Abo bestellen
Newsletter bestellen
Newsletter bestellen

Voss+Fischer gestaltet Festival-Promotion

Ein frisches Promotion-Konzept hat Voss+Fischer aus Frankfurt für die Limonadenmarke bizzl realisiert. Dabei galt es für die Kommunikationsexperten der Agentur, die bisher größte  Consumer-Promotion der bizzl-Markengeschichte in eine internationale Großveranstaltung einzubetten.

Jung, frisch und individuell – nach einem Konzept der Lead-Agentur Damm & Bierbaum entwickelte Voss+Fischer ein anlassgerechtes Promotion-Szenario, um diese Attribute bei der Präsentation der hessischen Traditionsmarke bizzl der Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG in den Mittelpunkt zu rücken. Im Rahmen eines der größten und renommiertesten Electronic Dance Music-Festivals (EDM) der Welt, dem BigCityBeats World Club Dome Anfang Juni in der Frankfurter Commerzbank-Arena, konzeptionierte Voss+Fischer den Markenauftritt. Mit Chill-Out Zone, Liegestühlen, Bar und einem Fun-Modul, in dem man buchstäblich auf Tauchstation gehen konnte – ein überdimensionierter Bälle-Pool, der das zentrale Element auf der Fläche bildete – lockte die Festivalbesucher auf die Aktionsfläche.

Dafür wurde ein Plattformbau mit zwölf Metern Durchmesser und einem Meter Höhe entwickelt, der mit zwei Treppenkonstruktionen versehen war, um einen leichten Einstieg in den mit einem großen Schirm überdachten und beleuchteten Bälle-Pool zu ermöglichen. Animiert wurden die Besucher durch ein Gewinnspiel, bei dem sie goldene Kugeln im Pool finden mussten, um Freidrinks aus dem bizzl-Produktsortiment an der gut ausgestatteten und großzügig angelegten Bar zu ergattern. Voss+Fischer war auch für die Betreuung der Bar verantwortlich und setzte dafür auf ein erfahrenes Gastronomie-Team der Agentur.

Info: www.voss-fischer.de

bizzl-Promotion auf dem WorldClubDome 2018 (Fotos: BigCityBeats und Damm & Bierbaum)

Lagardère Plus und store2be kooperieren

Das internationale Agenturnetzwerk Lagardère Plus und das Start-up store2be haben eine operative Partnerschaft auf den Weg gebracht. Als einen weiteren Schritt zur Digitalisierung der Promotion- und Event-Aktivitäten wird die Kooperation bei Lagardère Plus betrachtet. „Die Partnerschaft mit store2be hilft uns, das Thema Live Marketing und Promotions stärker zu bespielen, ohne dabei größeren Aufwand zu haben — store2be nimmt uns die gesamte Recherche und Buchung von Flächen ab. Durch die digitalen Buchungsprozesse können Promotions und Roadshows schneller abgewickelt werden. On top liefert uns das Produkt Event Analytics einen entscheidenden Mehrwert für unsere Kunden, da wir ihnen messbare Ergebnisse für ihre Offline-Aktivitäten anbieten können.

store2be ist eine Buchungsplattform für Promotion-, Event-, Pop-up- und Roadshow-Flächen.

Info: www.plus-germany.de

Vok Dams inszeniert European Inventor Award

Die Verleihung des europäischen Erfinderpreises European Inventor Award des Europäischen Patentamtes (EPA) ist dieses Jahr bereits zum 13. Mal veranstaltet worden – und zum 12. Mal in Folge hat das Europäische Patentamt auf die Expertise des Münchener Teams von Vok Dams vertraut, das auch dieses Mal für die Inszenierung des Events verantwortlich zeichnete.

Rund 600 Gäste nahmen an der Veranstaltung in Paris, Saint-Germain-en-Laye teil. Die Auszeichnung ehrt alljährlich Einzelpersonen und Teams, die mit ihren Erfindungen zum technologischen Fortschritt, zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen beigetragen haben. Aus mehr als 500 Erfindern und Erfinder-Teams wählte eine unabhängige internationale Jury die Gewinner für den diesjährigen Preis aus.

Info: www.vokdams.de

European Inventor Award (Foto: EPA)

commotion gestaltet den Event „BMC Exchange“

Die Livekommunikationsagentur commotion hat für den US-amerikanischen Software-Konzern BMC die jährliche Kundenkonferenz „BMC Exchange“ konzipiert und realisiert. 600 Gäste erlebten dabei Marke, Unternehmen und Produktangebot unter dem Motto „Digitale Disruption: Schicht im analogen Schacht“. Das Team der Agentur hatte die Zeche Zollverein mit ihrem Maschinenpark als metaphorischen Wendepunkt für wirtschaftliche Umbrüche inszeniert – mit Keynotes, Workshops, Ausstellung und Abendveranstaltung.

Vor dem Kundenprogramm begrüßte ein Schauspieler die Gäste in Bergmannskleidung. Er spannte den Bogen in der geschichtsträchtigen Sauger- und Kompressorenhalle vom industriellen Strukturwandel hin zur Veranstaltung mit ihren Themenschwerpunkten rund um digitale Disruption und BMC Software. Das Bühnenbild nahm den Kontrast von Alt und Neu auf; es spiegelte den Umbruch, indem es alte Maschinen mit brandneuen Technologien verschmelzen ließ.

Es folgen im Tagesverlauf Keynotes mit Blick in die Zukunft, vertiefende Fachvorträge, Live Demos und Best Practice-Vorträge. Parallel stand den Gästen die Fachausstellung von Partnern offen. Zwischen alten Maschinen waren die Stände aufgebaut, erinnerten an den vollzogenen Strukturwandel und die anbrechende vierte industrielle Revolution. Sitzgelegenheiten mit typischen „Pott-Snacks“ luden zu vertiefenden Gesprächen ein.

Am Abend wurde die Szenerie dann geändert. Verschiedene thematische Führungen brachten die Teilnehmer mit dem Zechengelände in Kontakt und nach Sonnenuntergang wurde entspannt: Die Industrial Area der Grand Hall verwandelt sich dazu in einen Street Food Market, auf dem die Gäste den Abend in lockerer Atmosphäre bei einem lokalen Craft Beer ausklingen lassen konnten.

Die Arbeit an der Folgeveranstaltung ist bei commotion bereits angelaufen. Getreu dem Motiv „Digital Infinity“ findet die kommende BMC Exchange-Veranstaltung im November 2018 in München statt.

Info: www.commotion.cc

Studie „Sponsorship-Aktivierung im Fußball“

Die von der Frankfurter Kommunikationsagentur Sidelines initiierte Studie „Sponsorship-Aktivierung im Fußball“ hat die Kommunikationsziele von sponsoringtreibenden Unternehmen im Fußball untersucht und die Wahrnehmung bei deren Konsumenten analysiert. Wichtigstes Ergebnis der zusammen mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports und der Münchner Hochschule Campus M21 erstellten Studie: Die untersuchten Sponsorships generieren alle eine starke Reichweite und auch die Bereiche Social Media und Digitalisierung sind mittlerweile in der Branche angekommen. Dennoch fehlt es häufig an wirkungsvollen Aktivierungen, Kreativität und inhaltlichem Storytelling, um die Fans zu inspirieren und als Community einzubinden.

Im Mittelpunkt der Erhebung steht die Frage, welche Relevanz Sponsoring-Aktivierungen beim Konsumenten tatsächlich erreichen. Beteiligte Unternehmen waren das Energie- und Telekommunikations-Unternehmen EWE, die Targobank, die AOK Gesundheitskasse und Opel.

 Olaf Markhoff, Geschäftsführer Sidelines: „Mit dieser Studie haben wir erstmals untersucht, wie die Aktivierungen eines Sponsorship-Engagements tatsächlich bei den Konsumenten ankommen, also wie wirkungsvoll die Botschaften transportiert wurden. Unser Ziel ist es, entsprechende praxisnahe Handlungsmaxime für erfolgreiche Kommunikations- und  Aktivierungsmaßnahmen für Sponsoren im Sport abzuleiten.“

Eine wesentliche Erkenntnis ist demnach, dass sich Sponsoren verstärkt mit Social Media beschäftigen. Häufig fehlt es aber noch am Verständnis und auch an der notwendigen Kreativität, wie man mit einem entsprechendem Storytelling nachhaltig einen spannenden Dialog mit dem Konsumenten und Fan forcieren und diesen so langfristig an die Marke binden kann.

„Für die erfolgreiche Aktivierung eines Sponsorings werden digitale und soziale Medien als Verbreitungswege immer wichtiger, das hat die Nielsen-Sports-Studie Sponsor-Trend 2018 ergeben. Hier rücken zunehmend Content Marketing und Storytelling in den Vordergrund. Immer mehr Verantwortliche erkennen, dass Sponsorings gerade auf digitalen Kanälen einen sehr starken Beitrag leisten, um attraktive Storys rund um Marken erzählen zu können“, so Jens Falkenau, Vice President Market Research von Nielsen Sports

Weitere Erfolgsfaktoren in der Sponsoring-Aktivierung, die sich aus der Studie und dem aktuellen Sponsor-Trend 2018 ableiten lassen, sind zum Beispiel die Übereinstimmung von Markenattributen und Sponsorship, klare Kommunikationsziele und glaubwürdig kommunizierte Brand Storys, die Auswahl und der Einsatz von Infuencern und Multiplikatoren sowie die Anpassung des Sponsoringrechteportfolios auf die digitalen Möglichkeiten der eigenen Medien, der „Owned Media“ und der Social-Media-Kanäle von Athleten. Außerdem ist die Relevanz beim Konsumenten und Fan – kommerzielle Botschaften werden von Fans schnell erkannt – von großer Bedeutung.

„Ziel muss es künftig im Hinblick auf die strategische Kontrolle des Sponsorings sein, die spezifischen Inhalte der Botschaften mit den kognitiven und emotionalen Reaktionen der jeweiligen Zielgruppen systematisch zu erfassen“, so Dr. Bernd Oliver Schmidt vom Campus M21.

Im Rahmen dieser Studie wurden erstmals die Kommunikationsziele von sponsoringtreibenden Unternehmen im Abgleich mit den entsprechenden Wahrnehmungen der Konsumenten untersucht. Die beabsichtigten Botschaften wurden dann in einer Feldstudie bei 1.400 Konsumenten, darunter 1066 Fußballinteressierte, gegenbefragt.

Durchgeführt wurde die Studie in Form einer Sponsoringwirkungsanalyse in einem repräsentativen Online-Access-Panel in Deutschland vom Forschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports. Die wissenschaftliche Begleitung übernahm die Münchner Hochschule Campus M21.

Info: www.sidelines.agency

Olaf Markhoff (Foto: Sidelines)