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Autobauer gestaltet das Markenerlebnis „New Volkswagen“

Nach mehr als eineinhalb Jahren intensiver Vorbereitungszeit hat der Händlerkongress „Brand Experience New Volkswagen“ in der Autostadt in Wolfsburg. Bis zum 18. März 2020 werden insgesamt mehr als 17.500 Händler aus über 50 Ländern nach Wolfsburg kommen, vor allem um den neuen Golf 8, den vollelektrischen ID.3 sowie das New Brand Design der Marke kennenzulernen.

Volkswagen hat ein Veranstaltungskonzept entwickelt, bei dem die Händler nicht nur im großen Plenum zusammensitzen, sondern viele Workshops besuchen. In kleinen Gruppen haben sie die Möglichkeit zur Interaktion, können Rückfragen stellen und untereinander diskutieren. Unterteilt in Gruppen zu 50 bis 100 Personen werden täglich etwa 400 Teilnehmer insgesamt elf Themenstudios durchlaufen, um alle Innovationen der neuen Modelle auszuprobieren und sich mit allen wichtigen Themen vertraut zu machen. Insgesamt werden 200 Fahrzeuge im Einsatz sein.

Im „ID. Experience Studio“ geht es zum Beispiel um Themen wie Alltagstauglichkeit des ID.3, Reichweiten, Betriebskosten sowie staatliche Förderungen. Wie überall liegt der besondere Fokus auf der Erlebbarkeit: Beschleunigung und Laden können Gäste hier testen.

Neben der elektrischen ID.-Fahrzeugfamilie steht vor allem die digitale Vernetzung mit We Connect und der Bereich Infotainment im Vordergrund. Hierbei können Händler das Innovision Cockpit mit seinen digitalen Instrumenten und intuitiven Elementen wie Personalisierbarkeit und Sprachbedienung testen. Alle Themenstudios werden von Volkswagen Mitarbeitern geleitet, die den Händlern als Experten zur Verfügung stehen. Die Inhalte werden in 22 Sprachen übersetzt.

Im „Technology & Future Studio“ erhalten Händler unter anderem Informationen zu den Aggregaten, Möglichkeiten zur Farb- und Felgenkonfiguration, den intelligenten digitalen Fahrerassistenzsystemen IQ.Drive sowie dem Lichtkonzept ID. Light & Ambient Lighting.

Bei einer exklusiven Werkstour gibt Volkswagen den Händlern einen Einblick in die Fahrzeugfertigung. Unter der Überschrift „Faszination Produktion“ erleben die Gäste, welche Mannschaftsleistung hinter jedem Golf steckt.

Ebenfalls Bestandteil des Events ist eine Probefahrt mit dem neuen Golf 8, bei dem die Händler alle Innovationen auf der Straße ausprobieren können.

Alle Elemente der Veranstaltung stehen unter dem Zeichen der Neuausrichtung der Marke Volkswagen, inklusive eines nachhaltigen Catering-Konzepts, das auf regionale und saisonale Angebote setzt.

Einen Showroom im neuen Brand Design hat Volkswagen im Messezentrallager in Isenbüttel aufgebaut. Der neue Handelsplatz ist so modular, skalierbar und kosteneffizient wie möglich geplant, vieles ist sogar aus dem Bestand adaptierbar. Bei der Entwicklung wurde das Feedback von Händlern, Netzwerkplanern und Kunden aus unterschiedlichen Märkten analysiert und in das Konzept integriert.

Mehr als 130 Mitarbeiter aus allen Vorstandsbereichen waren an der Planung der Veranstaltung beteiligt, unter anderem aus den Abteilungen Baureihe, Produktmarketing, Design, IT, Service Factory und der Kundendienstwerkstatt. Darüber hinaus unterstützen mehr als 40 externe Dienstleister die Veranstaltung.

Die Veranstaltung dient auch zur Einstimmung auf den Start des neuen digitalen Vertriebsmodells „Future Sales“ in Europa Anfang April. Ziel ist die Digitalisierung des Vertriebs für ein nahtloses Kundenerlebnis.

Info: www.volkswagen.com

Showroom (Fotos: Volkswagen)

 

follow red initiiert neue Digitalagentur

Die Arbeit der Digitalexperten Carsten Wacker und Domenico La Rosa im follow red-Netzwerk hat ein neues Zuhause bekommen. Zum 1. November 2019 launchte die Event- und PR-Agentur zusammen mit den nun geschäftsführenden Gesellschaftern Wacker und La Rosa die Digitalagentur smart7. Als eigenständige Einheit entwickelt smart7 Digital Experiences an der Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt. 

In der digitalisierten Welt müssen alle Kanäle, Plattformen und Touchpoints kommunikativ sinnvoll miteinander vernetzt werden. Nur so kann ein konsistentes Marken-und Produkterlebnis entstehen. Dazu Geschäftsführer Wacker: „Unser Motto ist ‚Work Smarter, Not Harder‘. Als Berater und Designer fordern wir unsere Partner und Kunden, aber vor allem uns selbst hart zu arbeiten. Manchmal gibt es aber smartere Wege. Mit frischem Blick auf die Herausforderungen unserer Kunden, finden wir Lösungen für Marke, bestes Design und einfache Usability.“ UI/UX-Experte La Rosa ergänzt: „Heutzutage ist es eine Kunst, Komplexes verständlich zu visualisieren – geschmackvoll und mit einem einmaligen Look. Wir möchten, dass es die User unserer Kunden bei der Nutzung unserer Digital-Produkte einfach haben und dabei die beste User Experience erleben. Unsere Vision: die Schnittstelle Mensch und Technologiebestmöglichmiteinander zu vereinen.“

Info: www.followred.com

Domenico La Rosa und Carsten Wacker (v.l., Foto: follow red)

Vagedes & Schmid startet mit Großprojekten ins neue Jahr

Im Auftrag des langjährigen Kunden Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) setzt die Agentur eine Machbarkeitsstudie zum Konferenzstandort Bonn auf. Diese soll die theoretische Basis legen für mögliche städtebauliche Projekte zur Umsetzung von internationalen Großkonferenzen wie den Weltklimagipfel. 2017 realisierten die Experten für Live-Kommunikation bereits die COP23 mit 22.000 registrierten Teilnehmern in den Bonner Rheinauen. „Diese Form der Projektplanung ist für uns das nächste Level. Hier können wir zusätzlich zu den Studienergebnissen unsere ganze Erfahrung aus dem Weltklimagipfel einbringen“, sagt Michael Vagedes.

Den Bestandskunden Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) begleitet Vagedes & Schmid während der gesamten deutschen EU-Ratspräsidentschaft von Juli bis Dezember mit mehr als 20 Veranstaltungen in ganz Deutschland, darunter Attaché-Reisen, informelle Treffen und Konferenzen. In dieser Zeit ist Deutschland Gastgeber und lädt die Landesvertreter der EU-Mitgliedsstaaten zum Austausch über aktuelle politische Themen ein. Aufgabe der Präsidentschaft ist es, die Arbeiten des Europäischen Rates und des Rates der Europäischen Union vorzubereiten und zu leiten.

Vagedes & Schmid verantwortet die Konzeption, Kommunikation und Gesamtorganisation der 60. Europäischen Warenbörse am 29. und 30. Oktober im City Cube Berlin sowie das begleitende Konsortium und Rahmenprogramm. Bereits in den Jahren 1993 und 2014 inszenierte die Agentur in Hamburg die deutschen Treffen der Europäischen Warenbörse. Geschäftsführerin Angelika Vagedes und ihr Team erhielten den Auftrag aufgrund der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit direkt, es ging kein Pitch voraus. Die Europäische Warenbörse mit Sitz in Straßburg hat zwölf Mitgliedsländer mit Börsen in 38 Städten. Die Börsen sind Marktplätze für Vertreter der Getreidebranche sowie der Düngemittel- und Tierfutterindustrie und dazugehöriger Dienstleistungsbranchen wie Banken, Transport und Versicherungen.

Die positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 setzt sich 2020 fort. Vagedes & Schmid realisiert in diesem Jahr durchschnittlich zwei Veranstaltungen pro Monat, hinzu kommen die laufenden Projekte für Bestandskunden und Neugeschäft. Dafür beschäftigt die Agentur derzeit an den Standorten in Hamburg und Berlin insgesamt 40 Mitarbeiter. Für das laufende Jahr ist ein weiterer Personalaufbau geplant.

Auch 2020 setzen die Hamburger auf Nachhaltigkeit – bei der Projektplanung und in eigener Sache. Für mehr grüne Expertise ließ sich Vagedes & Schmid im Februar 2019 als eine der ersten deutschen Eventagenturen EMAS-zertifizieren. Das Gütesiegel der Europäischen Union ist das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Damit setzt die Agentur hohe Standards an die eigene Umweltleistung. Auf Projektseite wurden bereits 2016 für das Bundesumweltministerium das Festival der Zukunft nach den strengen EMAS-Vorgaben umgesetzt, 2017 folgte mit dem Weltklimagipfel das größte Referenzprojekt seit Agenturbestehen.

Info: www.vagedes-schmid.de

Michael Vagedes (Foto: Vagedes & Schmid)

Verband für Familienmarketing ist entstanden

„We are Family“— unter diesem Namen haben sich acht Agenturen aus Europa formiert und einen Verband für Familienmarketing initiiert. Die Gründung geht auf Tim Höchel zurück, Geschäftsführer der Agentur für Kinder-, Jugend- und Familienmarketing „Full  Moon Kids & Teens GmbH“.

Die 15 größten europäischen Länder werden durch dieses Konstrukt mit Full Service-Agenturleistungen versorgt; angepasst an die verschiedenen kulturellen Lebenswelten der Familien. „Ein Kind in Madrid hat andere Bedürfnisse als ein Kind in Manchester. Man kann eine Kampagne nicht für verschiedene Länder einfach adaptieren. Das funktioniert nicht. Wir haben in Europa über 20 verschiedene Sprachen und Kulturen. Also haben wir uns nach den besten Experten im Familienmarketing in Europa umgesehen und sie zusammengebracht“, erzählt Gründer Höchel. Das Netzwerk arbeitet bereits seit eineinhalb Jahren erfolgreich zusammen. Alle agierenden Agenturen sind Spezialisten für das Zielgruppensegment in ihrem Land.  

Das sogenannte Prinzip „One Face to the Customer“ gilt strukturell bei dem Zusammenschluss. Ein Kunde hat einen festen Ansprechpartner in dem Land, in dem er seinen Auftrag erteilt. Das Experten-Netzwerk agiert im Hintergrund und passt alle Maßnahmen den kulturellen Gegebenheiten der Länder an. Projekte, die direkt an das Headquarter in London gehen, werden von dort auch zentral bearbeitet.

„Wir möchten mit ‚We are Family‘ noch internationaler werden – als weltweit agierender und spezialisierter Verband. Ende des Jahres werden wir ein Büro in New York eröffnen und 2021 in China“, blickt Höchel voraus.

Info: www.wearefamily.eu

Tim Höchel (Foto: Full Moon Group)

 

Proske prognostiziert Trends 2020 für Meetings und Events

Im Jahr 2020 wird die Digitalisierung das Veranstaltungsmanagement nach Einschätzung der Proske GmbH nochmals deutlich verändern. Dabei sind Virtual und Augmented Reality, geräteunabhängige Lösungen und künstliche Intelligenz von zentraler Bedeutung. Bei kleineren Meetings wird stärker auf Effizienz gesetzt, unnötige Reisen werden auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit vermieden. Markus Struppler, Geschäftsführer der Proske GmbH, empfiehlt, sich mit fünf folgenden Trends in diesem Jahr zu beschäftigen:

Augmented Reality und Virtual Reality

Mit Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) wird bei Veranstaltungen und Messen im Jahr 2020 eine Dimension des Erlebens möglich, die über klassische Präsentationen weit hinausgeht. Botschaften und Themen lassen sich auf diese Weise anschaulich und spannend inszenieren. Produkte können attraktiv in Szene gesetzt und komplexe Zusammenhänge erklärt werden. Vorteil von AR- und VR-Technologien: Es wird lediglich eine einmalige Investitionen nötig. Die Technologie ist im Rahmen von Veranstaltungsreihen langfristig und locationunabhängig einsetzbar.

Künstliche Intelligenz

Selbstlernende Systeme gewinnen im neuen Jahr bei Meetings & Events (M&E) immer mehr an Bedeutung. Dabei ist an Apps und Plattformen zu denken, die per Künstlicher Intelligenz (KI) eine Grundlage für eine bessere Erfahrung der Teilnehmer (Customer Experience) legen. Auch Chatbots oder Indoor Navigation spielen eine wichtige Rolle. So werden weiterführende Informationen bereitgestellt oder die Orientierung unterstützt. Ebenso kann die Verarbeitung und Verknüpfung von Veranstaltungsdaten durch KI erleichtert und beschleunigt werden. Angebote lassen sich auf den individuellen Anspruch von Teilnehmern hin zuschneiden. Ihre Wirkung entfaltet KI insbesondere auf lange Sicht im Zuge Strategischen Meeting Managements (SMM).

Geräteunabhängige Lösungen verbinden alle Beteiligten

Geräteunabhängige Lösungen werden zum Dreh- und Angelpunkt für Meetings und Events (M&E): Teilnehmer können damit alle Informationen über eine Online-Plattform oder über Apps abrufen und aktiv an Inhalten mitwirken  – dabei sind Kanäle vollständig synchronisiert. Veranstalter profitieren von Statistiken, die einen umfassenden Überblick über Veranstaltungsserien erlauben.

Mehr Effizienz bei Small und Simple Meetings

Bislang werden Small und Simple Meetings oftmals weder über Business Travel Partner noch über Sourcing Agenturen, sondern direkt in den Fachabteilungen abgewickelt. Dies dürfte sich im Jahr 2020 zunehmend ändern. Small Meetings rücken für Einkaufsmanager immer stärker in den Fokus. Sie erkennen: Gerade in Unternehmen, die eine hohe Zahl von Veranstaltungen realisieren – gleich ob klein oder groß – lassen sich durch einen zentralen Einkauf umfassende Kosten- und Effizienzpotentiale heben. Die Schritte dorthin erfolgen in kleinen Etappen, erste Erfolge werden jedoch in der Regel sofort messbar.

Nachhaltigkeit und Kostenaspekte verändern Business Travel

Immer mehr Unternehmen berücksichtigen nachhaltige Kriterien bei der Buchung von Dienstreisen. Folglich werden Reisen zunehmend durch virtuelle Meetings ersetzt. Wo Reisen stattfinden, wird auf Nachhaltigkeit geachtet – etwa bei der Wahl des Verkehrsmittels. Umweltaspekte sind somit ein Grund, um auf ein zentrales Sourcing von Geschäftsreisen zu setzen, denn nur so lassen sich Firmenrichtlinien konsequent umsetzen. Außerdem führt ein hohes Einkaufsvolumen in Verbindung mit einer Bündelung von Buchungen zu erheblichen Kostensenkungen.

Fazit

Das Jahr 2020 könnte im Bereich Meetings und Events ein Meilenstein in die Zukunft werden. So wird die Digitalisierung im Hinblick auf die Durchführung von Veranstaltungen neue Chancen eröffnen. Veränderungen ergeben sich auch beim Buchungsverhalten und den damit verbundenen Prozessen. Umweltaspekte werden dabei ebenso wie Kostenfaktoren künftig stärker berücksichtigt.

Info: www.proske.com