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Augmented Reality in den Kunstmuseen Krefeld

Seit 2018 kooperiert Canon Deutschland als Partner für Fotografie und Medienkunst mit den Kunstmuseen Krefeld. Anlässlich der Neueröffnung der Architekturdenkmäler Haus Lange und Haus Esters im März, zeigte sich das Potenzial von Imaging für die Kunstvermittlung: Microsoft Hololenses mit einer speziellen Augmented-Reality-Programmierung der Canon Tochter cognitas ermöglichten das virtuelle Eintauchen in die Wohnwelten der Bauhaus-Ära von Mies van der Rohe, dem Architekten der beiden Bauhaus-Denkmäler.

Mit der Eröffnung des Projekts „Anders Wohnen. Entwürfe für Haus Lange und Haus Esters.“ haben die Kunstmuseen Krefeld ihr Programm anlässlich des 100-jährigen Bauhaus Jubiläums begonnen. Das Herzstück des ganzjährigen Projektes bilden drei Ausstellungen: Akt 1 Utopie, Akt 2 Mobilität und Akt 3 Dystopie. Die Fragen des Wohnens –  in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – stehen dabei im Fokus und verdichten sich bis Januar 2020 zu einem großen Bauhaus-Fest. Besucher konnten sich aufgrund neuster Technologie im Prolog des Projekts ein Bild davon machen, welche Inneneinrichtungen der Bauhaus Architekt Ludwig Mies von der Rohe vorgesehen hatte. Möglich wird dieser Ausflug in das Jahr 1930 durch eine Augmented Reality (AR)-Anwendung.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Canon und cognitas an unserer Seite ein ambitioniertes und attraktives Raumerlebnis bieten können, in dem verschiedene Realitäten aufeinander treffen: Die radikal moderne Planung Mies van der Rohes, die historische Wohnsituation der Familie Lange – und der heutige Zustand des Gebäudes nach seiner umfassenden Sanierung“, so Museumsdirektorin Katia Baudin.

Durch die Kooperation von Wirtschaft und Museum wird außerdem eine Technik-Anwendung für ein breites Publikum zugänglich gemacht, welche sonst oft nur für Industriekunden zur Verfügung steht. Ein mehrköpfiges Team von cognitas Mitarbeitern entwickelte eine Augmented Reality-App, welche im Gegensatz zu der Virtual Reality (VR), in der die gesamte Umgebung digital verändert ist, Objekte in die bestehende Umgebung eingliedert, sodass sich zwei Realitäten überlagern.

Von den Kunstwerken der Sammlung Hermann Langes, Möbeln und sonstigen Einrichtungsgegenständen mussten im ersten Schritt 3D-Modelle erarbeitet werden, damit sie anschließend in eine App, die ansonsten für PC-Spiele verwendet wird, integriert werden konnten. Der Vorteil dabei ist, dass Programmierung und graphische Darstellung Hand in Hand gehen.

Im Unterschied zu Anwendung innerhalb der Industrie wurde bei der App für Haus Lange ein höherer Anspruch auf das ästhetische Erscheinungsbild gelegt. Anders als bei Anwendungen für Maschinen, die zunächst digital konstruiert werden, lag für Haus Lange kein 3D-Modell der Räumlichkeiten vor, was die exakte Platzierung der Objekte im digitalen Raum erschwerte. Die Anwendung wurde daher so entwickelt, dass die 3D-Möbel direkt vor Ort mittels einer Software akkurat in den Räumlichkeiten platziert wurden und anschließend diese Software auf die AR-Brillen aufgespielt wurde.

Eine weitere für die Programmierer ungewohnte Herausforderung bestand darin, die App so zu entwickeln, dass sie in kürzester Zeit für jedermann nutzbar ist – auch für Besucher, die wenig Vorerfahrung mit Augmented Reality haben. Die Anwendung reagiert deshalb nicht auf die sonst üblichen Gesten- oder Sprachkommandos, sondern tritt direkt in Aktion, wenn sich die Besuchermit der aufgesetzten AR-Brille in bestimmte, markierte Bereiche bewegen.

Info: www.canon.de

Augmented Reality in den Krefelder Kunstmuseen (Fotos: Canon)

EventMobi integriert das Feature „Terminbuchung“

Persönliche Kontakte zu knüpfen ist für viele Besucher ein wesentlicher Grund zur Teilnahme an geschäftlichen Veranstaltungen. Um dieser Nachfrage entgegenzukommen, stellt EventMobi eine neue Ergänzung seiner Plattform für Event-Apps vor: die Terminbuchung. Diese Funktion ermöglicht Teilnehmern, ein persönliches Treffen vor Ort zu vereinbaren – vor und während der Veranstaltung.

„Bisher basierten Begegnungen zwischen Teilnehmern oft auf dem Zufallsprinzip. Da persönliche Interaktionen so entscheidend für den Veranstaltungserfolg sind, müssen Planer dafür sorgen, dass ihre Teilnehmer zielgerichtet Kontakte knüpfen können. Mit der Terminbuchung wird Netzwerken einfacher und messbarer“, erklärt Bob Vaez, der CEO von EventMobi.

Mit der EventMobi Terminbuchung können Event-App-Nutzer in der Teilnehmerliste nach interessanten Kontakten suchen und bereits Wochen im Voraus mit anderen Teilnehmern oder Ausstellern Termine vor Ort vereinbaren.

Der Buchungsprozess erfordert keinerlei Schulung oder besondere Fähigkeiten von den Teilnehmern. Sie brauchen nur eine bestimmte Person in der Teilnehmerliste zu finden und eine Terminanfrage über die Event-App zu verschicken. Der Empfänger der Anfrage erhält dann eine E-Mail oder Push-Benachrichtigung, die er annehmen oder ablehnen kann. Wird die Einladung akzeptiert, erscheinen die Termindetails in der Agenda beider Teilnehmer.

Nutzer können sich darauf verlassen, dass die Kommunikation über einen privaten und gesicherten Kanal erfolgt, der nur für die Teilnehmer des Termins sichtbar ist. Darüber hinaus können Veranstaltungsbesucher, die keine Termineinladungen empfangen möchten, diese Funktion problemlos in den Einstellungen der Event-App ausschalten.

Die Nutzungsstatistiken- und Reportingfunktionen des Terminbuchungstools geben Eventplanern einen direkten Einblick in den Erfolg ihrer Veranstaltung.

Info: www.eventmobi.de

Promotion-Tool LED-Cube von Screen Visions

Ein LED-Cube mit vier bespielbaren Screen-Seiten ist das neueste Promotion-Tool aus dem Fundus des AV-Spezialisten Screen Visions. Bei der Premiere in der Mall of Berlin wurde der LED-Cube im Outdoor-Bereich eingesetzt und als digitale Präsentationsfläche für Werbeinhalte verwendet. Die einzelnen Videoflächen mit 6 mm Pixelpitch waren fünf Meter breit und drei Meter hoch. Der Cube hatte somit eine Gesamtfläche von 60 am. Durch das 16:9-Format waren die Screens für die Bespielung mit Bewegtbild geeignet, was  für Anwender weniger Aufwand bedeuten kann, da Bewegtbildinhalte ohne Anpassungen direkt auf die Videowände übertragen werden können.

Der vierseitige LED-Würfel ist sowohl für den Outdoor- als auch für den Indoor-Einsatz geeignet. Die Screens können nicht nur als reine Werbeträger wie in Berlin genutzt werden, sondern ermöglichen optional auch digitale Interaktion mit den Passanten. Beispielsweise kann eine Kamera vorbeilaufende Menschen erkennen und die Inhalte auf dem LED-Cube dem Geschehen anpassen. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass unter einem vorab definierten Hashtag gepostete Beiträge direkt auf den LED-Wänden abgebildet werden und der Cube dadurch als Social-Media-Wall genutzt werden kann.

Der Cube kann innerhalb eines Tages aufgebaut und abgebaut werden. Außerdem ist die Größe der LED-Seiten durch die modulare Bauweise je nach Bedarf variabel.

Info: www.screenvisions.com

LED-Cube (Foto: Ralf Rühmeier)

Update für das MXL Web-Konferenzsystem AC-360-Z

Das Webconferencing-System AC-360-Z von MXL erhält ein Update. Das neue Modell ist mit einem 24-Bit-Chip auf die aktuellen Software-Lösungen von Zoom abgestimmt und bietet Integration und gute Sprachqualität. Vom kleinen Huddle Room bis zum großen Konferenzraum deckt das AC-360-Z mit insgesamt zwölf Mikrofonkapseln einen Aufnahmebereich von 360° ab.

Das MXL AC-360-Z wurde auf Basis des erfolgreichen AC-404 entwickelt, um auch größere Telefon- und Videokonferenzen klanglich einzufangen. Das Mikrofonsystem besteht aus zwölf Kapseln, die einen Aufnahmebereich von 360° ermöglichen. Die Sprachverständlichkeit bei Telekonferenzen steigt durch die Verwendung der Lösung von MXL.

Das AC-360-Z von MXL wurde in Zusammenarbeit mit dem Webconferencing-Spezialisten Zoom entwickelt, eine Integration in die Software-Lösung Zoom Rooms ist entsprechend möglich. Hier spielt der neue 24-Bit-Chip in der Version 2 des AC-360-Z seine Stärken besonders aus. In einer Zoom Room Konfiguration lässt sich jedes Viertel des AC-360-Z einzeln bearbeiten, sodass eine absolut perfekte Übertragung gewährleistet werden kann. In besonders großen Zoom Rooms können mehrere MXL AC-360-Z einfach über USB-C verkettet werden.

Der Anschluss des MXL AC-360-Z an einen Computer erfolgt einfach über eine USB-Schnittstelle, das System läuft sowohl mit Windows als auch mit Mac ohne zusätzliche Treiberinstallation. Über USB-C am Mikrofon wird das System auch mit Strom versorgt, ein zusätzliches Netzkabel ist nicht erforderlich. Wachsen die Meetings, wächst auch das System – weitere AC-360-Z können ohne großen Umbau einfach angehängt und genutzt werden, das für größere Setups nötige Netzteil wird mitgeliefert.

Das Webkonferenz-Mikrofon MXL AC-360-Z ist in den Farbvarianten Schwarz und Weiß verfügbar.

Info: www.cma.audio

MXL AC-360-Z (Foto: MXL)

WhatsApp als Kanal für die Kundenkommunikation

Accengage, Teil von Urban Airship und Anbieter von mobiler CRM- und Push-Benachrichtigungstechnologie, gibt bekannt, dass WhatsApp als neuer Kanal für die Kundenkommunikation ab sofort Teil seines Lösungsportfolios ist. Via WhatsApp Business API können Unternehmen durch personalisierte WhatsApp-Nachrichten, Push-Benachrichtigungen und automatisierte Antworten in großem Umfang mit potenziellen und bestehenden Kunden kommunizieren. Die neue Lösung setzt auf die Benutzeroberfläche von Accengage auf und macht damit Segmentierung, Personalisierung, Lokalisierung und Schnittstellen zu anderen Systemen noch leistungsstärker und benutzerfreundlicher.

Nutzer von Accengage können somit werbefreie Benachrichtigungen und automatisierte Antworten an WhatsApp-Nutzer senden, die vorher eine entsprechende Erlaubnis erteilt haben. Dabei kann es sich zum Beispiel um Statusaktualisierungen von Lieferungen oder Flugzeiten, proaktive Erinnerungen oder Transaktionsdetails im Anschluss an eine Buchung oder Bestellung, sowie Bitten um Kundenfeedback handeln.

Der neue Accengage-Kanal eröffnet weitere neue Möglichkeiten, die Technologien von Accengage und Urban Airship auch künftig zu kombinieren. So lassen sich etwa personalisierte Kundenkarten, Coupons, mobile Bordkarten oder andere Tickets mit Urban Airship erstellen und dann per WhatsApp via Accengage an den Nutzer übermitteln.

„Mit mehr als 1,5 Milliarden Nutzern in 180 Ländern bietet WhatsApp Unternehmen die einzigartige Gelegenheit mehr Kunden zu gewinnen, und sie mit relevanten und aussagekräftigen Informationen zu versorgen”, sagt Patrick Mareuil, ehemaliger CEO und Mitbegründer von Accengage, heute EMEA Managing Director bei Urban Airship. „Wir sehen bereits großes Interesse von Unternehmen auf der ganzen Welt, diese WhatsApp-Funktion hinzuzufügen, um Kunden in den Momenten zu erreichen, die für sie wirklich wichtig sind.”

Info: www.accenage.com