Alurahmen an der Decke, die aufgrund der dynamisch wirkenden Anordnung einen digitalen Datenfluss über die gesamte Fläche hinweg illustrierte. Die Bespielung von LED-Wänden mit ausgesuchten Inhalten und der sorgsam geplante Einsatz von Kinetik-Elementen waren weitere wichtige Säulen der Konzeption. schoko pro als am deutschen Veranstaltungsmarkt etablierter Experte für Kinetik kam an dieser Stelle eine besondere Rolle zu, da für die Bühneninszenierungen auf dem Messestand kinetische Expertise notwendig war. So war beispielsweise am Kopfende der Showbühne ein großes Kipppodest verbaut, das im 40 Grad Winkel szenisch verfahren werden konnte und vollständig aufgestellt sechs Meter hoch war. Genutzt wurde diese Installation dann von Showacts, die das Podest erklommen und in ihre Performance einbanden. Die Techniker von schoko pro hatten die Konstruktion im Vorfeld der Messe in der eigenen Veranstaltungshalle der Alten Schmelze in Wiesbaden aufgebaut und auf die Tauglichkeit getestet. Die in die Standarchitektur eingeflochtenen Tiles wurden mitunter auch für den Showteil genutzt: Einige mit Leuchtstoffröhren ummantelte Kacheln transportierten die digitalen Tiles der LED-Wand in den physischen Raum und brachten stilistisch ein dynamisches Element in die Performances auf der Bühne mit ein. Dazu wurde die Kacheln noch szenisch verfahren und so Bestandteil der Choreographie.

schoko pro als technischer Dienstleister hatte im Vorfeld exakte Planungsarbeit für dieses Großprojekt zu leisten. Auf Grundlage des Auftragsprofils mussten 18 Trailer mit jeweils 60 Kubikmeter Material zum Münchener Messegelände transportiert werden, wobei der Faktor Zeit zur logistischen Herausforderung wurde. Aufgrund des kleinen Zeitfensters wurden der Stahl- und Messebau parallel zu den Technikinstallationen vorangetrieben, was durch einen in Kooperation mit Atelier Seitz und Caterpillar erarbeiteten Zeitplan möglich gemacht wurde.

Info: www.schokopro.com

Caterpillar auf der bauma (Fotos: Sandra Sommerkamp/schoko pro)