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Die Gewinner des Sinus Award 2019

Der Preis für besondere Leistungen im Bereich AV-Medientechnik und Systemintegration zeichnet in der Kategorie „Control Room“ die neue IP-basierte Medientechnik im GEO Mission Control Center von Eumetsat in Darmstadt aus. Siegerprojekt in der Kategorie „Corporate“ ist die Inspiration Wall im Merck Innovation Center, ebenfalls in Darmstadt. Der Ehrenpreis wird im Rahmen der Prolight + Sound in Frankfurt verliehen. Die Zeremonie findet in diesem Jahr am 4. April statt.

Die Inspiration Wall ist eine raumgreifende kinetische Installation, die dem Foyer des Merck Innovation Centers eine klare Identität gibt. Die Choreographie der Installation entwickelt sich aus der dynamischen Interaktion der physischen Bewegung der Monitore und der virtuellen Bewegung der Bilder.

Die Installation erstreckt sich über eine fast 18 Meter lange, leicht konvexe Wand. Sie besteht aus 24 Reihen mit je drei Monitoren, die sich einzeln vertikal bewegen lassen. Die Bilder der Installation werden innerhalb eines vordefinierten Spektrums in Echtzeit erzeugt: Die einzelnen Szenen, entwickeln sich aus zehn verschiedenen visuellen Welten und gestalten sich durch generative Elemente immer wieder anders.

Die Installation reagiert zudem auf die Bewegung der Besucher und ändert so ihr Aussehen und Verhalten im Tagesverlauf. Mit zunehmender Aktivität im Foyer erhöht sich auch die Dynamik der Choreographie. Die besonders lichtstarken Monitore leuchten am Abend mit einsetzender Dunkelheit stärker, während die Choreographie ruhiger wird. In den Fluss der Bilder mischen sich zudem typografische Inhalte: kurze Ankündigungen des Innovation Centers bis zu einer maximalen Länge von 140 Zeichen und aktuellste Hashtags ausgewählter Twitter-Kanäle von Merck.

Auftraggeber: Merck KGaA, Darmstadt

Ausführung: eyevis GmbH, Reutlingen

Art+Com Studios, Berlin

medienprojekt P2, Stuttgart

MKT-AG, Olching

schnellebuntebilder, Berlin

I

m GEO Mission Control Centre (GEO MCC) von Eumetsat sorgt erneuerte Medientechnik mit einer IP-basierten Signaldistribution seit 2018 für optimierte Betriebsabläufe. Eumetsat, eine internationale Organisation mit Sitz in Darmstadt, betreibt Wettersatelliten, die Bilder für Wetterbeobachtung und Wettervorhersage liefern und dabei helfen, Erkenntnisse zur Klimaveränderung sowie zur globalen Erwärmung zu sammeln. Das GEO MCC ist nach Angabe des Unternehmens Europas modernster Kontrollraum für die Steuerung von Satelliten.

Dreh- und Angelpunkt bei der erneuerten Medientechnik ist neben drei großen Videowalls die IP-basierte Signaldistribution. Hier erfolgt die komplette Verteilung der Video- und Audiosignale sowie die KVM-Steuerung über ein zentrales Netzwerk. Als Controller ist ein AMX-NX-System im Einsatz, die Bedienung erfolgt via AMX Touchpanels.

Eine hohe Bedeutung kommt der Audio-Übertragung zu. Signale wie Sprache und Warnmeldungen können im GEO MCC nicht nur über die Lautsprecher der Arbeitsmonitore wiedergegeben werden, sondern auch über hochwertige 2-Wege-Boxen, die rechts und links der Displaywalls hinter akustisch transparenten Verkleidungen installiert sind. Das Routing erfolgt über eine DSP-Matrix; 96 Kanäle sind aktuell im Einsatz.

Eine besondere Herausforderung bei der Umsetzung des Projekts bestand darin, dass keine externe Software auf den Rechnern von Eumetsat laufen darf. So mussten alle zum Einsatz kommenden Applikationen speziell für die Steuerung von Satelliten geschrieben werden. Darüber hinaus würdigte die Jury, dass das GEO MCC im Rahmen von Führungen für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Auftraggeber: Eumetsat (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites), Darmstadt

Ausführung: SWiCA Conference Technology, Hirschberg a.d. Bergstraße

Welco AG, Arlesheim (Schweiz)

Info: www.prolight-sound.com

Inspiration Wall, Controll Room Eumetsat,  (Fotos: Andreas Gaube, Art+Com)

Variabel nutzbares Equipment-Konzept SolutionBox

Die SolutionBox ist ein ganzheitliches System, das sich durch die Gestaltungsmöglichkeiten individualisieren lässt. Sie wird in zwei Varianten vorgestellt, die SolutionBox Whiteboard und die SolutionBox Display.

Die SolutionBox Whiteboard ist die Einstiegsvariante und beinhaltet einen interaktiven Fingertouch-Projektor der Marke Optoma, der in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Die High-End-Lösung ist die SolutionBox Display mit einem 86 Zoll Touchdisplay der Marke Clevertouch.

Beide Varianten sind in eine technische Umgebung eingebettet, die durch ihre hohe Verarbeitungsqualität alle Sicherheitsaspekte berücksichtigt und einen stabilen Betrieb gewährleistet. Das Display beziehungsweise das Whiteboard ist an einem 290 cm hohen Pylonensystem von Kindermann befestigt, welches sich stufenlos in der Höhe verstellen lässt und somit Anwendern jeder Größe optimale Arbeitsbedingungen bietet. Optional lassen sich daran zwei Whiteboard-Flügel anbringen, um handschriftliche Notizen festzuhalten.

Externe Geräte, wie beispielsweise Laptops oder Dokumentenkameras, werden über ein Anschlussfeld unter dem Bildschirm/Whiteboard verbunden, an das auch eine programmierbare Mediensteuerung angeschlossen ist, die eine Fernbedienung zum Wechsel der Eingangssignale überflüssig macht. Über einen elektronischen RIFD-Lock, also eine individuell auf den Nutzer konfigurierte Chipkarte, die kurz an das Anschlussfeld gehalten wird, schaltet sich das gesamte System in den Betriebsmodus und kann sofort verwendet werden.

Das Konzept wird durch eine servicefreundliche Montage und datenbankbasierte Wartungskonzepte abgerundet. Auch das Thema „Green IT“ wird adressiert, da im Standby-Modus alle Systemkomponenten, bis auf die Steuerung, vom Strom getrennt sind und so der Standby Stromverbrauch auf unter 1 Watt/Stunde reduziert werden kann.

Info: www.kindermann.com

Solutionbox Display (Foto: Kindermann)

Laserprojektor mit Kollaborations-Feature von Vivitek

Der NovoProjector DH3665ZN ist eine All-in-One-Lösung. Das Gerät bringt Projektion und drahtlose Kollaboration von beispielsweise Meeting-Teilnehmern zusammen und kann mit anderen NovoConnect-Produkten über ein Netzwerk verwaltet werden kann.

Dabei arbeitet NovoProjector nahtlos mit zusätzlichen Vivitek NovoConnect Launcher-Modulen zusammen, um eine direkte drahtlose Verbindung vom Laptop herzustellen und Meeting-Inhalte von fast jedem mobilen Gerät zu spiegeln. Neben drahtlosem Präsentieren sind Kommentierungs- und Moderationsfunktionen, die Möglichkeit vier Teilnehmer gleichzeitig anzuzeigen und bis zu 64 Personen an einem Meeting teilnehmen zu lassen weitere Features. Plattformkompatibilität besteht zu Windows, MacOS, Ubuntu, Android, Chromebook und iOS.

Die Projektionsperformance bietet bis zu 4.000 Lumen Lichtleistung, eine Auflösung von 1080p und eine Laserlichtquelle mit einer Betriebsdauer von bis zu 20.000 Stunden.

Der NovoProjector wird ab Juli verfügbar sein.

Info: www.vivitek.de

NovoProjector (Foto: Vivitek)

 

Infrarot-Konferenzsystem von Audio-Technica

Audio-Technica hat mit ATUC-IR ein neues Infrarot-Konferenzsystem präsentiert. Damit wird das digitale Konferenzsystem ATUC-50 ergänzt und das Angebot um drahtlose Übertragungsmöglichkeiten erweitert.

Das Infrarot-System ATUC-IR bietet laut Hersteller beste Sicherheit, Skalierbarkeit und Flexibilität und soll gewährleisten, dass die übertragenen Signale zuverlässig innerhalb der Konferenzräume bleiben. Damit empfiehlt es sich insbesondere für Situationen, in denen kabelgebundene Systeme nur eingeschränkt einsetzbar sind.

Dank der Hybridtechnik der zentralen Kontrolleinheit lässt sich das Infrarot-System mit ATUC-50-Komponenten kombinieren, ohne dafür eine weitere Kontrolleinheit zu benötigen. Außerdem kann die Kontrolleinheit ATUC-IRCU mit bis zu zwei zusätzlichen Einheiten des Typs ATUC-50CU gekoppelt werden und ermöglicht so die Installation eines Konferenzsystems mit bis zu 500 Sprechstellen – 200 Infrarot- und 300 kabelgebundenen Sprechstellen. Die Steuerung sämtlicher angeschlossenen Sprechstellen eines solchen kombinierten Systems erfolgt über eine IR-Kontrolleinheit, die außerdem mit einer USB-Schnittstelle zur Aufzeichnung der übertragenen Signale ausgestattet ist.

Die zugehörige, einfach zu bedienende Sprechstelle verfügt über zwei Multifunktionstasten (die von zwei Sprechern genutzt werden können), zwei Kopfhörerausgänge und konfigurierbare RGB-LEDs. Bei mehrsprachigen Konferenzen lassen sich darüber hinaus bis zu sechs bestimmte Dolmetschereinheiten in das System einbinden, so dass drei verschiedene Sprachen übertragen werden können.

Info: www.audio-technica.com

ATUC-IR (Foto: Audio-Technica)

Das drahtlose Kommunikationssystem Unite

beyerdynamic hat das drahtlose Kommunikationssystem Unite vorgestellt. Unite soll laut Hersteller „Kommunikationswelten vereinen“ und ist für Dolmetscheranwendungen, Präsentationen, mobilen Einsatz oder auch für die Festinstallation geeignet.

Von der Besucherführung mit Tour-Guides über die Abnahme von Sprechern bei Vorträgen bis zu Simultan-Dolmetscher-Aufgaben, von Silent-PA bis zur Hörunterstützung und Intercom-Anwendungen – Unite ist darauf ausgelegt, multiple Anwendungsgebiete zu bedienen. Ein Vorteil des Systems ist beispielsweise die Talkback-Funktion, die auch Teilnehmern Sprachbeiträge ermöglicht. Bei Veranstaltungen ist das Unite System schnell aufgebaut und einsatzbereit, für die Festinstallation bietet beyerdynamic den Access Point Unite AP4 als Kernelement an.  

Die Sicherheit ist bei beyerdynamic Unite gleich in zweierlei Hinsicht gewährleistet: Zum einen verwendet das System den anmelde- und gebührenfreien DECT-Standard und ist damit absolut zukunftssicher. Zum anderen kommt eine AES-256-Bit-Verschlüsselung zum Einsatz, die in Verbindung mit einem zusätzlichen Schlüssel die Übertragung immun gegen Abhörversuche macht. Das intelligente Frequenzmanagement von Unite übernimmt automatisch die Verwaltung der 32 simultan nutzbaren Gruppen. Zur Überwachung und Konfiguration des Systems steht die Software Unite Manager zur Verfügung.

www.beyerdynamic.de

Komponenten Unite (Foto: beyerdynamic)