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Vok Dams realisiert den Kongress BW 2020 digital

Vok Dams Stuttgart hat für die Landesagentur Umwelttechnik BW den Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg (Kongress BW) ins Netz gebracht.

Im Oktober 2020 hatte die Landesregierung zum 9. Kongress BW eingeladen – in diesem Jahr zum ersten Mal digital. Das Format ist Plattform für Information, Innovation und Transformation im Bereich der Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, veranstaltet durch die Landesagentur für Umwelttechnik Baden-Württemberg.

Der seit 2011 amtierende Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, hat sich zum Ziel gesetzt, das Land ökologisch und sozial zu erneuern. Mit dem diesjährigen Kongress wollte er auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften mit konkreten Ideen motivieren. „Es geht darum, zukunftsfähige Lösungswege zu erarbeiten, wie Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch und vom Klimawandel entkoppelt werden kann.“

An zwei Tagen erwarteten die rund 1.500 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Trends, Praxisbeispiele, Diskussionen, Vorträge und Netzwerkatmosphäre. Live vor dem PC erlebten die Gäste Keynotes im Plenum, Detailbetrachtung in parallelen Foren, interaktive Innovationsentwicklung in Sessions sowie Prämierungen. Highlight waren die live übertragenen Keynotes aus dem Broadcasting Studio der Messe Stuttgart, unter anderem mit Ministerpräsident Kretschmann.

Parallel kamen beim Kongress Lab Start-ups aus der GreenTech-Branche, Wirtschaftsvertreter und Industrie-Mentoren zusammen. An digitalen Whiteboards wurden innovative Geschäftsideen mit Design-Thinking-Methoden weiterentwickelt. Am Ende der Veranstaltung stellten die Start-ups den Gästen des Kongresses ihre jeweiligen Geschäftsideen in einem kurzen Pitch vor. Über ein in der Plattform integriertes Voting-Tool wurde dann abgestimmt.

Info: www.vokdams.de

Online-Kongress (Foto: Vok Dams)

Fazit zur VExCon

Vom 7. bis 9. Oktober 2020 hat Xing Events die VExCon veranstaltet – ein seit 2017 bestehendes virtuelles Format mit thematischem Fokus auf Event-Digitalisierung und Austausch im digitalen Raum.

Bei der diesjährigen Ausgabe stand das übergeordnete Thema „Interaktion 2.0“ im Mittelpunkt. Durch die digitalen Hallen bewegten sich über 1.000 Messebesucher – 25 Prozent mehr als bei der Vorjahresveranstaltung. In 35 Live-Vorträgen, an über 20 Messeständen, in Workshops und Live-Sessions standen vor allem die Themen Monetarisierung, Content, Interaktion und Vermarktung im Mittelpunkt. Aber auch ein möglicher Re-Start und die Umsetzung hybrider Events wurden diskutiert. Als Branchenpartner engagierte sich das German Convention Bureau bereits zum dritten Mal.

Die Welt mitten in einer Pandemie und die Eventbranche mitten im Umbruch – diese Entwicklung und die Frage, ob Eventformate und die bisherige Organisation virtuell abgebildet werden können, prägten auch das VExCon Konferenzprogramm. Die einheitliche Antwort lautete: Man sollte sich trauen.

Besonders gut besucht war unter anderem der Vortrag „Monetarisierung von hybriden und Online-Events“ von Xing Events Sales Director Timm Schröder, der davor warnte, Online-Events auf Dauer kostenlos anzubieten. Diesen Rat hatte auch Christoph Commes, Managing Director & COO/CFO der Bits & Pretzels. Er ermutigte gleichzeitig, virtuelle Formate als Chance zu sehen. Einen Blick in die Zukunft wagte Matthias Schultze, Managing Director des German Convention Bureau. Er leitete aus zugrundeliegenden nationalen und internationalen Studienergebnissen unterschiedliche Szenarien für die weitere Entwicklung des Marktes ab – unter anderem sei eine vollständige Erholung möglicherweise erst für 2024 zu erwarten. Er appellierte an die Branche, jetzt neue Instrumente zu nutzen und bestehende zu adaptieren.

Vertieft wurden diese Impulse in den Live-Sessions und interaktiven Workshops des Nachmittagsprogramms. Für weiterführende Diskussionen nutzten die Teilnehmer intensiv die moderierten Networking Lounges oder bei einem virtuellen Spaziergang die Plattform wonder.
„Lösungen vorstellen, Impulse liefern, Digitalisierung vorantreiben, Gespräche anregen – wir freuen uns, dass uns das mit der diesjährigen Ausgabe der VExCon besonders gut gelungen ist. Die Besucherzahlen zeigen, dass wir sowohl mit der Zusammenstellung des Programms als auch den neuen Interaktionsmöglichkeiten den Wünschen und Bedürfnissen der Branche gerecht geworden sind“, fasst Kati Rittberger, Geschäftsführerin von XING Events, zusammen. Sie ergänzt: „Die Eventbranche befindet sich ganz klar im Umbruch – jetzt an neuen Formaten zu arbeiten und Livekommunikation und Interaktion neu zu denken ist anspruchsvoll. Doch die Impulse auf der VExCon haben gezeigt, wie wir uns weiterentwickeln und neu erfinden können. Ich persönlich blicke positiv nach vorne und hoffe, dass wir das auch unseren Gästen vermitteln konnten.“

Info: www.xing-events.com

Avantgarde gründet neue Unit Collaborations

Die Agenturgruppe Avantgarde erschließt sich mit der Gründung der neuen Unit ein weiteres strategisches Entwicklungsfeld. Mit diesem will Avantgarde künftig gemeinsam mit Marken in einem Joint Venture-Modell neue Business Ideen in Form von physischen und digitalen Erlebnisformaten entwickeln und so neue Erlösmodelle für beide Seite erzielen. Die Leitung des neuen Geschäftsbereichs übernimmt Patricia Stangner als Director of Collaborations. Mit ihr gemeinsam baut Alexandria Okamoto als Consultant Strategy & Innovation die neue Unit bei Avantgarde auf.

Stangner, 29, die ihre Karriere bei Avantgarde startete, ist bereits seit fünf Jahren in der Gruppe tätig. Ihre unterschiedlichen Rollen führten sie im Auftrag der Agentur unter anderem nach Dubai und London. Aus diesem Netzwerk heraus wird die gebürtige Münchnerin die strategische Ausrichtung der Unit weiter entwickeln, neue Märkte und Geschäftsbereiche erschließen und die Konzeption von Kooperationsmöglichkeiten und Geschäftsmodellen aufsetzen. Auch wird sie neue Ideen auf deren Umsetzbarkeit abklopfen, das Netzwerk kontinuierlich erweitern und Kontakte zu potenziellen Partnern knüpfen. Dabei berichtet Stangner direkt an Avantgarde-Gründer Martin Schnaack.

Ebenfalls mit an Bord ist Alexandria Okamoto. Die 26-jährige aus San Francisco gehört seit 2020 zum Team von Avantgarde, wo sie vor ihrem Einstieg in die neue Unit bei der Avantgarde-Tochter Trendbüro globale und lokale Projekte der Gruppe mit qualitativer Forschung insbesondere zu Themen der Digitalisierung und des Luxusmarktes belieferte. Mit ihrer Erfahrung insbesondere in den Bereichen Market Intelligence und Trendforschung wird sie die Collaboration-Konzepte unterfüttern sowie Unit Director Patricia Stangner in allen weiteren Aufgabenbereichen unterstützen.

Martin Schnaack: „Wir sind fest davon überzeugt, dass für Marken die Zukunft in der Experience Economy liegt. Interessierten Unternehmen bieten wir deshalb jetzt die gesamte Palette unserer Erfahrung in diesem Bereich an, um gemeinsam schlüssige Produkte und Konzepte zu entwickeln. Denn nur die Customer Experience hebt eine Marke aus der Masse hervor.“

Info: avantgarde.net

Patricia Stangner und Alexandria Okamoto (Foto: Avantgarde)

IBIT Wissenstage 2020

Die IBIT GmbH hat ein neues digitales Angebot entwickelt. Zum Termin der abgesagten Fachtagung Veranstaltungssicherheit am 3. und 4. November finden nun die IBIT Wissenstage 2020 statt. „Auch wenn wir die 7. Fachtagung Veranstaltungssicherheit absagen mussten, bedeutet dies nicht, dass wir nicht immer noch der Meinung sind, dass die geplanten Inhalte wichtig und interessant sind – also haben wir kurzfristig eine Möglichkeit geschaffen, zumindest einen Teil der Inhalte zugänglich zu machen“, sagt Sabine Funk, Geschäftsführerin bei IBIT.

Die IBIT Wissenstage 2020 stehen unter dem als Hashtag kommunizierten Motto #keinfachtagungsersatznurinhalteaufdiewirkeinjahrwartenwollen, denn das Angebot mit mindestens zehn Programmpunkten an zwei Tagen soll kein Ersatz für die Fachtagung sein.
„Wir sind nach wie vor der Meinung, dass sich der persönliche Austausch nicht ersetzen lässt – darum wird es auch keine digitale Konferenz, keine digitale Tagung, sondern eine Sammlung von interessanten Inhalten und Wissenswertem, die wir in insgesamt vier „Sessions“ mit Vorträgen, Live-und Online-Live Gesprächen präsentieren möchten“, ergänzt Christoph Heiliger, Geschäftsführer IBIT.

Alle Infos zum Programm können auf der IBIT-Webseite eingesehen werden.

Info: www.ibit.eu/live

ADCE veranstaltet „The Festival of Festivals“ am 6. November

Das European Creativity Festival des Art Directors Club of Europe (ADCE) geht mit dem neuen Format „The Festival of Festivals“ an den Start. Der ADCE organisiert in diesem Jahr dabei erstmals gemeinsam mit den nationalen Kreativclubs sein Festival und wird Vorträge und Veranstaltungen aus verschiedenen Städten in ganz Europa übertragen. Das Festival am Freitag, den 6. November findet digital statt: Es schafft einen kollektiven virtuellen Raum für die europäische kreative Gemeinschaft und lädt ein, sich inspirieren zu lassen, Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Die Veranstaltung wird von Barcelona aus, dem Sitz des ADCE, gestreamt.

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