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Designagentur didid gewinnt WMF als Kunden

Zur Internorga in Hamburg hat die WMF Group ihrem Messeauftritt ein Makeover verpasst. Verantwortlich für Konzept und Entwurf der neuen Corporate Architecture zeichnet die Designagentur didid, die sich Ende letzten Jahres in einem Pitch den Auftrag sichern konnte. Die Aufgabe im Pitch umfasste den Entwurf des neuen Messestand-Designs für die weltweiten Auftritte der B2B-Bereiche Professional Coffee Machines (PCM) und Professional Hotel Equipment (PHE). Im Kern ging es darum, die sechs Marken, die unter den beiden Business Units zusammengefasst sind, gemäß ihrer jeweiligen Anforderungen zu präsentieren. Die Herausforderung bestand darin, dass gleichzeitig die Zugehörigkeit zur WMF Group erkennbar sein sollte. „Kniffelig war die Sache vor allem deshalb, weil hinter diesen sechs Marken sehr viele völlig unterschiedliche Produkte stehen“, so Kjeld Meyer, Inhaber und Head of Design von didid. „Jede Marke sollte ihr individuelles Gesicht behalten. Das hat eine sehr durchdachte und feine Detailplanung erfordert.“

 

Aufbauend auf den strategischen Zielsetzungen, steht die Neuausrichtung der WMF Group ganz im Zeichen der fortschreitenden Internationalisierung und Mehr-Marken-Strategie des Unternehmens. „Ein visionärer Blick auf den Außenauftritt unserer B2B-Marken und ein feines Gespür für deren einzelne Markenpositionierungen war uns sehr wichtig“, erklärt Viola Linke, Vice President Global Marketing PCM der WMF Group. „Wir freuen uns, mit didid echte Profis an unserer Seite zu haben, die sowohl Kreativität als auch fundierten Sachverstand bei der Umsetzung mit in das Projekt bringen.“

 

Info: www.didid.de

 

WMF Group auf der Internorga (Fotos: didid)

 

mac realisiert ISH-Auftritt für den Neukunden FläktGroup

mac hat sein Portfolio um die Referenz der FläktGroup erweitert. Der Neukunde ist ein international agierender Klimatechnik-Hersteller mit Sitz in Herne. Als erstes Projekt wurde der Messeauftritt der FläktGroup auf der ISH in Frankfurt realisiert.

Noch vor der offiziellen Beauftragung hatte das Team um die zuständige mac-Projektleiterin Ildiko Szabo den Prozess der Design-Entwicklung begonnen – und zwar gemeinsam mit dem Kunden. Hier beschritt mac ungewöhnliche Wege: Statt mittels eines frontal präsentierten Entwurfs, sei man in der Pitch-Phase in Form eines Workshops mit dem Kunden zusammengetroffen, berichtet Szabo und fügt an: „Dieses kooperative Format in einem so frühen Stadium der Zusammenarbeit hat maßgeblich dazu beigetragen, dass mac den Zuschlag des Kunden bekommen hat.“

 

Der Auftritt der FläktGroup erstreckte sich auf 304 Quadratmeter und zeichnete sich durch Materialvielfalt und ein hohes Maß an vernetzter digitaler Technik aus. „Luft“ war angesichts der Tätigkeit des Kunden eines der elementaren Themen im Design-Prozess. Zudem sollte die Kompetenz des Kunden in einem High-Tech-Segment repräsentiert werden. So wurde ein Design entwickelt, welches die Leichtigkeit der Luft ästhetisch überträgt und zudem klare moderne Formen beinhaltet.

Die technische Komponente wurde nicht nur im Design angedeutet, sondern in Form von vernetzter Medientechnologie auch real umgesetzt. Die flächenbündig im Boden eingelassenen LED-Lauflichter stellen dabei nur den Anfang eines informativen Konzepts digitaler Medien dar. Einer der Höhepunkte neben den diversen in die Standarchitektur verbauten Touchscreen-Displays war eine digitale X-Ray-Präsentation der Produkte. Auf der Grundlage der CAD-Daten des jeweiligen Produkts waren voll bewegliche Abbildungen des Produktinneren als 3D-Simulation programmiert worden. Am Messestand kommunizierte zudem ein bewegliches Display selbstständig mit dem präsentierten Produkt, sodass der Ort des Displays zur Innenansicht des Produkts passte. Im Ergebnis konnten die Besucher den Touchscreen um das Produkt schieben und das Innere des Produkts wie bei einer Röntgenaufnahme in Echtzeit sehen. Zudem konnten über den Touchscreen Zusatzinfos abgerufen werden.

Die locker im Stand verteilt aufgehängten und mit Luft befüllten Ballons, das abgeschrägte Fernwirkungsbanner, welches elegant zwei schlanke Trapezformen miteinander kombinierte, oder die hintergrundbeleuchteten Stoffe zeigten als ästhetisch ansprechende Design-Merkmale, dass neben den modernen Medientechniken auch die eher konventionellen Bereiche des heutigen Messebaus weiterhin zu den Kernkompetenzen von mac gehören.

 

Info: www.mac.de

 

FläktGroup bei der ISH (Foto: mac messe- und ausstellungscenter Service GmbH)

Atelier Markgraph entwickelt Szenografie für Viessmann-Auftritt bei der ISH

Vom Einfamilienhaus über die Stadt bis zum Planeten Erde: Atelier Markgraph hat für den Energiesystem-Hersteller Viessmann auf der ISH 2019 ein Setting aus begehbaren Lebensräumen gestaltet. In diesem rückt die Inszenierung „Partners for Generations to Come“ intelligente Vernetzung und partnerschaftliche Zusammenarbeit in den Fokus.

Hauptachse des Auftritts bildet mit der „Partnership Lane“ ein großer, begrünter Central Park. Garten-Cafés, Foodtrucks sowie Hands-on-Workshops bieten hier Gelegenheiten zum Austausch und Netzwerken. Umrahmt wird der Partnerschaftsbereich von sechs begehbaren „Living Spaces“, die die jeweiligen Lebensräume der Endkunden darstellen. In diesen präsentieren Viessmann-Experten ganzheitliche Energie-Lösungen – von der Brennstoffzelle im modernisierten Altbau bis zur Quartiers-Lösung, die ganze Wohnviertel mit Wärme und Strom versorgt. In jedem Space verbinden sich dabei großformatige LED-Screens mit einem thematisch gestalteten Interior Design zu einem didaktischen, digital-analogen Kommunikationsraum. So können die Fachbesucher buchstäblich in die unterschiedlichen Wohnszenarien eintreten und die Viessmann-Systeme aus Sicht der Verbraucher kennenlernen.

 

Informatives Herzstück des Standes ist das angrenzende Forum mit über 60 Sitzplätzen. Neben verschiedenen Talk-Formaten verdichtet eine innovative Augmented-Reality-Show die Kernbotschaften des Standes. Anhand eines angefertigten Stadtmodells, das auf einer großen LED-Wand um informative Layer erweitert wird, nimmt ein Viessmann-Experte das Publikum mit auf eine Reise durch den urbanen Raum.

Konzept, Planung, Gestaltung und Realisierung des Projekts lag bei Atelier Markgraph. Für die „AR-Präsentation“ zeichnete die NSYNK Gesellschaft für Kunst und Technik aus Frankfurt verantwortlich. Den Messebau übernahm die metron Vilshofen GmbH.

 

Info: www.markgraph.de

 

Viessmann auf der ISH (Fotos: Kristof Lemp, Darmstadt)

D’art Design Gruppe inszeniert Stiebel Eltron auf der ISH

Für den Auftritt von Stiebel Eltron auf der ISH diente das Motto der aktuellen Stiebel-Markenkampagne „Klare Linie“ als Hintergrund. Mit einem neuen Konzept inszenierte die D’art Design Gruppe, langjähriger Partner von Stiebel Eltron, den Stand auf der Frankfurter Messe. Im gesamten Gestaltungsprozess spielt das Motiv der „Linie“ eine zentrale Rolle. Sie formt einen Rahmen um die Produkte Stiebel Eltrons und abstrahiert – gemeinsam mit medialer Bespielung der Rückwand und animierter Deckenbeleuchtung – einen Energiefluss.

Start der Customer Journey sind drei Showcases. Diese bedienen die Kernthemen Stiebel Eltrons: Warmwasser, Modernisierung und Neubau. An dieser Stelle erhält der Besucher eine Einführung, visualisiert durch Schaubilder und digitale Anwendungen. Die Produktausstellung ist in drei Zonen aufgeteilt. Hier können die Lösungen live am realen Produkt und in Verbindung mit Touch-Anwendungen ausführlicher betrachtet werden. Abschließend bieten Beratungstische, an denen sich verschiedene Planungstools befinden, Raum, um den Fachbesucher im gesamten Planungsprozess zu unterstützen. Übergreifend wurde das Leitthema der klaren Linie ganzheitlich auf dem Stand umgesetzt.

 

Info: www.dart-design.com

 

Stiebel Eltron auf der ISH (Foto: diephotodesigner)

 

Porsche Zentren erhalten weltweit neue Corporate Architecture

Porsche führt eine neue Corporate Architecture für seine Porsche Zentren auf der ganzen Welt ein. Unter dem Motto „Destination Porsche“ sollen sie zu zentralen Treffpunkten für die Porsche Community werden und dabei sowohl bestehende als auch neue Kunden ansprechen. Die neue Architektur zeichnet aus, dass sie flexibel gestaltet werden kann, digitale Medien zur individuellen Ansprache einbezieht und das Erlebnis der Marke in den Vordergrund stellt.

Der erste Prototyp des neuen Konzepts wurde jetzt im kalifornischen Palm Springs eingeweiht. Das Gebäude entstand innerhalb eines Jahres und weist den Weg für die Veränderungen im Rahmen von „Destination Porsche“. Das vollständige Konzept wird Mitte 2020 in zwei weiteren Porsche Zentren erlebbar sein: in Dortmund und im chinesischen Hangzhou.

 

„Destination Porsche ist eine wichtige Antwort auf zukünftige Kundenanforderungen und den Wandel im Automobilvertrieb“, sagt Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Porsche AG. „Porsche steht für Lebensträume und eine starke Community unserer Freunde und Fans. Für sie gestalten wir unsere Porsche Zentren als einen Treffpunkt, um die Marke zu erleben.“

Das Design zukünftiger Porsche Zentren nutzt den Aufbau der heutigen Gebäude und ergänzt sie um weiterentwickelte und neue Elemente. Die erneuerte Außenfassade aus Aluminium öffnet sich in Teilbereichen, wodurch ein Blick in das Gebäude möglich ist. So soll bereits von weitem ein einladender Eindruck entstehen, der durch die erhöhte Glasfassade im Erdgeschoss unterstützt wird. Die Aluminiumpaneele über dem Haupteingang sowie rote LED-Bänder betonen die Dynamik des Konzepts.

Die Customer Journey verläuft entlang thematischer Module, die von den Porsche Zentren flexibel ein- und umgebaut werden können. Damit ist der Innenraum auf einfache Weise an regionale oder individuelle Besonderheiten anpassbar. Inhaltlich beziehen sich die Module beispielsweise auf aktuelle Produkthighlights, Elektromobilität oder Gebrauchtfahrzeuge. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Aufenthaltsbereiche mit einer neu gestalteten Lounge, in denen sich Kunden und Fans der Marke treffen und austauschen können. Über ein großes Glasfenster haben sie zudem Einblick in die Werkstatt – analog dem „look inside the kitchen“ eines Restaurants.

Eine weitere wichtige Säule der neuen Corporate Architecture sind gezielt eingesetzte digitale Medien. Dazu gehören Virtual Reality Anwendungen, mit denen die eigene Fahrzeug-Konfiguration virtuell abgebildet ist. Über Touchscreens werden die Produkte und Services der Marke Porsche interaktiv erlebbar.

Die Umsetzung des „Destination Porsche“-Konzepts beginnt im ersten Schritt mit den Porsche Zentren – und damit dem Kernformat des Vertriebs. In Zukunft sollen auch die anderen Anlaufstellen vor Ort noch stärker auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet und die Möglichkeiten zur Kommunikation ausgebaut werden. Dazu gehören neben den Porsche Studios im urbanen Umfeld auch Pop-up Stores sowie neue digitale Kontaktpunkte und Formate, mit denen ein Erlebnis der Marke Porsche auf mehreren Wegen möglich ist.

 

Info: www.porsche.de

 

Porsche Zentren erhalten weltweit neue Corporate Architecture (Fotos: Porsche AG)