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PRG führt Unternehmensbereiche in neuer Unit zusammen

Die Production Resource Group LLC (PRG) führt die globalen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in eine neue Unit, PRG Innovation, zusammen. PRG Innovation wird Aktivitäten in Belgien, China und den Vereinigten Staaten bündeln. Durch das Zusammenbringen der Mitarbeiter, Assets und Innovationsinitiativen – dazu gehören auch PRG Projects, PRG Research and Development, PRG Scenic Technologies sowie VER Produkt-Entwicklungsinitiativen – will man bei PRG den technologischen Einfluss auf die Branche maximieren.

PRG Innovation wird von Chris Conti in seiner neuen Funktion als Chief Innovation Officer des Unternehmens geleitet. Conti hat Erfahrung mit Konzertreisen, Messen, Firmenevents, TV-Shows und Sonderveranstaltungen wie Olympische Spiele und Super Bowl Halbzeit-Shows. Als Produktmanager für PRG-eigene Lampen leitete er die Entwicklung der Bad Boy- und Bad Boy Spot-Lampen sowie des mit dem Emmy-Award ausgezeichneten GroundControl Followspot-Systems. Conti ist als Erfinder an 15 US-Patenten gelistet.

Darüber hinaus wird Clay Powers zum Chief Operating Officer of Innovation ernannt. Er überwacht alle finanziellen und logistischen Aspekte sowohl der eigenen Produktentwicklung als auch der individuellen Showlösungen. Gary Boyd, Chief Operating Officer von EMEA, wird weiterhin für die Produktentwicklung in Europa und China verantwortlich sein. Frederic Opsomer wird weiterhin das belgische Team bei der Entwicklung neuer Technologien in den Bereichen LED und Video leiten und Simon Kayser bleibt für die Geschäfte in Shenzhen, China, verantwortlich. Anne Johnston, Vice President of Marketing and Product Strategy, wird mit PRG Innovation im Marketing kooperieren.

„PRG Innovation bringt alle unsere Talente, die sich auf die Produktentwicklung konzentrieren, in einem einzigen globalen Team zusammen, so dass wir Markttrends antizipieren, flexibel agieren und die Produktentwicklung auf unsere größeren strategischen Ziele ausrichten können“, sagte Jere Harris, Chairman und CEO von PRG. „Ich glaube, dass unsere Investitionen und Leistungen in marktgetriebene Innovationen einer der stärksten Differenzierungsmerkmale sind, die PRG vom Wettbewerb unterscheiden. Jetzt wird dieser Vorteil noch wichtiger werden.“

Info: www.prg.com

 

Pink Event Service inszeniert Porschepräsentation

Die Premiere des neuen Porsche 911 im Porsche Zentrum Karlsruhe hat Pink Event Service begleitet. Der Dienstleister war konzeptionell tätig und setzte den VIP-Event um. „Timeless Machine“ – getreu diesem Motiv waren 600 Gäste in die „Boxengasse“ nach Stutensee zur Präsentation gekommen, die inszenatorisch die Geschichte  dieses Automobils in den Mittelpunkt rückte.

Pink Event Service war als Full Service-Dienstleister verantwortlich für alle Gewerke, von der Idee, über die Veranstaltungstechnik bis zur Brandsicherheitsplanung.

Info: www.pink-event-service.de

Präsentation (Foto: Pink)

 

 

satis&fy übernimmt kompletten Raumausbau für Nike Presse-Launch  

Am 11. März stellte Nike im Palais Brongniart in Paris die 14 Fußball-Nationaltrikots für die Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2019 vor. Neben den Nationaltrikots, die unter anderem von 30 der weltbesten Fußballerinnen vorgeführt wurden, präsentierte Nike auch die neuste Trainings- und Sportswear-Kollektion von Nike Women’s für die Frühjahrs-/Sommersaison. Auf der Veranstaltung ging es aber nicht nur um Frauenfußball, sondern auch um Themen wie Gleichberechtigung, Body Positivity, Diversität und Nachhaltigkeit. Die satis&fy AG verantwortete den kompletten Raumausbau sowie die Fassaden- und Säulenbeleuchtung des Gebäudes. Nach Paris ging es für die Company mit einer 50-köpfigen Crew, darunter 30 Dekorateure und Messebauer. Insgesamt sieben Trailer Material umfasste die Produktion.

Als Setting hatte sich Nike den Palais Brongniart ausgesucht, aber wie satis&fy Project Managerin Julia Böge weiß: „Je schöner die Location, desto schwieriger ist es, sie zu bespielen.“ Mitte Februar, keine vier Wochen vor dem offiziellen Presse-Event, schickte Nike die ersten Designs und Vorstellungen zur Raumgestaltung. Dann begannen für das satis&fy-Team die Planungen: für Material- und Statik-Berechnungen, für die Fertigung von Exponaten, Grafiken und Sonderbauten sowie die Zusammenstellung der Crew. Natürlich sei man auch für all das, was man von satis&fy sonst noch kennt verantwortlich gewesen: Audio, Licht, Video und Rigging, erzählt die 29-Jährige.

Bei der gestalterischen Übersetzung des Designs von Nike, das die architektonischen Besonderheiten des Palais unterstreichen sollte, setzte man vor allem auf spiegelnde Oberflächen. Dafür wurden alle in den verschiedenen Räumen eingesetzten Podeste, Grafiken, Displays und Einzelexponate speziell für den Presse-Event von satis&fy angefertigt. „Wir haben die Objekte teils mit Chrom überzogen, teils mit Spiegelfolie kaschiert, teils metallisiert“, so Böge. Auch 60 Schaufensterpuppen wurden mit einem Finish, das zur Spiegeloptik der ganzen Veranstaltung passte, überzogen. Das geschah zum Teil in Deutschland, zum Teil in Frankreich. Einzelne Exponate, wie Boxsäcke, Sitzbänke, Kleiderstangen, die im Apparel & Sneaker-Room zu finden waren, ließ man von einem heimischen Zulieferer mit Leder beziehen.

Im Apparel & Sneaker-Room wurden Eurotruss-Traversen in die Raumgestaltung und das Design eingebettet. Dafür wurden sie eigens nach Farbwahl des Kunden pulverbeschichtet. Dies geschah beim Hersteller selbst, denn „hätten wir die Traversen selbst lackiert, hätten diese ihre Zertifizierung verloren und wir hätten sie als Traverse als solche nicht mehr nutzen können“, so Böge. Um den Lichteinfall im Gebäude zu dämmen, wurden auch alle Fenster des Palais mit Spiegelfolie überklebt. Die Treppen im Außenbereich bestückte man mit insgesamt 270 AX3 Akku-Scheinwerfern von Astera. Im Inneren kamen des Weiteren zwei LED-Wände mit 2,9 Millimeter Pixel-Pitch zum Einsatz.  

Nachdem sich das Gebäude nach dem dreistündigen Presse-Event geleert hatte, begann der zwölfstündige Abbau. Böge: „Wir durften nur an einem Punkt des Gebäudes aus- und einladen, wie alle anderen Zulieferer auch. Mit Gabelstaplern beförderten wir die großen Materialien über den Zaun. Beim Abbau befanden sich dann aber zeitweise 250 Leute gleichzeitig im Gebäude, die alle durch ein- und denselben Ausgang rein und raus mussten. Vor dem Palais warteten zwanzig Trailer, die alle zu einer bestimmten Zeit fertig beladen sein mussten. Als endlich die letzte Trucktür zuging, war das für mich dann schon einer dieser bleibenden Wow-Momente, an die man sich gern erinnert.“ 

 

Info:  www.satis-fy.com

 

Nike Presse-Launch (Fotos: Nike)

Aventem illuminiert den Düsseldorfer Kunstpalast

Anfang April ist in Düsseldorf die „Lange Nacht der Museen“ inszeniert worden. Rund 40 Museen, Galerien und Off-Locations öffneten dabei an zwei Tagen ihre Türen für rund 22.000 Gäste. Veranstaltungsdienstleister Aventem aus Hilden partizipierte im Auftrag der Eventagentur Passepartout an dem Event. Das Team von Aventem sorgte für eine aufmerksamkeitsstarke Außenprojektion an der Fassade des Kunstpalastes im Ehrenhof, die das monumentale Gebäude perspektivisch veränderte, die Neugier der Besucher weckte und neue Impressionen dieser bekannten Kulturinstitution ermöglichte. Die Basis für die Projektion kam von der blueBOX GmbH aus Castrop-Rauxel. Das spezialisierte Produktionsstudio erstellte den Content, der sich thematisch der wechselhaften Geschichte des Kunstpalastes widmete.

Die beim Event bespielte Fläche war rund 1.200 qm groß und bezog einen Teil der Fassade des Kunstpalastes mit ein. Die gesamte High End-Technik für die große Projektion kam aus dem Equipment-Fundus von Aventem und war genau auf die Anforderungen ausgerichtet. Vier Panasonic PT-DZ21K mit je 20.000 Lumen wurden vom Aventem-Team für das Projekt eingesetzt – dieser Helligkeitswert prädestiniert das Panasonic-Gerät für groß angelegte Projektionen, besonders auch im Außenbereich wie bei der Langen Nacht der Museen. Die Zuspielung der Inhalte erfolgte über einen hochleistungsfähigen Pandoras Box Quad Server, der via Soft-Edge und Warping-Features Projektionen auf unterschiedlichsten Formen und Untergründen ermöglicht. Außerdem wurde durch Aventem noch ein fein ausbalanciertes Soundsystem in das technische Set-up eingefügt, um die Besucher im Ehrenhof vollständig in die aufwendige Projektion eintauchen zu lassen.

Info: www.aventem.de

Projektion an der Fassade des Kunstpalastes (Foto: Aventem)

satis&fy präsentiert bei der „Lift“ Technologieneuheiten

Mehr als 500 Besucher sind zu der satis&fy AG (satis&fy) zur ersten „Lift – Elevating Consumer Experience“ ins Headquarter nach Karben bei Frankfurt gekommen. An 20 Stationen konnten sich die Besucher am 2. und 3. April einen Eindruck zu den Tätigkeiten und zu den Innovationen der Production Company verschaffen.

Wie beispielsweise zur von satis&fy entwickelten Neuheit „Dragon O”. Die Nullserie-Version wurde im Rahmen der Lift erstmals öffentlich präsentiert. „Dragon O“  (O steht für organic) ist ein volumetrisches LED-Lichtsystem, ein laut satis&fy Kunstobjekt für dreidimensionale Bilder. Für die Veranstaltung wurde die Installation mit dem Audiosystem „Holoplot“, das mit Wellenfeld-Synthese eine individualisierte Beschallung ermöglicht, kombiniert. Insgesamt 144.000 LED-Lichter, dicht gesteckt auf  drei Meter langen ‚Fäden’ in einer Rahmenkonstruktion, ermöglichen eine besondere Projektion beweglicher Inhalte: Lichter wirbeln herum, finden zueinander und bauen ein Bild. Dann streben die Lichtpunkte wieder auseinander, um sich neu zu formieren und als neues Motiv zu wirken. Ist diese Installation mit entsprechender Technik ausgestattet, können auch reale Vorlagen – wie Menschen –  abgescannt und in Echtzeit in das Innere der Quader-Lichtfaden-Konstruktion, die in ihren Außenmaßen erweiterbar ist, übertragen werden. 

Auch „Ultrasphere“ ist – genau wie „Dragon O“ – ein satis&fy-‘Projekt. Im Inneren einer riesigen, rotierenden Kugel, die auf einem speziellen Podest sitzt, arbeiten insgesamt fünf Projektoren, die diese Kugel aus Spezialkunststoff für Projektionen von Innen bespielen. Auf der Kugel befindet sich eine Projektion einer rotierenden und touch-interaktiven Weltkugel. Mit dieser Technologie sei es satis&fy gelungen, die Abbildungsqualität auf kuppel- oder kugelförmigen Projektionsflächen über 4k hinaus signifikant zu verbessern.

Auch das „Shop Window 2.0.”-Fenster kommt aus dem satis&fy-Ideenpool und hat mit einem gewöhnlichen Schaufenster nur noch gemein, dass dahinter Warenauslagen präsentiert werden. Shop Windows, die mit der von satis&fy entwickelten 2.0-Technologie ausgestattet sind, werden zur Produktshow, zur Leinwand für Produktinformationen und für Werbung. Für Lift-Besucher sind die Auslagen hinter der von milchigem Weiß überzogenen Vitrine zunächst nicht erkennbar; stattdessen flimmern Produktinfos und funkelnde Lichtpunkte über das rauchig-trübe Fenster. Sukzessive entfärbt das Schaufenster dann ausgewählte Felder und gibt so den Blick frei auf dahinterliegende Produkte; ausgeleuchtet und von Lichtstreifen eingerahmt. Auf Wunsch können die Shop Windows 2.0 zusätzlich mit der satis&fy-AirXTouch-Technologie ausgestattet werden. Diese ermöglicht einen, selbst hinter dickglasigem Fenster liegenden Monitor per Berührung zu bedienen und die Scheibe damit zum Verkaufspoint zu konvertieren: navigieren, auswählen, anklicken, kaufen.

Um den Gästen zu ermöglichen, dies und vieles mehr ansehen, anfassen und ausprobieren zu können, wurden auf der Lift weit über 50 Tonnen Material aufgefahren. Darunter zahlreiche Exponate, die ausschließlich und exklusiv bei satis&fy zu bekommen sind, wie der interaktive Tischkicker oder die OLED-Wave, ein wellenförmiges Display, das sich für Lobbys oder die Ausstattung von Messeständen eignet.

Weitere Stationen auf dem Firmengelände waren unter anderem die Signage-Lösung „Vennetilator”, eine technische Spielerei, die Königskobras, Spiderman oder anderes freischwebend in den Raum zaubert. Oder ein AR-Display „DeepFrame”, das beispielsweise Dinosaurier zum Leben erweckt und durch die Gartenanlage spazieren lässt. Ebenso die von dänischen Partnern entwickelte Ausstellungsvitrine „Diamond”, die Logos, Produktbilder und -infos per Spiegeltrick und Spezialbeschichtung in ihr Inneres zu reflektieren vermag.

Dazu gab es DJ-Musik, Beleuchtung, Fingerfood und Drinks aus den „satis-Coolern“: Kühlschränke, deren Türen zu beliebig bespielbaren Projektionsflächen werden.

www.satis-fy.com

Neue Technologien von satis&fy (Fotos: Anna Imm Photography)