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NürnbergMesse legt Bilanz vor

2017 schließt als umsatzstärkstes ungerades Jahr der NürnbergMesse mit 205,5 Millionen Euro ab und dies laut CEO Peter Ottmann oberhalb der Erwartungen. „Und wertvolle Impulse bekommen wir 2018 auch durch unsere Innovationsoffensive. Alleine 17 neue Veranstaltungen in Nürnberg und weltweit zeigen eindrucksvoll die Innovationsfähigkeit der NürnbergMesse Group.“ Für 2018 kündigt Ottmann einen neuen Umsatzrekord für die NürnbergMesse an.

Auf 177 Veranstaltungen (2015: 161) der NürnbergMesse Group trafen 27.829 Aussteller (2015: 27.147) auf einer Gesamtnettofläche von 826.579 qm (2015: 875.000 qm) auf 1.191.907 Besucher (2015: 1.227.541). Fakten, die vergessen machen, dass sich 2017 eigentlich mit weniger positiven Vorzeichen angekündigt hatte – denn: Alle zwölf Jahre tritt bei der NürnbergMesse das „Turnus-Phänomen“ auf, das durch das geplante Aussetzen großer internationaler Fachmessen in Nürnberg gekennzeichnet ist. Man habe sich in den Wirtschafts- und Geschäftsentwicklungsplänen natürlich entsprechend vorbereitet – dann aber mit von einem spürbaren konjunkturellen Rückenwind profitiert, betont Peter Ottmann: „Innovative Messen und Kongresse sind unser Kerngeschäft. Entscheidend ist aber, ob und wie der Markt sie annimmt. Unterstützt haben uns hier die dauerhaft positive Konjunktur, die weiter zunehmende Internationalisierung der NürnbergMesse und die kontinuierliche Verbesserung unserer Veranstaltungs- und Infrastrukturqualität am heimischen Messestandort.“

Insgesamt investierte die NürnbergMesse alleine 2017 über 42 Millionen Euro – ein Gros davon für den Bau der neuen Halle 3C. Diese entsteht nach den höchsten Qualitäts- und Energiestandards momentan an der Südschiene des Messezentrums und wird im November 2018 erstmals in den Messebetrieb genommen.

Auf Basis der Veranstaltungskennzahlen des ersten Halbjahres, könne man für 2018 zudem von einem weiteren Superlativ ausgehen, bestätigte Peter Ottmann im Rahmen der Bilanzpressekonferenz: „Läuft alles nach Plan, dann dürften wir unseren Umsatzrekord von 2016 noch einmal verbessern. Für dieses Ziel arbeiten wir alle mit Elan. Außerdem wurden mit Blick auf die kommende Entwicklung der NürnbergMesse in den letzten Monaten Entscheidungen von erheblicher Tragweite getroffen.“ Gemeint ist damit, dass beispielsweise mit der SPS IPC Drives Europas führende Fachmesse für die elektrische Automatisierung langfristig in Nürnberg bleibt und die Verträge mit mesago Messe Frankfurt hierzu kürzlich unterzeichnet wurden. Außerdem startet die NürnbergMesse gemeinsam mit UBM als einem der weltweit größten Messeveranstalter ein Joint Venture im Rahmen der MedtecLIVE, der neuen Zukunftsplattform für Medizintechnik, die erstmals zwischen dem 21. und 23. Mai 2019 in Nürnberg stattfindet. Und mit dem Kongress „Seidenstraße – Handeln auf neuen Wegen“ (25. Juli 2018, Nürnberg) habe man mit Bayerischem Wirtschaftsministerium und IHK Nürnberg gemeinsam ein Thema in den Fokus gerückt, das gerade aus Sicht europäischer Unternehmen große Relevanz habe.

 

 

Für Peter Ottmann hat zudem die Internationalisierungsstrategie der NürnbergMesse weiter hohe Priorität: „Auch wenn protektionistische Tendenzen momentan in Mode kommen: Florierender Handel zwischen Menschen und Nationen ist für uns immer noch deutlich attraktiver als Strafzölle oder Handelsbarrieren.“ Deshalb baut die NürnbergMesse auch ihr internationales Portfolio stark aus. Die Akquise der drei indischen Holzbearbeitungsmessen Indiawood, Dehliwood und Mumbaiwood ist 2018 der bis dato größte Zukauf in der Geschichte der NürnbergMesse gewesen. Außerdem hat die fränkische Messegesellschaft gemeinsam mit Partnern durch das indische Joint Venture ExpoNova die Messe HPCI erworben, die größte Messe des Subkontinents rund um das Thema Haushalts- und Körperpflegeprodukte. In China integriert die NürnbergMesse in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung das Thema „Berufsbildungsexport“ in bestehende Fachmessen.

Info: www.nuernbermesse.de