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Automatisierte Zugangskontrolle per Container-Schleuse

Eine Kooperation aus den drei Unternehmen mkf GmbH, BXMS GmbH (Boxmeisters) und Hygienemarkt24 GmbH haben die „Cleanstage“ entwickelt. Die Container-Schleuse soll eine automatisierte Zugangskontrolle für den Besucher- und Mitarbeiterverkehr möglich machen.

„Das Drehkreuz öffnet sich nur für Personen, die sich ordentlich die Hände desinfiziert haben. Man kann mit der Schleuse bei Bedarf auch Fieber messen oder gleichzeitig die Anzahl der Menschen in einem Gebäude oder auf einem Gelände zählen und regulieren. Der Prozess funktioniert automatisiert über verschiedene Sensoren,“ erklärt Christian Voigt, Geschäftsführer der mkf GmbH.

„Die Cleanstage zielt in Richtung Sport-, Kongress, Messe- und Kultur-Veranstalter sowie an Betreiber von Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr. Diesen ermöglichen wir unter den bestehenden Auflagen wieder ihren Geschäftsbetrieb.“

Die Schleuse wird in einen transportierbaren, abschließbaren Seecontainer verbaut. Die robuste Außenwand macht sie wetterfest und sicher vor Vandalismus. Durch den modularen Innenaufbau kann die Schleuse an verschiedenste Anforderungen angepasst werden.

Die Schleuse arbeitet nahezu vollautomatisch. Die mit Desinfektionsmittel gefüllten Tanks werden separat aufbewahrt, sodass es beim Nachfüllen zu keiner Einschränkung des Besucherflusses kommt. Insgesamt kann einem Besucherstrom von circa zehn Personen pro Minute durch die Cleanstage hindurch Zutritt zu beispielsweise einem Veranstaltungsort oder Bürogebäude gewährt werden.

Info: www.mkf-automation.de

Schleuse (Foto: Mr. B&T)

Nüssli realisiert temporäre Konzerthalle in München

Das Kulturzentrum Gasteig in München wird auch während seines circa fünfjährigen Umbaus ein Programm bieten – im Interimsquartier mit neuer Philharmonie im Stadtteil Sendling. Nach den Plänen von gmp International setzt Nüssli die temporäre Konzerthalle in Holzmodulbauweise um. Akustiker Yasuhisa Toyota sorgt für die Klangqualität.

Das Kulturzentrum mit mehr als 1,8 Millionen Besuchern bei rund 1.800 Veranstaltungen jährlich hat eine Generalsanierung nötig. Im Spätsommer 2021 wird deshalb der Gasteig mit seinen Institutionen – Münchner Philharmoniker, Stadtbibliothek, Volkshochschule und Hochschule für Musik und Theater – in ein Interimsquartier umziehen.

Herzstück ist eine fünfstöckige, temporäre Philharmonie, die trotz modularer Bauweise hohe Konzertqualität bieten soll. Für die Akustik des Konzertsaales mit 1.800 Zuschauerplätzen sorgt Akustiker Yasuhisa Toyota mit seinem BüroNagata Acoustics International.
Das Architekturbüro gmp International ist als Generalplaner für Idee, Konzept und Planung des temporären Konzertsaales verantwortlich, Nüssli setzt die Interimsphilharmonie baulich um.
Das Architekturkonzept von gmp verbindet den temporären Modulbau mit einer bestehenden ehemaligen Trafo-Halle der Stadtwerke aus den 1920er Jahren, die unter Denkmalschutz steht.Diese Halle, die derzeit saniert wird, soll später einen zentralen Anlaufpunkt bilden, als Standort von Bibliothek, Volkshochschule und allen Informations-und Ticketeinrichtungen sowie einem Café.

Den Konzertsaal aus Holz umgibt eine äußere Stahlkonstruktion aus Systemmaterial. Parallel zur Installation des Stahltragwerkes werden die Module für den Konzertsaal aus Vollholz vorgefertigt. Vor Ort werden diese Holzmodule platziert und montiert. Die Vorteile des Systembaus mit wiederverwendbarem Material verbindet sich hier mit der schnellen Bauweise des Modulbaus dank Vorfertigung.

Info: www.nussli.com

Gasteig München (Fotos: gmp International)

SafeGate ermöglicht sicheren Einlass bei Events

SafeGate soll den gefahrlosen Zugang zu Events und Veranstaltungen möglich machen. Hinter dem Projekt steckt eine Gemeinschaft von vier Unternehmen aus den Bereichen Veranstaltungssicherheit, Messe- und Eventtechnik sowie Teilnehmermanagement und Kommunikation. Oliver Schrott Kommunikation, Matrix event+safety, MSB und Guest-One haben als Kooperationspartner die automatisierte Zugangskontrolle SafeGate nun bis zur Serienreife entwickelt.

SafeGate ist eine automatisierte Zutrittskontrolle, die alle nötigen Schutzmaßnahmen bei Events- und Veranstaltungen in Form eines kompakten Durchelements übernimmt. Dank eines modularen Aufbaus lässt sich SafeGate individuell an den jeweiligen Einsatzbereich anpassen. In der Grundkonfiguration sind eine automatische Handdesinfektion, eine kontaktlose Temperaturmessung, ein Akkreditierungsumfeld via Ticket- oder Ausweisprüfung zur DSVGO-konformen Nachverfolgbarkeit und ein Besucherzählsystem integriert. Optional lässt sich SafeGate beispielsweise mit einer kameragestützten Erkennungsfunktion ergänzen. Diese kann überprüfen, ob Gäste eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Als Dienstleister für Teilnehmermanagement und Gästeorganisation steuert Guest-One seine Erfahrungen im Bereich Registrierung bei. „Für eine schnelle und unkomplizierte Vorregistrierung richten wir eine responsive Webseite ein“, erläutert Guest-One-Geschäftsführer Oliver Maître das Funktionsprinzip. „Nach der erfolgreichen Anmeldung erhalten die Gäste per E-Mail ein elektronisches Ticket und können das SafeGate zum Gesundheits- und Sicherheits-Check betreten.“

Hinsichtlich der Datensicherheit werden ausschließlich die gesetzlich notwendigen und vorgeschriebenen personenbezogenen Daten erfasst, um eine sichere Nachverfolgung bei einem positiven Coronatest zu ermöglichen.

Info: www.g1.de

SafeGate (Grafik: Guest-One)

Cvent initiiert Managementlösung „Engagement Hub“

Cvent hat den Engagement Hub, eine Komplettlösung für die Durchführung virtueller Veranstaltungen, vorgestellt. Das Produkt wurde so konzipiert, dass es nahtlos mit den Eventmarketing- und Managementlösungen von Cvent kollaboriert und damit eine komplett schlüsselfertige Organisationsplattform für ein virtuelles Veranstaltungserlebnis bietet. 

Der Cvent Engagement Hub umfasst eine vollständig integrierte Webcasting-Technologie, die es Planern ermöglicht, immersive und interaktive Inhalte auf jedem Gerät und an jedem Ort der Welt bereitzustellen.

Patrick Smith, CMO von Cvent: „Viele Organisationen haben schnell eine Strategie für virtuelle Veranstaltungen entwickelt, mussten aber unterschiedliche Technologien zusammenfügen, um ihre Veranstaltungen durchzuführen. Dieser suboptimale Ansatz bedeutete ein geringes Engagement der Teilnehmer, ein minderwertiges Nutzererlebnis und keine Möglichkeit, die tatsächliche geschäftliche Auswirkung der Veranstaltung zu messen. In unserer heutigen Umgebung war es noch nie so wichtig wie heute, die Teilnehmer virtuell zu erreichen und einzubinden - und wir haben den Cvent Engagement Hub ins Leben gerufen, um Online-Interaktionen zu fördern, die sinnvoll und messbar sind.“

Smith weiter: „Seit März haben wir unseren Kunden bei der Verwaltung von über 60.000 virtuellen Veranstaltungen geholfen und so einen Einblick bekommen, wie eine erfolgreiche virtuelle Experience aussieht. Mit dem Cvent Engagement Hub können Veranstaltungsplaner, Marketingexperten und Organisationen aller Größenordnungen messbare virtuelle Veranstaltungserlebnisse als Schlüsselbestandteile ihres gesamten Veranstaltungsprogramms entwerfen und bereitstellen.“

Info: www.cvent.co.uk

Mobile Videowandlösung LED-Truck rB50

Videotechnik Bär aus Ochsenhausen und Rent Event Tec GmbH mit Sitz in Mannheim haben gemeinsam in eine weitere LED-Truck-Lösung investiert.

Kernstück ist die integrierte, um 360° drehbare 50 qm LED-Wand, die mit einem Pixelabstand von 3,9 mm, einer Gesamtauflösung von 2.304 x 1.280 und der LEDitgo Blackface LED-Technik aufwartet.

Ein weiteres Ziel war es, zu dem hochwertigen Bild eine entsprechend hochwertige Beschallungsanlage zu integrieren. Das im rB50 verbaute und optional nutzbare PASystem von L-Acoustics aus der Syva-Serie sorgt sowohl bei Kundgebungen als auch bei Sportveranstaltungen und selbst bei Konzerten für eine druckvolle Beschallung mit Verständlichkeit für Sprache, Atmosphäre und Musikdarbietung.

Zur weiteren Ausstattung des neuen rB50-Trucks gehört eine optional ausklappbare Bühne mit über 40 qm Nutzfläche, die der LED-Wand vorgesetzt ist. Wird diese Bühne verwendet, kann die Bildunterkante der LED-Wand in ihrer Höhe zwischen 1,40 m und 4,40 m variiert werden.
Die Zuspielung der Signale erfolgt über den integrierten, ausfahrbaren und klimatisierten Regieraum, welcher über sämtliche betriebsnotwendige Technik, wie beispielsweise eine professionelle Videoregie, sowie eine SAT-Anlage verfügt.

Ein weiteres Highlight des rB50-Trucks ist das eingebaute, leise arbeitende Aggregat, welches nicht nur den Strom für Backup und die Auf- und Abbauarbeiten liefert, sondern bei Bedarf den unabhängigen Betrieb der gesamten Anlage ohne fremde Stromquelle gewährleistet.

Abgerundet wird Angebot durch ein integriertes Sicherheitssystem. Es sorgt mit Hilfe des Aggregats einerseits dafür, dass die LED-Wand selbst bei Stromausfall autark in die Sicherheitsposition gefahren werden kann und andererseits ermöglicht es dem Veranstalter, im Falle besonderer Sicherheitslagen, schnell zu reagieren. Denn das Sicherheitssystem des rB50 verfügt über mehrere abgespeicherte akustische Durchsagen und entsprechende visuell darstellbare Piktogramme als Hinweise, die per Knopfdruck ausgegeben werden können.

Info: www.rent-event-tec.de

LED-Truck rB50 (Foto: Rent Event Tec GmbH)