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Placelogg Registrierungs-​App für Events

Betreiber von Event-Locations, Gastronomie-Betrieben und anderen registrierungspflichtigen Betriebsorten können via Placelogg die aktuellen gesetzlichen Auflagen zur Registrierung erfüllen. Die App zeigt auf Smartphone, Tablet oder Computerbildschirm, ob sich Gäste am Tisch korrekt registriert haben und sieht live die aktuelle Besucheranzahl.

Für Besucher ist die Registrierung nach Unternehmensangaben schnell erledigt. Jeder Tisch hat seinen eigenen QR-Code, der mit einem Smartphone gescannt wird. Die Daten werden anonymisiert, verschlüsselt und datenschutzkonform gesichert. Im Ernstfall kann das System den Gesundheitsämtern dann in kürzester Zeit eine verschlüsselte Gästeliste zur Verfügung stellen. Zu keinem Zeitpunkt werden Daten unverschlüsselt abgelegt.

Ab sofort ist die Anmeldung auch mit Google und in naher Zukunft auch mit Facebook möglich. Registrierte Benutzer sehen den Status sowie ihre Besuchsdaten und wann diese gelöscht werden. Die Daten der Benutzer, vor allem deren Bewegungsdaten, und der Betreiber sind strikt voneinander getrennt. 

Zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten können mit geringen Modifikationen realisiert werden. 

Seit dem Start im Juli hat Placelogg den Praxistest auch bei großen Veranstaltungen mit mehreren tausend Check-Ins bestanden, wie bei einem Irish Folk- und einem Streefood-Festival in mehreren Städten.

Info: www.placelogg.com

Visual (Foto: Placelogg)

Vok Dams München realisiert Digital-Event für Grünenthal

Kern der Zusammenarbeit ist die erste digitale Außendiensttagung des Pharmaunternehmens, an der an vier Tagen rund 300 Mitarbeiter aus dem Außen- und Innendienst teilnahmen. Vok Dams München ist im Rahmen des Projektes unter dem Motto „Hallo Zukunft – Nice to meet you“ für Konzeption, Design, Regie, technische Umsetzung sowie die Gesamt-Projektsteuerung verantwortlich gewesen. 

Gesendet wurde aus dem temporären Green-Screen und 3D-Mixed Reality Studio des globalen Grünenthal Headquarters in Aachen, das zur Bühne für Präsentationen, Gesprächsrunden und Trainings wurde. Vor Ort waren das Führungsteam der German Sales Division und Mitglieder des globalen Boards. Alle weiteren Teilnehmer konnten der Veranstaltung ortsunabhängig über das gebrandete Interface beitreten.

Für die digitale Außendiensttagung von Grünenthal setzte Vok Dams München auf eine Open Platform-Lösung, um ein maßgeschneidertes, digitales und interaktives Erlebnis zu schaffen. Neben dem zentralen Hub für Streaming und Information durfte aber auch das Thema emotionale und motivatorische Einbindung nicht zu kurz kommen.

So kreierte die Agentur eine Vielzahl von Gamification- und Interaktionselementen, um das User-Involvement zu steigern und die Omnichannel-Kommunikation im Unternehmen zu fördern. An den insgesamt vier Tagen hatten die Grünenthal-Mitarbeiter bei der Veranstaltung die Gelegenheit, an über 50 Breakout Sessions teilzunehmen und Live Studio Sessions zu verfolgen.

Info: www.vokdams.de

Open Platform (Foto: Vok Dams)

Bastei Lübbe Jahreshauptversammlung im Webcast Cologne

Am 15. September 2020 ist in der Big Greenbox von Webcast Cologne die erste Jahreshauptversammlung der Bastei Lübbe AG durchgeführt worden. In der aufwändig gestalteten TV-Studiolandschaft können auf über 250 qm Hybridveranstaltungen mit bis zu zehn Personen stattfinden. Bei der Jahreshauptversammlung hatten aufgrund der speziell für diese Veranstaltung gebauten Pulten acht Teilnehmer Platz und Bewegungsspielraum. In der 90 qm Greenbox waren Notar, Aufsichtsräte und Vorstände platziert, um den regelkonformen Ablauf sicherzustellen.

Bei einer Greenbox wird mithilfe der Greenscreen-Technik virtuell eine Umgebung erzeugt, die auf Betrachter am Bildschirm authentisch wirkt. Die farbbasierte Bildfreistellung ist ein etabliertes Verfahren aus der Film- und Fernsehtechnik: Gegenstände oder Personen können vor beliebigen Hintergründen positioniert werden, welche entweder auf realen Bild- beziehungsweise Filmaufnahmen oder auf Computergrafiken basieren. 3D-Renderings in Echtzeit dienen in diesem Zusammenhang als Blickfänger.

Für Bastei Lübbe wurden drei TV-Broadcast-Kameras eingesetzt, um über verschiedene Blickwinkel für die ins Internet gestreamten Bilder zu verfügen. Dabei verarbeiten die Ventuz 3D-realtime- Medienserver das 3D-Modell der CI-angepassten Bibliothek als Bild-Hintergrund während der Veranstaltung. Die Greenbox ist technisch komplett ausgestattet.

Der Webstream wurde über zwei redundante LTE-Verbindungen im Format 1080 p über ein V-Mix-Encoder-System gesendet. Die DSGVO-konformen Server schickten die Daten sicher zu den Empfängern und sorgen so für den Kunden für optimale Datensicherheit und Qualität.
Drei virtuelle 3D-Szenarien stehen als Presets zur Verfügung. Darüber hinaus können individuell virtuelle Welten kreiert werden.

Zusatzleistungen wie Contenterstellung, Visagistin, Catering, Moderatoren und weiteres zählen zu den vielfältigen Angeboten auf dem Studiogelände. Bei der durchgeführten Hauptversammlung für den Kölner Verlag war Webcast Cologne neben der Produktion des Contents für bewegte und ruhende Bildhintergründe auch für Catering und Hygiene zuständig.

Sämtliche Projekte werden unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Sicherheits-, Hygiene- und Infektionsschutzvorschriften umgesetzt. Bei den Veranstaltungen plant ein zertifizierter Hygienebeauftragter mit.

Info: www.webcastcologne.de

Greenbox (Fotos: Jörg Küster)

Zutrittskontrolle via Seek Scan mit Infrarot-Wärmebildsystem

Mit dem Infrarot-Wärmebildsystem des kalifornischen Unternehmens Seek Thermal lässt sich die menschliche Hauttemperatur im Gesicht schnell und berührungslos messen. Die Messgenauigkeit beträgt nach Unternehmensangaben plus/minus 0,3 Grad Celsius. Falls eine festgelegte Referenztemperatur überschritten ist, wird ein Alarm ausgelöst. Da die Messung kontaktlos erfolgt, wird auch das Personal vor einer Ansteckung geschützt. 

Seek Thermal hat das System Seek Scan speziell für Institutionen und Unternehmen entwickelt, die ein genaues Messgerät in ihrem Eingangsbereich benötigen, das ohne speziell geschultes Personal bedienbar ist. Es besteht aus zwei Komponenten: Einer Kamera und einer Wärmequelle. Neben zwei Stativen wird ein Windows-PC benötigt, um die Messungen aus der Ferne zu überwachen.
Die Stative werden im Eingangsbereich im Abstand von genau 1,5 Meter platziert. Auf der einen Seite wird die Kamera installiert und an eine Steckdose angeschlossen, auf der anderen die Wärmequelle. Diese wird per USB mit dem Windows-PC verbunden.

Die Temperatur wird dann direkt im Gesicht der Personen gemessen, die den Bereich betreten, und mit der Wärmequelle als Referenz verglichen. Bei der Messung wird berücksichtigt, dass die Hauttemperatur generell einige Grad unter der Körpertemperatur liegt. Innerhalb von Sekunden lässt sich so die Temperatur im Gesicht einer Person zuverlässig messen und mit der festgelegten Referenztemperatur vergleichen. Dadurch können in kurzer Zeit viele Kontrollen durchgeführt werden.

Seek Scan ist ein Baustein der Corona-Schutzmaßnahmen im New Yoker Museum of Modern Art (MoMA), das nach mehrmonatiger Pause in der letzten Augustwoche wiedereröffnet wurde.

Info: www.macland.de

Kamera, Messung (Fotos: Seek Thermal)

Xaver-Award 2020 am 1. Oktober

Der Xaver-Award von Expo Event Swiss LiveCom Association findet am 1. Oktober aufgrund der Coronakrise unter besonderen Vorzeichen und der Einhaltung höchster Sicherheitsstandards statt. Die Award-Show wird zudem im Livestream gezeigt.

Erstmals findet die Veranstaltung im Herbst und nicht wie gewohnt im Frühling statt. Aufgrund der aktuellen Lage beschränkt sich Expo Ebent auf eine redimensionierte Durchführung in der Zürcher Maag-Halle. Dies hat unter anderem Auswirkungen auf die Anzahl der Anwesenden; so können dieses Jahr nur 300 Personen – geladene Gäste sowie Event-Organisatoren – vor Ort sein.

Die Verleihung wird von einem Schutzkonzept flankiert, welches weit über die Vorgaben hinausgeht, die der Bund für Anlässe mit 300 Personen macht, wie Expo Event mitteilt. „Die Durchführung des Xaver-Awards hat Signalwirkung für die gesamte Eventbranche“, begründet Verbandspräsident Eugen Brunner. „Entsprechend setzen wir die Standards bewusst höher an, um die Gesundheit aller Gäste jederzeit bestmöglich gewährleisten zu können.“

Bei dieser Ausgabe wird auf die Networking-Plattform in Form eines Apéros oder einer After-Show-Party sowie das Nachwuchsformat Xaver neXt verzichtet. Wichtige Maßnahmen sind zudem die Anmeldung als Gästegruppen, Temperaturmessung und Hygieneschleuse am Eingang, Maskenpflicht für alle Teilnehmer und Desinfektionsspender an allen neuralgischen Punkten sowie ein direkter Sitzplatzbezug. Außerdem wird sowohl bei der Award-Verleihung wie auch bei der am gleichen Tag stattfindenden Generalversammlung von Expo Event ein Mindestabstand von einem leeren Sitzplatz zwischen jeder Gästegruppe eingehalten.

Insgesamt gehen 37 Bewerbungen aus dem vergangenen Jahr an den Start.

Info: www.expo-event.ch