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Media Trends & Predictions 2020

Marketingexperten und Medien müssen im kommenden Jahr neue Fähigkeiten, Engagement Modelle und Bewertungsmethoden entwickeln, um die Konsumenten in der überfüllten Medienlandschaft sinnvoll anzusprechen. Das ist ein Ergebnis der globalen Kantar Studie „Media Trends & Predictions 2020“. Die auf Daten und Erkenntnissen aus allen Geschäftsfeldern von Kantar beruhende Studie bietet einen Überblick über zwölf Trends, die im kommenden Jahr in den Bereichen Medien und Kommunikation von entscheidender Relevanz sein werden. Die Kantar Media Trends and Predicitons 2020 konzentrieren sich dabei auf drei Hauptthemen.

Technologietrends verändern die Medienlandschaft

5G wird real: Die Marketingbranche wird einer der Hauptnutznießer der 5G-Ära sein. Sie bietet größere Möglichkeiten, die Verbraucher zu erreichen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Aber gleichzeitig bedeutet die Nutzung von 5G eine erhebliche Transformation für Marketingspezialisten.

Der Kampf der Streaming-Plattformen wird heftiger: Neue Nutzer sehen, wie die Konkurrenz der Streaming-Plattformen weiter zunimmt. Ein immer unübersichtlicher werdender Markt wird jedoch zu einer Ermüdung der Verbraucher bei den Abonnements führen.

Die Lautstärke wird erhöht: Marken werden noch lautstarker ihre eigene Stimme finden und damit in ein neues Zeitalter der Audiowerbung eintreten. Neuere Audiokanäle sind darauf ausgerichtet, den Mainstream in den Vordergrund zu rücken.

Content trifft auf Commerce: Inhalt und Handel werden zusammenwachsen, wenn sich die Shop-Werbung von einkaufsfähigem Social zu einkaufsfähigem TV und digitalem Out-of-Home entwickelt. Das führt zu einer Verkürzung des geschlossenen Marketingkreislaufs.

Positionen, die Marken glaubwürdig einnehmen können

Marken kehren in die Realität zurück: Marken werden ihre digitale Präsenz mit mehr praktischen Erfahrungen ausbalancieren, was bedeutet, dass wir eine Verlangsamung des Wachstums der digitalen Werbung beobachten könnten.

Marken beziehen Stellung: Marken werden 2020 radikaler werden, wenn sie die Initiative der Verbraucher aufgreifen. Aber sie müssen sicherstellen, dass ihre Medienstrategie auf ihre Werte und ihren Zweck abgestimmt ist.

Influencer-Marketing wird erwachsen und muss messen, worauf es ankommt: Das Influencer-Marketing wird reifen, wenn Marken beginnen, stärker zusammenzuarbeiten und die Messmethoden im Jahr 2020 ernst zu nehmen.

eSports wird in den nächsten zwölf Monaten Mainstream werden: Dadurch wird eSports lukrative Möglichkeiten für die Medien und Werbetreibenden bieten.

Kontext und Auslöser für Veränderungen

Umdrehen und dem Wandel stellen: Der Trend zum Media Inhousing wird sich fortsetzen. Immer mehr Marken bauen ihre eigenen Teams mit digitalen Experten auf und drängen Agenturen und Werbetreibende aus ihren traditionellen Komfortzonen in einen neuen kollaborativen und spannenden Raum.

Cookies verschwinden: Ohne Cookies könnten viele Vermarkter im Dunkeln stehen. Die Werbetreibenden müssen sich jetzt auf die neue „mixed economy“ vorbereiten. Direkte Integrationen zwischen Verlagen und Messpartnern ermöglichen erstmals eine echte, Publisher übergreifende Messung.

 Mit Daten das Richtige tun: Angesichts bevorstehender Gesetze, wie dem California Consumer Privacy Act im Januar 2020, wird die Ethik des Datenschutzes in den Vordergrund rücken. Marketingspezialisten werden Personalisierungsinitiativen entwickeln, bei denen der Mensch im Vordergrund steht und nicht die Technik.

Kampagnen in 2020 kämpfen mit Gedränge und Unordnung: Politische Werbung wird 2020 für Aufregung und Unordnung sorgen, insbesondere in der US-amerikanischen Medienlandschaft. Marken müssen ihre Strategie in der Kampagnensaison überdenken.

Michael Maillinger, CEO, Media Division Deutschland, sagt: „Die Media Trends & Predictions vereinen das Fachwissen und die Daten aus ganz Kantar und zeigen welche Kräfte die Medienlandschaft prägen. 2020 wird ein spannendes Jahr für Marketingexperten. Marketingspezialisten müssen zukünftig ihr Verständnis dafür verbessern, wie verschiedene Touchpoints effektiv für ihre Marken funktionieren –  online und offline.“

Info: www.kantardeutschland.de

Mercedes-Benz Mode-Engagement feiert 2020 Jubiläum in Berlin

Vom 13. bis 15. Januar 2020 findet die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Herbst/Winter 2020 erstmals im Kraftwerk statt. Sie ist der Auftakt zum 25-jährigen Jubiläum des globalen Mode-Engagements von Mercedes-Benz. Um besonders die internationale Nachwuchsförderung weiter in den Fokus zu rücken, wird die Modewoche mit einer Gruppenshow von Modedesignern aus Südafrika im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms Mercedes-Benz Fashion Talents eröffnet.

 

Die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Herbst/Winter 2020 findet erstmals im Kraftwerk Berlin statt und wird sich damit vergrößern. Das Gebäude in Berlin Mitte bietet mit seiner Größe Platz für einen 45 Meter langen Catwalk.

Neben den Modenschauen für Journalisten, Einkäufer, Influencer und weitere Modeexperten bietet der neue Standort viel Platz für Präsentationsflächen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind: Im gesamten Erdgeschoss werden Ausstellungen und Installationen die Modeszene repräsentieren.

Während der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin im Januar 2020 werden auch Endverbraucher einen Ausblick auf die Mode für die Saison Herbst/Winter 2020 bekommen. Die Einbeziehung der Öffentlichkeit in die Fashion Week hat sich in den vergangenen Saisons als zukunftsweisender Weg erfolgreich durchgesetzt und vor dem Hintergrund einer sich zunehmend demokratisierenden Modewelt auch international Anklang gefunden.

Mit der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin engagiert sich der Automobilkonzern seit der ersten Modewoche vor 13 Jahren für Deutschland als Modestandort – vom 13. bis 15. Januar 2020 soll sie der internationale Auftakt zum 25-jährigen Jubiläum des Mode-Engagements von Mercedes-Benz sein.

Info: www.mbfw.berlin

 

satis&fy gibt sich neue Markenstrategie

Die satis&fy AG präsentiert sich zum Ende des Jahres mit neuer Brand-Strategie und einem modernisiertem Logo. Mit dem Markenversprechen „We are trusted with bringing the most ambitious ideas to life. Worldwide” möchte das Unternehmen die Kundenansprache verbessern, Wachstum forcieren und sich im Wettbewerb abheben.

satis&fy will zukünftig als globale Marke wahrgenommen werden und hat dafür nach mehr als 25 Jahren vom Logo und dem Claim „the true colours of events“ aufgegeben. Auch der seit 2015 mitgeführte Farbbalken verschwindet aus dem Erscheinungsbild des Unternehmens.

Nico Ubenauf, CEO von satis&fy: „Auch wenn unsere Wurzeln in der Eventtechnik und im Messebau liegen, haben wir uns in den letzten Jahren mit den Projekten unserer Kunden weiterentwickelt. Daher haben wir unsere Positionierung überprüft und ein neues Brand-Versprechen abgeleitet, das auch Teil unseres Vision-Statements ist. So bilden wir mit unserem Geschäftsmodell One-Stop-Solution schon lange nicht mehr nur die klassischen Event-Disziplinen ab, sondern verbinden diese auch mit innovativen Trends wie Virtual Reality, 3D-Inszenierung und digitalen Neuentwicklungen sowie konzeptionellen und kreativen Leistungen.“ Darüber hinaus habe die Company viele neue Geschäftsbereiche erschlossen, wie im Bereich Retail/Ladenbau, Brand Experience und in der Location-Betreuung. Mit Spaces, Cyberhoist und der Habegger AG habe man weitere starke Partner an seiner Seite. „Wir sind über unsere alte Identität hinausgewachsen“, so Ubenauf. Daraus resultiert auch eine breitere Zielgruppenansprache. „Wir sprechen heute mit Eventagenturen, kommunizieren aber auch mit Location-Betreibern, Architekten, Retailern, Designern und Endkunden“, erklärt Ubenauf. Wichtig sei, dass man jeder Kundengruppe das richtige Angebot machen könne. „Wir wollen unsere Stärken zielgruppengerecht ausspielen.“

Mit dem neuen Brand Design will man bei satis&fy dieser veränderten Ausrichtung Tribut zollen. Das zeitlose, klare und universelle Design soll es dem Unternehmen erlauben, die Markengeschichte neu zu erzählen. Es soll weiterhin eine Klammer um das große Dienstleistungsportfolio bilden, optisch so ausgerichtet, dass weitere Services einfach integriert oder addiert werden können. Bei der Konzeption des Logos achtete man auch darauf, dass es in allen erdenklichen Kontexten, sowohl offline als auch online funktioniert. „Wir haben das Logo von der Bildmarke und von ihrem Claim befreit. Das Sonnenlogo im 90er Jahre Look war in der Außenkommunikation einfach zu sperrig und passte nicht mehr zu unserem Selbstverständnis. Denn wir sind ja schon lange keine reine Lichtfirma mehr“, so Katrin Fougeray, verantwortlich bei satis&fy für Brand, Marketing & Communication. Auch der Claim gehöre ab sofort nicht mehr zur visuellen Identität, denn das Wort „Events“ beschreibe schon lange nicht mehr ausreichend, was satis&fy eigentlich tue. Gleiches gilt für die Color Bar im Logo. „Wir werden in unserem neuen Corporate Design vor allem auf Schwarz und Weiß setzen.  Daneben werden überarbeitete Farben in neuem Kontext weiterhin unser Erscheinungsbild bestimmen, mit denen wir unserer Marke einen definierten Charakter geben werden“, sagt Fougeray. Zudem werde es Elemente geben, die nach und nach in der Kommunikation auftauchen werden.

Das neue Logo, die neue Schrift und auch die neuen Farben wurden komplett von einem Inhouse-Team entwickelt. Schrittweise wird man beginnen, das neue Logo auf allen relevanten Plattformen zu präsentieren. Das alte Logo wird so in den nächsten Monaten nach und nach aus dem Blickfeld verschwinden. Bis zum Frühjahr 2020 soll die vollständige Umstellung abgeschlossen sein. Derzeit werden die Homepage und die Social-Media-Kanäle angepasst.

Info: www.satis-fy.com

 

Ausblick in die Livekommunikation der Zukunft

Künstliche Intelligenz und digitale Technologien beschäftigen die Eventbranche – das zeigten laut Xing Events auch die steigenden Besucherzahlen der virtuellen MICE-Messe VExCon 2019, die vom 26. bis 29. November 2019 bereits zum dritten Mal von Xing Events organisiert wurde. Über 800 Messebesucher und damit 30 Prozent mehr haben an dem virtuellen Format teilgenommen, heißt es von Xing Events. In 29 Live-Vorträgen, an über 20 Messeständen, in Interviews und Panels wurden Innovationsthemen wie Data Science, Virtual Reality, Event-Apps und Leadgenerierung eruiert und diskutiert. Als Branchenpartner engagierte sich das German Convention Bureau bereits zum zweiten Mal.

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Deutsche Bahn initiiert Weltklimawette zur COP25

Zur Anfang Dezember gestarteten Weltklimakonferenz in Madrid hat Ogilvy für die Deutsche Bahn eine Weltklimawette initiiert. Die Idee: Die Deutsche Bahn möchte 250 Vielreisende dafür gewinnen, im kommenden Jahr je eine Tonne CO2 pro Person einzusparen. Das bedeutet, dass sich 250 Vielreisende mit ihrer Unterschrift auf einem CO2-Sparvertrag dazu verpflichten, auf zehn innerdeutsche Flugreisen zu verzichten und ihre Reisen nachhaltig zu gestalten. 10.000 Freifahrten hat die Deutsche Bahn ausgelobt, wenn das Ziel von 250 CO2-Sparverträgen nicht erreicht wird.

„Diese Aktion ist ein weiterer integraler Baustein unserer Dachkampagne für 2019, mit der wir die Vorteile der Deutschen Bahn als Umwelt- und Klimaschützer gegenüber unseren Kunden und Öffentlichkeit verdeutlichen“, erklärt Jürgen Kornmann, Leiter Marketing&PR der DB AG.

„Das Erreichen der Klimaziele ist auch mit einer Verhaltensänderung von uns allen verbunden. Deshalb braucht es Mitstreiter, die wirklich etwas ändern wollen“, so Michael Peterson, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr AG.

Die Teilnahme an der Wette wird den potenziellen CO2-Sparern leicht gemacht. Auf www.weltklimawette.de kann man den CO2-Sparvertrag downloaden und das Selfie mit  dem unterzeichneten Vertrag auf der Seite wieder hochladen. Als Anreiz spendiert die DB je 2 Freifahrten und die Möglichkeit, eine von zwei BahnCard 100, 1. Klasse zu gewinnen.

Das Portal ist im Zeitraum der Weltklimakonferenz vom 02.12. bis 13.12. geöffnet.

Dem Einsatz der Teilnehmer an der Weltklimawette wird gleichzeitig noch ein Symbol für mehr Klimaschutz folgen. Gemeinsam mit dem Verein Bergwaldprojekt e.V. wird die Deutsche Bahn 20.000 Bäume im Harz pflanzen und so einen Beitrag für Klima, Luft und mehr Artenvielfalt leisten. Mit der Spende soll das durch Trockenheit und vom Borkenkäfer stark geschädigte Waldgebiet in Braunlage am Wurmberg wiederaufgeforstet werden. Bereits seit 2009 unterstützt die Deutsche Bahn den Verein bei verschiedenen Aufforstungsprojekten und dem naturnahen Waldumbau in Deutschland.

Info: www.weltklimadebatte.de

Ogilvy-Berater mit dem Sparvertrag (Foto: Ogilvy)