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Zutrittskontrolle via Seek Scan mit Infrarot-Wärmebildsystem

Mit dem Infrarot-Wärmebildsystem des kalifornischen Unternehmens Seek Thermal lässt sich die menschliche Hauttemperatur im Gesicht schnell und berührungslos messen. Die Messgenauigkeit beträgt nach Unternehmensangaben plus/minus 0,3 Grad Celsius. Falls eine festgelegte Referenztemperatur überschritten ist, wird ein Alarm ausgelöst. Da die Messung kontaktlos erfolgt, wird auch das Personal vor einer Ansteckung geschützt. 

Seek Thermal hat das System Seek Scan speziell für Institutionen und Unternehmen entwickelt, die ein genaues Messgerät in ihrem Eingangsbereich benötigen, das ohne speziell geschultes Personal bedienbar ist. Es besteht aus zwei Komponenten: Einer Kamera und einer Wärmequelle. Neben zwei Stativen wird ein Windows-PC benötigt, um die Messungen aus der Ferne zu überwachen.
Die Stative werden im Eingangsbereich im Abstand von genau 1,5 Meter platziert. Auf der einen Seite wird die Kamera installiert und an eine Steckdose angeschlossen, auf der anderen die Wärmequelle. Diese wird per USB mit dem Windows-PC verbunden.

Die Temperatur wird dann direkt im Gesicht der Personen gemessen, die den Bereich betreten, und mit der Wärmequelle als Referenz verglichen. Bei der Messung wird berücksichtigt, dass die Hauttemperatur generell einige Grad unter der Körpertemperatur liegt. Innerhalb von Sekunden lässt sich so die Temperatur im Gesicht einer Person zuverlässig messen und mit der festgelegten Referenztemperatur vergleichen. Dadurch können in kurzer Zeit viele Kontrollen durchgeführt werden.

Seek Scan ist ein Baustein der Corona-Schutzmaßnahmen im New Yoker Museum of Modern Art (MoMA), das nach mehrmonatiger Pause in der letzten Augustwoche wiedereröffnet wurde.

Info: www.macland.de

Kamera, Messung (Fotos: Seek Thermal)

Bastei Lübbe Jahreshauptversammlung im Webcast Cologne

Am 15. September 2020 ist in der Big Greenbox von Webcast Cologne die erste Jahreshauptversammlung der Bastei Lübbe AG durchgeführt worden. In der aufwändig gestalteten TV-Studiolandschaft können auf über 250 qm Hybridveranstaltungen mit bis zu zehn Personen stattfinden. Bei der Jahreshauptversammlung hatten aufgrund der speziell für diese Veranstaltung gebauten Pulten acht Teilnehmer Platz und Bewegungsspielraum. In der 90 qm Greenbox waren Notar, Aufsichtsräte und Vorstände platziert, um den regelkonformen Ablauf sicherzustellen.

Bei einer Greenbox wird mithilfe der Greenscreen-Technik virtuell eine Umgebung erzeugt, die auf Betrachter am Bildschirm authentisch wirkt. Die farbbasierte Bildfreistellung ist ein etabliertes Verfahren aus der Film- und Fernsehtechnik: Gegenstände oder Personen können vor beliebigen Hintergründen positioniert werden, welche entweder auf realen Bild- beziehungsweise Filmaufnahmen oder auf Computergrafiken basieren. 3D-Renderings in Echtzeit dienen in diesem Zusammenhang als Blickfänger.

Für Bastei Lübbe wurden drei TV-Broadcast-Kameras eingesetzt, um über verschiedene Blickwinkel für die ins Internet gestreamten Bilder zu verfügen. Dabei verarbeiten die Ventuz 3D-realtime- Medienserver das 3D-Modell der CI-angepassten Bibliothek als Bild-Hintergrund während der Veranstaltung. Die Greenbox ist technisch komplett ausgestattet.

Der Webstream wurde über zwei redundante LTE-Verbindungen im Format 1080 p über ein V-Mix-Encoder-System gesendet. Die DSGVO-konformen Server schickten die Daten sicher zu den Empfängern und sorgen so für den Kunden für optimale Datensicherheit und Qualität.
Drei virtuelle 3D-Szenarien stehen als Presets zur Verfügung. Darüber hinaus können individuell virtuelle Welten kreiert werden.

Zusatzleistungen wie Contenterstellung, Visagistin, Catering, Moderatoren und weiteres zählen zu den vielfältigen Angeboten auf dem Studiogelände. Bei der durchgeführten Hauptversammlung für den Kölner Verlag war Webcast Cologne neben der Produktion des Contents für bewegte und ruhende Bildhintergründe auch für Catering und Hygiene zuständig.

Sämtliche Projekte werden unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Sicherheits-, Hygiene- und Infektionsschutzvorschriften umgesetzt. Bei den Veranstaltungen plant ein zertifizierter Hygienebeauftragter mit.

Info: www.webcastcologne.de

Greenbox (Fotos: Jörg Küster)

Corporate Broadcasting Lösung vom Start-up Cheeese

Cheeese ist ein Angebot für Corporate Broadcasting, das sowohl qualitativ hochwertig als auch kostengünstig sein soll. Mit der Plug & Play-Lösung können Unternehmen und Organisationen Sendeerlebnisse in der eigenen Corporate Identity schaffen.

Cheeese ersetzt nach Aussage von Jens Gebhardt, Geschäftsführer des Start-ups aus Neustadt an der Weinstraße, ein komplettes Fernsehstudio zu einem Bruchteil der Kosten, die die Erstellung und Übertragung hochwertiger audiovisueller Formate üblicherweise verursachen. Der Diplom-Ingenieur will mit Cheeese einen neuen Service etablieren.

Ob Webkonferenz oder virtuelle Messe, kurze Intranet-Schulung oder Live-Stream der nächsten Pressekonferenz: Cheeese dient als Regisseur aus der Box, der alle Anforderungen an unterschiedliche Sendeformate auf Knopfdruck umsetzt und erfordert kein weiteres technisches Know-how. „Unsere Broadcasting-Box kommt komplett konfiguriert und sendebereit zum Kunden“, sagt Gebhardt. Angepasst an dessen Corporate Design, mit zuvor festgelegten Szenarien und Abläufen, die laut Gebhardt „jederzeit verlässlich reproduziert und bei Bedarf erweitert werden können“.

Das Paket enthält bereits viele weitere grundlegende Funktionen wie Aufzeichnung, Webkonferenz oder Live-Streaming. Erweiterungen wie etwa eine 4K-Auflösung oder eine Ein-Finger-Steuerung lassen sich dazu buchen.

Info: www.cheeese.info

Deutsche Messe und event it starten Streaming-Studio in Hannover

Die Deutsche Messe AG und die Agentur event it, beide aus Hannover, starten jetzt mit einem umfangreichen Angebot – nicht nur – für Streaming-Events. Das H‘Up ist fest installiert in der Halle 18 direkt auf dem Messegelände in Hannover und als multifunktionale Eventlocation konzipiert. Es soll für Online-, Hybrid- und Live-Events direkt spielfertig sein und so zum Durchführungsort für digitale und analoge Live-Kommunikation werden.

So positioniert dient das H‘Up nicht nur als Streaming-Studio, sondern ebenso als eine optimal erschlossene Location mit funktionellem Ambiente und kompletter Ausstattung für unterschiedlichste Events. Dafür bietet die 3.250 qm große Halle Veranstaltungsflächen zur freien Gestaltung sowie fünf Studiokulissen, die als „The Stage“, „The Lounge“, „The Talk“, „The Product“ und „The MR“ bereits in den Bezeichnungen zu den empfohlenen Nutzungen hinleiten.

„The Stage“ soll mit einer Spielfläche von 60 qm, fest installierter Lichttechnik und der hochauflösenden LED-Rückwand Videostreams eine Bühne bieten. „The Product“ ist mit einer Fläche von 150 qm die größte Kulisse. Auf einer separat ausgeleuchteten Fläche lassen sich Leistungen und Produkte präsentieren. Durch den Schwerlastboden und die Toreinfahrten sind auch Fahrzeugpräsentationen inklusive LKWs und Bussen möglich. Die Kulisse „The Lounge“ lädt zu Gesprächen und Interviews in entspannter Atmosphäre ein. Sie verbindet auf 80 qm industrielle Architektur mit modernem Ambiente. „The Talk“ ist eine wandelbare Kulise für Interview-Situationen, „The MR“ steht als Szenenfläche für Holografie, Augmented- und Virtual Reality zur Verfügung.

Ergänzungen bekommen die fünf Kulissen im H’Up durch eine Check-in Area im urbanen „Industrial-Chic“. Der 30 Meter lange Check-In Bereich ist mit Screens, Regalen, Registrierungs- und Garderobenequipment ausgestattet. Weiterhin gibt es eine Zuschauer- und Eventfläche in einer offenen Säulenarchitektur, die sich über flexible Raumtrenner segmentieren lässt. Diese Fläche hat eine Größe von 1.800 qm und verfügt über Grundbeleuchtung, Effektlicht und Bestuhlung.

Unterstützung für H’Up leisten exposive für die Medientechnik und EMS für Möblierung und Ausstattung. Weiterhin ist der Zugriff auf das komplette Leistungsangebot der Messe Hannover von der Event-Software über Personal und Catering bis zu Logistik und 5G-Anbindung möglich.

Info: www.hup.events

H‘Up (Fotos: Deutsche Messe)

Tracing-System zur Abstandsüberwachung und Kontaktverfolgung

Der finnische Technologieanbieter Noccela Oy hat das Tool Noccela Social Distancing Solution (SDS) gelauncht. Mit dem System ist es möglich, Kontakte zwischen Personen in Echtzeit zu überwachen, sodass sich Ansteckungsketten nachverfolgen lassen; auch in Innenräumen, wenn Smartphones nicht mitgeführt werden dürfen. Außerdem stellt das System durch einen Signalton sicher, dass Personen den vorgeschriebenen Mindestabstand einhalten. Dadurch kann die Sicherheit auch bei Großveranstaltungen wie Sportereignissen oder Konzerten dauerhaft verbessert werden. 

Die Mitarbeiter tragen dabei eine Smartcard wie einen intelligenten Dienstausweis mit sich. Die Karte gibt ein akustisches Signal, sobald der definierte Mindestabstand zu anderen Personen unterschritten wird. Ein von Noccela bereitgestellter Sender überträgt die von der Smartcard gespeicherten Daten automatisch an das cloudbasierte System, sobald sich die Smartcard in der Nähe befindet. Da die Lösung keine weitere Infrastruktur erfordert, kann sie schnell und mühelos eingesetzt werden.

Die Karte ist ein schnurloses, wiederaufladbares Gerät mit einer Speicherkapazität von bis zu 3.000 Kontakten pro Tag. Mit dem Tool lässt sich im Falle einer Infektion die gesamte Kontakthistorie der betreffenden Person nachvollziehen. Alle Unterschreitungen des Mindestabstands werden in einem cloudbasierten System gespeichert. Die Karte kann auch mit zusätzlichen Funktionen kombiniert werden, beispielsweise mit einem SOS-Knopf. Wird das System durch ein Sensoren-Netzwerk ergänzt, ist eine auf zehn Zentimeter genaue Positionsbestimmung möglich. Dies ist nicht nur für Personen einsetzbar, sondern auch für bewegliche Gegenstände.

Das Finnische Institut für Arbeitsmedizin (FIA) mit Sitz in Helsinki ist auf den Bereich der Gesundheit am Arbeitsplatz spezialisiert und hat das Tool gerade intensiv getestet. „Ursprünglich hatten wir bei Noccela das SDS im Rahmen eines Forschungsprojekts angefragt, wir schätzen das Unternehmen aufgrund seiner präzisen Technologien zur Positionsbestimmung in Innenräumen. Wir wollten dieses innovative System genau testen. Und dann kam Corona. Nun stellte sich heraus: SDS ist ideal, um zu einer gewissen Normalität zurückzukehren und risikofreie Umgebungen im Rahmen von Hygienekonzepten zu schaffen“, erklärt Jussi Virkkala, Medizinphysiker beim FIA.
„Durch unser Tracing-System können auch größere Betriebe, die bislang unkontrollierbar schienen, die Hygieneregeln leicht einhalten. Vorfälle wie auf Spargelhöfen oder in Fleischbetrieben hätte es mit unserem System so nie gegeben. Sogar für die Abstandskontrolle in Stadien und Konzertarenen eignet sich das SDS. Auch in einer Zeit nach Corona wird diese Technologie sehr nützlich sein, etwa als System in Seniorenheimen, gegen Ladendiebstahl oder zur Ortung von Anlagegut“, sagt Ilkka Manner, Vertriebschef D-A-CH von Noccela.

Das System ist über Noccelas Vertreter Conquesta Corp (Noccela D-A-CH) in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich erhältlich und kostet ab 49 Euro pro Smartcard.

Info: noccela.de

Badge (Foto: Noccela)