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Corporate Broadcasting Lösung vom Start-up Cheeese

Cheeese ist ein Angebot für Corporate Broadcasting, das sowohl qualitativ hochwertig als auch kostengünstig sein soll. Mit der Plug & Play-Lösung können Unternehmen und Organisationen Sendeerlebnisse in der eigenen Corporate Identity schaffen.

Cheeese ersetzt nach Aussage von Jens Gebhardt, Geschäftsführer des Start-ups aus Neustadt an der Weinstraße, ein komplettes Fernsehstudio zu einem Bruchteil der Kosten, die die Erstellung und Übertragung hochwertiger audiovisueller Formate üblicherweise verursachen. Der Diplom-Ingenieur will mit Cheeese einen neuen Service etablieren.

Ob Webkonferenz oder virtuelle Messe, kurze Intranet-Schulung oder Live-Stream der nächsten Pressekonferenz: Cheeese dient als Regisseur aus der Box, der alle Anforderungen an unterschiedliche Sendeformate auf Knopfdruck umsetzt und erfordert kein weiteres technisches Know-how. „Unsere Broadcasting-Box kommt komplett konfiguriert und sendebereit zum Kunden“, sagt Gebhardt. Angepasst an dessen Corporate Design, mit zuvor festgelegten Szenarien und Abläufen, die laut Gebhardt „jederzeit verlässlich reproduziert und bei Bedarf erweitert werden können“.

Das Paket enthält bereits viele weitere grundlegende Funktionen wie Aufzeichnung, Webkonferenz oder Live-Streaming. Erweiterungen wie etwa eine 4K-Auflösung oder eine Ein-Finger-Steuerung lassen sich dazu buchen.

Info: www.cheeese.info

Tracing-System zur Abstandsüberwachung und Kontaktverfolgung

Der finnische Technologieanbieter Noccela Oy hat das Tool Noccela Social Distancing Solution (SDS) gelauncht. Mit dem System ist es möglich, Kontakte zwischen Personen in Echtzeit zu überwachen, sodass sich Ansteckungsketten nachverfolgen lassen; auch in Innenräumen, wenn Smartphones nicht mitgeführt werden dürfen. Außerdem stellt das System durch einen Signalton sicher, dass Personen den vorgeschriebenen Mindestabstand einhalten. Dadurch kann die Sicherheit auch bei Großveranstaltungen wie Sportereignissen oder Konzerten dauerhaft verbessert werden. 

Die Mitarbeiter tragen dabei eine Smartcard wie einen intelligenten Dienstausweis mit sich. Die Karte gibt ein akustisches Signal, sobald der definierte Mindestabstand zu anderen Personen unterschritten wird. Ein von Noccela bereitgestellter Sender überträgt die von der Smartcard gespeicherten Daten automatisch an das cloudbasierte System, sobald sich die Smartcard in der Nähe befindet. Da die Lösung keine weitere Infrastruktur erfordert, kann sie schnell und mühelos eingesetzt werden.

Die Karte ist ein schnurloses, wiederaufladbares Gerät mit einer Speicherkapazität von bis zu 3.000 Kontakten pro Tag. Mit dem Tool lässt sich im Falle einer Infektion die gesamte Kontakthistorie der betreffenden Person nachvollziehen. Alle Unterschreitungen des Mindestabstands werden in einem cloudbasierten System gespeichert. Die Karte kann auch mit zusätzlichen Funktionen kombiniert werden, beispielsweise mit einem SOS-Knopf. Wird das System durch ein Sensoren-Netzwerk ergänzt, ist eine auf zehn Zentimeter genaue Positionsbestimmung möglich. Dies ist nicht nur für Personen einsetzbar, sondern auch für bewegliche Gegenstände.

Das Finnische Institut für Arbeitsmedizin (FIA) mit Sitz in Helsinki ist auf den Bereich der Gesundheit am Arbeitsplatz spezialisiert und hat das Tool gerade intensiv getestet. „Ursprünglich hatten wir bei Noccela das SDS im Rahmen eines Forschungsprojekts angefragt, wir schätzen das Unternehmen aufgrund seiner präzisen Technologien zur Positionsbestimmung in Innenräumen. Wir wollten dieses innovative System genau testen. Und dann kam Corona. Nun stellte sich heraus: SDS ist ideal, um zu einer gewissen Normalität zurückzukehren und risikofreie Umgebungen im Rahmen von Hygienekonzepten zu schaffen“, erklärt Jussi Virkkala, Medizinphysiker beim FIA.
„Durch unser Tracing-System können auch größere Betriebe, die bislang unkontrollierbar schienen, die Hygieneregeln leicht einhalten. Vorfälle wie auf Spargelhöfen oder in Fleischbetrieben hätte es mit unserem System so nie gegeben. Sogar für die Abstandskontrolle in Stadien und Konzertarenen eignet sich das SDS. Auch in einer Zeit nach Corona wird diese Technologie sehr nützlich sein, etwa als System in Seniorenheimen, gegen Ladendiebstahl oder zur Ortung von Anlagegut“, sagt Ilkka Manner, Vertriebschef D-A-CH von Noccela.

Das System ist über Noccelas Vertreter Conquesta Corp (Noccela D-A-CH) in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich erhältlich und kostet ab 49 Euro pro Smartcard.

Info: noccela.de

Badge (Foto: Noccela)

Neumann&Müller startet Subbrand „Venue Services“

Zum 1. September ist ein neuer Geschäftsbereich von Neumann&Müller Veranstaltungstechnik mit einem eigenständigen Marktauftritt gestartet. „Neumann&Müller venue services“ legt den Fokus auf Beratung, individuelle Konzeption und Entwicklung von Locations und deren Veranstaltungen. Die Subbrand soll das geschärfte Profil des Bereichs unterstreichen und eine optimale Präsentation des Leistungsportfolios möglich machen.

Mit seinem Dienstleistungsangebot für Event-Locations, Tagungszentren, Corporate Venues, Theater oder Museen betreut Neumann&Müller Veranstaltungstechnik heute bereits deutschlandweit 26 Venues; hinzu kommen fünf Messestandorte und zwei Kongresszentren. Ein kontinuierlich wachsender Markt, in dem sich der N&M-Geschäftsbereich künftig mit einem eigenständigen Markenauftritt präsentieren wird: Am 1. September launchte das Unternehmen „Neumann&Müller venue services“ als weitere sogenannte Subbrand.

Die Venue Services von N&M umfassen die technische Beratung, Konzeption und Planung für Locations sowie den reibungslosen Live-Betrieb vor Ort. Schwerpunkt sind hierbei die Installation von N&M-eigenem Material sowie der Einsatz von erfahrenen Techniker, was beispielsweise bei Personal und Infrastruktur entlastend für Venue-Betreiber sein kann.

Mit der neuen Subbrandwill das Unternehmen das stetig wachsende Geschäftsfeld für sich weiter erschließen und gleichzeitig sein Dienstleistungs- und Produktangebot hier erweitern. „Wir können das Service-Angebot für Venues durch unser langjähriges Know-how und unseren Qualitätsanspruch individuell und präzise auf die Bedürfnisse jedes Kunden zuschneiden – und so langfristige und erfolgreiche Partnerschaften anbieten“, so Corinna Di Pietro, Geschäftsbereichsleiterin Venue Services.

Ihr Team berät Location-Betreiber und deren Kunden auch bei den Möglichkeiten, neue Technologien zu integrieren, sei es in der Venue selber – beispielsweise durch die Implementierung von AV-Lösungen (System Integration) oder leistungsstarke und sichere Netzwerke (Information and Communications Technology) – oder für Kundenveranstaltungen; gerade bei der Neukonzeption von Veranstaltungen durch die Corona-Pandemie sind Digital-Live-Events schnell zu realisierende und zum Teil hybride Kommunikationsformate, die durch Remote-Dolmetsch-Lösungen auch Länder- und Sprachgrenzen überschreitend bestens funktionieren (Remote Simultaneous Interpretation).

Info: www.neumannmueller.com

Physische Begegnungen im Safetyspace

Safetyspace ist eine modular anpassbare Plattformlösung und soll sichere physische Begegnungen während der Pandemie-Situation gewährleisten.

Laut Hersteller nutzt Safetyspace, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse, alle Sicherheitsvorkehrungen für eine Veranstaltungsdurchführung. Die digitale Safetyspace Plattformlösung integriert Feverscan (automatische Gesichtsfeldtemperaturmessung), Kimid (Künstliche Intelligenz unterstützte Maskenidentifikation), Daevid (Digital Advanced Event Identification) und Daevid Check-In (Digital Advanced Event Identification Check-In Stationen) in einem Angebot.

Mit dem behördlich zugelassenen System steuern Veranstalter die Geschehnisse der Besucherströme proaktiv. Das orchestrierte Zusammenspiel von systematisierten Fiebermessungen, Maskenpflichtverifikation sowie Besucherstromvereinzelung und -identifikation, soll ein systematisch gleichbleibendes Sicherheitsniveau erlauben, was persönliche Begegnungen im öffentlichen Raum wieder vollständig sicher möglich machen könne, heißt es dazu.

Die Installation von Luftdesinfektions- und Luftfilteranlagen, die auf Wunsch simultane Programmierung von Sicherheitsapps und Software sowie die markenkonforme Einbindung sämtlicher Sicherheitsanlagen (Personenzählsysteme, Vereinzelungsanlagen, Distanzkontrollsyteme) in eine corporate Architecture, sind möglich. Alle Lösungen sind als Kauf- oder Miet- oder Finanzierungsobjekte verfügbar.

Die Safetyspace-Plattformlösung ist laut Hersteller für nahezu alle Begegnungsformate wie Sportveranstaltungen in Arenen und Stadien, Corporate Events oder Messen geeignet.

Info: www.safetyspace.de

Eingangspavillon (Grafik: Safetyspace)

Kompakte Lösung für die Produktion von Online-Events

MobilStream soll die Produktion von Online-Veranstaltungen vereinfachen und ist das Ergebnis eines Kooperationsprojektes der Eventagentur applegreen und des Systemhauses sys.di. Das Tool ist kompakt strukturiert und unter anderem mit einer Kamera mit Trackingfunktion Fernsteuerung ausgestattet. Professionelles Soundsystem und Funkmikrofon sowie zwei Bildschirmegehören ebenfalls zum Angebot. Außerdem können weitere externe Geräte, wie zusätzliche Bildschirme, Beamer, Laptops, Smartphones oder Kameras, angeschlossen werden. Gesteuert wird das System über einen Windows 10-Pro-Rechner, auf dem alle gängigen Streaming-, Konferenz- und eLearning-Plattformen laufen.

Alle Komponenten von MobilStream sind in einem stabilen Fahrwagen verbaut, so dass das System schnell und mobil einsetzbar ist. Lediglich ein Stromanschluss und ein offener Internetanschluss sind damit für die Online-Veranstaltung nötig.

Per Livestream oder Videokonferenztool können Teilnehmer die Veranstaltung von zu Hause aus verfolgen und dabei auch interaktiv über Live-Chat, Audio- und Videofunktionen eingebunden werden. Gleichzeitig können Teilnehmer live vor Ort dabei sein und die gestreamten Inhalte auf einem Bildschirm oder über einen angeschlossenen Beamer sehen. Darüber hinaus kann die Veranstaltung auch in einen weiteren Raum übertragen werden.

Abhängig von der verwendeten Software lässt sich die Präsentation aufzeichnen und unabhängig vom Livestream zur Verfügung stellen. „Den Einsatzmöglichkeiten für MobilStream sind kaum Grenzen gesetzt“, sagt Rainer Ketterer, Geschäftsführer applegreen. Neben Videokonferenzen, Produktpräsentationen und Online-Messen könne das System für Online-Schulungen von Mitarbeitern oder den Online-Unterricht an Schulen, Universitäten oder anderen Bildungseinrichtungen eingesetzt werden. „Genauso können aber beispielsweise auch Hotels, Eventlocations oder Fitnessstudios ihr Angebot um Online- und Hybridveranstaltungen mit MobilStream erweitern.“

Angeboten wird MobilStream je nach Bedarf mit unterschiedlichen Ausstattungsvarianten in den drei Modellversionen S, M und L sowie in einer individuell nach Kundenwunsch konfigurierbaren XL-Version. Außerdem gibt es Leasingmodelle mit unterschiedlichen Laufzeiten sowie die Möglichkeit, MobilStream tageweise zu mieten. Ein Rundum-Sorglos-Paket bietet zusätzlich Schulung, Service und Streamhosting beispielsweise mit dem BigBlueButton Videokonferenz- und Webinarsystem auf einer betreuten Server-Infrastruktur. Darüber hinaus kann Mobilstream mit Beleuchtungsequipment und bedruckten Hintergründen oder virtuellem Greenscreen zum professionellen Konferenz- und Videostudio ausgebaut werden.

Info: www.applegreen.events

MobilStream (Foto: applegreen)