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Casa Seat: Neuer Ausstellungsraum in Barcelona geplant

Die Casa Seat, ein neuer multifunktionaler Seat Ausstellungsraum im Herzen Barcelonas, wird am 23. April eröffnet. Ausgewählte Veranstaltungen sollen hier Ideen, Diskussionen und Begegnungen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Design, Technologie und Wirtschaft anregen. Das neue Gebäude befindet sich an der Ecke Paseo de Gracia und Avenida Diagonal. Hier sollen künftig auch Konzerte, Treffen mit kreativen Köpfen, Kunstausstellungen und zahlreiche weitere kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Für die Besucher gibt es zudem ein Restaurant sowie einen Co-Working-Space.

„Die Casa Seat ist eine Hommage an unseren Heimatort Barcelona, daher haben wir als Datum der Eröffnung den Georgstag, also den 23. April, gewählt. Die Casa Seat wird den Ideenaustausch und gemeinsame Lösungsansätze für die Herausforderungen der Mobilität und der Stadt von morgen anregen“, so Wayne Griffiths, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Seat S.A. und CEO von Cupra. „Seat und Cupra wollen ihre Vision teilen und gleichzeitig von dem breit gefächerten Angebot der Stadt Barcelona lernen.“

Für dieses Projekt arbeitete Seat mit dem Architekten Carlos Ferrater (OAB Studio), der die Renovierung des Gebäudes leitete, und dem Innenarchitekten Lázaro Rosa-Violán, der die Gestaltung übernahm.

Die Casa Seat beherbergt auf vier Etagen eine Fläche von 2.600 Quadratmetern. Carlos Ferrater und sein Team haben das Gebäude als Treffpunkt innerhalb der Stadt konzipiert und dazu ein offenes Raumkonzept umgesetzt. Der Verwendungszweck spiegelt sich auch in der eindrucksvollen gebogenen Glasfassade wider, die mit einem speziellen Siebdruckverfahren in Bronzetönen gestaltet wurde.

Für das Innendesign hat Lázaro Rosa-Violán hochwertige Materialien und eine breite Palette an hellen, satten Farben verwendet, um einen einladenden und dynamisch wirkenden Raum zu schaffen. Das durch die Glasfassade fallende natürliche Licht spielt im Innenraum eine große Rolle und soll so den Besuch der Casa Seat zum Erlebnis machen.

 

Info: www.seat.de

 

Casa Seat (Rendering: Seat)

Meplan bei der Ispo Munich 2020 im Einsatz

Nach vier Messetagen ist die Ispo Munich 2020 am 29. Januar 2020 zu Ende gegangen. Meplan war bei der Sport-Business-Messe mit zahlreichen Projekten im Bereich Systemstandbau, aber auch mit kreativen Designstände für Brands aus der Branche im Einsatz.

Das Team aus dem Bereich System hat unter anderem den China Pavillon umgesetzt, bei dem 578 Stände auf fast 8.000 Quadratmetern vom Meplan-Team realisiert wurden. Rund 100 Planungstage wurden hierfür im Vorfeld benötigt.

Beim Meplan Designteam standen die individuellen Standbaukonzeptionen im Vordergrund. Für den langjährigen Kunden Schöffel etwa setzte Meplan ein neues modernes Standkonzept um. Dabei wurde alles auf das aktuelle Corporate Design der Marke abgestimmt. Das offene Raumkonzept fokussiert die vier aktuellen Kollektionen und setzt die ausgewählten Produkthighlights in Szene.

Beim Designstand von killtec setzt man auf ein modulares System, welches auch auf andere Standgrößen umgebaut werden kann. Dabei kommen Formen, Farben und Materialen wie Holz, Beton und Stahl zum Einsatz, die an den killtec Showroom erinnern.

 

Info: www.meplan.com

 

Schöffel auf der Ispo Munich 2020 (Foto: Meplan)

Gerry Weber vereint in Hamburg allen Marken in einem Showroom

Alle Marken unter einem Dach, alle Kollektion vor Ort und zusätzlich digitale Order: Gerry Weber, Taifun und Samoon präsentieren sich im Hamburger Modezentrum am Modering seit Kurzem in einem gemeinsamen Showroom. Damit treibt das Modeunternehmen aus Halle (Westfalen) seine Strategie, sich verstärkt an den Erfordernissen des Marktes und der Kunden auszurichten, weiter voran. Insbesondere der Wholesale soll vor dem Hintergrund der Umstrukturierung mehr in den Fokus gerückt werden und Vertrauen auf Basis eines partnerschaftlichen Umgangs zurückgewonnen werden.

„Sowohl die Konzentration auf einen Raum als auch die Kombination aus digitaler Order und Kleidung zum Anfassen machen den neuen Showroom für Kunden deutlich attraktiver“, so Michael Dotterweich, Executive Vice President Wholesale für alle drei Marken in den Regionen DACH und Benelux. Auch die Einrichtung ziele ganz darauf ab, den Showroom-Besuchern den Aufenthalt und die Order so angenehm wie möglich zu machen: Neue LED-Beleuchtung, Klimaanlage sowie stylisches und gleichzeitig komfortables Mobiliar sollen dabei für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen.

 

Info: www.gerryweber.com

 

Showroom in Hamburg (Foto: Gerry Weber)

umdasch inszeniert sich mit Erlebniswelt auf der EuroShop

umdasch The Store Makers präsentiert sich auf der EuroShop mit einem über 900 Quadratmeter großen Messestand. Schon von außen erhält der Besucher dabei Einblicke in die Bühne der Store Makers: Über drei Meter hohe Lamellenwände aus Holz lassen die Gäste den kreisförmigen Messestand entdecken. Ein Dach aus rund zehn Kilometern gespannter Seile in der Farbe Blau ergänzt das Standkonzept. Betritt man den Messestand durch den einladenden, ums Eck gestalteten Eingang, wird man am Welcome Desk empfangen. Ein besonderes Augenmerk gilt hier dem Empfangstresen – kein gewöhnliches Möbel, sondern ein Holzkorpus mit vorgesetzter Hülle aus Betondruck des österreichischen Kooperationspartners 3D-Betondruck Solutions.

 

Die „Retail Experience Wall“ verkörpert als Sinnbild, wie ein Store zum Publikumsmagneten wird. Mit ihr erhalten die EuroShop-Gäste die Option, genau dies zu erleben und spielerisch in die Welt von umdasch einzutauchen. Es handelt sich um eine interaktive Wand, die per Fingertipp mit Lichtstrahlen und Geräuschen die Leistungen der Store Makers vermittelt – vom Designkonzept über die bauliche Steuerung und Umsetzung als Generalunternehmer bis zur Integration & Bespielung von digitalen Elementen. Die nächste Station der Customer Journey erlaubt dem Besucher, Erfolgsgeschichten von umdasch aus der Nähe zu betrachten. Anhand von „Shipping Boxen“ mit Guck-Löchern besteht die Möglichkeit, Einblick in die unterschiedlichen Facetten erfolgreicher Retailprojekte zu nehmen. Im kleinen Maßstab sind darin preisgekrönte Referenzen der Store Makers als Modell nachgebaut. Der „Projektgarten“ widmet sich dem Trendthema „Greenery“ in Form eines abstrahierten Gewächshauses. Die „Greenery Wall“ wird dabei zum Selfie-Point.

 

Die letzten Stationen auf dem Rundgang durch die umdasch-Erlebniswelt widmen sich den Grundbedürfnissen der Besucher: Für Erfrischungen sorgt nicht nur die Store Makers‘ Bar, die sich genauso wie der Welcome Desk aus der spannenden Materialkombination von Holz, Glas und gedrucktem Beton zusammensetzt. Nachhaltige Ideen – angereichert um prozessunterstützende Technologien – finden die Gäste für ihre Food-, Convenience- und Drogerie-Stores auch am Messestand von umdasch. In den Regalen integrierte Lift & Learn-Technologie zeigt bei der Entnahme von Spirituosen passende Rezeptideen auf einem Screen – garniert mit noch mehr technischen Detailinfos der Store Makers. Gleich nebenan präsentiert umdasch anhand von Naturkosmetika, wie stets der Regalbestand automatisch kontrolliert werden kann.

Der Auftritt von umdasch bei der EuroShop 2020 stammt aus der Feder der dobas AG aus Luzern, den Messebau übernahm b+s exhibition aus Düsseldorf.

 

Info: www.umdasch.com

 

umdasch bei der EuroShop 2020 (Fotos: umdasch)

Ikea kündigt zwei Planungsstudios in Berlin an

Mit Planungsstudios in Pankow und Potsdam will Ikea im Spätsommer gleich zwei neue Touchpoints im Raum Berlin eröffnen. Damit folgt das Unternehmen seiner neuen Expansionsstrategie, den Fokus künftig auf Metropolregionen und Innenstädte zu legen. „Wir sehen, dass sich Kundenverhalten und -bedürfnisse gewandelt haben. Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, immer weniger Menschen besitzen ein Auto. Mit neuen Touchpoints in Citylage rücken wir näher an unsere Kunden und treffen sie dort, wo sie sich bewegen. In Pankow und Potsdam eröffnen wir Konzepte, die sich perfekt in den innerstädtischen Raum einfügen und zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind“, erläutert Dennis Balslev, Geschäftsführer von Ikea Deutschland. Berlin ist eine von rund 40 Metropolen weltweit, in denen neue Ikea Konzepte entstehen.

In den IKEA Planungsstudios werden die Kunden auf einer Fläche von 500 bis 1.000 m² beraten und bei komplexen Planungen, wie beispielsweise Küchen und Kleiderschränken, unterstützt. Der Planungs- und Beratungsservice wird überwiegend mit Terminvergaben arbeiten, aber auch für spontane Beratungs- und Planungswünsche sollen Plätze zur Verfügung stehen. Die Mitarbeiter der Planungsstudios werden über Planungstools Bestellungen der Kunden konfigurieren und umsetzen. Im Gegensatz zu dem bekannten Format des Einrichtungshauses, werden in den Planungsstudios nur ausgewählte Teile des Ikea Kernsortiments in Kombination mit ergänzenden Produkten präsentiert. Der Kunde nimmt seine Ware nicht mehr direkt mit nach Hause, sondern kann sie zur Lieferung bestellen oder in einem der vier Einrichtungshäuser in Berlin abholen. In den Planungsstudios in Pankow und Potsdam wird Ikea insgesamt 35-40 Mitarbeiter beschäftigen.

„Mit dem Einrichtungshaus in Altona haben wir schon sehr positive Erfahrungen in der City und abseits der grünen Wiese gesammelt. Die beiden Planungsstudios in Pankow und Potsdam sind aber doch etwas völlig anderes und neues - und damit besonders spannend. Es ist das erste Mal, dass wir ein solches Format in Deutschland eröffnen“, erklärt Dennis Balslev.

Mit den beiden neuen Planungsstudios in Pankow und Potsdam sei das Potential in der Hauptstadt aber noch nicht ausgeschöpft: „Wir möchten in weiteren Bezirken der Hauptstadt vertreten sein und damit unsere Präsenz im Berliner Raum erhöhen. Wir schaffen Touchpoints, an denen die Menschen in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes mit Ikea interagieren sowie ihre Produkte planen und bestellen können. In Berlin sehen wir Potenzial für drei bis fünf weitere Planungsstudios und auch einen XS-Store. Für die geplanten Formate sind wir aktuell noch auf Standortsuche“, so Dennis Balslev. Bei dem XS-Store handelt es sich um ein kleines Einrichtungshaus in zentraler Lage mit rund 8.000 bis 10.000 m² Verkaufsfläche, das nahezu das gesamte Sortiment zeigt, aber nicht über Warenlager und SB-Halle verfügen wird.

 

Info: www.ikea.com

 

Ikea Planungsstudio in Kopenhagen (Foto: Ikea)