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Alipay wird Sponsor des UEFA-Nationalmannschaftsfußballs

Die chinesische Online-Bezahlplattform Alipay unterzeichnet einen Achtjahresvertrag als Sponsor des UEFA-Männer-Nationalmannschaftsfußballs von 2018 bis 2026, der die UEFA EURO 2020 und 2024 sowie die Endphasen der UEFA Nations League umfasst.

Die Vereinbarung bedeutet, dass Alipay, das von der Ant Financial Service Group betrieben wird, der offizielle weltweite Bezahlpartner für Turniere wie die UEFA EURO 2020 und 2024 sowie die Endphasen der Nations League wird.

Im ersten Vierjahreszyklus als Sponsor der UEFA-Nationalmannschaftswettbewerbe wird Alipay an insgesamt acht Wettbewerben mit 420 Begegnungen beteiligt sein und ein geschätztes Live-Publikum von 7,4 Milliarden Menschen erreichen.

Alipay wird der dritte UEFA-Sponsor für Nationalmannschaftswettbewerbe bei der UEFA EURO 2020, nachdem Volkswagen und Booking.com Verträge bis 2022 unterschrieben haben.

Info: www.uefa.com

Die „Kuss-Aktion“ der neuen WienTourimus-Kampagne

Drei Tage lang hat ein großer roter Hashtag eines der berühmtesten Bilder Österreichs verdeckt – Gustav Klimts „Kuss“ im Belvedere. Die Aktion ist Teil der aktuellen WienTourismus-Kampagne in Deutschland und Großbritannien, die zum Reisen abseits der Selfie-Inflation aufruft. Augenzwinkernd spielt WienTourismus in der aktuellen Kampagne mit Phänomen und propagiert „digital detox“ – digitale Entgiftung.

„Wien bietet die Erlebnisse einer Metropole ohne die Stressfaktoren einer Metropole, das zeichnet uns im Vergleich zu unseren Mitbewerbern aus. Daher regen wir unser Publikum aktiv an, Augenblicke und Attraktionen wieder bewusster, mit allen Sinnen zu genießen – Selfies & Co gerne weiterhin, doch etwas weniger oft und souveräner zu gebrauchen“, erklärt Tourismusdirektor Norbert Kettner. „Unsere Kampagne soll wohlgemerkt kein Fingerzeig und erst recht kein Plädoyer gegen die Sozialen Medien sein. Wir nutzen sie im Tourismusmarketing ja selber sehr intensiv für unsere Botschaften, selbst im Rahmen dieser Aktion. Vielmehr streichen wir mit einer Portion Humor Wiens Zugang zur Digitalisierung hervor, bei der wir nach wie vor den Menschen, seine Erlebnisse und Genussmomente in der Destination in den Mittelpunkt stellen.“

Bis Ende November wird das Publikum in Hamburg, Berlin und London im Rahmen einer 360-Grad-Kampagne im öffentlichen Raum und selbstverständlich auch in den Sozialen Medien adressiert. Sie zeigt Reisende, die mehr mit ihrem Smartphone denn der eigentlichen Attraktion beschäftigt sind. Im Hintergrund der Sujets sind klassische Wien-Attraktionen zu sehen, ins Bild gesetzt wird aber die skurrile Situation des Fotografierens. Ein großer Hashtag in der Bildmitte verstellt zusätzlich die Sicht und steht für eine verlorengegangene Freiheit, den Urlaub in all seinen Facetten uneingeschränkt genießen zu können. Die Botschaft lautet: „Wien sehen – nicht #Wien. Genieße die Stadt hinter Deinen Fotos!“. Sie ist in Deutschland auf rund 700 City Lights, auf Plakaten in Londons U-Bahn und großflächig in der Waterloo- sowie Liverpool Station zu sehen. Online wird die Zielgruppe auf Instagram, Facebook und per Bannerwerbung erreicht. Auf unhashtag.vienna.info wird Wiens Botschaft vertieft.

Plakativer Kampagnenbestandteil ist eine Kooperation zwischen dem Belvedere und dem WienTourismus: Wer Klimts „Kuss“ in der Zeit vom 6. bis 8. November im Oberen Belvedere besucht hat, bekommt an diesen drei Tagen eine Replik zu sehen, die mit einem großen roten Hashtag überklebt ist. Einer Enttäuschung des Publikums, das weltberühmte Gemälde nicht sehen zu können, wurde selbstverständlich vorgebeugt: das Originalwerk ist nur einen Raum weiter unverdeckt zu betrachten – Mitarbeiter des WienTourismus stellen sicher, dass niemand den echten Kuss versäumt. „Wir machen bei dieser Aktion mit, weil wir uns als Museum genau im angesprochenen Spannungsfeld zwischen digitaler Kommunikation und Kunstgenuss bewegen. Wir ermöglichen das Fotografieren in unseren Ausstellungsräumen und freuen uns über Social Media Beiträge, gleichzeitig ist uns wichtig, dass unsere Besucherdie Kunstwerke in Ruhe erleben können. Hier eine Balance zu finden, ist eine tägliche Herausforderung“, so Stella Rollig, Generaldirektorin Belvedere.  

Info: www.wien.info/de

Hashtag über Klimts Gemälde (Foto: Wien Tourismus/Paul Bauer)

Lagardère Sports stellt sich breiter auf

Die Sportrechteagentur Lagardère Sports arbeitet ab sofort mit The Story Mob, Beratungsunternehmen für professionelle Kommunikationsstrategien im eSports, zusammen. Als globaler Kommunikationspartner wird The Story Mob gemeinsam mit Lagardère Sports daran arbeiten, die Kommunikations- und Storytelling-Möglichkeiten für Brands und Unternehmen in der eSports-Welt zu maximieren und gleichzeitig mit der Sportrechteagentur bei sich ergebenden Möglichkeiten zusammenarbeiten.

The Story Mob wird Kommunikationsberatung und maßgeschneiderte Beratungsleistungen für Kunden und Partner von Lagardère Sports anbieten. Darüber hinaus wird Lagardère Sports die kommerzielle Vertretung von Broadcast-Talenten und Influencern übernehmen, die wiederum durch eine entsprechende, im September 2018 von The Story Mob gegründete Gruppe, vertreten sind.

The Story Mob bietet strategische Kommunikationsberatung für Marken, Teams, Talente und Investoren und betreut derzeit über 20 endemische und nicht-endemische Kunden im Esports-Bereich.

„The Story Mob setzt Maßstäbe in der Kommunikation rund um eSports und wir schätzen die Möglichkeit, diese Erfahrung und Expertise zu nutzen, wenn es darum geht, unsere eigenen Entscheidungen und Maßnahmen zu treffen und auch unseren Partnern die richtige Vorgehensweise zu empfehlen”, kommentiert Moritz Altmann, Head of eSports bei Lagardère Sports. „Da immer mehr Marken mit uns ihre ersten Schritte im eSports unternehmen, ist es wichtiger denn je, dass wir hier zusammenarbeiten, um klare und messbare Mehrwerte für die Esports-Fans zu schaffen – und hierbei ist natürlich die Kommunikationsstrategie stets mitentscheidend.“

Info: www.lagardere-se.com

McDonald's Deutschland stellt sich im Sport-Sponsoring neu auf

McDonald's Deutschland will neue Wege beim Sport-Sponsoring gehen und das Engagement im eSport und bei Trendsportarten ausweiten. Im Rahmen der Neuausrichtung wird McDonald's Deutschland nach 15 Jahren die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht verlängern. Die Partner waren seit dem Jahr 2004 verbunden.

Der Einstieg in den eSport-Bereich Anfang dieses Jahres war der Beginn, nun baut McDonald's Deutschland sein Sport Engagement weiter aus. So wird die Anfang des Jahres erfolgreich gestartete Partnerschaft mit der ESL auch 2019 fortgeführt. „Der Schritt in den eSport war für uns absolut richtig. Wir sehen einen deutlichen Anstieg in der Markenwahrnehmung bei der angesprochenen Zielgruppe", so Unternehmenssprecher Philipp Wachholz. 2018 war das Unternehmen bereits mit zahlreichen Aktivierungen auf den Live-Events vertreten und will mit einer Content-Strategie für Gaming-Fans im kommenden Jahr an den bestehenden Erfolg der Partnerschaft anknüpfen. „McDonald's ist eine globale Marke, die für Zeitgeist und Jugendkultur steht – ganz genauso wie die ESL“, sagt Bernhard Mogk, SVP Global Sales & Business Development bei der ESL. „Wir freuen uns, dass die Partnerschaft verlängert wird, um Esports gemeinsam als popkulturelles Phänomen weiter zu verankern"

Neben der erfolgreichen Partnerschaft im eSport-Bereich möchte das Unternehmen im kommenden Jahr zusätzlich mit einer Ausweitung auf ausgewählte Trendsportarten noch stärker auf die Interessen der Teens und Twens eingehen. In der Kombination bieten sich so viele Möglichkeiten, dem im Vergleich zu vor einigen Jahren veränderten und vor allem breiteren Sportinteresse insbesondere der jüngeren Zielgruppe gerecht zu werden.

Für die generelle Neuausrichtung holt sich McDonald's Deutschland mit Jung von Matt/Sportseinen neuen strategischen Partner an Bord: Gemeinsam mit der Agentur wird nicht nur das Sport Sponsoring neu aufgestellt, sondern auch das Thema Lifestyle für die Marke unter dem Begriff Stichwort „Sports Pop Culture“. neu aufgegriffen.

Im Rahmen dieser strategisch begründeten Neuausrichtung wird der bestehende Vertrag als DFB-Partner nicht verlängert. „Die Entscheidung für das eine ist nicht zwangsweise die Entscheidung gegen das andere, sondern spiegelt die generelle Markenstrategie wieder, näher an die Lebenswelt der Teens und Twens anzuschließen.", erklärt Philipp Wachholz weiter.

Info: www.mcdonalds.de

eSport-Event in Hamburg (Foto: Adela Sznajder, ESL)

KLM Deutschland startet Markenkampagne

Die Frage „Was ist KLM?“ haben etwas mehr als die Hälfte der Deutschen richtig beantworten können. 46 Prozent wussten die Antwort nicht. Um das zu ändern, startet KLM Deutschland in Zusammenarbeit mit DDB & Tribal Amsterdam am 1. November 2018 eine Online- und Radio-Kampagne und verwandelt sich für ein paar Tage in das, wofür manche Leute sie halten: in eine Bank, eine Radiostation und ein Restaurant.

„Wir sind als KLM buchstäblich in andere Rollen geschlüpft. Wir eröffneten ein KLM-Pop-up-Restaurant, installierten einen KLM-Geldautomaten und waren bei verschiedenen Radiosendern ‚on air’, um die Menschen aufzuklären, wer wir sind“, erklärt Armelle de Cordoue,  Marketing Communication Manager Germany. In ihrem Pop-up-Restaurant, das dem Innendesign eines Flugzeuges nachempfunden ist, servierte KLM kostenlose Menüs von Bord. Am Geldautomaten konnten die Kunden kein Geld abheben, stattdessen erhielten sie Informationen über KLM und hatten die Chance, Freitickets zu gewinnen. In der Radiostation spielte eine KLM-Band speziell produzierte Song und die Angebote der Airline wurden in lustige KLM-Nachrichten, -Werbespots und ein -Quiz verpackt.

Etwa 54 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage im August 2018 wussten, dass KLM eine Fluggesellschaft ist. Von den Befragten unter 30 Jahren waren es gerade einmal 37 Prozent. Die Befragten, die nicht wussten, dass KLM eine Airline ist, hielten sie für eine Bank, eine Radiostation oder ein Restaurant.

Info: www.klm.com

Pop-up-Restaurant (Foto: KLM)