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Einreichungsfrist für BrandEx Award verlängert

Aufgrund der großen Nachfrage wird die Einreichungsfrist für den BrandEx Award 2020 um eine Woche verlängert. Die letzte Chance, sich künftig mit einem Award-Gewinn in der Öffentlichkeit zu präsentieren, endet nun am 8. Juli 2019.

Die praxisgerechte Veränderung beim Einreichungsprozess gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, in der ersten Stufe eine kostengünstige Sichtung der eingereichten Projekte durch die Jury zu erhalten. Dafür werden lediglich fünf Bilder und eine Kurzbeschreibung des Konzepts benötigt. Die erste Stufe der Einreichung ist demnach mit geringem Aufwand verbunden und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Teilnahme am BrandEx Award 2020. Alle eingereichten Beiträge werden direkt auf der BrandEx Website und via Social Media veröffentlicht – unabhängig vom Votum der Jury.

Erst beim Erreichen der zweiten Stufe nach der Online-Jurysitzung müssen die Einreicher einen ausführlichen Konzeptleitfaden, einen Kurztext für die Öffentlichkeitsarbeit, fünf bis zehn Bilder, eine Videodokumentation sowie eine DIN A2 Einreichertafel bis zum 16. September 2019 nachlegen. Aus diesen Wettbewerbsbeiträgen wählt die BrandEx Jury Mitte Oktober in jeder Kategorie die drei Gewinner aus.

Info: www.brand-ex.org

 

20. Fachkonferenz des EVVC

Vom 15. bis 17. September 2019 laden der EVVC Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. und das Mannheimer Congress Center Rosengarten zur 20. EVVC Fachtagung nach Mannheim ein.

Unter dem Titel „Vertrauen schafft Möglichkeiten“ haben EVVC-Vize-Präsident Jan Jansen, EVVC-Geschäftsführer Timo Feuerbach und das Team der Geschäftsstelle ein Programm zusammengestellt, das einen bunten Mix aus den Formaten Vortrag, Workshop, Dialog und Inforunde darstellt. Erstmals sind die Site Inspections in das Tagesprogramm eingebunden und führen in diesem Jahr durch das Congress Center Mannheim, zur BASF, wo das Responsible Care Managementsystem zur Arbeitssicherheit vorgestellt wird sowie in die SAP Arena, bei der das Thema Sicherheitskonzept im Vordergrund steht. Auch neu im Jahr 2019 ist die Zuordnung der Programmpunkte zu den Themensträngen Recht, Führung, Marketing und Kommunikation sowie Technologie und Digitalisierung.

Im Rahmen von Workshops und Vorträgen können sich die Besucher über Themen wie Barrierefreiheit, Sanierung und Technik, Marketing und Nachhaltigkeit sowie Weiterbildung informieren.

Info: www.evvc.org

Bewerbungsphase verlängert

Bis zum 14. Juli können sich Unternehmer aus ganz Deutschland für die Auszeichnung Kultur- und Kreativpiloten Deutschland bewerben. Die Titelträger erhalten Screenings, Workshops und Coachings, die ein Jahr lang die innovativen Ideen der Preisträger fördern. Im Vordergrund stehen dabei keine Business Pläne oder klassische Mangement-Strategien, sondern die individuelle Unternehmer-Persönlichkeit sowie die Werkzeuge kreativen Unternehmertums. Die Auszeichnung der Bundesregierung ist nachhaltig angelegt: 90 Prozent aller bisherigen Titelträger der Kultur- und Kreativpiloten sind heute noch am Markt aktiv. Jedes Jahr werden 32 Kultur- und Kreativpiloten aus ganz Deutschland ausgezeichnet.

Durch individuelle Coachings und ein weitreichendes Expert*innen-Netzwerk sind bis heute 288 innovative Projektideen und Start-ups wie Arekapak (nachhaltiges Verpackungsdesign), Room in a box(faltbare Möbel aus Pappe) oder Companion2Go (Inklusions-App für Eventbesuche) vorangebracht worden.

Bewerben können sich Selbständige, Gründer und Unternehmer, die in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind oder mit ihren Projekten und Ideen an der Schnittstelle zwischen Kultur- und Kreativwirtschaft und anderen Branchen agieren. Eine kurze Beschreibung der Idee, Informationen zur einreichenden Person oder zum Team und ein kurzes Motivationsschreiben sind ausreichend, um eine vollständige Bewerbung per Online-Formular unter www.kultur-kreativpiloten.de, per Post oder per Mail einzureichen.

Info: www.kultur-kreativpiloten.de

Sporttotal expandiert nach Frankreich

Mit ihrer Tochtergesellschaft Sporttotal International SA, Luxemburg, setzt das Unternehmen die Internationalisierung fort. Bereits am 17. Juni hatte Sporttotal International mitgeteilt, dass sporttotal.tv die dritte belgische Liga mit einer speziellen Videotechnik ausstatten wird, die es erlaubt, Sportereignisse in hoher Qualität und vollautomatisch live auf „sporttotal.tv“ zu übertragen.

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Locations-Messe kommt in die Liederhalle

Am 2. Juli trifft sich die MICE-Branche auf der diesjährigen Locations Region Stuttgart in der Liederhalle. Zusammen mit einem Rahmenprogramm können die Fachbesucher Informations-und Kommunikationsmöglichkeiten wahrnehmen und sich mit vernetzen. Als wichtiger Branchentreff mit regionalem Fokus vereint die Locations Messe die wichtigsten Veranstaltungsstätten im Süden Deutschlands und gibt Anregungen für die Veranstaltungsplanung.

Emotionale Eventunterhaltung und die Sonderausstellung mit interaktiven Exponaten in der räumlichen Event-Inszenierung sollen das persönliche Erlebnis der Messeteilnehmer verbessern. Daneben wurde ein informatives Rahmenprogramm zusammengestellt, das die aktuellen Trends und die Entwicklung der Veranstaltungsbranche erfasst. In Workshops erfahren die Teilnehmer mehr über professionelles Storytelling mit Live-Content, über erfolgreiche Eventvermarktung mit Social Media und über Nachhaltigkeit in der MICE-Branche. Außerdem werden am Messetag Kreativ-Workshops angeboten.

Am Vormittag wird mit Puppet Thinking auf spielerische Weise zu mehr Teamwork und Netzwerkdenken in der digitalen Welt angeregt. Und am Nachmittag findet das Locations Painting Event statt – ein Konzept aus den USA und ein Mix aus Kunst, Unterhaltung und Drinks. Projekte, Gedankenanstöße und neue Perspektiven rund um aktuelle Themen aus dem Event und Marketingbereich präsentiert die Duale Hochschule Baden-Württemberg, Studiengang BWL –Messe-, Kongress-und Eventmanagement in Ravensburg. Hier erfährt man mehr über Crew Catering Konzepte, über digitale Sprachassistenten und über Clusteranalysen und Buyer Personas.

Info: www.locations-messe.de

Compliance – Anforderungen an das Eventmanagement

Aus der Reihe Mannheimer Beiträge zur Betriebswirtschaftslehre stammt die Publikation „Compliance – Anforderungen an das Eventmanagement“. Die Autoren beschäftigen sich darin mit Compliance und den Anforderungen und Auswirkungen auf Eventveranstalter, -anbieter und -dienstleister. Das von Prof. Dr. Petra Thalmeier und Prof. Dr. Michael Dinkel, Professoren des Studiengangs BWL-Messe-, Kongress- und Eventmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim, herausgegebene Werk versteht Compliance als Rahmenbedingung, die nicht einschränkend, sondern steuernd und regulierend zu verstehen ist. Fachbeiträge von Branchenexperten versuchen hier dies zu verdeutlichen und aus ihrer Sicht Lösungsansätze und Denkanstöße zu geben.

Thalmeier und Dinkel erläutern in ihrem einführenden Beitrag den Gesamtkontext. Hierbei gehen sie vor allem darauf ein, dass Compliance keine Gefahr für das Eventmanagement darstelle, sondern vielmehr als ein Verhaltensansatz zur Einhaltung von Legalität zu sehen sei. Compliance sei im Kontext von Corporate Governance zu sehen, auf den Prof. Dr. Thalmeier noch intensiver in einem gesonderten Beitrag eingeht. Damit gewährleiste ein effektives Compliance-Management-System Rechtskonformität bei Veranstaltungen, heißt es.

Stefan Feinauer, Rechtsanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Veranstaltungsrecht, beleuchtet in seinem Beitrag die rechtliche Seite von Compliance und ordnet die Problematik dem jeweiligen gültigen Rechtsverständnis zu. Anschließend zeigt Josef Stadtfeld, Geschäftsführer der Sponsorenvereinigung S20 – The Sponsors ́ Voice e.V., wie es die S20 geschafft hat, für sich und alle am Thema Einladungsmanagement interessierten Unternehmensvertretern ein Handlungsrahmen zu geben, der die offenen Fragen des Einladenden thematisiert und Lösungsansätze liefert. Als Branchenprofil werden dann die Vorreiter für Compliance-Management, die Pharma- sowie die Biotechnologiebranche, detaillierter thematisiert.

Die Publikation kann hier heruntergeladen werden.

Info: www.dhbw-mannheim.de

Neumann&Müller stärkt einzelne Unternehmenssegmente

Drei Geschäftsfelder von Neumann&Müller (N&M) werden zukünftig als herausgestellte Marken eigenständig am Markt agieren. Die Bereiche System Integration, Digital Media und Information and Communications Technology (ICT) sollen dadurch in die Lage versetzt werden, ihr Leistungsportfolio gegenüber den Kunden fokussierter darzustellen. „Neben den klassischen Feldern der Veranstaltungstechnik – Audio, Lighting, Video, Rigging, Staging, Conferencing – haben sich in den zurückliegenden Jahren Bereiche mit einem eigenen Umfeld entwickelt, die einen abgrenzenden Kommunikationsauftritt benötigen“, so N&M-Geschäftsführer Alex Ostermaier.

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Neue Ausgabe „Meeting Point Cologne“ erschienen

Das Cologne Convention Bureau (CCB) hat die neue Ausgabe des „Meeting Point Cologne“ für 2019/20 publiziert. Das Handbuch im Magazinstil richtet sich an Veranstaltungsplaner aus aller Welt und präsentiert auf 172 Seiten den Tagungsstandort Köln. Der Fokus des Magazins liegt auf dem redaktionellen Teil – dieser beleuchtet unter anderem die Themen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, die das Veranstaltungsgeschäft mit prägen. Dabei erhalten Leser Einblicke in Themen wie 100 Jahre Neue Universität zu Köln, die Start-up Branche und Co-Working in Köln sowie zum touristischen Schwerpunktthema Culinary Cologne.  

Info: www.koelntourismus.de

Einreichungsfrist für BrandEx Award 2020 endet in Kürze

Am 1. Juli 2019 endet die Einreichungsfrist für den BrandEx Award 2020. In der ersten Einreichungsstufe für den BrandEx Award 2020 werden eine Kurzbeschreibung der Projekte und fünf Fotos benötigt. Daraus wählt die Jury geeignete Projekte für die finale Entscheidung aus und fordert weitere Unterlagen an. Unabhängig vom Votum der Jury werden alle eingereichten Beiträge auf der BrandEx Website und via Social Media veröffentlicht.

Die Zusammenstellung der Juroren für die unterschiedlichen Kategorien läuft derzeit auf Hochtouren. Bereits bestätigte Jurymitglieder für den BrandEx Award 2020 sind Elke Moebius, Global Head Retail & Retail Technology bei der Messe Düsseldorf, und Freddy Justen, Geschäftsführer der D'art Design Gruppe in der Kategorie Architecture. In der Kategorie Event stehen Ivo Franschitz, Owner & Managing Director bei Enited Business Events, und Mary Kirillova, CEO beim Baltic Event Industry Club, fest. Die Namen der anderen Jurymitglieder werden zeitnah bekanntgegeben.

Am 18. Juli 2019 findet bereits die Online-Jurysitzung für die Erstbewertung der Einreichungen statt, die Live-Jurysitzungen in Dortmund folgen dann am 15. und 16. Oktober 2019. Direkt im Anschluss werden die Gewinner benachrichtigt. Sie erhalten im Rahmen der Awardzeremonie am 14. Januar 2020 eine der BrandEx Trophäen und sammeln Punkte für das BOB Ranking – die Best of the Best Liste des BrandEx Award. Das übergreifende Motto der Veranstaltung lautet „02 | Die Leidenschaft“

Info: www.brand-ex.org

 

Xing Events bekommt neuen Auftritt

Xing Events hat seine Website überarbeitet und erscheint in einem neuen responsiven Webdesign mit interaktiven Modulen und einem stärkeren Einsatz von Bewegtbildern. Neben der modernen Optik setzt Xing Events auf Mehrwert und Service für Anwender: Die ständig präsente intuitive Navigationshilfe ermöglicht Nutzern, schnell auf die wichtigsten Themen der Website zuzugreifen. Im Zuge des Relaunches wurde auch die „Xing Events Academy“ entwickelt. Dies ist ein spezieller Bereich mit detaillierten Trainings- und Informationsmaterialien zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen für Eventveranstalter.

Der Xing TicketingManager wurde in Xing EventManager umbenannt, um damit dem Leistungsspektrum zu entsprechen, die das Tool bietet. Durch die verbesserte Verknüpfung zwischen dem Business-Netzwerk Xing und dem ehemaligen Xing TicketingManager können Veranstalter ihre Events ab sofort an einem zentralen Ort, dem Xing EventManager, einstellen und bearbeiten. Zudem wurde dieser mobil optimiert und ist somit jetzt von überall und auf jedem mobilen Endgerät aus nutzbar.

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GWA Football Agency Cup wird zum Sky Media Agency Cup

Sky Media, einer der größten Vermarkter der deutschen TV Landschaft, wird Partner des GWA Football Agency Cups. Das Branchenturnier trägt in diesem Jahr den Titel Sky Media Agency Cup. Als weiterer neuer Partner des Agency Cups ist die Organisation der Mediaagenturen, OMG, an Bord.

48 Teams aus Kreativ- und Mediaagenturen treffen sich am 6. Juli in Frankfurt am Main und tragen im Stadion des FSV Frankfurt die „Deutsche Werber-Fußballmeisterschaft“ aus. Die Players Night am Abend findet in der Fredenhagen-Halle in Offenbach statt.

Zum Engagement von Sky Media sagt Geschäftsführer Thomas Deissenberger: „Der Agency Cup der GWA ist eine großartige Plattform, um Kreative und Mediaplaner abseits von Meeting-Räumen und Konferenzen in entspannter Umgebung zu erreichen. Wir tragen mit unserem Engagement gerne dazu bei, dieses beliebte Branchenevent auch in diesem Jahr wieder zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen."

Info: www.gwa.de

Internationales Event Education Festival an der Hochschule Hannover

Das Motto „Theory meets Practice“ steht am 20. und 21. Juni 2019 beim Event Education Festival der Hochschule Hannover im Mittelpunkt.

Die Gäste erwarten Keynotes, Forschungsergebnisse, Workshops, Science-Slams, Diskussions-Formate, Musik, Pecha Kuchas und ein Get-Together mit Networking. Inhaltlich geht es um aktuelles und zukünftiges Event Know-how, Ausbildungsinhalte, Chancen für Quereinsteiger, praxisorientiertes Lernen und Erfahrungsaustausch, Karrierewege und weiteres. Dazu tragen Event Professionals, Studierende, Auszubildende und Lehrende aus dem In- und Ausland bei.

Angebunden ist die Veranstaltung als Multiplier Event an das Erasmus+-Projekt „Invent – Developing new approaches to strengthen the education and training paths of vocational educators and aspiring event managers“, in dem die Einstiegs- und Qualifizierungswege von Veranstaltungsmanager*innen und Auszubildenden aus der Branche untersucht werden. Prof. Dr. Isabelle Thilo und Daniela Spott de Barrera von der Hochschule Hannover, präsentieren das InVent Skills-Scan-Tool zum Einsatz in individuellen Lernkonzepten. Im Rahmen des Festivals kann dieses Tool von den Gästen getestet werden.

Wissenstransfer liefert auch das Workshop-Programm: Kulturfinanzierung und –marketing, Arbeiten in der Messewirtschaft oder die Nutzbarmachung von Influencer-Marketing für die Veranstaltungswirtschaft sind hier unter anderem Themen.

Am 21. Juni ist ein Open Space-Format geplant, das relevante Themen aus der Veranstaltungswirtschaft behandelt.

Realisiert wird das Festival durch Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Isabelle Thilo und Prof. Dr. Gernot Gehrke.

Info: f3.hs-hannover.de

Urteil EuGH – „Zeiterfassung ist Pflicht“

Im Bereich Arbeitsrecht hat der EuGH am 14. Mai ein weitreichendes Urteil gefällt. Geklagt hatte eine Gewerkschaft aus Spanien, die verlangte, dass die Deutsche Bank in Spanien die Arbeitszeiten komplett erfasse. Nur so könne gewährleistet werden, dass Überstunden richtig erfasst und Ruhezeiten eingehalten würden.

Nach diesem Urteil sind alle Arbeitszeiten detailliert und nachvollziehbar zu dokumentieren. Bisher galt dies lediglich für Geringverdiener nach dem Mindestlohngesetz und für die im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Branchen (bspw. Bauwirtschaft, Gastronomie). Der EuGH hat den Mitgliedsstaaten aufgegeben, diese Anforderungen in nationales Recht aufzunehmen, um Verstöße gegen die EU-Arbeitszeitrichtlinie verhindern zu können.

Famab-Arbeitsrechtsexperte Günther Müller (FMR Kanzlei) ordnet dieses Urteil ein: Konkret hat der EuGH entschieden, dass Arbeitgeber in der Europäische Union die Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer vollständig erfassen müssen. Hierzu verpflichteten die EU-Arbeitszeitrichtlinie und die Grundrechtecharta der Europäischen Union, so der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg (Az: C-55/18). Die Rechte, die die EU ihren Bürgern zuspreche, verbürgten „das Grundrecht eines jeden Arbeitnehmers auf eine Begrenzung der Höchstarbeitszeit und auf tägliche und wöchentliche Ruhezeiten“, begründete der EuGH die Entscheidung. Ohne ein System der Arbeitszeiterfassung könne weder die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden und ihre zeitliche Verteilung, noch die Zahl der Überstunden objektiv und verlässlich ermittelt werden. Auch sei es sonst „für die Arbeitnehmer äußerst schwierig oder gar praktisch unmöglich, ihre Rechte durchzusetzen“, weil sie im Arbeitsverhältnis den strukturell unterlegenen Part darstellten. Ein Instrument zur Zeiterfassung erleichtere es, nachzuweisen, wenn Rechte verletzt würden. Auch könnten zuständige Behörden die Einhaltung der Arbeitnehmerrechte leichter kontrollieren.

Diese Entscheidung könnte auch für den Arbeitsalltag in Deutschland weitreichende Auswirkungen haben. Hier ist üblicherweise lediglich die Erfassung von Überstunden vorgeschrieben.

Es sei nun Aufgabe der EU-Mitgliedsstaaten, Arbeitgeber zu verpflichten, ein „objektives, verlässliches und zugängliches System“ zur Arbeitszeiterfassung einzurichten, hieß es. Über die konkrete Umsetzung und Art des Systems dürfen die EU-Länder eigenständig bestimmen. Dabei sei es erlaubt, auf Besonderheiten des jeweiligen Tätigkeitsbereichs und „Eigenheiten bestimmter Unternehmen“ einzugehen. So könne zum Beispiel die Größe eines Unternehmens bei der Entscheidung für ein Instrument beachtet werden.

Die Bundesrepublik muss jetzt also aktiv werden und eine gesetzliche Regelung schaffen, nach der Arbeitgeber verpflichtet werden, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter vollständig zu erfassen. Aktuell gibt es diese gesetzliche Regelung naturgemäß nicht, aber sie wird sicher in Kürze erlassen werden.

Abweichend von der rein juristischen Auslegung, scheint Bundeswirtschaftsminister Altmaier grundsätzlich anderer Auffassung zu sein. So ließ dieser sich mit den Worten:“ Wir werden das EuGH-Urteil jetzt genau prüfen und ein Rechtsgutachten vergeben, um festzustellen, ob es überhaupt Handlungsbedarf gibt“, zitieren.

Außerdem befand der Minister, dass das vorliegende Urteil in die falsche Richtung weise. Nach derzeitiger Rechtslage gebe es in Deutschland bereits ein umfassendes Dokumentationssystem, mit dem die tägliche Arbeitszeit gemessen werden kann. „Daher ist es jetzt richtig, genau zu prüfen und zu analysieren, ob es Umsetzungsbedarf gibt und nicht zu Schnellschüssen zu kommen“, heißt es aus Altmaiers Haus. „In Deutschland hat sich das Modell der Vertrauensarbeitszeit herausgebildet, mit dem sehr viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber gute Erfahrungen machen“, sagt Altmaier dazu.

Es bleibt also, abzuwarten, wie und wann das Urteil in deutsches Recht umgesetzt wird. Die derzeitigen Aussagen aus der Politik lassen hoffen, dass nicht erneut ein bürokratisches Aufwandsmonster im Stil der DSGVO aus Luxemburg auf uns überschwappt.

In einem Gespräch mit der Mittelstandsallianz vorletzte Woche sagte Bundesminister Heil, dass trotz des neuen EuGH Urteils die Möglichkeit zur Vereinbarung von Vertrauensarbeitszeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer möglich bleiben muss. Das Urteil habe Spielräume für nationale Regelungen gelassen. Auch versprach er, dass bei den Aufzeichnungspflichten nach Lösungen gesucht wird, die verhältnismäßig sind.

Der Famab will das Thema im Sinne der Branche weiterverfolgen und über die Entwicklungen informieren.

 

Info: www.famab.de

 

CTS Eventim mit Wachstum im ersten Quartal

CTS Eventim ist mit Umsatz- und Ergebniswachstum ins Jahr 2019 gestartet. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr (274,5 Mio. Euro) um 3,0 Prozent auf 282,7 Mio. Euro. Das normalisierte Ebitda erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent auf 57,1 Mio. Euro (VJ: 55,4 Mio. Euro). An diesen Zuwächsen hatten sowohl das Ticketing- als auch das Live Entertainment-Segment ihren Anteil. Die normalisierte Ebitda-Marge betrug wie im Vorjahr 20,2 Prozent.

 

Klaus-Peter Schulenberg, CEO von CTS Eventim, kommentierte: „CTS Eventim ist erfolgreich ins Jahr 2019 gestartet. Wie erwartet konnte unser Ticketing-Geschäft zu Jahresbeginn nicht so stark zulegen wie im sehr erfolgreichen ersten Quartal 2018. Gleichzeitig wird unser Umsatzwachstum von beiden Segmenten getragen und hat sich – insbesondere im Ticketing – im zweiten Quartal beschleunigt. Auch aufgrund dieser zusätzlichen Dynamik bleibt unser Ausblick auf das Gesamtjahr unverändert positiv.“

Im Segment Ticketing stieg der Umsatz im ersten Quartal um 2,6 Prozent auf 104,5 Mio. Euro (VJ: 101,8 Mio. Euro), obwohl im Berichtszeitraum weniger Großtourneen mit hochpreisigen Tickets in den Vorverkauf gingen als 2018. Gleichzeitig verzeichnete CTS Eventim einen deutlichen Anstieg im Longtail-Geschäft. Insgesamt verkaufte das Unternehmen über seine eigenen Webshops in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 12,7 Mio. Tickets und damit 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr (12,1 Mio.). Das normalisierte Ebitda erhöhte sich um 3,7 Prozent auf 41,9 Mio. Euro (VJ: 40,4 Mio. Euro). Auch im Segment Live Entertainment erzielte CTS Eventim ein Wachstum. Während der Umsatz um 4,1 Prozent auf 182,2 Mio. Euro (VJ: 175,0 Mio. Euro) stieg, erhöhte sich das normalisierte Ebitda um 1,6 Prozent auf 15,2 Mio. Euro (VJ: 14,9 Mio. Euro). Somit verbesserte sich das Ergebnis trotz eines positiven Einmaleffekts aus dem Vorjahr in Höhe von 3,0 Mio. Euro durch eine Anteilsreduzierung in Dänemark. Ferner wurde das normalisierte Ebitda im ersten Quartal 2019 durch Anlaufkosten für das Doctor MusicFestival belastet, das in diesem Jahr nach 21-jähriger Pause sein Comeback in Barcelona feiert. Diese Investitionen sind in der Segment- und Konzernprognose bereits berücksichtigt. Einen starken Jahresauftakt verzeichneten insbesondere das Tourneegeschäft in Deutschland sowie die Kölner Lanxess arena, die unter anderem als Ausrichterin der Handball-Weltmeisterschaft fungierte.

Anfang März bündelte CTS Eventim seine Veranstalter-Aktivitäten im paneuropäischen Netzwerk Eventim Live, das zurzeit 26 Promoter in zehn Ländern umfasst.

 

Info: www.eventim.de

 

Xaver Award 2019

Am 23. Mai ist der Xaver-Award in Zürich verliehen worden. Die Auszeichnung würdigt alljährlich herausragende Projekte der Livekommunikation in der Schweiz. Nachfolgend die Gewinner:

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