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satis&fy präsentiert bei der „Lift“ Technologieneuheiten

Mehr als 500 Besucher sind zu der satis&fy AG (satis&fy) zur ersten „Lift – Elevating Consumer Experience“ ins Headquarter nach Karben bei Frankfurt gekommen. An 20 Stationen konnten sich die Besucher am 2. und 3. April einen Eindruck zu den Tätigkeiten und zu den Innovationen der Production Company verschaffen.

Wie beispielsweise zur von satis&fy entwickelten Neuheit „Dragon O”. Die Nullserie-Version wurde im Rahmen der Lift erstmals öffentlich präsentiert. „Dragon O“  (O steht für organic) ist ein volumetrisches LED-Lichtsystem, ein laut satis&fy Kunstobjekt für dreidimensionale Bilder. Für die Veranstaltung wurde die Installation mit dem Audiosystem „Holoplot“, das mit Wellenfeld-Synthese eine individualisierte Beschallung ermöglicht, kombiniert. Insgesamt 144.000 LED-Lichter, dicht gesteckt auf  drei Meter langen ‚Fäden’ in einer Rahmenkonstruktion, ermöglichen eine besondere Projektion beweglicher Inhalte: Lichter wirbeln herum, finden zueinander und bauen ein Bild. Dann streben die Lichtpunkte wieder auseinander, um sich neu zu formieren und als neues Motiv zu wirken. Ist diese Installation mit entsprechender Technik ausgestattet, können auch reale Vorlagen – wie Menschen –  abgescannt und in Echtzeit in das Innere der Quader-Lichtfaden-Konstruktion, die in ihren Außenmaßen erweiterbar ist, übertragen werden. 

Auch „Ultrasphere“ ist – genau wie „Dragon O“ – ein satis&fy-‘Projekt. Im Inneren einer riesigen, rotierenden Kugel, die auf einem speziellen Podest sitzt, arbeiten insgesamt fünf Projektoren, die diese Kugel aus Spezialkunststoff für Projektionen von Innen bespielen. Auf der Kugel befindet sich eine Projektion einer rotierenden und touch-interaktiven Weltkugel. Mit dieser Technologie sei es satis&fy gelungen, die Abbildungsqualität auf kuppel- oder kugelförmigen Projektionsflächen über 4k hinaus signifikant zu verbessern.

Auch das „Shop Window 2.0.”-Fenster kommt aus dem satis&fy-Ideenpool und hat mit einem gewöhnlichen Schaufenster nur noch gemein, dass dahinter Warenauslagen präsentiert werden. Shop Windows, die mit der von satis&fy entwickelten 2.0-Technologie ausgestattet sind, werden zur Produktshow, zur Leinwand für Produktinformationen und für Werbung. Für Lift-Besucher sind die Auslagen hinter der von milchigem Weiß überzogenen Vitrine zunächst nicht erkennbar; stattdessen flimmern Produktinfos und funkelnde Lichtpunkte über das rauchig-trübe Fenster. Sukzessive entfärbt das Schaufenster dann ausgewählte Felder und gibt so den Blick frei auf dahinterliegende Produkte; ausgeleuchtet und von Lichtstreifen eingerahmt. Auf Wunsch können die Shop Windows 2.0 zusätzlich mit der satis&fy-AirXTouch-Technologie ausgestattet werden. Diese ermöglicht einen, selbst hinter dickglasigem Fenster liegenden Monitor per Berührung zu bedienen und die Scheibe damit zum Verkaufspoint zu konvertieren: navigieren, auswählen, anklicken, kaufen.

Um den Gästen zu ermöglichen, dies und vieles mehr ansehen, anfassen und ausprobieren zu können, wurden auf der Lift weit über 50 Tonnen Material aufgefahren. Darunter zahlreiche Exponate, die ausschließlich und exklusiv bei satis&fy zu bekommen sind, wie der interaktive Tischkicker oder die OLED-Wave, ein wellenförmiges Display, das sich für Lobbys oder die Ausstattung von Messeständen eignet.

Weitere Stationen auf dem Firmengelände waren unter anderem die Signage-Lösung „Vennetilator”, eine technische Spielerei, die Königskobras, Spiderman oder anderes freischwebend in den Raum zaubert. Oder ein AR-Display „DeepFrame”, das beispielsweise Dinosaurier zum Leben erweckt und durch die Gartenanlage spazieren lässt. Ebenso die von dänischen Partnern entwickelte Ausstellungsvitrine „Diamond”, die Logos, Produktbilder und -infos per Spiegeltrick und Spezialbeschichtung in ihr Inneres zu reflektieren vermag.

Dazu gab es DJ-Musik, Beleuchtung, Fingerfood und Drinks aus den „satis-Coolern“: Kühlschränke, deren Türen zu beliebig bespielbaren Projektionsflächen werden.

www.satis-fy.com

Neue Technologien von satis&fy (Fotos: Anna Imm Photography)

Aventem betreut Präsentationsevent von Vorwerk

Am 8. März 2019 hat das Unternehmen Vorwerk die neue Version TM6 seines Produktes Thermomix im Rahmen eines Events in der Koelnmesse präsentiert. Die Veranstaltung wurde von der Agentur Projektstark begleitet, die technische Umsetzung lag beim Technikdienstleister Aventem. Video-, Medien-, Licht- und Tontechnik wie auch das Rigging in den einzelnen Veranstaltungsbereichen sowie den Aufbau der verschiedenen Bühnen übernahm das Team von Aventem.

Für die Beleuchtung wurden über 120 Movinglights und mehr als 350 konventionelle Scheinwerfer eingesetzt. Rund 100 Lautsprecher transportierten den Ton. 330 qm LED-Wände, neun HD Kameras und diverse Watchout Systeme wurden außerdem eingesetzt.

316 Motoren, 2.000 Meter Traversen, mehr als 100 Stromübergabepunkte für die Verkabelung von 420 einzelnen Tischlampen und der kompletten Technik inklusive einer temporären Großküche gehörten ebenso zum Projektprofil.  Die Kommunikation wurde über ein System aus über 80 digitalen Funkgeräten und rund 30 mehrkanaligen Intercomstationen sichergestellt. Insgesamt lieferte Aventem für die Veranstaltung 18 LKW-Ladungen Technik sowie Messe- und Dekorationsbau.

Info: www.aventem.de

Thermomix TM 6 Launchevent in Köln (Foto: Vorwerk)

Nordlite stattet Event im Hamburger CFEL aus

Ein internationaler Finanzdienstleister hat eine Podiumsdiskussion im Atrium des Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) in Hamburg veranstaltet. Für die technische Ausstattung zeichnete der Hamburger Dienstleister Nordlite verantwortlich.

Für den Event stellte Nordlite ein umfangreiches Paket für den Bühnenbau, die Licht- und die Tontechnik zur Verfügung. Die Lichtsteuerung im Foyer des CFEL übernahm eine grandMA 2. Das Beleuchtungs-Setup bestand unter anderem aus Fixtures von Claypaky und SGM, wobei die Ausleuchtung des runden Atriums eine besondere Herausforderung darstellte.

Für den Ton sorgte eine Installation aus Meyer Sound Lautsprechern und Yamaha Mischpulten. Für die Mikrofonierung wurde auf ein Sennheiser-System gesetzt, das im gesamten Plenum beste Verständlichkeit garantierte. Ein Sanyo-Projektor mit 10.000 ANSI Lumen wurde für die mediale Bespielung auf der Bühne verwendet. Die Bühne selbst bestand aus Modul-Elementen.

Info: www.nordlite.de

Event Set-up im Hamburger CFEL (Foto: Nordlite)

Riedel vertieft Expertise im Bereich Teilnehmermanagement

Mit dem Erwerb von Anteilen am Pfälzer Spezialisten für digitale Besucherzählung in Echtzeit EvoCount gewinnt Riedel weitere Expertise und Know-how im Bereich des hardware- und softwarebasierten Teilnehmermanagements. Die Partnerschaft ermöglicht zahlreiche Synergieeffekte in den Bereichen Technik wie Logistik und ergänzt Riedels Leistungsspektrum im Rental-Geschäft um Besucherzählsysteme, Live-Monitoring von Besucherströmen und Auswertungsplattformen.

„Crowd Management ist zum Kernelement jeder Großveranstaltung geworden. Mit den Leistungen unseres Partners EvoCount haben wir unser Angebot an intelligenten Event-Lösungen nochmals erweitert und optimieren weiter die Verzahnung der Gewerke im Event-Bereich. Riedel investiert stetig in die Zukunft und entwickelt Synergien für seine Kunden weltweit“, so Marco Kraft, Head of Sales Germany bei Riedel Communications.

Kunden profitieren durch diese Zusammenarbeit von einer 360-Grad-Lösung im Besuchermanagement und deren kosteneffiziente sowie nahtlose Integration in eine ganzheitliche Event-Infrastruktur.

„Riedel bedeutet Innovation, Vision und Wachstum. Dieses Investment und die damit verbundene Partnerschaft ist für uns eine ausgezeichnete Basis für weiteres Wachstum im globalen Veranstaltungsmarkt“, so Tim Mertel-Blinn, Mitgründer von EvoCount.

Riedel vertreibt die hochpräzisen und einfach zu installierenden EvoCount-Lösungen zukünftig über seine Rental-Organisation, während beide Unternehmen ihre Eigenständigkeit wahren und ihre Produkte auch weiterhin unabhängig voneinander im Markt anbieten.

„Zu den Kunden von EvoCount zählen Veranstalter aus dem Festival- sowie dem öffentlichen Bereich genauso wie Messestandbetreiber oder Firmen, die unsere Systeme für intelligentes Gebäudemanagement einsetzen“, führt Till Theato, Mitgründer von EvoCount, aus.

Info: www.riedel.net

Marco Kraft, Tim Mertel-Blinn, Thomas Riedel, Till Theato und Martin Berger (v.l., Foto: Riedel)

Transparente Eventlocation von Losberger De Boer für Festveranstaltung

Nach dreijähriger Sanierung ist das Deutsche Bergbaumuseum zum Ende des Jahres 2018 wieder eröffnet worden. Losberger De Boer errichtete für die feierliche Abendveranstaltung auf dem Gelände eine moderne Zeltlandschaft, in der 300 geladene Gäste aus Wirtschaft und Politik an der Wiedereröffnung teilhaben konnten. Für den Event im Ruhrgebiet wurde die Anova Vista Konstruktion mit geschwungener Dachform eingesetzt. Diese Zelthalle verfügt über ein individuelles Design und vielfältige Einsatzmöglichkeiten. So wurde die 825 qm große Veranstaltungshalle in Bochum mit einer überdachten Außenfläche von 75 qm ausgestattet. Ein Teil der mobilen Veranstaltungshalle wurde als Cateringzelt genutzt, so dass zwischen Produktion der Speisen und Service am Gast ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden konnte.

Nachdem die offizielle Eröffnung mit feierlichen Reden und Podiumsgesprächen beendet war, nahmen die Veranstaltungsgäste an verschiedenen Führungen im Deutschen Bergbaumuseum teil. In etwa 90 Minuten dann wurde die mobile Eventhalle umgebaut, für den Rückstau des Event-Equipments hatte Losberger De Boer eine Alu Zelthalle errichtet. Die Veranstaltungsgäste erwartete nach ihrer Rückkehr aus dem Museum ein Dinner-Setting. Die transparente Dachplanen der Anova Vista Eventhalle  ermöglichten dabei einen Blick auf das illuminierte Bergbaumuseum in Bochum. Im Zuge des Projektes kümmerte sich Losberger De Boer außerdem um die Lichttechnik, die Nesseldekoration  sowie um die Beheizung der mobilen Veranstaltungshalle in Bochum.

Info: www.losberger.com

Anova Vista Eventhalle  (Foto: Losberger)