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Most erweitert Modellspektrum mit neuer Marke Varospace

Die Roadshow-Experten bei Most erweitern ihr Modellspektrum um eine ganz neue Klasse mit dem Markennamen Varospace. Günter Hofbauer, Mitglied der Geschäftsführung bei Most und hauptverantwortlich für Design und Produktentwicklung erläutert den Schritt für die neue Modellklasse: „Auch wenn eine Roadshow impliziert, dass diese mit einem Truck durchgeführt wird, muss man ihn nicht zwangsläufig an der Eventlocation sehen. Denn im Mittelpunkt steht natürlich die Marke und die Maßnahme, die on tour ist.“

So steht das Varospace-Modellspektrum für mobile, eigenständige Standbauten in kubisch-modernem Design. Der Truck als Transportmittel kommt erst dann wieder für die Transfers von Standort A nach B ins Spiel, was aber nicht heißen mag, dass er als Teil der Tour nicht ebenfalls auffällig gebrandet sein sollte.

Varospaces haben vor allem folgende besondere Eigenschaften für den Kontakt mit Consumern und Gästen: Der Zutritt ist sehr einfach und sie sind vor allem sehr gut einsehbar. Hinzu kommt, dass das Setup als klimatisierter Pop-Up-Shop, Messestand und Hospitality für Schulung, Training oder Präsentation nur 30 bis maximal 60 Minuten mit nur einer Person dauert. Egal ob für einen oder mehrere Tage an der Location.

Mit Flächen ab 30 Quadratmetern für die kleinste Raumeinheit bietet das Varospace-Programm auch verkettbare Raum-Module, so dass mehrere Zonen entstehen können. Darüber hinaus lassen sich auch Tour-Konzepte wie die Mobile-Mall oder Messe realisieren, bei denen gleich mehrere Marken-Spaces in einheitlichem Auftritt und mit edlen Holzstegen untereinander verbunden werden. Günter Hofbauer ergänzt: „Mit Varospace bieten wir einzigartige Raumkonzepte für Wunschlocations, wo der Begriff Factory Outlet nochmals eine ganz eigene Bedeutung bekommt.“

 

Info: www.roadshow-experts.de

 

Varospace (Foto: Most)

Losberger De Boer wird bei Olympia 2020 tätig

Losberger De Boer wird im nächsten Jahr bei den Olympischen Spielen in Tokio mehr als 30.000 Quadratmeter temporäre Raumlösungen errichten. Das deutsche Unternehmen ist einer der wenigen Anbieter von modularen Raumlösungen weltweit, die sich für die Olympischen Spiele qualifizieren konnten. Aufgrund des hohen Erdbeben- und Taifunrisikos unterliegt die Metropolregion Tokio strengsten Bauvorschriften.

Die Strukturen von Losberger De Boer werden genutzt, um bestehende Unterkünfte, unter anderem für Leichtathletik, Gymnastik, Fußball und Beachvolleyball, zu ergänzen. Die Strukturen werden auch als Medienzentren, Büros und Lager dienen.

Unter der Leitung von Francis Scholten, Managing Director International Events, wird Losberger De Boer mit den Vorbereitungen für die ersten von rund 450 temporären Raumlösungen Anfang 2020 beginnen.

Info: www.losbergerdeboer.com

Gahrens + Battermann betreut Konzertübertragung

Am 4. August 2019 ist das Europa Wochenende im Rahmen der Young Euro Classic 2019 mit einem Konzert des European Union Youth Orchestra  mit einer Darbietung von Beethovens neunter Symphonie im Konzerthaus Berlin zu Ende gegangen. Arte übertrug den Auftritt im Livestream und auf den Gendarmenmarkt.

Gahrens + Battermann (G+B) kümmerte sich für die Dr. Gabriele Minz GmbH um die komplette technische Umsetzung der Live-Übertragung. Von der Video-, Ton und Lichttechnik über die Signalverteilung bis hin zu Strom, Absperrungen und Security-Personal. Während im Inneren des Konzerthauses Beethovens neunte Symphonie gespielt wurde, konnten die zahlreichen Besucher das Konzert vor dem historischen Gebäude miterleben. Links und rechts der großen Freitreppe positionierte das G+B Team jeweils einen LED-Trailer mit LED-Modulen als Bildfläche. In Zusammenarbeit mit L-Acoustics, der MMT Network GmbH und dem Tonmeister Holger Schwark wurden vor jedem Trailer jeweils sieben Tonsysteme für das akustische Erlebnis aufgestellt. Durch die immersive Beschallung hatten die Zuschauer vor den Bildwänden den Eindruck, mitten im Konzertsaal zu sitzen und direkt auf das Orchester zu sehen.

Im Anschluss an das Konzert hieß es „Achtung, jetzt mitsingen“. Sowohl im Konzertsaal als auch draußen auf dem Gendarmenmarkt sangen die Besucher die Europa-Hymne „Ode an die Freude“ im Chor.

Info: www.gb-mediensysteme.de

Übertragung auf dem Gendarmenmarkt (Foto: G+B)

Temporäre Raumlösung für das Maxim Gorki Theater

Lang andauernde Renovierungsarbeiten im Berliner Maxim Gorki Theater haben die Konstruktionen einer „Übergangsspielstätte“ erforderlich gemacht. Neptunus hatte vor diesem Hintergrund ein „temporäres Theater“ aufgebaut, das mehrere Spielzeiten lang die Heimstätte für die Kulturschaffenden ist und die Renovierungszeit von rund 20 Monaten überbrücken soll.  Danach soll die Neptunus-Konstruktion rückgebaut und für andere Zwecke genutzt werden.

Für das temporäre Theater, vom Maxim Gorki Theater „Der Container“ genannt, kam die von Neptunus entwickelte Flexolution-Technik zum Einsatz. Flexolution ist modular strukturiert und demontierbar. Aufgrund der modularen Struktur eignet sich diese Lösung für diverse Einsatzzwecke und ist individualisierbar. Thomas Kirsten, Technischer Direktor des Maxim Gorki Theaters: „Wir haben in dem Theater bereits zwei Theater-Premieren erfolgreich hinter uns gebracht. ‚Der Container‘ ist für uns keine bloße Zwischenlösung, sondern ein Modell für eine zukünftige, temporäre Theater-Bühne – flexibel und mit diversen Möglichkeiten der Um- und Weiternutzung. Die mobile Tribüne und die Szenenfläche zum Beispiel können nach Bedarf verkleinert und vergrößert werden. Die Idee der Nachhaltigkeit ist dabei zentral, denn der Container kann schnell um-, an- und aufgebaut werden – auch an einem anderen Ort und für einen anderen Zweck.“

Das temporäre Theater hat eine Größe von 264 qm und bietet Platz für 199 Zuschauer. Mit einer Höhe von neun Metern bietet die Raumlösung ausreichend Platz, um ein Stück mit großen Kulissen aufzuführen. Die temporäre Bühne ist genauso groß wie die Bühne des regulären Theaters. Die Gesamtfläche des temporären Gebäudes inklusive des Backstage-Bereiches beträgt mehr als 500 qm.

Info: www.neptunus.eu

Container (Foto: Ute Langkafel Maifoto)

satis&fy bezieht neuen Standort in Düsseldorf

Die Niederlassung der satis&fy AG in Neuss ist nach Düsseldorf umgezogen, der Sitz befindet sich nun im Kontorhaus auf dem Gelände der historischen Rheinhöfe. Auch das Studieninstitut für Kommunikation, die Food-Community Springlane, die Agentur marbet, FitX und das Lofthaus sind dort beheimatet.

Schon länger verfolgte satis&fy das Ziel, mit dem Standort nach Düsseldorf zu ziehen. „Düsseldorf ist nicht nur Medien, Messe- und Modemetropole, auch viele internationale Unternehmen sind hier angesiedelt. Die Kundennähe war für uns ein zentrales Argument für den Umzug“, erklärt Leif-Erik Wilhelm, der die Niederlassung und ein 20-köpfiges Team leitet. Ideale Verkehrsanbindung und das kreative Umfeld sind weitere Gründe für den Schritt gewesen.

Die neue Bürofläche erstreckt sich auf rund 300 Quadratmeter und ist fortan auch Heimat des Tochterunternehmens Cyberhoist, spezialisiert im Bereich der Bühnenkinetik. Das Gros des Equipments befindet sich im Lager des nur knapp 100 Kilometer entfernten satis&fy Standortes in Werne.

Wie an allen Standorten des Unternehmen wird auch in Düsseldorf das komplette One-Stop-Solution-Paket von satis&fy angeboten. „Die One-Stop-Solution ist ein 360-Grad-Leistungspaket aus Beratung, Planung und Umsetzung für Veranstaltungen, egal welcher Größenordnung“, erzählt Wilhelm und ergänzt: „Wir möchten für unsere Kunden Ideen- und Impulsgeber sein, ihnen bei der Konzepterstellung helfen und ihre kreativen Briefings in technische und bauliche Lösungen übersetzen.“

Mit dem Tochterunternehmen spaces arbeitet satis&fy darüber hinaus weiter intensiv daran, in Düsseldorf eine neue Location zu eröffnen. „Wir stecken derzeit in den letzten Bauplanungen. Anfang 2020, wenn die Umbauphase abgeschlossen ist, gehen wir mit dem Projekt an den Start“, sagt Wilhelm.

Info: www.satis-fy.com

Am Düsseldorfer Büro (Foto: Klaus Wagner)