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Viditower von Screen Visions feiert Premiere am Brandenburger Tor

Mit dem Viditower stellt Screen Visions ein neues Tool für Besucherinteraktion auf Großevents vor. Auf den vier seitlich montierten, individuell bespielbaren LED-Screens des Towers können Inhalte verschiedenster Art abgebildet und in Echtzeit aktualisiert werden. Durch die Schnittstelle zu Social Media ist dabei auch die digitale Interaktion mit den Besuchern möglich. Bei der Silvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin erlebte der Tower seine Premiere.

Der in Berlin eingesetzte Prototyp des knapp fünf Meter hohen Viditowers verfügt über vier LED-Screens mit jeweils 240 mal 560 Pixel-Fläche. Zukünftig planen die Stuttgarter zusätzlich mit dem Einsatz eines 1,50 Meter hohen und zwei Meter breiten Sockels. Dieser optimiert die Sichtbarkeit der Screens sowie den Sicherheitsabstand zu Personen und Gegenständen. Neben allgemeinen Informationen wie dem Programmablauf können auch Werbespots abgespielt und veranstaltungsbezogener Content aus den sozialen Netzwerken der Besucher eingebettet werden. Durch die Verwendung eines vorher definierten Hashtags werden die auf Twitter, Instagram und Facebook veröffentlichten Bilder automatisch an ein Redaktionsteam gesendet. Dieses prüft die Beiträge auf kritische Inhalte, um sie anschließend auf dem Viditower auszuspielen.

Egal, ob Tablet, Smartphone oder Computer – die Software für die Bespielung ist weltweit von jedem Endgerät steuerbar. Darüber hinaus können die vier Seiten des Viditowers nochmals in einzelne Felder unterteilt und per Drag & Drop mit Content gefüllt werden. Veranstalter haben dadurch die Möglichkeit, bestehende Projektionsflächen sowohl für eigene als auch bezahlte Inhalte zu nutzen.

Den ersten Test unter Realbedingungen bestand der Viditower Prototyp 2018 bei der größten Silvesterparty der Republik am Brandenburger Tor in Berlin. „Wir haben noch zahlreiche Ideen, diese Innovation interaktiv zu nutzen. Langfristiges Ziel ist, dass der Tower auf jedem Straßenfest steht“, sagt Gregor Schmidt, Verantwortlicher für den Bereich Media bei Screen Visions.

 

Info: www.screenvisions.com

 

Viditower (Foto: Screen Visions)

Losberger De Boer feiert 100-jähriges Jubiläum

Vor einhundert Jahren haben Friedrich Losberger und Klaas de Boer die Grundsteine für ein Unternehmen gelegt, das eines der weltweit führenden Anbieter für temporäre und semi-permanente Raumlösungen wurde: Losberger De Boer. 2019 feiert nun das Unternehmen sein 100-jähriges Bestehen.

Beide Unternehmer konnten damals niemals erahnen, dass die von ihnen in Heilbronn (Deutschland) und im rund 600 km entfernten Hensbroek (Niederlande) von Hand gefertigten Zelte den Beginn eines Unternehmens einleiten würde, das nicht nur Eventhallen für Großprojekte wie die Olympischen Spiele und die Fußball-WM liefert, sondern ebenfalls modulare Raumlösungen für Handel und Gewerbe.

In Heilbronn bei Stuttgart beginnt die Geschichte von Losberger De Boer. Im Januar 1919 meldete Friedrich Losberger seine Firma Friedrich Losberger Sackhandlung bei der Handelskammer an. Sein erstes Zelt baute er für einen Wanderzirkus. Etwa zur gleichen Zeit baute Klaas de Boer in Hensbroek bei Alkmaar sein erstes Zelt für ein Stadtfest. Beide erkannten schnell die Vorteile von Zelten für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche und im Laufe der Zeit konzentrierten sich beide Unternehmen mehr und mehr auf temporäre Strukturen.

Nach der Zerstörung von Losbergers Fabrik im Krieg baute er sie an einem neuen Standort wieder auf und von da an drehte sich alles um die Produktion temporärer Strukturen und ein solides Wachstum des Unternehmens. Klaas De Boer erfuhr ebenso in der Nachkriegszeit eine starke Wachstumsphase. Er konzentrierte sich auf die landesweite Vermietung von Zelten als temporäre Lösung für die unterschiedlichsten Zwecke.

Beide Unternehmen erlebten in den 50er Jahren viel Innovation und in den 80er Jahren entstanden die ersten Strukturen, die den semi-permanenten Raumlösungen ähnelten, die Losberger De Boer heute produziert. Ein Trend zu ästhetischen Formen und komfortablen Inneneinrichtungen setzte ein. Eine Vielzahl von Formen und Konstruktionsdesigns zeichneten sich ab und die Bezeichnung „Zelt“ war nicht mehr zutreffend.

Losberger und De Boer hatten früher schon einige Male zusammengearbeitet, als sich beide Unternehmen 2017 dazu entschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und ihr umfangreiches Wissen, ihre Erfahrung, ihre Kapazitäten und ihren Marktanteil zusammenzubringen, um gemeinsam als Losberger De Boer voranzukommen. Seit diesem Zeitpunkt, von der Produktentwicklung über die Produktion bis hin zu Verkauf und Vermietung, kommt alles aus einer Hand.

Info: www.losbergerdeboer.com

prio technology stattet World of Light aus

Lichtspiele, Interaktionen und Erlebniserfahrungen – das sind zentrale  Komponente in der neu gestalteten „World of Light“ der Osram Zentrale in München. prio technology stattete im Rahmen eines Updates der Ausstellung den neuen Bereich „Connection“ des Osram Showrooms mit State-of-the-Art Medientechnik aus.

Die technische Inszenierung der Produkte, die integrative Darstellung der modernen Lösungen von Osram und die gleichzeitig einfache Bedienbarkeit waren wichtige Elemente im Projektprofil. Das Planungsteam des Unternehmens aus Berlin löste das mit einer vernetzten Infrastruktur unter Verwendung digitaler Medientechnik und Sensorik.

Die Anwendungsgebiete der Connection-Lösungen zum Beispiel werden durch fünf Tokens an einem Touchtable mit über 50 Touchpunkten erfahrbar gemacht. So können sich mehrere Besucher parallel an einem Exponat individuell ausprobieren. Prio technology setzte weitere Ausstellungstechnik für eine Augmented Reality Experience, ein digitales Memory Game und Sensor-Technologie um.

Sportliches Element ist ein mit Virtual Reality verknüpftes Fahrrad, das die Osram-Produkte spielerisch in Szene setzt.

Info: www.prio-technology.de

Installationen in der World of Light (Fotos: Prio)

Management Buy Out bei Winkler Livecom

Die Winkler Livecom AG ist aus dem Unternehmensgeflecht der MCH Group herausgelöst worden. Das Winkler Management und ein Investor haben den Livekommunikationsdienstleister gekauft. Die Transaktion erfolgt im Rahmen eines Fortführungskonzepts und hat keine Auswirkungen auf die rund 75 Mitarbeiter, die in der bestehenden Organisationsstruktur in die neue Eigentümerschaft übergehen. Die geordnete Verselbständigung ist mit erforderlichen Übergangsfristen und Dienstleistungsverträgen sichergestellt. Die Fortführung der laufenden Aufträge und Arbeiten ist garantiert.

„Wir wollen uns im Bereich Live Marketing Solutions auf den Ausbau und die internationale Ausrichtung unseres Dienstleistungsangebots auf strategischer und konzeptioneller Ebene – Reflection Marketing und MCH Global – sowie in der Umsetzung von temporären Bauten – Expomobilia, MC2, Metron – fokussieren", erklärt Hans-Kristian Hoejsgaard, CEO ad interim der MCH Group. Im Rahmen dieser prioritären strategischen Ausrichtung hätte die Winkler Livecom AG innerhalb der MCH Group nur beschränkte Entwicklungsmöglichkeiten, da sie primär auf den nationalen Markt ausgerichtet ist und als Dienstleisterin bei vielen Aufträgen keinen direkten Kontakt zum Endkunden hat, heißt es bei MCH Global.

„Als selbständiges Unternehmen können wir eine eigenständige Strategie entwickeln und unsere Strukturen noch gezielter auf die Bedürfnisse unserer Markt- und Kundensegmente ausrichten", sagt Christian Künzli, bisher Managing Director der Winkler Livecom AG und einer der drei neuen Eigentümer. Beteiligt am Kauf der Winkler Livecom AG sind zudem Stefan Mathys – bisher Verantwortlicher für den Bereich Verkauf und Marketing – und der Unternehmensberater und Beteiligungsunternehmer Benedickt Brenninkmeijer.

Info: winkler.ch

Stefan Mathys, Christian Künzli und Benedickt Brenninkmeijer (v.l., Foto: Winkler Livecom)

Gahrens + Battermann bei der NextM Conference 2018

Zahlreiche Experten aus der Marketing- und Medienbranche sind im November 2018 im Areal Böhler bei dem Format NextM zusammengekommen.  Gahrens +Battermann sorgte für einen reibungslosen technischen Ablauf über die gesamte Veranstaltung hinweg.

Eine 9,5 x 4 Meter große geflogene LED-Wand auf der Main Stage aus Absen Polaris 2.5 Pro Modulen und entsprechender 4K Zuspielung bildete das medientechnische Herzstück der Veranstaltung. Kontrastreiche und scharfe Bilder von der ersten bis in die hinterste Publikumsreihe zeigten die Live-Aufnahmen des Kamerateams, die Präsentationen der Speaker und spielerische Animationen. Die Content-Ausspielung erfolgte über Pandoras Box und den Barco E2 Event Prozessor. Zahlreiche LED-Scheinwerfer sowie die Robe Patt2017 Dekoleuchten sorgten für eine Lichtshow und stimmiges Ambiente. Ein ausgeklügeltes Soundkonzept mit den Komponenten der Marke L-Acoustics, Lake und Yamaha sorgten für den Ton.

Neben dem Hauptprogramm auf der Mainstage fanden weitere Fachvorträge auf zwei Nebenbühnen statt, die jeweils mit einer Full-White Leinwand und einem Panasonic PT-RZ21 Laserprojektor sowie weiterer Licht-, Ton- und Regietechnik ausgestattet waren. Abgerundet wurde die medientechnische Leistung des G+B Teams mit zahlreichen NEC sowie Samsung Displays, die in den Messeständen des sogenannten „Space Place“ verbaut wurden.

Die Kollegen von G+B Interactive präsentierten die modularen Dekobausysteme von Atomic Rental Solutions und das G+B Interactive Produkt Space Café. Space Café wurde als digitales Gästebuch eingesetzt. An einem 98 Zoll NEC Touchdisplay konnten die Eventteilnehmer eine Grußbotschaft hinterlassen und Visualisierungen einfügen, darunter natürlich auch die Space-Designs der NextM.

Info: www.gb-mediensysteme.de

NextM (Foto: Gahrens + Battermann)