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Neue Ausgabe „Meeting Point Cologne“ erschienen

Das Cologne Convention Bureau (CCB) hat die neue Ausgabe des „Meeting Point Cologne“ für 2019/20 publiziert. Das Handbuch im Magazinstil richtet sich an Veranstaltungsplaner aus aller Welt und präsentiert auf 172 Seiten den Tagungsstandort Köln. Der Fokus des Magazins liegt auf dem redaktionellen Teil – dieser beleuchtet unter anderem die Themen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, die das Veranstaltungsgeschäft mit prägen. Dabei erhalten Leser Einblicke in Themen wie 100 Jahre Neue Universität zu Köln, die Start-up Branche und Co-Working in Köln sowie zum touristischen Schwerpunktthema Culinary Cologne.  

Info: www.koelntourismus.de

Einreichungsfrist für BrandEx Award 2020 endet in Kürze

Am 1. Juli 2019 endet die Einreichungsfrist für den BrandEx Award 2020. In der ersten Einreichungsstufe für den BrandEx Award 2020 werden eine Kurzbeschreibung der Projekte und fünf Fotos benötigt. Daraus wählt die Jury geeignete Projekte für die finale Entscheidung aus und fordert weitere Unterlagen an. Unabhängig vom Votum der Jury werden alle eingereichten Beiträge auf der BrandEx Website und via Social Media veröffentlicht.

Die Zusammenstellung der Juroren für die unterschiedlichen Kategorien läuft derzeit auf Hochtouren. Bereits bestätigte Jurymitglieder für den BrandEx Award 2020 sind Elke Moebius, Global Head Retail & Retail Technology bei der Messe Düsseldorf, und Freddy Justen, Geschäftsführer der D'art Design Gruppe in der Kategorie Architecture. In der Kategorie Event stehen Ivo Franschitz, Owner & Managing Director bei Enited Business Events, und Mary Kirillova, CEO beim Baltic Event Industry Club, fest. Die Namen der anderen Jurymitglieder werden zeitnah bekanntgegeben.

Am 18. Juli 2019 findet bereits die Online-Jurysitzung für die Erstbewertung der Einreichungen statt, die Live-Jurysitzungen in Dortmund folgen dann am 15. und 16. Oktober 2019. Direkt im Anschluss werden die Gewinner benachrichtigt. Sie erhalten im Rahmen der Awardzeremonie am 14. Januar 2020 eine der BrandEx Trophäen und sammeln Punkte für das BOB Ranking – die Best of the Best Liste des BrandEx Award. Das übergreifende Motto der Veranstaltung lautet „02 | Die Leidenschaft“

Info: www.brand-ex.org

 

Xing Events bekommt neuen Auftritt

Xing Events hat seine Website überarbeitet und erscheint in einem neuen responsiven Webdesign mit interaktiven Modulen und einem stärkeren Einsatz von Bewegtbildern. Neben der modernen Optik setzt Xing Events auf Mehrwert und Service für Anwender: Die ständig präsente intuitive Navigationshilfe ermöglicht Nutzern, schnell auf die wichtigsten Themen der Website zuzugreifen. Im Zuge des Relaunches wurde auch die „Xing Events Academy“ entwickelt. Dies ist ein spezieller Bereich mit detaillierten Trainings- und Informationsmaterialien zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen für Eventveranstalter.

Der Xing TicketingManager wurde in Xing EventManager umbenannt, um damit dem Leistungsspektrum zu entsprechen, die das Tool bietet. Durch die verbesserte Verknüpfung zwischen dem Business-Netzwerk Xing und dem ehemaligen Xing TicketingManager können Veranstalter ihre Events ab sofort an einem zentralen Ort, dem Xing EventManager, einstellen und bearbeiten. Zudem wurde dieser mobil optimiert und ist somit jetzt von überall und auf jedem mobilen Endgerät aus nutzbar.

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GWA Football Agency Cup wird zum Sky Media Agency Cup

Sky Media, einer der größten Vermarkter der deutschen TV Landschaft, wird Partner des GWA Football Agency Cups. Das Branchenturnier trägt in diesem Jahr den Titel Sky Media Agency Cup. Als weiterer neuer Partner des Agency Cups ist die Organisation der Mediaagenturen, OMG, an Bord.

48 Teams aus Kreativ- und Mediaagenturen treffen sich am 6. Juli in Frankfurt am Main und tragen im Stadion des FSV Frankfurt die „Deutsche Werber-Fußballmeisterschaft“ aus. Die Players Night am Abend findet in der Fredenhagen-Halle in Offenbach statt.

Zum Engagement von Sky Media sagt Geschäftsführer Thomas Deissenberger: „Der Agency Cup der GWA ist eine großartige Plattform, um Kreative und Mediaplaner abseits von Meeting-Räumen und Konferenzen in entspannter Umgebung zu erreichen. Wir tragen mit unserem Engagement gerne dazu bei, dieses beliebte Branchenevent auch in diesem Jahr wieder zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen."

Info: www.gwa.de

Internationales Event Education Festival an der Hochschule Hannover

Das Motto „Theory meets Practice“ steht am 20. und 21. Juni 2019 beim Event Education Festival der Hochschule Hannover im Mittelpunkt.

Die Gäste erwarten Keynotes, Forschungsergebnisse, Workshops, Science-Slams, Diskussions-Formate, Musik, Pecha Kuchas und ein Get-Together mit Networking. Inhaltlich geht es um aktuelles und zukünftiges Event Know-how, Ausbildungsinhalte, Chancen für Quereinsteiger, praxisorientiertes Lernen und Erfahrungsaustausch, Karrierewege und weiteres. Dazu tragen Event Professionals, Studierende, Auszubildende und Lehrende aus dem In- und Ausland bei.

Angebunden ist die Veranstaltung als Multiplier Event an das Erasmus+-Projekt „Invent – Developing new approaches to strengthen the education and training paths of vocational educators and aspiring event managers“, in dem die Einstiegs- und Qualifizierungswege von Veranstaltungsmanager*innen und Auszubildenden aus der Branche untersucht werden. Prof. Dr. Isabelle Thilo und Daniela Spott de Barrera von der Hochschule Hannover, präsentieren das InVent Skills-Scan-Tool zum Einsatz in individuellen Lernkonzepten. Im Rahmen des Festivals kann dieses Tool von den Gästen getestet werden.

Wissenstransfer liefert auch das Workshop-Programm: Kulturfinanzierung und –marketing, Arbeiten in der Messewirtschaft oder die Nutzbarmachung von Influencer-Marketing für die Veranstaltungswirtschaft sind hier unter anderem Themen.

Am 21. Juni ist ein Open Space-Format geplant, das relevante Themen aus der Veranstaltungswirtschaft behandelt.

Realisiert wird das Festival durch Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Isabelle Thilo und Prof. Dr. Gernot Gehrke.

Info: f3.hs-hannover.de

Urteil EuGH – „Zeiterfassung ist Pflicht“

Im Bereich Arbeitsrecht hat der EuGH am 14. Mai ein weitreichendes Urteil gefällt. Geklagt hatte eine Gewerkschaft aus Spanien, die verlangte, dass die Deutsche Bank in Spanien die Arbeitszeiten komplett erfasse. Nur so könne gewährleistet werden, dass Überstunden richtig erfasst und Ruhezeiten eingehalten würden.

Nach diesem Urteil sind alle Arbeitszeiten detailliert und nachvollziehbar zu dokumentieren. Bisher galt dies lediglich für Geringverdiener nach dem Mindestlohngesetz und für die im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Branchen (bspw. Bauwirtschaft, Gastronomie). Der EuGH hat den Mitgliedsstaaten aufgegeben, diese Anforderungen in nationales Recht aufzunehmen, um Verstöße gegen die EU-Arbeitszeitrichtlinie verhindern zu können.

Famab-Arbeitsrechtsexperte Günther Müller (FMR Kanzlei) ordnet dieses Urteil ein: Konkret hat der EuGH entschieden, dass Arbeitgeber in der Europäische Union die Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer vollständig erfassen müssen. Hierzu verpflichteten die EU-Arbeitszeitrichtlinie und die Grundrechtecharta der Europäischen Union, so der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg (Az: C-55/18). Die Rechte, die die EU ihren Bürgern zuspreche, verbürgten „das Grundrecht eines jeden Arbeitnehmers auf eine Begrenzung der Höchstarbeitszeit und auf tägliche und wöchentliche Ruhezeiten“, begründete der EuGH die Entscheidung. Ohne ein System der Arbeitszeiterfassung könne weder die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden und ihre zeitliche Verteilung, noch die Zahl der Überstunden objektiv und verlässlich ermittelt werden. Auch sei es sonst „für die Arbeitnehmer äußerst schwierig oder gar praktisch unmöglich, ihre Rechte durchzusetzen“, weil sie im Arbeitsverhältnis den strukturell unterlegenen Part darstellten. Ein Instrument zur Zeiterfassung erleichtere es, nachzuweisen, wenn Rechte verletzt würden. Auch könnten zuständige Behörden die Einhaltung der Arbeitnehmerrechte leichter kontrollieren.

Diese Entscheidung könnte auch für den Arbeitsalltag in Deutschland weitreichende Auswirkungen haben. Hier ist üblicherweise lediglich die Erfassung von Überstunden vorgeschrieben.

Es sei nun Aufgabe der EU-Mitgliedsstaaten, Arbeitgeber zu verpflichten, ein „objektives, verlässliches und zugängliches System“ zur Arbeitszeiterfassung einzurichten, hieß es. Über die konkrete Umsetzung und Art des Systems dürfen die EU-Länder eigenständig bestimmen. Dabei sei es erlaubt, auf Besonderheiten des jeweiligen Tätigkeitsbereichs und „Eigenheiten bestimmter Unternehmen“ einzugehen. So könne zum Beispiel die Größe eines Unternehmens bei der Entscheidung für ein Instrument beachtet werden.

Die Bundesrepublik muss jetzt also aktiv werden und eine gesetzliche Regelung schaffen, nach der Arbeitgeber verpflichtet werden, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter vollständig zu erfassen. Aktuell gibt es diese gesetzliche Regelung naturgemäß nicht, aber sie wird sicher in Kürze erlassen werden.

Abweichend von der rein juristischen Auslegung, scheint Bundeswirtschaftsminister Altmaier grundsätzlich anderer Auffassung zu sein. So ließ dieser sich mit den Worten:“ Wir werden das EuGH-Urteil jetzt genau prüfen und ein Rechtsgutachten vergeben, um festzustellen, ob es überhaupt Handlungsbedarf gibt“, zitieren.

Außerdem befand der Minister, dass das vorliegende Urteil in die falsche Richtung weise. Nach derzeitiger Rechtslage gebe es in Deutschland bereits ein umfassendes Dokumentationssystem, mit dem die tägliche Arbeitszeit gemessen werden kann. „Daher ist es jetzt richtig, genau zu prüfen und zu analysieren, ob es Umsetzungsbedarf gibt und nicht zu Schnellschüssen zu kommen“, heißt es aus Altmaiers Haus. „In Deutschland hat sich das Modell der Vertrauensarbeitszeit herausgebildet, mit dem sehr viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber gute Erfahrungen machen“, sagt Altmaier dazu.

Es bleibt also, abzuwarten, wie und wann das Urteil in deutsches Recht umgesetzt wird. Die derzeitigen Aussagen aus der Politik lassen hoffen, dass nicht erneut ein bürokratisches Aufwandsmonster im Stil der DSGVO aus Luxemburg auf uns überschwappt.

In einem Gespräch mit der Mittelstandsallianz vorletzte Woche sagte Bundesminister Heil, dass trotz des neuen EuGH Urteils die Möglichkeit zur Vereinbarung von Vertrauensarbeitszeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer möglich bleiben muss. Das Urteil habe Spielräume für nationale Regelungen gelassen. Auch versprach er, dass bei den Aufzeichnungspflichten nach Lösungen gesucht wird, die verhältnismäßig sind.

Der Famab will das Thema im Sinne der Branche weiterverfolgen und über die Entwicklungen informieren.

 

Info: www.famab.de

 

CTS Eventim mit Wachstum im ersten Quartal

CTS Eventim ist mit Umsatz- und Ergebniswachstum ins Jahr 2019 gestartet. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr (274,5 Mio. Euro) um 3,0 Prozent auf 282,7 Mio. Euro. Das normalisierte Ebitda erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent auf 57,1 Mio. Euro (VJ: 55,4 Mio. Euro). An diesen Zuwächsen hatten sowohl das Ticketing- als auch das Live Entertainment-Segment ihren Anteil. Die normalisierte Ebitda-Marge betrug wie im Vorjahr 20,2 Prozent.

 

Klaus-Peter Schulenberg, CEO von CTS Eventim, kommentierte: „CTS Eventim ist erfolgreich ins Jahr 2019 gestartet. Wie erwartet konnte unser Ticketing-Geschäft zu Jahresbeginn nicht so stark zulegen wie im sehr erfolgreichen ersten Quartal 2018. Gleichzeitig wird unser Umsatzwachstum von beiden Segmenten getragen und hat sich – insbesondere im Ticketing – im zweiten Quartal beschleunigt. Auch aufgrund dieser zusätzlichen Dynamik bleibt unser Ausblick auf das Gesamtjahr unverändert positiv.“

Im Segment Ticketing stieg der Umsatz im ersten Quartal um 2,6 Prozent auf 104,5 Mio. Euro (VJ: 101,8 Mio. Euro), obwohl im Berichtszeitraum weniger Großtourneen mit hochpreisigen Tickets in den Vorverkauf gingen als 2018. Gleichzeitig verzeichnete CTS Eventim einen deutlichen Anstieg im Longtail-Geschäft. Insgesamt verkaufte das Unternehmen über seine eigenen Webshops in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 12,7 Mio. Tickets und damit 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr (12,1 Mio.). Das normalisierte Ebitda erhöhte sich um 3,7 Prozent auf 41,9 Mio. Euro (VJ: 40,4 Mio. Euro). Auch im Segment Live Entertainment erzielte CTS Eventim ein Wachstum. Während der Umsatz um 4,1 Prozent auf 182,2 Mio. Euro (VJ: 175,0 Mio. Euro) stieg, erhöhte sich das normalisierte Ebitda um 1,6 Prozent auf 15,2 Mio. Euro (VJ: 14,9 Mio. Euro). Somit verbesserte sich das Ergebnis trotz eines positiven Einmaleffekts aus dem Vorjahr in Höhe von 3,0 Mio. Euro durch eine Anteilsreduzierung in Dänemark. Ferner wurde das normalisierte Ebitda im ersten Quartal 2019 durch Anlaufkosten für das Doctor MusicFestival belastet, das in diesem Jahr nach 21-jähriger Pause sein Comeback in Barcelona feiert. Diese Investitionen sind in der Segment- und Konzernprognose bereits berücksichtigt. Einen starken Jahresauftakt verzeichneten insbesondere das Tourneegeschäft in Deutschland sowie die Kölner Lanxess arena, die unter anderem als Ausrichterin der Handball-Weltmeisterschaft fungierte.

Anfang März bündelte CTS Eventim seine Veranstalter-Aktivitäten im paneuropäischen Netzwerk Eventim Live, das zurzeit 26 Promoter in zehn Ländern umfasst.

 

Info: www.eventim.de

 

Xaver Award 2019

Am 23. Mai ist der Xaver-Award in Zürich verliehen worden. Die Auszeichnung würdigt alljährlich herausragende Projekte der Livekommunikation in der Schweiz. Nachfolgend die Gewinner:

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BrandEx Fresh 2020 zeichnet Nachwuchskonzepte in der Livekommunikation aus

Der BrandEx Award, Kreativwettbewerb für erfolgreiche Livekommunikation und Höhepunkt des International Festival of Brand Experience, ist in die diesjährige Award-Saison gestartet. Fester Bestandteil des Kreativwettbewerbs ist der BrandEx Fresh 2020 – die Kategorie für Berufseinsteiger in Livekommunikation und Eventmarketing. Die Teilnehmer beim BrandEx Fresh entwickeln auf der Grundlage einer konkreten Aufgabenstellung eine kanalübergreifende Live-Kampagne für eine real existierende Marke. Einreichungsschluss ist am 30. September 2019. Das Höchstalter für die Teilnehmer am BrandEx Fresh ist auf 30 Jahre festgelegt. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.

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Cvent veröffentlicht Liste der Top-Tagungshotels in Europa

Cvent, Technologieanbieter für die MICE-Branche, hat die jährliche Liste der Top 50 Tagungshotels in Europa veröffentlicht. Diese Liste basiert auf einer Analyse der Buchungstätigkeiten im Bereich Meetings und Events durch das Cvent Supplier Network (CSN). Buchungen im Wert von mehr als 16 Milliarden US-Dollar und über 42 Millionen Hotelnächte wurden 2018 über das CSN abgewickelt. Listen von Top Tagungshotels führen Veranstaltungsorte basierend auf ihren Leistungen im MICE-Bereich auf, wobei verschiedene Kriterien wie beispielsweise Anzahl Angebotsanfragen (RFPs) und Konversionsrate betrachtet werden. 

Nachfolgend die von Cvent ermittelten Top 10 Hotels 2019 in Europa:

1. Hilton Prag

2. Meliá Castilla Hotel & Convention Centre Madrid

3. InterContinental Vienna

4. Hilton Barcelona

5. Hyatt Regency Paris Etoile

6. Hilton Diagonal Mar Barcelona

7. Le Meridien Etoile

8. Sheraton Roma Hotel & Conference Center

9. Movenpick Hotel Amsterdam City Centre

10. Hilton London Metropole

Die vollständige Liste kann auf einer Microsite von Cvent eingesehen werden.

Info: www.cvent.com

„The Future of Festivals”

Eventbrite Deutschland nimmt sich der Festivalisierung in der Eventlandschaft an. Die Veranstaltung „The Future of Festivals” am 6. Juni in Berlin stellt Insights und Best Practice Beispiele in den Mittelpunkt, die sich mit den Themen Risikovermeidung, Personal und Marketing beschäftigen. Dazu werden Referenten aus der Eventbranche auftreten, die sich im Rahmen von Paneldiskussionen, Vorträgen und Workshops  mit den Themen beschäftigen. The Future of Festivals richtet sich explizit an Veranstalter und Planer und findet zwischen 16 Uhr und 22 Uhr statt.

Info: www.eventbrite.de

Fazit zur Imex 2019

„Eine herausragende Woche, bei der Geschäfte, Weiterbildung und inspirierende Erlebnisse im Mittelpunkt standen“ – so fasst Ray Bloom, Chairman der IMEX Group, am heutigen letzten Messetag die IMEX 2019 zusammen. Nach Veranstalterangaben hatte es eine große Zahl an Kontakten zwischen Ausstellern und Einkäufern während der Messe gegeben. Rund 70.000 Einzel- und Gruppentermine seien vorab verabredet worden, 72 Prozent von ihnen bereits verknüpft mit der Bitte um ein Angebot, heißt es.

Carina Bauer, CEO der IMEX Group: „Das diesjährige Imex-Fokusthema ‚Imagination‘ ist der Treiber hinter den Ideen und Konzepten in der Discovery Zone – darunter zum Beispiel die Holographie-Show und der 360-Grad-Fotostand, die wirklich alle Sinne ansprechen. Eine weitere Erfahrung machten die Imex-Teilnehmer, die auf echtem Gras sitzend in unserem ‚Central Park‘ bei Vogelgezwitscher zu Mittag aßen und diesen überraschenden Moment der Ruhe inmitten des Messetrubels erlebten.“

Um gemeinschaftliche Abfallreduzierung ging es bei einer der Sessions im Red Lab. Diese Veranstaltung ist nur ein Beispiel dafür, wie die Branche stetig neue Perspektiven einnimmt, um Herausforderungen zu begegnen – hier etwa dem Thema Nachhaltigkeit.

Das Imex Policy Forum hat in diesem Jahr mehr als 130 Teilnehmern zusammengebracht, 35 Vertreter nationaler und regionaler Regierungsorganisationen aus der ganzen Welt waren dabei. Von der Keynote-Rednerin Dr. Julie Grail erfuhren sie, wie sich „Placemaking“-Strategien umsetzen lassen. Im Forum tauschten sie sich zudem darüber aus, wie Business-Events als Katalysatoren für aufstrebende, inspirierende Locations fungieren können.

Der EduMonday am Vortag der Messeeröffnung war besetzt mit zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten – kostenfrei und für verschiedene Zielgruppen zugänglich. Das für alle offene Angebot nutzten in diesem Jahr rund 1.100 Imex-Teilnehmer für ihre berufliche Weiterentwicklung.

Im Rahmen des Exclusively Corporate-Programms kamen am gleichen Tag außerdem mehr als 120 hochrangige Veranstaltungsplaner aus Unternehmen wie Allianz, Amazon, Bayer, Estée Lauder, Mastercard, Nestlé Purina, Nokia und PepsiCo zusammen. Sie pflegten ihr Netzwerk und hörten Keynotes von Vertretern des Internationalen Olympischen Komitees sowie der Unternehmen Barclays, Cisco, Microsoft und KPMG.

Während der IMEX-Woche fanden mehr als 250 Weiterbildungssessions statt, die eine große Bandbreite an Inhalten in unterschiedlichen Formaten thematisierten. 47 Prozent der Vortragenden waren dabei weiblich und bei 96 Prozent der Sessions erhielten die Teilnehmer Punkte für die Certified Meeting Professional-Zertifizierung.

Auch der jährliche Imexrun, bei dem die Teilnehmer am Morgen fünf Kilometer entlang des Mains zurücklegten, war ein großer Erfolg. Der Imexrun zählt zu den zahlreichen Events, bei denen die Branche zusammenkommt: Darunter der Association Evening, die Site Nite, das CIM-Clubbing zur Unterstützung der MPI Foundation sowie das Imex Gala Dinner.

Das Thema Zusammenarbeit sei ein prägendes Element der Imex, wie Carina Bauer betonte: „Von den zahlreichen speziell für den EduMonday geschaffenen Programmpunkten über die Weiterbildungssessions im Inspiration Hub bis hin zur Discovery Zone und der gesamten Organisation hat die Zusammenarbeit mit unseren Partnern eine ausschlaggebende Rolle gespielt und uns erlaubt, eine so überzeugende Messe zu gestalten. Zusammenarbeit, Diversität und Nachhaltigkeit – sämtliche Aspekte des diesjährigen Imex-Fokusthemas ‚Imagination‘ – sind auf der Imex in diesem Jahr mit Leben gefüllt und konkret umgesetzt worden.“

Die nächste Imex in Frankfurt wird vom 12. bis zum 14. Mai 2020 stattfinden. Gegenüber früheren Ankündigungen haben die Organisatoren das Datum geändert, um einen zeitlichen Konflikt mit anderen, erst kürzlich neu terminierten Branchenveranstaltungen zu vermeiden.

Info: www.imex-frankfurt.com

e4 Testival auf dem Hockenheimring

Am 15. Juni und 16. Juni 2019 findet auf dem Hockenheimring das zweite e4 Testival statt. Die Organisatoren der Veranstaltung stellen das Thema E-Mobilität in den Mittelpunkt und werden vor diesem Hintergrund verschiedenste E-Fahrzeuge präsentieren. Das Spektrum reicht dabei von E-Autos über E-Roller, E-Bikes und E-Skateboards bis hin zu E-Transportern. Für Besucher besteht dabei die Möglichkeit, alle Fahrzeuge auf unterschiedlichen Strecken des Grand-Prix-Geländes zu testen und zu fahren. Weiterhin wird im Rahmen des Events ein Start-up Award ausgelobt, bei dem Initiativen, studentische Gruppen und Hochschulabsolventen mit Ideen zu den Themen E-Fahrzeuge, E-Mobilitätskonzepte, Technik, Zubehör und Kleidung sowie Services, Dienstleistungen und Apps gesucht sind.

Aus allen Einsendungen ermittelt eine Jury die Teilnehmer, die sich am 15. Juni in einer jeweils dreiminütigen Pitch-Vorstellung auf der Bühne um den e4 Testival Start-up Award bewerben können.

Im parallel stattfindenden Forum der Veranstaltung stehen Themen wie Reichweite, Laden oder Alltagstauglichkeit von Elektromobilität im Fokus.

Info: www.e4testival.com

 

Berlin erneut im Spitzenfeld internationaler Kongress-Städte

Berlin behauptet sich erneut unter den Top Städten bei der Ausrichtung internationaler Verbandskongresse. Das zeigt die aktuelle Statistik der „International Congress and Convention Association“ (ICCA). Im vergangenen Jahr war Berlin Austragungsort für 162 Kongresse internationaler Verbände. Auf Platz 1 ist Paris mit 212 Veranstaltungen. Dahinter folgen Wien (172 Kongresse), Madrid (165 Kongresse) sowie Barcelona (163 Kongresse). Die ICCA-Statistik zählt zu den weltweit wichtigsten Benchmarks bei internationalen Verbandskongressen. Sie hat Einfluss auf die Vergabeentscheidung vieler Großkongresse.

„Berlin steht erneut in der Top-5-Spitzengruppe der internationalen Kongress-Metropolen. Das ist angesichts der großen Konkurrenz zwischen den europäischen Städten ein großartiger Erfolg für Berlin und sein Convention Office“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „Um auch weiterhin erfolgreich mitspielen zu können, brauchen wir neue Kapazitäten für große Veranstaltungen.“

Seit 2004 platziert sich Berlin unter den Top 5 der ICCA-Statistik; und das in einem weltweit hart umkämpften Markt. Neben den gefragten Metropolen wie Paris, Wien, Barcelona, Madrid und London, verteilen sich die Kongresse zunehmend auf weitere Städte, unter anderem in Asien. Dazu zählen zum Beispiel Singapur (Platz 8) und Bangkok (Platz 10).

Das ICCA-Ranking gehört zu den weltweit wichtigsten Benchmarks für global abgehaltene Verbandskongresse. Gezählt werden ausschließlich internationale Kongresse von Verbänden ab 50 Teilnehmern. Die Veranstaltungen müssen regelmäßig stattfinden und zwischen mindestens drei verschiedenen Ländern wechseln.

Das Berliner Kongressgeschäft entwickelte sich 2018 insgesamt positiv: laut offizieller Statistik besuchten etwa zwölf Millionen Teilnehmer rund 143.390 Veranstaltungen (jeweils +2,3 Prozent gegenüber 2017). Erstmals generierten Tagungen- und Kongresse mehr als acht Millionen Übernachtungen. Mit einem Gesamtumsatz von 2,63 Milliarden Euro ist die Branche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt.

Info: www.convention.visitBerlin.de

Zehn Jahre Start-Up-Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten“

Der Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ ist jetzt in die zehnte Runde gegangen. Bis zum 30 Juni können sich kulturell oder kreativ ausgerichtete Unternehmen bewerben und ihren kreativen, innovativen Geschäftsmodellen eine Bühne schaffen.

Der Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Dr. Ulrich Nußbaum: „Der Gründerwettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ fördert nun schon im 10. Jahr kreative Innovationen aus vielen Bereichen. Die unternehmerischen Konzepte reichen von mobilen Trinkwasseranlagen mit durchdachtem Kommunikationsdesign über Mode speziell für kleinwüchsige Menschen bis hin zu neuen Experimentier- und Coworking-Räumen in ländlichen Regionen. Der Wettbewerb ist eine Erfolgsgeschichte – von den in den vergangenen Jahren unterstützen 288 Unternehmen sind noch fast 90 Prozent am Markt. Die kreativen Geschäftsmodelle erweisen sich als erstaunlich robust und finden zunehmend Interesse auch in der Industrie und im Mittelstand.“

Zeitgleich zum Start des Wettbewerbs diskutieren unter Leitung von Staatssekretär Dr. Nussbaum Verbände und Unternehmen im BMWi über Perspektiven der kreativen Innovation. Angesichts des zunehmenden Interesses von Industrie und Mittelstand an Innovationsimpulsen durch die Kreativwirtschaft plant die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft, noch 2019 einen Kreativ-Gipfel auszurichten.

Als Bestandteil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ist der Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten“ ein bekannter Gründerwettbewerb. Insgesamt werden 32 Preisträger von einer Jury in einem Peer-to-Peer-Ansatz unter Beteiligung von Kreativunternehmern ausgewählt. Um der Kreativität keine Grenzen zu setzen, sind die Vorgaben für die Teilnahme offen gehalten. Bewerben kann sich jeder, Einzelpersonen ebenso wie Teams oder Unternehmen. Was zählt, sind die kreative Idee und ihr ökonomisches Potenzial. Gefördert wird der Wettbewerb durch die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, die gemeinsam vom BMWi und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien getragen wird.

Alle Interessierten können sich bis Ende Juni 2019 mit der Beschreibung ihrer Idee, der Darlegung ihrer Motivation sowie Informationen zum Team als „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“ des Jahres 2019 bewerben.

Info: kultur-kreativpiloten.de