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Canon druckt das längste digitale Foto der Welt

Für den guten Zweck möchte Canon weit nach oben: Am 26. September druckt das Unternehmen das längste digitale Foto der Welt auf der Oberstdorfer Skisprungschanze. Mit dem Weltrekordversuch unterstützt Canon „Schaut hin! e.V.“, einen Verein für Kinder- und Opferhilfe. Die Aktion findet im Rahmen des 8. Oberstdorfer Fotogipfels statt, bei dem vom 23. bis 27. September zahlreiche Angebote und Ausstellungen rund um die Fotografie auf Interessierte und Fans von Fotografie und Videoformaten warten. Unter www.worldrecord.canon.de können Interessenten die Aktion in Kürze verfolgen und sich der Charity-Aktion anschließen.

Im Mittelpunkt steht ein Großformat-Fotodrucker des Technologieanbieters. Mit ihm möchte Canon auf der 108 Meter langen Schattenbergschanze das längste digital gedruckte Foto der Welt anfertigen. Dazu wird der Drucker am höchsten Punkt der Schanze platziert, sodass der finale Fotodruck vor den Augen der Zuschauer Stück für Stück die Schanze hinabgleiten kann, gedruckt auf Spezialpapier des Herstellers Ilford. Sobald die 108 Meter erreicht sind, wird der Weltrekord durch einen offiziellen Guiness World Records-Richter vor Ort attestiert. Der Druck wird eine Collage aus Fotos von Oberstdorfer Bürgern und Persönlichkeiten und Panorama-Aufnahmen aus der Region sein.

Bei der Aktion geht es um „Schaut hin! e.V.“, einen Verein, der sich der Kinder- und Opferhilfe verschrieben hat. Canon spendet für jeden gelungenen Meter des Weltrekordrucks einen Basisbetrag. Zusätzliche Gelder bringen Spenden von Besuchern, die die Canon Angebote für Fotoworkshops, Kameraverleih, Ausdruck von eigenen Fotos und Reinigung von Kamerasensoren wahrnehmen. Und last but not least werden die einzelnen Motive des Weltrekorddrucks zu Gunsten des Kinder- und Opferhilfevereins versteigert.

Info: www.canon.de

Schattenbergschanze Oberstorf (Foto: Jochen Kohl - K2 Studio)

 

Passepartout eröffnet eigene Unit für Privatveranstaltungen

Die Agentur Passepartout setzt seit mehr als 20 Jahren Events aller Art für Businesskunden namhafter Industrieunternehmen erfolgreich um. Ab sofort wird das bisherige Geschäftsfeld der Agentur für Livekommunikation um die Unit „Passepartout Private“ ausgeweitet. Privatkunden stehen hier im Fokus.

Geschäftsführer Thorsten Kalmutzke: „Wir alle wissen, dass hybride oder rein virtuelle Events uns noch weit ins nächste Jahr begleiten werden. Und wir gehen davon aus, dass auch in der Zukunft ein Teil der Veranstaltungen digital umgesetzt werden. Dieser Herausforderung haben wir uns, wie viele unserer Kollegen aus der Branche, gestellt und entsprechende Events umgesetzt. Darüber hinaus werden wir ab sofort der neuen Zielgruppe Privatkunden anbieten, ihre private Feier in unsere professionellen Hände zu legen.“

Info: www.passepartout-private.de

Corporate Broadcasting Lösung vom Start-up Cheeese

Cheeese ist ein Angebot für Corporate Broadcasting, das sowohl qualitativ hochwertig als auch kostengünstig sein soll. Mit der Plug & Play-Lösung können Unternehmen und Organisationen Sendeerlebnisse in der eigenen Corporate Identity schaffen.

Cheeese ersetzt nach Aussage von Jens Gebhardt, Geschäftsführer des Start-ups aus Neustadt an der Weinstraße, ein komplettes Fernsehstudio zu einem Bruchteil der Kosten, die die Erstellung und Übertragung hochwertiger audiovisueller Formate üblicherweise verursachen. Der Diplom-Ingenieur will mit Cheeese einen neuen Service etablieren.

Ob Webkonferenz oder virtuelle Messe, kurze Intranet-Schulung oder Live-Stream der nächsten Pressekonferenz: Cheeese dient als Regisseur aus der Box, der alle Anforderungen an unterschiedliche Sendeformate auf Knopfdruck umsetzt und erfordert kein weiteres technisches Know-how. „Unsere Broadcasting-Box kommt komplett konfiguriert und sendebereit zum Kunden“, sagt Gebhardt. Angepasst an dessen Corporate Design, mit zuvor festgelegten Szenarien und Abläufen, die laut Gebhardt „jederzeit verlässlich reproduziert und bei Bedarf erweitert werden können“.

Das Paket enthält bereits viele weitere grundlegende Funktionen wie Aufzeichnung, Webkonferenz oder Live-Streaming. Erweiterungen wie etwa eine 4K-Auflösung oder eine Ein-Finger-Steuerung lassen sich dazu buchen.

Info: www.cheeese.info

Spobis Klima-Index veröffentlicht

Jedes zweite Unternehmen bewertet die aktuelle wirtschaftliche Lage der Sportbranche als schlecht, 60 Prozent erwarten mittelfristig sogar eine weitere Verschlechterung. Das ist ein Kernergebnis des erstmalig von Sponsors in Kooperation mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports aufgelegten „Spobis Klima-Index“. Dieser ermittelt ein aktuelles, marktbasiertes Stimmungsbild der Branche und analysiert das Geschäfts- und Konsumklima im deutschen Sportbusiness sowie die Erlösentwicklung in zentralen Bereichen des Sports und wird ab sofort halbjährlich aufgelegt. Die Beurteilung durch die Marktteilnehmer, Konsumenten und anhand von Sekundärdaten erreicht auf einer Skala von -100 bis +100 im August 2020 einen Wert von -16.

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Ausgefeiltes Lüftungskonzept für das Berliner Motorwerk

Ein geringeres Corona-Risiko bei Events verspricht Dr. Michael Gordon. Sein Unternehmen betreibt die renommierte Berliner Event-Location „Motorwerk“. „Um die Gefahr von Corona-Ansteckungen durch Aerosole massiv zu reduzieren, können wir die Luftqualität ohne Geräuschbelästigung massiv erhöhen.“ Gelungen ist dies mit einem ausgefeilten Lüftungskonzept, bei dem Know-how und Produkte des Ventilatorenherstellers Ziehl-Abegg genutzt werden; das globale Unternehmen ist vor mehr als 110 Jahren eben in diesen Hallen groß geworden und ist Namensgeber für diese Event-Location.

Seit Beginn der Corona-Welle fanden im Motorwerk vor allem Streaming-Veranstaltungen statt – allerdings auflagenbedingt stets mit sehr wenigen Teilnehmern. Im August 2020 gab es die erste Veranstaltung mit mehr als 200 Gästen. Normalerweise können im Motorwerk mehr als 1.000 Menschen tagen oder feiern. „Jetzt stehen Abstände, Hygieneregeln und besonders die Luftqualität im Fokus“, erklärt Gordon. „Letztlich waren es 250 Personen, die sich mehrere Stunden im Motorwerk aufhielten. Obwohl die Ventilatoren in unmittelbarer Nähe der Gäste liefen, waren diese nicht zu hören“, so Gordon weiter.

„Im Motorwerk arbeitet jetzt die neueste Generation an bionischen Ventilatoren“ sagt Peter Fenkl, der Vorstandsvorsitzende des Motoren- und Ventilatorenherstellers Ziehl-Abegg. Es sei eine besondere Herausforderung und gleichzeitig auch eine Ehre gewesen, in den aus Firmensicht sehr geschichtsträchtigen Hallen am Lüftungskonzept mitarbeiten zu können. Eingesetzt werden nun Ventilatoren, deren Geräuschentwicklung extrem niedrig gehalten werden kann – „weil wir mit Erfolgskonzepten der Natur, wie etwa dem Flug der Eule, die Ventilatoren auf den akustisch besten Stand optimiert haben“, erklärt Fenkl.

CO2-Sensoren überwachten bei der Veranstaltung die Luftqualität und regelten die Ventilatoren. Deckenventilatoren sorgen für die Vermischung der Luft. Für die gesamte Dauer der Veranstaltung lag der CO2 Wert in der Raumluft bei rund 530 ppm. „Das entspricht fast Außenluftqualität“, meint Gordon und verweist auf eine Studie der TU Berlin, welche geringe CO2 Werte als unbedenklich ansieht. Das gesamte System ist selbstregelnd programmiert, kann aber auch manuell betrieben werden. Die Steuerung und Überwachung erfolgen via App auf Smartphone, Tablet oder PC.

Der gesamte Luftinhalt des großen Gebäudes kann bis zu zwei Mal innerhalb einer Stunde komplett ausgetauscht werden.

Info: www.motorwerk.de

Motorwerk (Foto: Motorwerk)