Abo bestellen
Newsletter bestellen
Newsletter bestellen

Deichmann setzt bei neuen Flagshipstores auf Omnichannel-Lösungen

Schuheinzelhändler Deichmann treibt die Verzahnung von stationärem und Onlineangebot für seine Kunden weiter voran. Unter anderem eröffnet das Unternehmen von Juli bis August drei „Mega-Stores“ in Ballungsgebieten. Die am 11. Juli 2019 wiedereröffnete Filiale am Limbecker Platz in der Essener Innenstadt hat unter anderem eine offenere Fassade erhalten. Der Laden wirkt damit transparenter, heller und moderner. Die Innenausstattung zeichnet sich aus durch einen großen Sportbereich, großformatige Screens und den Einsatz von E-Postern, auf denen digital wechselnde Themen und Botschaften gezeigt werden. Über den Einsatz von Tablets im Kundenservice, einen Ship-to-Home Service und demnächst auch Click&Collect wird die digitale Welt eingebunden.

Das Gleiche gilt für den 2.010 qm großen Store auf der Zeil in der Innenstadt von Frankfurt a. M. Er wurde am 4. Juli nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Hier wurde erstmals trotz umfangreicher Fassadenarbeiten und Umbaumaßnahmen der Verkauf bis auf die letzten vier Wochen durchgängig aufrechterhalten. Unter anderem kommt nun durch eine neue, offene Fassade auch hier mehr Tageslicht auf die Verkaufsfläche.

Die mit 2.300 qm größte bisher von Deichmann gebaute Filiale wird am 8. August in der Münchener Innenstadt eröffnet. Sie ersetzt den bisherigen Standort an der Kaufinger Straße. Während sich das alte Ladenlokal über vier Etagen erstreckte, bietet der neue Standort ein Einkaufserlebnis auf zwei Ebenen mit neuen Fahrtreppen, 47.000 Paar Schuhen, einer 240 qm großen Sportfläche, einem großen Accessoire-Bereich und einer besonderen Online-Exklusiv-Abteilung. Hier werden in einem Pilotprojekt Modelle gezeigt, die es nur im Onlineshop gibt. Die Musterschuhe können in die Hand genommen und in den gängigsten Größen auch anprobiert werden. Wer sie kaufen möchte, kann sie im Laden entweder über die Kasse, über ein spezielles Kunden-Touchdisplay oder über die iPads des Verkaufspersonals bestellen, in der Filiale bezahlen und sich direkt nach Hause liefern lassen. Damit ist die Verknüpfung von stationärem und digitalem Handel auf dem neusten Stand.

Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deichmann SE, bezeichnete die Neueröffnungen als „gelungenes Beispiel für den Ausbau des Omnichannel-Konzeptes bei Deichmann. Wir wollen den Kunden das Beste aus beiden Welten bieten und sowohl den stationären als auch den Onlinehandel fit für die Zukunft machen.“

Die aktuellen Aktivitäten fügen sich in die umfangreichen Wachstumspläne für 2019 ein. Die geplanten Investitionen für die gesamte Unternehmensgruppe liegen bei 285 Millionen Euro und damit auf Rekordhöhe. Davon entfallen 102 Millionen Euro auf Deutschland. Die Investitionen fließen sowohl in die Modernisierung des Filialnetzes und in die Eröffnung neuer Geschäfte im stationären Bereich als auch in die Internationalisierung und die Digitalisierung.

 

Info: www.deichmann.com

 

Deichmann setzt bei neuen Flagshipstores auf Omnichannel-Lösungen (Foto: Deichmann)

„Destination Porsche“ feiert Debüt in Dortmund

Startschuss für „Destination Porsche“: In Dortmund hat der Sportwagenhersteller gemeinsam mit dem Investor Hülpert Automobile den symbolischen Spatenstich für ein neues Porsche Zentrum gesetzt. Es handelt sich dabei um den ersten Neubau-Piloten weltweit mit dem neuen Corporate Architecture Konzept „Destination Porsche“. Ein Prototyp wurde im März dieses Jahres im kalifornischen Palm Springs eröffnet. Das neue Gebäude entsteht am Dortmunder Flughafen und soll bis Ende 2020 fertiggestellt sein.

„Mit ,Destination Porsche‘ werden unsere Porsche Zentren zum Treffpunkt für Kunden und Fans der Marke. In Dortmund setzen wir das Konzept erstmals vollständig um und zeigen damit, wie wir in unserem Handel immer stärker ein Erlebnis der Marke ermöglichen“, sagt Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Porsche AG. „Wir freuen uns, mit dem Pilot in Dortmund Vorreiter für die Weiterentwicklung unseres Vertriebsmodells durch ,Destination Porsche‘ sein zu können“, bestätigt Alexander Pollich, Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH. „Ich bin mir sicher, dass wir mit Hülpert Automobile den richtigen Partner für dieses wegweisende Projekt an unserer Seite haben.“

Die Corporate Architecture „Destination Porsche“ soll das Porsche-Markenerlebnis in den Vordergrund rücken. Das Konzept leitet sich aus veränderten Kundenbedürfnissen ab und ermöglicht es, Prozesse, Systeme sowie die digitale Interaktion flexibel an neue Anforderungen anzupassen. Der weltweite Roll-Out soll sukzessive ab Mitte 2020 erfolgen. Neben den Porsche Zentren werden zukünftig auch andere Anlaufstellen noch stärker auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten – dazu gehören Porsche Studios im urbanen Umfeld sowie Pop-up Stores und neue digitale Kontaktpunkte und Formate.

 

Info: www.porsche.de

 

Spatenstich für ein neues Porsche Zentrum (Foto: Porsche)

Blackspace macht Rehau mit einer virtuellen Stadt erlebbar

Rehau ist ein Anbieter für Polymer-Lösungen in den Bereichen Bau, Automotive und Industrie. Blackspace hat für das Unternehmen nun die „Rehau City“ entwickelt, welche die Marke mit Hilfe einer AR-Experience zugänglich machen soll.

Um die Dimension des Unternehmens mit seinen über 40.000 Produkten und Lösungen abzubilden, entwickelte Blackspace eine Modell-Stadt mit voll funktionsfähiger Infrastruktur, umgesetzt für den echten und für den virtuellen Raum– als dreidimensionales Kunststoff-Stadtmodell mit virtuellem Zwilling. Durch die Augmented Reality Experience können Branchenexperten und Laien sich mit dem Tablet auf Erkundungstour begeben und der Marke dort begegnen, wo sie normalerweise nicht erreichbar ist: hinter den Kulissen, verbaut in Gebäuden und Maschinen.

 

Da das Unternehmen weltweit 170 Standorte besitzt, war die Skalierbarkeit eine Herausforderung. Rehau City gibt es deshalb in drei verschiedenen Varianten, vom drei mal sieben Meter großen 3D Modell bis zur zweidimensionalen Stadtkarte. Der virtuelle Layer bleibt dabei unverändert: Besucher können mit Hilfe der App durch die Rehau City spazieren, Gebäude betreten und mehr über das Unternehmen und seine Produkte erfahren. Zu jeder Lebenswelt, von Mobility über Work & Living bis Wasser und Energie, hat Blackspace zudem Filme entwickelt, der in die jeweilige Themenwelt einführen und die Rehau Story vertiefen.

Als Pilotprojekt wird Rehau City zunächst im Markenraum im Headquarter in Erlangen realisiert. Ab Juli werden Besucher dort zum ersten Mal in die neue Augmented Reality Experience eintauchen können. Der weltweite Roll-Out erfolgt ab 2020.

 

Info: www.black.space

 

Blackspace macht Rehau mit einer virtuellen Stadt erlebbar (Fotos: Blackspace)

design hoch drei kreiert neues Corporate Design für Dürr

Die auf Technologiemarken spezialisierte Stuttgarter Designagentur design hoch drei entwickelte einen neuen Markenauftritt für den Maschinen- und Anlagenbauer Dürr Systems. Der erste Rollout fand zur diesjährigen Dürr-Hausmesse im Mai statt. Eine begleitende interne Kampagne vermittelte den Dürr-Mitarbeitern die grundlegenden Neuerungen des Designs. Die globale Implementierung des neuen Markenauftritts an allen Standorten erfolgt seit Juni.

design hoch drei erarbeitete ein ganzheitliches Corporate Design für klassische Kommunikationsmedien, Bewegtbild, Corporate Exhibition, aber auch mit einem digitalen Schwerpunkt für App-Gestaltung, Web und Social Media. Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: „Dürr erkennt den Mehrwert von Design nicht nur für ihr Marketing, sondern für das gesamte Unternehmen. Ein gutes Corporate Design begeistert Mitarbeiter wie Kunden und zahlt sich nachhaltig für die Marke aus. Wir freuen uns sehr mit einem so fortschrittlich denkenden Unternehmen zusammenarbeiten zu dürfen.“

 

Info: www.design-hoch-drei.de

 

design hoch drei kreiert neues Corporate Design für Dürr (Foto: design hoch drei)

 

Mercedes-Benz startet nächste Stufe der „Best Customer Experience“

Mercedes-Benz entwickelt seinen weltweiten Vertrieb weiter. Den Grundstein dafür hat das Unternehmen bereits 2013 mit „Best Customer Experience“ gelegt und seitdem jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag investiert. Für bestehende und neue Kunden wurde der Zugang zu Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens unter anderem mit dem Launch der Servicemarke Mercedes me im Jahr 2014 weiter vereinfacht. Auch die Optimierung des Online-Auftritts von Mercedes-Benz sowie die Weiterentwicklung des physischen Retails inklusive einer neuen Markenarchitektur wurde implementiert. Mit „Best Customer Experience 4.0“ geht die Marke nun den nächsten Schritt.

„Die Digitalisierung verändert unseren Alltag sowie die Art und Weise, wie Unternehmen ihr Geschäft betreiben. Kunden rund um die Welt erwarten, überall und jederzeit online mit ihren Marken interagieren zu können“, sagt Britta Seeger, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Mit „ Best Customer Experience 4.0“ richten wir unseren Vertrieb konsequent an diesen Anforderungen aus. Wir wollen unseren Kunden nahtlose Luxuserlebnisse und bleibende Erinnerungen bieten – unabhängig von Zeit und Ort oder dem Kanal, den sie benutzen. Einen Mercedes-Benz zu kaufen, soll für unsere Kunden so einfach werden, wie ein Buch zu kaufen. Wir gehen davon aus, dass bis 2025 25 Prozent unserer weltweiten Verkäufe online erfolgen.“

Wesentliche Bestandteile der Initiative „Best Customer Experience 4.0“ sind die neue Generation der Mercedes me App, die Mercedes me ID, der physische Retail als Point of Experience sowie die nahtlose Customer Journey über alle Online- und Offline-Kanäle hinweg. Mercedes-Benz baut das Mercedes me Angebot nun weiter aus und führt dazu im nächsten Quartal eine von Grund auf erneuerte App ein.

Auch wenn die digitalen Touchpoints an Bedeutung gewinnen, so ist und bleibt der physische Retail mit den weltweit 6.500 Partnern von Mercedes-Benz ein essentieller Teil der Customer Journey. Mercedes-Benz verbindet den physischen Retail nahtlos mit den digitalen Kanälen und launcht zudem neue Store- und Standortkonzepte. Je nach Bedürfnis können die Kunden einen City-Spot während ihres Shopping-Trips besuchen oder ihr Auto an einem lokalen Drop-Off Point zur anschließenden Wartung in der Werkstatt abgeben. Zudem werden vermehrt Showrooms und Pop-up Stores in den Innenstädten zu finden sein.

Ein wichtiger und etablierter Teil des physischen Retails sind die Mercedes me Stores, die dem Besucher ein interaktives Marken- und Produkterlebnis in exklusiver innerstädtischer Lage bieten. Mit ihrer modernen Architektur und dem einladenden Gastronomie- und Eventkonzept sollen die Mercedes me Stores verstärkt junge Zielgruppen ansprechen. Zudem modernisiert Mercedes-Benz den Markenauftritt im Außen- und Innenbereich seiner Retailbetriebe. Seit Anfang 2018 sind weltweit rund 450 Betriebe mit dem neuen Markenauftritt geplant oder bereits ausgestattet worden.

 

Info: www.daimler.com

 

Best Customer Experience 4.0 (Foto: Daimler)