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MICE on top Zugspitzregion hat sich formiert

Im Oktober ist in Oberbayern ein strategischer Verbund aus verschiedenen Dienstleister entstanden. Synergien nutzen und die Destination rund um den höchsten deutschen Berg effizienter vermarkten – so der Hintergrund des neuen Netzwerkes MICE on top Zugspitzregion.

Hotels, Eventagentur, Locationanbieter sowie weitere Dienstleister wie beispielsweise Veranstaltungstechniker sind Mitglieder des Verbundes und stehen für eine ausbalancierte Angebotsstruktur.

Die MICE on top Zugspitzregion garantiert bei Anfragen kompetente Auskunft für besondere Events, bietet Vermittlung und Beratung, individuelle Betreuung vor Ort bei Site Inspections und gibt einen raschen und kompletten Überblick über alle Partner.

Damit sich die Veranstaltungsplaner einen persönlichen Eindruck von der Angebotsvielfalt in der Zugspitzregion machen können, werden mehrmals jährlich MICE on top Kennenlerntage angeboten.

Des Weiteren präsentiert sich MICE on top Zugspitzregion bei Fachmessen und Roadshows. Im Vordergrund stehen der persönliche Kontakt zu bestehenden Veranstaltern sowie die Neukundenakquise.

Info: www.miceontop.de

Impressionen von Aktivitäten in der Zugspitzregion: Gipfelbesteigung, Empfang (Fotos: MICE on top Zugspitzregion)

GCH Hotel Group bringt eigenen MICE-Bereich online

Mit einem neu installierten, separaten MICE-Bereich auf ihrer Website ermöglicht es die GCH Hotel Group in Zusammenarbeit  mit der meetago GmbH ihren Kunden, das optimale Tagungshotel zu finden: Im Bereich „Tagungen“ können sämtliche verfügbaren Kapazitäten in allen rund 120 Hotels eingesehen und direkt gebucht werden. Zahlreiche Filterfunktionen – beispielsweise nach Ort, Zeit, Teilnehmerzahl, Umkreissuche oder auch eventuelle Übernachtungswünsche – helfen, die bestmöglichen Angebote einzugrenzen. Zudem kann ein persönliches Profil angelegt werden, welches künftige Anfragen und Buchungen simpler gestaltet. Wer zusätzlich mit einem „echten“ Mensch sprechen möchte, wählt telefonisch die ebenfalls neu geschaltete Service-Hotline an, die ganz auf den MICE-Bereich spezialisiert ist. „Mit diesem neuen Service möchte wir unsere größte Zielgruppe – nämlich die der Tagungsgäste – besser betreuen, verstärkt ansprechen und auch mit zahlreichen Zusatzinformationen wie speziellen Angeboten, Empfehlungen, Renovierungen oder Neuausstattungen versorgen“, so Bart Beerkens, Vice President Commercial GCH.

Info: www.grandcityhotels.de

„Signifikante Wertschöpfung“ durch MICE-Tourismus in Hamburg

Rund ein Fünftel aller Übernachtungen des Hamburger Tourismusaufkommens im Jahre 2013 sind durch Meetings, Incentives, Conventions und Events (MICE) induziert. Aus einer Studie des Hamburg Convention Bureau (HCB) geht hervor, dass insgesamt 9,5 Mio. Aufenthaltstage (Übernachtungsgäste und Tagesgeschäftsreisende) aus dem MICE-Bereich 736,1 Mio. Euro Gesamtbruttoumsätze erwirtschaften.

Im internationalen Wettbewerb der Metropolen ist die Meetings Industry ein wesentlicher Erfolgsfaktor, und auch für den Kongress- und Tagungsstandort Hamburg gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung. Um die Potentiale des Wirtschaftszweiges Meetings, Incentives, Conventions und Events auszuschöpfen, bedarf es detaillierter Kenntnisse des Marktes. Belastbare Daten zur Struktur im Bereich MICE des Standorts Hamburg lagen bisher jedoch nicht umfänglich vor. Das HCB hat aus diesem Grund für 2014 die „Kongress- und Tagungsmarktstudie Hamburg“ in Auftrag gegeben, die erstmals Aufschluss über die Strukturen des Marktes gibt sowie die aus diesem Wirtschaftszweig fließende Wertschöpfung für den Standort Hamburg in belastbaren Zahlen darstellt.

Als ein zentrales Ergebnis zeigt die Studie der dwif Consulting, dass gut 2,3 Mio. Übernachtungen in Hamburg MICE-induziert sind. Dies entspricht einem Fünftel (21%) der touristischen Gesamtübernachtungen in Hamburg. Ein Fünftel (22%) dieser MICE-induzierten Übernachtungen werden von Teilnehmern aus dem Ausland generiert.

Die Übernachtungsreisenden aus dem MICE-Bereich (2,3 Mio. Übernachtungen) generieren 541,7 Mio. € der Bruttoumsätze aus dem Tagungs-, Kongress-, Schulungs- und Seminartourismus. Dies entspricht in etwa dreiviertel der Gesamtbruttoumsätze für Hamburg aus dieser Branche. Hinzu kommen 7,2 Mio. Tagesgeschäftsreisende aus dem MICE-Segment, die mit 194,4 Mio. € Bruttoumsätzen zur wirtschaftlichen Wertschöpfung Hamburgs beitragen. Insgesamt erwirtschaftet der MICE-Bereich für Hamburg einen Gesamtbruttoumsatz von 736,1 Mio. €.

Die stärksten internationalen MICE-Quellmärkte sind Großbritannien (24%), Skandinavien (19%), USA (10%) und die Schweiz (10%). In dem englischen, dem skandinavischen sowie dem Schweizer Markt ist das HCB bereits sehr aktiv, was sich durch die Zahlen bestätigt. Auch der Anteil von rund zehn Prozent aus den USA ist ein sehr positiver Wert. Weiterhin zeigt die Studie, welche die stärksten Wirtschaftsbranchen der Veranstaltungen sind. Die TOP-Branchen der in Hamburg stattfindenden Businessveranstaltungen sind Finanzdienstleistungen, Medizin und Medizintechnik, IT und Kommunikation, Chemie und Pharmazie, Medien und Verlage sowie Logistik und Transport.

Der überwiegende Teil an Veranstaltungen im MICE-Bereich entfällt auf den Größenbereich unter 100 Personen. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Veranstaltungen aus dem Bereich Seminare, Workshops, Tagungen und Kongresse.

Thorsten Kausch, Geschäftsführer des Hamburg Convention Bureaus und der Hamburg Marketing GmbH sagt zu der Studie: „Die Ergebnissen der Tagungs- und Kongressmarktstudie belegen, welche wirtschaftliche Relevanz Businessveranstaltungen für Hamburg haben. Die Wertschöpfung durch Geschäftsreisende, die in Hamburg übernachten, ist mit 236 Euro pro Tag signifikant. Deshalb wird das HCB noch gezielter darauf hinarbeiten, mehrtägige Kongresse und Tagungen für Hamburg zu generieren, um so den Standort – und damit auch die profitierenden Segmente wie Kultur und Freizeit oder den Einzelhandel – durch die MICE-Branche zu stärken. Wir konzentrieren uns in diesem Zuge auf die Arbeit in den Clusterbranchen, um die Strahlkraft des Standortes Hamburg durch B2B-Veranstaltungen noch weiter zu verstärken.“

Im Rahmen der „Kongress- und Tagungsmarktstudie Hamburg“ wurden von März bis Juli 2014 sowohl quantitative Befragungen als auch vertiefende Experteninterviews in Deutschland und Europa durchgeführt. Im Mittelpunkt der ersten Studienphase stand eine Online-Erhebung, die unter Mitwirkung zahlreicher Hamburger Hotels, Locations sowie Agenturen aus den Quellmärkten umgesetzt wurde. Im nächsten Schritt wurden zur Berechnung der wirtschaftlichen Effekte Veranstaltungsgäste vor Ort zu ihren getätigten Ausgaben während eines Tagungs- oder Kongressbesuchs befragt.

Info: www.hamburg-convention.com

Neues Vertriebsportal für Meeting-Markt in Vorbereitung

Mit der Okanda AG betritt ein neuer Player den internationalen Meeting-Markt. Im Angebot hat der E-Commerce-Dienstleister ein Vertriebsportal: Tagungsräume und Meetings können in nur drei Buchungsschritten direkt online beim Anbieter in Echtzeit gebucht werden. Die Tagungsstätte erhält ausschließlich verbindliche Reservierungen, aufwendige Angebotsprozesse entfallen. Anfang 2015 soll die Online-Plattform starten.

Langwierige Suchprozesse sollen auf der Buchungsplattform entfallen. Dem Kunden stehen passend zu seinen Wunschkriterien freie Tagungskapazitäten mit Preisen, Fotos, Raumbeschreibung und hinzubuchbaren Leistungen auf einen Blick zur Verfügung. Zudem kann der Kunde sein Meeting mit wenigen Klicks individuell zusammenstellen oder eine der Tagungspauschalen buchen.

Im Fokus stehen bei Okanda kleine und mittlere Veranstaltungen. Im deutschen Tagungsmarkt finden demnach drei von vier Veranstaltungen mit bis zu 30 Personen statt. Kleinere Räume sind – ob in Hotels oder in Tagungs- und Kongresszentren – im Durchschnitt weniger als 40 Prozent ausgelastet. Hier will Okanda ansetzen. Der Buchungsprozess wird vereinfacht, und der Anbieter von Tagungs- und Konferenzräumen kann seine Ressourcen wirtschaftlicher einsetzen. Die Vertriebsaktivitäten von Okanda konzentrieren sich auf Meeting-affine Zielgruppen, was zur Reichweitensteigerung der Tagungsprodukte und zum Gewinn von Marktanteilen führt.

Über das Produkt „Okanda Management Suite“ steuert der Anbieter Verfügbarkeit, Preise und Tagungsangebote. Ein wesentlicher Mehrwert soll dabei die implementierte Yield-Funktion sein. Diese bietet die Möglichkeit, analog zur Nachfrage nach Veranstaltungskapazitäten den Preis zu steuern und so die Auslastung und den Ertrag zu optimieren. Weiterhin ist ein Dashboard zur Analyse des eigenen Meeting-Geschäftes enthalten.

Wer bereits über Okanda.com seine Tagungskapazitäten anbietet, kann zusätzlich eine kostenfreie White Label-Lösung der Okanda AG auf der eigenen Website integrieren. Somit generiert der Anbieter, beispielsweise die Hotellerie, zusätzliche Meeting-Umsätze über seine Website.

Info: www.okanda.com

Maritim baut in Amsterdam größtes Kongresshotel Hollands

Das höchste Hotel in Amsterdams Zentrum wird ein Maritim Hotel und zugleich das  größte Kongresshotel Hollands sein. Kürzlich hat die Maritim Hotelgesellschaft einen Pachtvertrag für ein neu zu errichtendes First Class Hotel in Amsterdams City-Lage abgeschlossen, das 34 Stockwerke hoch sein wird. Der Hotelturm wird direkt gegenüber dem Hauptbahnhof auf einem ehemaligen Shell-Gelände errichtet.

Das künftige größte Maritim Hotel mit 579 Zimmern und Suiten (allein die Präsidentensuite misst 340 Quadratmeter) wird auch die größten und vielfältigsten Kongress- und Tagungskapazitäten in Amsterdam auf höchstem technischen und internationalen Niveau anbieten - für bis zu 4.750 Personen. Neben dem größten Saal  für 2.300 Personen, einem kleinen Saal für bis zu 1.300 Personen, bieten 17 weitere Konferenz- und Tagungsräume Platz für bis zu weiteren 1.150 Tagungsteilnehmer. Als Neuheit wird Maritim neben den zahlreichen Veranstaltungsräumen auch sechs multifunktionale „Private Business Offices“ mit je 50 Quadratmetern anbieten.

„Für dieses ganz besondere Hotel haben wir den idealen Standort in Amsterdam gefunden, denn neben dem niederländischen Filmmuseum EYE in der Nähe, wird ein rundum neuer, moderner Stadtteil mit unter anderem fünf Hochhaustürmen entstehen, die mit Wohnungen, einem großen Park , zahlreichen Restaurants, Bars sowie Locations der Musikszene das neue Kreativzentrum Amsterdams sein werden. Das Areal wird für das moderne und hippe Amsterdam mit internationalem Flair stehen“, kommentiert Dr. Monika Gommolla, Aufsichtsratsvorsitzende der Maritim Hotelgesellschaft, das Expansionsvorhaben in die Niederlande. „Maritim ist mit dem Ziel, die Marktpräsenz in Europas Metropolen auszubauen, einen wichtigen Schritt weiter gekommen“, so Gommolla weiter. Das vom Architekturbüro „Team V“ geplante moderne First Class-4-Sterne Hotel soll 2018 eröffnet werden.

Info: www.maritim.de