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Personen-Tracker für Einsatzkräfte bei Großveranstaltungen

Ein Feuerwerk, zahlreiche Besucher und Musik – am ersten Samstag im Mai wird „Rhein in Flammen“ am Bonner Rheinufer Kopf veranstaltet. Ein Forscher-Team des Fraunhofer FIT unterstützte dabei die Sicherheitskräfte mit einer neu entwickelten Technik: Mittels einer speziellen Tracking-Methode waren die Positionen der beteiligten Polizei-, Feuerwehr-, Rettungs- und Ordnungskräfte stets in der Kommandozentrale auf einer digitalen Lagekarte in Echtzeit sichtbar.

Das Fraunhofer FIT nutze die Veranstaltung für einen Feldversuch, um eine neue Version von Personen-Trackern für Einsatzkräfte bei Großveranstaltungen zu testen. Die Tracker sind etwa so groß wie ein Autoschlüssel und können an der Kleidung angebracht oder in den Taschen des Sicherheitspersonals verstaut werden. Sie übertragen den Standort des Trägers an die Kommandozentrale. Dort verfolgen die Verantwortlichen in Echtzeit die genaue Position der einzelnen Einheiten mithilfe einer digitalen Lagekarte. „Wir haben sehr darauf geachtet, dass die Tracker nicht zu einer Belastung im Arbeitsalltag der Ordnungskräfte werden, sondern zu einem Mehrwert. Das ist uns gelungen“, erklärt Dr. Marco Jahn, Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT.

Die Personen-Tracker basieren auf GPS zur Positionserkennung und nutzen LoRa (Long Range) zur Datenübertragung. LoRa ist ein auf das „Internet der Dinge“ ausgelegtes Funkprotokoll und ermöglicht Reichweiten von mehreren Kilometern. So konnte während Rhein in Flammen die gesamte Veranstaltungsfläche mit nur zwei Antennen vollständig und redundant abgedeckt werden. „Der Vorteil unseres Systems besteht darin, dass es unabhängig vom Mobilfunknetz funktioniert und gleichzeitig kaum eigene Infrastruktur aufgebaut werden muss“, so Jahn.

Zusätzlich sind die Tracker mit einer Art Panikknopf versehen. Ein großer roter Knopf, der im Notfall gedrückt werden kann. Dadurch wird die Position der entsprechenden Einheit auf der digitalen Lagekarte hervorgehoben und die Verantwortlichen mit zusätzlichen Informationen versorgt. „Unser Ziel ist es, die ohnehin schwere Arbeit der Kräfte vor Ort zu erleichtern, um mehr Sicherheit für alle Beteiligten zu schaffen“, erklärt Jahn weiter.

Polizei-, Feuerwehr-, Rettungs- und Ordnungskräfte testeten im Laufe des Wochenendes insgesamt 45 Tracker. Alle Beteiligten waren zufrieden mit der Technik und erkannten den Wert des Systems. „Jederzeit über die aktuelle Position der Einsatzkräfte informiert zu sein, ist extrem hilfreich und erleichtert die Kommunikation und Koordination während solcher Großveranstaltungen ungemein“, so Malik Dine von der Ordnungsbehörde in Bonn.

Das System, bestehend aus Trackern, Antennen und der digitalen Lagekarte, wurde vom Fraunhofer FIT im Rahmen des EU-Projekts Monica entwickelt und eignet sich für Großveranstaltungen jeglicher Art.

Info: www.fit.fraunhofer.de

Digitale Lagekarte zeigt in Echtzeit die Positionen der beteiligten Polizei-, Feuerwehr-, Rettungs- und Ordnungskräfte (Foto: Fraunhofer FIT)

BrandEx Fresh 2020 zeichnet Nachwuchskonzepte in der Livekommunikation aus

Der BrandEx Award, Kreativwettbewerb für erfolgreiche Livekommunikation und Höhepunkt des International Festival of Brand Experience, ist in die diesjährige Award-Saison gestartet. Fester Bestandteil des Kreativwettbewerbs ist der BrandEx Fresh 2020 – die Kategorie für Berufseinsteiger in Livekommunikation und Eventmarketing. Die Teilnehmer beim BrandEx Fresh entwickeln auf der Grundlage einer konkreten Aufgabenstellung eine kanalübergreifende Live-Kampagne für eine real existierende Marke. Einreichungsschluss ist am 30. September 2019. Das Höchstalter für die Teilnehmer am BrandEx Fresh ist auf 30 Jahre festgelegt. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.

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Digitale Infrastruktur im darmstadtium ausgezeichnet

Auf der Imex ist das darmstadtium erneut mit dem Incon Digital Infrastructure Award gewürdigt worden. Die internationale Auszeichnung betont die Bedeutung von erstklassiger digitaler Infrastruktur in Kongresszentren. Durch die vorhandene Ausstattung sowie die optimale Konfiguration und Organisation kann eine verbesserte Produktivität und Konnektivität im darmstadtium ermöglicht werden. Weltweit standen 40 Veranstaltungsstätten im Wettbewerb – für die Jury hat sich das darmstadtium durch seine Infrastruktur und vor allem kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung wieder an die internationale Spitze setzen können.

Info: www.incon-pco.com, www.darmstadtium.com

darmstadtium (Foto: darmstadtium)

Kopfkunst ist neues Mitglied im GWA

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA hat die Münsteraner Agentur Kopfkunst als neues Mitglied aufgenommen.

Die 1992 gegründete Agentur hat heute über 40 Mitarbeiter am Standort Münster. Zu ihrem Leistungsspektrum gehören ganzheitliche Markenführung, Markenentwicklung und Markenkommunikation – von Klassik und Corporate Design über Direct-, Online- und Social Media-Marketing bis hin zu PR. Kopfkunst arbeitet vor allem für langfristig orientierte Auftraggeber aus den Bereichen Bauen & Wohnen, Finanzen, Verbände, Kommunen, Energie oder Architektur.

Info: www.kopfkunst.net, www.gwa.de

Führungsteam von Kopfkunst (Foto: Kopfkunst)

upstairs bringt das Galaxy S10 auf die Bühne

Die S10 Generation der Galaxy Smartphone-Familie ist ein Flaggschiffprodukt der Marke Samsung. Für die Agentur upstairs galt es, eine Markenwelt in Kombination mit einer Eventserie in vier Städten zu entwickeln. Neben der Präsentation des neuen Premiumproduktes war die Integration eines publikums-und medienwirksamen Live-Top-Acts wichtiger Bestandteil des Konzepts; hier kam dann die Band Glasperlenspiel nach aufwendigem Abstimmungsprozedere zum Einsatz.

upstairs CEO Robert Hansmann: „Es reicht aber natürlich nicht, einen Top Act auf die Bühne zu holen. Um die hoch gesteckten Ziele zu erreichen, ist der ausgewählte Künstler ein hervorragendes Vehikel für Emotionen, Image und Botschaften. Aber Live-Entertainment kann immer nur ein Teil einer Veranstaltung sein und muss auch immer zielgerichtet inszeniert und in ein tragendes Gesamtkonzept integriert werden, das sich an Unternehmenswerten orientiert, dem Produktdesign und der erwarteten Zielgruppe

Im konkreten Fall begann dies bereits mit dem ersten Touch-Point, dem ausgeklügelten Guest Management. Das Look and Feel sowie die gesamten Funktionalitäten zahlten auf die Produkt und Markenbotschaft ein, von der Registrierung bis zur abschließenden Foto-Videogalerie mit Feedbackbefragung.

Ein Eventdesign im Black and Bold Look des Produktes wurde vor Ort umgesetzt. Statt Goodie-Bag wurde ein festivaltauglicher Merchandise Store für die Give aways eingesetzt. Das Catering wurde in einem regionalen Live Cooking Festival Design umgesetzt.

Dazu kamen zahlreiche Interaktionen wie die Produktlounge mit Hands on-Charakter, die obligatorische Fotobox, eine Pressewand für Selfies und das Meet and Greet inklusive Fotoshooting mit den Künstlern.

Das Team von upstairs war für die Gesamtkonzeption, Entertainmentkonzept, Locationscouting, technische Ausstattung, Produktlogistik, Catering, Guest Management, organisatorische Umsetzung und Eventlogistik, Security, Genehmigungen sowie die Hospitality verantwortlich.

Info: www.upstairs-event.de

Galaxy S10 Event (Fotos: Fabian Vogel, Mika Fotografie)