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insglück und Neumann&Müller initiieren Kooperation

Unter dem Motto „Beyond Streaming“ haben insglück und Neumann&Müller Veranstaltungstechnik eine strategische Kooperation gebildet, um für die Kreation virtueller Live-Events die Expertise digitaler Markeninszenierung mit technischer Kompetenz zu kombinieren.

Das Angebotsspektrum reicht dabei von virtuellen Produkteinführungen und Messepräsenzen, über interaktive Online Konferenzen, Trainings und Festivals bis hin zu Co-Creation Workshops, virtuellen Masterclasses und Gatherings sowie VR-Hackathons.

Zum Hintergrund: Veranstalter von Marketing-Events und Messen stehen in Zeiten von Corona, und unter Berücksichtigung ökologischer und kosteneffizienter Aspekte auch zukünftig, vor besonderen kommunikativen Herausforderungen. Kurz- wie langfristig sind vor diesem Hintergrund digitale Alternativen gefragt, die mit den Mitteln der Livekommunikation involvieren.

„Teilnehmer zu vernetzen und Streaming-Lösungen zu nutzen, ist aktuell das Gebot der Stunde. Digitale Livekommunikation bedeutet aber weit mehr, als die relevanten Inhalte zu streamen. Um Teilnehmer zu erreichen und von Produkten und Botschaften zu überzeugen, braucht es anspruchsvolle und zugleich emotional aktivierende Digitalformate“, sagt Detlef Wintzen, CEO von insglück. „Mit 'Beyond Streaming' denken wir digitale Events neu: Wir überraschen mit Ideen, stellen digital Gemeinschaft her, nutzen spielerische Interaktion und aktivieren die Zielgruppen. Immer mit dem Ziel, Botschaften und Protagonisten so zu inszenieren, dass sie bei den Menschen ankommen“, so Wintzen weiter.

Abgestimmt auf die Inhalte und Bedürfnisse kombinieren die Kooperationspartner Interaktion, Design und Services mit hohem Anspruch an die Benutzerfreundlichkeit. „Wir verfügen über ein breites Spektrum an Lösungen – sicher, professionell und in 1-A-Qualität“, erklärt N&M Geschäftsführer Alexander Ostermaier. „Wir halten ein eigenes vollausgestattetes mobiles Studio, arbeiten zudem mit verschiedenen Venues zusammen, können aber auch an jedem gewünschten Ort ein Studio errichten. Unser Network Operations Center (NOC) in Hannover sorgt für technisch reibungslose Abläufe. Mehrsprachigkeit in Echtzeit garantiert unsere plattformunabhängige RSI-Lösung (Remote Simultaneous Interpreting), während die Applikation come2interact Teilnehmern ermöglicht, sich mit Diskussionen, Votings und Postings aktiv zu beteiligen. Zu den leistungsstarken Tools gehören auch AR 3D-Animationen, die sich mit einem Live-Kamerabild kombinieren lassen“, erläutert Ostermaier weiter.

„Aktuell bieten wir Kunden einen „Beyond Streaming“ Workshop an, um auf den konkreten Anlass bezogen die erwarteten Kommunikationsziele zu analysieren und mit den geeigneten Aktivitäten und Möglichkeiten zu verknüpfen. Neben Brainstormings, konzeptionellen Überlegungen und technischer Beratung folgen in einem 4-Phasen-Modell die nächsten Schritte bis zum virtuellen Event“, führt insglück COO Christian Poswa aus.
Das kostenlose Paper „Beyond Streaming“ mit weiteren Informationen zu den digitalen Formaten, Tools und Workshop-Angeboten kann per Mail bei insglück angefordert werden.

Info: www.insglueck.com

Visual Beyond Streaming (Foto: Pexels, Fotograf: Taryn Elliott)

Uniplan setzt Jubiläumsveranstaltungen von Weleda um

Uniplan hat sich in einem Pitchverfahren den Etat aller Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Weleda AG gesichert. Verantwortlich für den Pitch zeichnete das Hamburger Uniplan-Office unter der Leitung von Felix Börner und Stefan Melfsen.

Weleda, Hersteller von ganzheitlicher Naturkosmetik und anthroposophischen Arzneimitteln mit Sitz in Arlesheim, Schweiz, feiert im kommenden Jahr das 100-jährige Bestehen im Rahmen von mehreren Events und Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen, darunter Mitarbeitende und externe Stakeholder. Uniplan ist im Rahmen des Etatgewinns sowohl für die strategische Herleitung, die Konzeption sowie die Umsetzung des Mitarbeitenden- und Stakeholderevents verantwortlich. Eine drittes Veranstaltungsformat wird gemeinsam mit der Berliner Agentur Openstate umgesetzt. Uniplan konnte sich im Pitchverlauf gegen zwei weitere Mitbewerber durchsetzen.

Ein zentrales Kriterium der Vergabe war die Sicherstellung einer im Sinne der Unternehmensphilosophie nachhaltigen und ökologischen Planung und Durchführung der Veranstaltungen. So berücksichtigt Uniplan bereits in der Planungsphase die nachhaltige Verträglichkeit von Faktoren wie Verkehr, Energie und Soziales: Beispielsweise wird bei der Standortentscheidung der Veranstaltungen die Anreisemöglichkeit mit dem ÖPNV als elementares Auswahlkriterium herangezogen. Auch soziales Engagement fließt in den Auswahlprozess der Partnersuche mit ein.

Die Zusammenarbeit im Rahmen des Jubiläums startete bereits im Oktober 2019 und läuft bis zum Spätsommer 2021.

Info: www.uniplan.com

Jubiläumslogo (Grafik: Weleda)

KahnEvents legt Konzept für Online-Veranstaltungen auf

Angesichts der aktuellen Kontaktbeschränkungen hat die Hamburger Agentur KahnEvents Anfang April ein neues Angebot für Online-Veranstaltungen auf den Markt gebracht. Dabei kommen Kollegen, Freunde und Familien zum virtuellen Treffen zusammen. Digitale Konferenztechnik, die alle Teilnehmer zusammenschaltet, und eine Überraschungs-Box mit Snacks und Drinks für jeden Nutzer sind die Hauptbestandteile des Angebots.

Bereits 20 Veranstaltungen sind auf diese Weise realisiert und 300 Snack-Boxen verschickt worden. Aktuell steht eine weltweite Online-Party mit über 3.500 Teilnehmern auf der Agenda. KahnEvents hat das Format organisiert und stellt die technische Plattform zur Verfügung.

Weitere Angebote sind in der Vorbereitung. So wird die Agentur in Kürze auch Online-Kochkurse anbieten: Jeder Teilnehmer erhält vorab eine Box mit den Zutaten und eine Weinbegleitung; ein renommierter Koch führt im Live-Event durch die einzelnen Schritte der Zubereitung.

Gourmet-Tastings lassen sich unterschiedlichter Ausrichtungen lassen sich ebenso veranstalten. Eine Auswahl exklusiver Proben wird hierbei an die Teilnehmer verschickt. Dann wird unter Anleitung eines Experten im Live-Chat gemeinsam verköstigt. Auch Seminarboxen für Videokonferenzen mit Kaffee, Tee und Keksen hat die Hamburger Agentur bereits vermittelt

Die Regional-Box ist eine weitere Idee. Per Facebook hatte Agenturchefin Nadja Kahn zunächst Anbieter regionaler Spezialitäten aufgerufen um zu partizipieren und um eine Box zu befüllen. Entstanden ist bereits die Regionalbox Rheinland, beispielsweise mit Bier aus Microbrauerein und lokalen Snacks. Boxen für Hamburg, München, Berlin und Sachsen sind bereits in Vorbereitung.

Info: www.onlinepartybox.de

 

Wie face to face Healthcare-Themen virtuell umsetzt

Nur wenige Tage Zeit bleibt der face to face GmbH für die komplette Umstellung eines Außendienst-Trainings, angesetzt für den 24. März, um das Konzept einer Präsenzveranstaltung für ein Online-Format zu adaptieren . Das Ziel: rund 40 Teilnehmer sollten ein neues Trainingskonzept für Apotheken kennenlernen und in unterschiedlichen Workshops praktizieren. face to face hatte den ursprünglich geplanten Live-Event dergestalt neu aufgesetzt, so dass die Teilnehmer zum Beispiel vom Home Office aus alle Elemente nun in Form digitaler Erlebniswelten bereitgestellt bekamen. Geschäftsführer Marco Dröge: „Selbstverständlich funktioniert das nicht, indem man die geplanten Einheiten einfach verkürzt online anbietet. Das kann zu einem herben Interessensverlust auf Seiten der Teilnehmer führen. Die Qualität und Langlebigkeit einer digitalen Maßnahme hängen in höchstem Maße mit deren emotionaler Wirkung zusammen.“

„Es gilt, das zu vermittelnde Wissen so kompakt, convenient und begeisternd aufzubereiten, dass es den Nutzern Spaß macht, einen klaren Mehrwert bietet und jeder selbst entscheiden kann, wann, wo und idealerweise auch wie lange gelernt wird“, so Angela Hemme, Director Business Development Healthcare bei face to face. „Auch Gruppenerlebnisse sind möglich und entstehen als Teil eines Ganzen im Rahmen von Best-Practice- beziehungsweise Insight- Sharing und ‚Open Mic‘-Formaten, die zum Austausch ermutigen.“

So die spezifischen Voraussetzungen geschaffen und maßgeschneiderte Lösungen, passend zum Produkt, Lernziel und zur Zielgruppe, gefunden wurden, sind Online-Events derzeit eine gute Alternative zu Präsenzveranstaltungen, meint die Healthcare-Expertin. Aus ihrer Sicht besteht allerdings mittelfristig die Kunst darin, wieder einen ‚gesunden‘ Mix von On- und Offline-Formaten mit einer Verknüpfung aus beiden Welten zu wählen. „Wir verstehen unsere Aufgabe gerade jetzt darin, unseren Kunden Mut zu machen, ihre Kommunikationsziele trotz der aktuellen Situation zu erreichen. Wir setzen auf den Grundsatz: form follows function, und fahren gut damit. Die Herausforderung besteht in der sinnvollen Gestaltung einer für digitales Lernen optimierten Learner’s Journey.“

Für die Schulung des Außendienstes Ende März wählte das face to face-Team ein Konzept, das stark auf Interaktionen unter anderem mit Quiz-Fragen setzt. Für ein Pharmaunternehmen wurde eine Ärztefortbildung mit CME-Zertifizierung ins Digitale transferiert: Die rund 200 Mediziner nahmen an einem so genannten „Online-Meeting in BlueJeans“ teil. Und für einen weiteren Kunden realisierte die Agentur eine „connected session“: Dabei wurden rund 600 Führungskräfte und Projektmanager aus 15 Ländern zeitgleich zu zwei Live-Acts in den USA und Deutschland zugeschaltet. „Wir haben ein spannendes Networking-Konzept für eine Event-App entwickelt, die es erlaubt, anhand von Namensschildern interaktiv Kontakte auszutauschen und so mit Kollegen ins Gespräch zu kommen – und das sogar um die halbe Welt“, erläutert face to face-Kreativdirektor Sascha Syndicus.

Den vielleicht größten Vorteil von Online-Events sieht Sascha Syndicus darin, in den Bereich virtueller Realitäten vorzudringen: „Hier sind der Gestaltung fast keine Grenzen gesetzt. Das Wissen kann in Räumen und durch interaktive Methodiken vermittelt werden, die in einer Präsenzveranstaltung schlicht nicht möglich wären. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, man trifft sich bei einer Kardiologen-Veranstaltung innerhalb einer riesigen Herzkammer und kann Wirkmechanismen oder operative Eingriffe live um sich herum beobachten, während der Referent die Details erläutert. Parallel dazu sehen die Teilnehmer in einem Live-Stream auf einer virtuellen Leinwand die Herz-OP aus Sicht des Operateurs. Im Anschluss kann das Erlernte an einem virtuellen Patienten direkt angewendet und offene Fragen mit den Kollegen und Spezialisten diskutiert werden. Man erreicht hier ein ganz neues Level der Immersion und Verankerung des Wissens in den Köpfen der Teilnehmer und bewegt sich dabei fast wie in der Realität durch die Veranstaltungs-Location. So ist auch ein zwangloser Austausch beim virtuellen Kaffee möglich – etwas, das beim Einsatz etwa von Videoconferencing-Tools für digitale Veranstaltungen ein Problem darstellt.“

Referenten können dabei sogar als 3D-Avatare durch einen 360°-Bodyscan in der virtuellen Welt mit ihrem eigenen Gesicht und Körper vertreten sein. „Diese Möglichkeiten werden gerade erst aufgrund der Verfügbarkeit entsprechender Hardware erschlossen – und wir sind stolz darauf, in diesem Bereich mit Vorreiter zu sein“, so Geschäftsführer Marco Dröge.

Info: www.facetoface-gmbh.de

Durchführungsempfehlungen für digitale Events (Grafik: face to face)

Hagen Invent initiiert Spezialunit Green Events

Zum Jahresbeginn hat die Düsseldorfer Eventmarketing-Agentur Hagen Invent eine neue Unit gegründet, die sich auf Beratungsleistungen im Bereich nachhaltiger Incentives und Events sowie deren Konzeption und Durchführung spezialisiert. Hierbei setzen die Spezialisten von Green Events auf enge Kooperationen mit nationalen und globalen Partnern.

Unter diesem Namen erarbeiten Incentive- und Event-Experten gemeinsam mit Fachkräften für nachhaltigen Tourismus individuelle Lösungsangebote für Kunden, die bei der Organisation ihrer Meetings, Events oder Incentivereisen bewusst nachhaltige Wege einschlagen wollen.
Green Events bündelt bestehende Angebote, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben und ökologische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Verträglichkeitskriterien erfüllen. „Wir arbeiten eng mit Kooperationspartnern im In- und nahegelegenen Ausland zusammen, um maßgeschneiderte Events und Incentives zu konzipieren, die im Sinne der Nachhaltigkeit umweltfreundlich und ressourcenschonend ausgerichtet sind und ausdrücklich die Partizipation der lokalen Bevölkerung und Wirtschaft einschließen,“ so Catherine Hoffmann, Director Strategic Communication and Development bei Hagen Invent. „Bei Kunden und Agentur erfordern die neuen Konzepte ein Umdenken. Der subjektiven Qualität des Teilnehmererlebnisses und dem messbaren Erfolg der Veranstaltung oder des Incentives tun die neuen Ansätze jedoch keinerlei Abbruch, das garantieren wir mit unserer geballten Erfahrung aus vier Jahrzehnten,“ erklärt Marion Knappertsbusch, Senior Projektleiterin bei Hagen Invent und Unitleiterin von Green Events.

Info: www.hagen-invent.de

Visual (Foto: Hagen INvent)