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laserfabrik projiziert Apelle auf Kölner Wahrzeichen

Die Veranstaltungstechniker der laserfabrik haben in Köln vor dem Hintergrund der grassierenden Coronavirus-Pandemie via Projektionen an die Gesellschaft appelliert.
Ein Team des Unternehmens hatte dafür Wahrzeichen und bekannte Gebäude der Stadt inszeniert, um wichtige Nachrichten an die Bürger zu transportieren: „fight corona“, „stay strong“, „wash your hands“, „stay home“ und das kölsche „mer ston zesamme“ war zu lesen.
Aus bis zu 400 Metern Entfernung wurden bei der Aktion verschiedenste Oberflächen via Laser bespielt.

Info: www.laserfabrik.com

Projektion (Foto: laserfabrik/Julian Hucke Photography)

Streaming-Lösungen als Live-Ersatz

Veranstaltungen finden derzeit massenhaft nicht statt. Via Streaming können Inhalte und Informationen dennoch an eine Zielgruppe transportiert werden. Beispielsweise hatte Mercedes-Benz seine Pressekonferenz zum abgesagten Genfer Autosalon kurzerhand in Stuttgarter Studios verlegt und die Journalisten-Präsentation als Streaming angeboten. Neumann&Müller Veranstaltungstechnik (N&M) lieferte hierfür den Ton und sorgte für die Videoausspielung vor Ort.

Stabilität, Performance und Sicherheit für Streamings verspricht N&M mit seinen ICT-Lösungen: Vom Network Operations Center (NOC) des Unternehmens in Hannover aus überwachen Techniker den Betrieb der IT-Infrastruktur, die von N&M für hybride und virtuelle Meeting-Lösungen konzipiert wurden.
Grenzüberschreitend und sprachenunabhängig bietet N&M mit „Remote Simultaneous Interpreting“ (RSI) die technische Plattform für ortsungebundenes Simultandolmetschen an. RSI ist das Dienstleistungspaket von N&M für Kongresse und Events, die an mehreren Standorten beziehungsweise in verschiedenen Ländern gleichzeitig über die Bühne gehen sollen – ob hybrid, virtuell konzipiert oder als Streaming-Angebot „on demand“.
Über leistungsstarke IT-Netzwerke verbunden, arbeiten Dolmetscher mit RSI räumlich unabhängig vom Konferenzort. Die IT-Übertragungstechnik und Infrastruktur steht im permanenten RSI-Hub von N&M zur Verfügung, kann aber auch am Tagungsort realisiert werden.

Info: www.NeumannMueller.com

Nüssli baut für die Fußball-WM in Katar

Mit der Entscheidung der FIFA für Katar als Gastgeber einer Weltmeisterschaft im Nahen Osten hält der Fußball verstärkt Einzug in die Region. Das Education City Stadium wird während des Turniers Austragungsort mehrerer Gruppenspiele sein und ist in der engeren Auswahl für die Ausrichtung der Viertelfinalspiele. Nüssli hat die Entwurfs- und Bauleistungen für die demontierbaren Tribünen in den oberen Rängen des gesamten Stadions bereitgestellt. In weniger als 250 Tagen wurde ein abbaubares Tribünensystem mit 16.500 Sitzen unter anspruchsvollen Bedienungen installiert.

Direkt im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung begann die sechsmonatige Planungsphase für die demontierbaren Ränge. Basierend auf dem Nachhaltigkeitsgedanken des Supreme Committe for Delivery & Legacy (SC) und dem zukunftsweisenden, modularen Design der Arena, wird die Kapazität des Stadions nach der Weltmeisterschaft von 40.000 auf 20.000 Plätze reduziert. Die Tribünen und Sitze werden nach ihrem Abbau für Sportstätten und -anlagen in Schwellenländern verwendet.

Education City erhält darüber hinaus einen Veranstaltungsort, der an die Bedürfnisse seiner wachsenden Bevölkerung aus Studenten, Lehrpersonal und entsprechenden Mitarbeitern angepasst ist. Nach 2022 werden die hier ausgetragenen lokalen, regionalen und internationalen Sportveranstaltungen weniger Zuschauer anziehen als die Spiele im Rahmen der Weltmeisterschaft. Die Reduzierung der Kapazität gewährleistet, dass die Arena stets gut gefüllt ist und ihre energetische Atmosphäre bewahrt. Die demontierbaren Ränge auf den oberen Terrassen werden durch Sport- und Fitnessräume, Laufbahnen und sonstige Anlagen ersetzt.

Die dynamische Umgebung des Baus machte diesen zu einem anspruchsvollen Projekt. Parallel ausgeführte Arbeiten verschiedener internationaler Unternehmen erforderten eine umfassende Koordinierung. Mithilfe von 3D-Planungstools wurden mögliche Engpässe bereits in einer frühen Phase identifiziert. Dazu gehörte die Ablaufplanung hinsichtlich der für die Installation des Seilnetzdaches und der Tribünenränge erforderlichen Elemente, die eine wichtige Komponente darstellen, auf die die Dachseile gelegt werden, um das Anheben des Spannrings, der das Dach trägt, zu ermöglichen.

Über mehrere Monate war eine umfangreiche Koordinierung des Designs mit den Spezialisten für Mechanik und Elektrik erforderlich, um das maßgeschneiderte Lüftungs- und Klimasystem, das eine Belüftung und Kühlung der einzelnen Sitzplätze ermöglicht, umzusetzen. Die Terrassen des installierten Systems waren vollständig auf die Projekt- und die stadionspezifischen Leistungskriterien und -auflagen zugeschnitten, wie zum Beispiel die Geometrie der Stadionschüsseln und die Lastanforderungen und sollten sich in Optik und Haptik nicht von permanenten Tribünen unterscheiden. Die Ränge sollten ein komplett geschlossenes System bilden, das als Plenum für die Kühlung dient, und gleichzeitig sollte das gesamte System demontierbar sein.

Die Arbeiten wurden sorgfältig mit den Arbeiten zum Bau der Basis des Stadion koordiniert. Bis zu 60 Mitarbeiter von Nüssli waren im gesamten oberen Rang des Stadions mit dem Bau der vollverkleideten Tribüne mit 16.500 Sitzen einschließlich Medienkabinen und Glasbalustraden beschäftigt. Neben den extremen Klimaverhältnissen vor Ort mussten erhebliche Zugangsprobleme sowie logistische Einschränkungen bewältigt werden. Daher war es erforderlich, dass Teile der Arbeiten in Nachtschichten erfolgten.

Info: www.nussli.com

Education City Stadium (Fotos: Nüssli)

 

congaz inszeniert Openingshow für MAN Event

congaz hat die Openingshow beim Central Product Launch der neuen MAN Truck Generation gestaltet. MAN hatte die Fahrzeuge bei zwei Events präsentiert: nach der Sneak Preview in München im Oktober 2019, folgte am 10. und 11. Februar 2020 der Central Product Launch im spanischen Bilbao.

Eine zentral positionierte Drehtribüne und eine um die Bühne herum arrangierte über 1.100 qm große Projektionsfläche waren wichtige Elemente der congaz Inszenierung im Auftrag der Agentur DO IT aus Düsseldorf. Gäste der Veranstaltung nahmen dabei auf der Drehtribüne Platz, während sie dann im Rahmen einer multimedialen Show auf eine Fahrt mit dem neuen MAN Truck mitgenommen wurden. Um die Illusion von Bewegung, Raum und Zeit real erscheinen zu lassen, hatten die Kreativen von congaz nicht nur einen maßgeschneiderten 8.1 Dolby Ton produziert und über 20 TB Animationen entwickelt, sondern auch Live Performances von Vertikalseilartisten und Akrobaten integriert. Zur Enthüllung des Trucks wurde die Drehtribüne schließlich auf den 80 Meter tiefen Präsentationsraum ausgerichtet, in dem der MAN Truck erstmals Mal live zu sehen war.

Lars Barth, CEO von congaz: „Innerhalb kürzester Zeit haben wir das Team auf über 35 Mitglieder aufgestockt, die in Rekordzeit einen multidimensionalen Event umgesetzt haben – und die Reaktionen der Gäste live vor Ort bestätigen uns darin, dass so ein Projekt jede Arbeitsstunde wert ist.“
Im Rahmen des Launch wurden auch weitere Projekte, von Filmen bis zur Sneak Preview im Oktober 2019 in München, umgesetzt.

Info: www.congaz.de

MAN Präsentation (Foto: congaz)

Bits und Bytes für Events und Kongresse

Die Bereitstellung von High-Density-WLAN-Systemen für den Einsatz bei Veranstaltungen – so das Geschäftsmodell der Eventnet GmbH. „Mobilfunk ist ein geteiltes Medium. Bei Events sind zu viele Menschen an einem Ort, die sich alle das Internet an einem Sendemast teilen. Das Ergebnis: Gäste können plötzlich nicht mehr surfen und Eventmanagern droht ein Kollaps der digitalen Dienste, über die sie die Event-Abwicklung organisieren”, erklärt Maximilian Pohl, Gründer von Eventnet, die sich auf Event-WLAN spezialisiert hat.

Die Entwicklung in der Eventbranche hin zur Digitalisierung wird nicht zuletzt durch die Teilnehmer-Nachfrage forciert. Sie reicht über den Wunsch einer verlässlichen Datenverbindung hinaus und betrifft grundlegende Eventmanagement-Prozesse. Mehr als acht von zehn Teilnehmer (81 Prozent) wünschen sich nach der Xing Event-Studie den Einsatz digitaler Angebote. Laut Pohl zeigt sich die Relevanz von Event-WLAN insbesondere, wenn digitale Dienste zur Eventorganisation geplant sind: „Ob Event-Apps, Abstimmungen, Cashless Payment, E-Ticketing oder Live-Streaming: Mit einer schlechten Verbindung hat keiner Freude an der Umstellung auf digitale Prozesse.“ Eine professionelle Infrastruktur sei deshalb nicht nur die Grundlage für Besucher-WLAN, sondern das Fundament für moderne Event-Dienste - und damit für völlig neue Veranstaltungsformate. „Alle digitalen Dienste haben eines gemeinsam: Sie funktionieren nur mit einer schnellen und robusten Datenverbindung.“

Für ein stabiles Event-WLAN sollte laut Pohl ausreichend Kapazität geplant sein, damit es unter der Last vieler Nutzer nicht zusammenbricht. Entgegen der weit verbreiteten Annahme sei die Bandbreite aber nicht der wichtigste Faktor. Bei der Planung der WLAN-Infrastruktur sollte nicht ausschließlich die Bandbreite berücksichtigt werden. Pohl: „Die benötigte Leistungsstärke lässt sich ermitteln, wenn das Veranstaltungskonzept feststeht. Denn davon ist abhängig, wie stark das WLAN beansprucht wird und welche Dienste vordergründig genutzt werden beziehungsweise welche Anwendungen auf das WLAN zugreifen.“

Ein Event-WLAN, das Besuchern zudem zum Surfen zur Verfügung steht, ist stark abhängig von der Anzahl der Teilnehmer und deren Nutzungsverhalten. „Es ist ein Unterschied, ob man einen Ärztekongress plant, bei dem nur ein paar Informationen online abgerufen werden oder einen Blogger-Event mit sehr online-affinen Teilnehmern, bei dem zusätzlich noch ein 4K-Videostream bereitgestellt wird“, sagt Pohl. Die Planung kann je nach Event höchst unterschiedlich ausfallen. „Für ein Event mit vielen Nutzern in einem geschlossenen Raum ist es ratsam, mit vielen Sendepunkten und kleinen Senderadien zu arbeiten. Bei weitläufigen Außenflächen machen hingegen wenige reichweitenstarke Sender mehr Sinn.“

Info: eventnet.de

Event-App für die Veranstaltungsnavigation (Foto: Eventnet)