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LG zeigt OLED-Installationen Wave und Fountain

Bei der Elektronikmesse CES begrüßte LG Electronics (LG) seine Gäste in Las Vegas auch in diesem Jahr wieder mit der Installation „LG OLED Wave“. Die Wave am großen Stand des Unternehmens besteht aus 200 55-Zoll LG OLED Digital Signage Bildschirmen (128 konvex und konkav und 72 flach) mit Hochglanzoberfläche. Mit einer Höhe von sechs Metern und einer Breite von 25 Metern schickt die Installation CES-Besucher auf eine Entdeckungsreise und zeigt die Schönheit der Natur – von der unbändigen Kraft der Ozeane bis hin zum Leuchten des Polarlichts am Nordhimmel. Die Installation „The Fountain“ präsentiert eine synchronisierte Performance von 20 rollbaren OLED-TVs.

Seit 2016 sind die OLED-Installationen von LG bei internationalen Großveranstaltungendabei. Die erste OLED-Installation von LG auf der CES 2016, der kuppelförmige ‚LG OLED Tunnel‘, zeigte Szenen des Nachthimmels, wofür LG mit dem Red Dot Award für „Kommunikation im Raum“ ausgezeichnet wurde. Im darauffolgenden Jahr gewann ‚Senses of the Future‘, ein großformatiges Licht-Kunstwerk, das auf der Milan Design Week präsentiert wurde, den Milano Design Award 2017 für die beste Installation und machte LG damit zum ersten koreanischen Unternehmen überhaupt, das diese Auszeichnung erhielt. Außerdem gab es dafür erneut den Red Dot Grand Prix in der Kategorie „Kommunikation im Raum“. Die ‚LG OLED Falls‘, die auf der letztjährigen CES vorgestellt wurden, ergatterten wiederum den Red Dot Award 2019.

 

Info: www.lg.com

 

LG OLED Wave (Foto: LG)

Messekonzept von George P. Johnson ausgezeichnet

Zwei Preise erhielten jetzt 2K Games und GPJ Germany für den Product-Launch des PC-Spiels Borderlands 3 auf der E3 2019 in Los Angeles. Ausgezeichnet wurde das Gemeinschaftsprojekt mit einem MarCom Platinum Award in der Kategorie Strategic Communications | Marketing / Werbekampagne | Produkteinführung. Das Design der 2K Games Messepräsentation wurde ebenfalls gewürdigt und mit einer Auszeichnung in Silber für das beste zweistöckige Event-Set-up vom US-Fachmagazin Eventmarketer bedacht.

Für 2K Games hatte GPJ Germany eine 15.000 Quadratmeter große Messepräsentation entwickelt, die vor allem auf Interaktion ausgelegt war. Dafür wurden ein 110 Gäste fassendes, temporäres Theater, 100 Spiel-Stationen und ein separater 5.600 qm großer Business-Bereich in das Konzept integriert. Den Bau des gesamten Setups übernahm George P. Johnson Los Angeles.

Im Vorfeld der Messe hatte das Agenturteam die Konzeptentwicklung in einem kleinen Zeitfenster von nur vier Monaten vorangetrieben und eine Infrastruktur aufgesetzt, die auf eine breite Zielgruppenansprache ausgelegt war. Ein aktives Erleben der Spielewelten von Borderlands 3 für 2K Games Kunden, Fans und Medienvertreter stand im Mittelpunkt. Dabei waren die Kommunikationsmaßnahmen nicht nur auf die 2K Games Inszenierung in der Messehalle abgestimmt – bereits im weiten Umfeld des Los Angeles Messegeländes wurde Borderlands 3 beworben. Auf dem Messegelände selbst animierten Fotopoints zum Schießen von Borderlands 3 Selfies, bevor die Besucher zu den Hallen gelangten.

Am Stand angekommen, begrüßten sechs bis zu dreieinhalb Meter hohe und handgefertigte Spiel-Charakter-Figuren die Fans, die gleichzeitig Top-Fotomotive der gesamten Veranstaltung waren. Die Wartezeiten am 2K Stand wurde mit Aktivierungsaktionen, Give-aways und einer Greenscreen-Foto-Aktion verkürzt. Ein weiteres Highlight für Fans und Medien boten öffentlich einsehbare Influencer-Game-Play-Studios.

Geschäftskunden, Medien und Stakeholder wurden von einer Feature-Wand aus 9.999 echten Rosen begrüßt, bevor sie den Business-Bereich und die „The Vault“ Lounge betraten. Die Lounge im Obergeschoss bot luxuriöse Ausstattung und ein vom Spiel beeinflusstes Dekor. Die insgesamt 14 Meeting Räume griffen ebenfalls Motive von Borderland 3 auf und setzten farbenfrohe Akzente.

 

Info: www.gpj.de

 

Überdimensionale Spielfiguren am 2K Stand, Businessbereich (Fotos: George P. Johnson)

 

Fairnet setzt erstmals Unibail-Rodamco-Westfield in Szene

Mit einer auffälligen Präsentation zeigte sich die Unternehmensgruppe Unibail-Rodamco-Westfield (URW) bei der Expo Real 2019. Den Auftritt bei der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen hatte URW dabei erstmals von Fairnet konzipieren und umsetzen lassen.

URW ist ein global operierender Akteur im Handelsimmobiliensektor mit Flagship Centern in Metropolen wie Los Angeles, New York und London. Das Raumgefühl und die Anmutung dieser Erlebniswelten wurden vom Fairnet-Team in den Messeauftritt übersetzt: Auffällige Schrägen fanden sich in der Gestaltung der Wände und der Deckenkonstruktion und den eigens entworfenen Theken. In Stelen eingelassene Monitore oder die 15 Quadratmeter große LED-Wand über der Bar dienten auf dem bis zu sechs Meter hohen Stand als mediale Eyecatcher.

 

Zur Expo Real begrüßte URW seine Gäste in unterschiedlichen Kommunikationsbereichen, etwa an Meetingtischen in offenen und halbgeschlossenen Bereichen, in einer Lounge oder an der Bar. Zudem wurden Meetingräume nach Vorbild von zwei wichtigen deutschen Immobilienprojekten der Unternehmensgruppe eingerichtet. Das Westfield Hamburg-Überseequartier ist als integrierter Stadtteil und Baustein der Hamburger HafenCity konzipiert und verbindet Raum zum Leben und Arbeiten mit Kultur- und Freizeitangeboten sowie Einkaufs- und Entertainmentkonzepten. In dem daran angelehnten Meetingraum dominierten Kupferplatten und Backstein die Gestaltung. Das Centro in Oberhausen war Vorbild für den zweiten Meetingraum. Dieser wurde holzvertäfelt und mit Vertikalbepflanzung begrünt, nach Vorbild des kürzlich umgebauten Foodcourts.

Mittels VR-Tour konnten Gäste das Westfield Hamburg-Überseequartier erkunden. Sie nahmen dazu auf Rennsportsitzen Platz, die Fairnet auf einem Podest vor einer Monitorstele platzierte. Unterleuchtete Kanten verliehen dem Podest einen Schwebeeffekt. Ein weiteres Highlight am Stand war das High-End-Architekturmodell des Westfield Hamburg-Überseequartiers, das durch bewegliche Etagen Einblicke ins gesamte Innenleben erlaubte.

Da URW das neue Standkonzept in den kommenden Jahren mehrfach realisieren will, wurde viel Wert auf die Wiederverwendbarkeit einzelner Komponenten und hochwertige Materialien gelegt. So können viele Elemente der Möblierung und Ausstattung auf andere Flächengrößen adaptiert und mit neuen Akzenten kombiniert werden.

 

Info: www.fairnet.de

 

UWR auf der Expo Real (Fotos: Fairnet)

Woven City: Toyota plant „Stadt der Zukunft“

Auf einem 175 Hektar großen Gelände am Fuße des japanischen Mount Fuji plant Toyota eine Modell-Metropole, die alle Eigenschaften einer „Stadt der Zukunft“ haben soll. Die im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellte „Woven City“ bildet ein vollständig vernetztes Ökosystem, das Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen nutzt.

Als „lebendiges Labor“ soll Woven City sowohl klassische Einwohner als auch Forscher beherbergen, die vor Ort Technologien wie Autonomie, Robotik, persönliche Mobilität, Smart Home und Künstliche Intelligenz (KI) in einer realen Umgebung testen und entwickeln können.

 

„Eine komplette Stadt zu bauen, selbst in einem kleinen Maßstab wie diesem, ist eine einzigartige Gelegenheit, Zukunftstechnologien zu entwickeln, einschließlich eines digitalen Betriebssystems für die Infrastruktur der Stadt. Mit Menschen, Gebäuden und Fahrzeugen, die alle miteinander verbunden sind und über Daten und Sensoren kommunizieren, werden wir in der Lage sein, die vernetzte KI-Technologie zu testen – sowohl im virtuellen als auch im physischen Bereich“, erklärt Akio Toyoda, Präsident der Toyota Motor Corporation.

Toyota ist dabei offen für eine Zusammenarbeit mit anderen kommerziellen und akademischen Partnern. Interessierte Wissenschaftler und Forscher aus der ganzen Welt sind eingeladen, an eigenen Projekten in diesem einmaligen, realen Inkubator zu arbeiten. Mit dem Entwurf von Woven City hat Toyota den dänischen Architekten Bjarke Ingels, CEO der Bjarke Ingels Group (BIG), beauftragt. „Wir freuen uns darauf, mit der Umsetzung von Akios Vision zu beginnen“, sagt Bjarke Ingels, CEO von BIG. „Ein Projekt dieser Größenordnung wird unser bisher ehrgeizigstes Projekt.“

Der Spatenstich für die Modell-Metropole ist für Anfang 2021 geplant.

 

Info: www.woven-city.global

 

Woven City (Fotos: Toyota/BIG)

umdasch gestaltet Früh-Shop am Kölner Dom neu

Der Kölner Dom zieht jährlich rund vier Millionen Besucher aus der ganzen Welt an. Direkt gegenüber befindet sich das Brauhaus der Kölsch-Bier Marke Früh, das neben den gastronomischen Angeboten auch ein eigenes Hotel betreibt. Als Ergänzung zum bestehenden Online-Shop, sollte dort das Merchandising-Portfolio der Marke nun auch der Laufkundschaft angeboten werden. Dafür wurde der ehemalige, 85 Quadratmeter umfassende Bereich des Cafés von den umdasch Store Makers als Generalunternehmer komplett entkernt und generalsaniert. „Obwohl das Café erst wenige Jahre jung war, haben wir uns für den Umbau mit umdasch entschieden. Es hat sich ausgezahlt – schon nach wenigen Wochen ist der Umsatz des neuen Shops größer als der des Cafés“, berichtet Bianca Bendriss, Ressortleiterin der Früh Gastronomie.

Die Store Makers verantworteten dabei nicht nur für den Innenausbau, sondern auch die Planung, Herstellung und Montage der Möbel . „Der wichtigste Punkt war, die CI von Früh zu verkörpern, da ja der Fokus auf Merchandising liegt“, erklärt Julia Mitteregger, Designerin bei umdasch. „Wir haben traditionelle Elemente des historischen Brauhauses aufgegriffen und mit dem Markenauftritt vereint.“ Robustes Feinsteinzeug in Tafelparkett-Optik, urige Fliesen und Wandvertäfelungen in Eiche zitieren die Historie des Brauhauses.

Eine Besonderheit liegt jedoch in der Inszenierung des Ladens. Dafür wurde zum Beispiel ein Fassbauer beauftragt, Fässer für die Abfüllstation „Früh to go“ herzustellen. Hier können sich die Besucher selber Bier zapfen und sofort oder unterwegs trinken. Die Fässer bilden dafür den perfekten „Sharable Moment“ für Social Media und schaffen somit einen werblichen Mehrwert. Auch für Bierschulungen im Rahmen von Führungen durch das Gemäuer werden die neuen Räumlichkeiten genutzt und finden nicht nur bei Touristengruppen großen Anklang.

„Der neue Laden ist hell, freundlich und nun auch von außen gut erkennbar. Gleichzeitig wird die Atmosphäre des Brauhauses perfekt transportiert – alle sind beeindruckt von der gelungenen Umsetzung“, so Christian Stiasny, Business Development Manager bei umdasch.

 

Info: www.umdasch.com

 

Früh Brauhaus am Dom (Fotos: umdasch)