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Messe Friedrichshafen beschließt Verschiebung der Outdoor-Neuveranstaltung

Die Messe Friedrichshafen hat beschlossen, die vom 17. bis 19. September 2019 geplante Premiere der Outdoor Friedrichshafen nicht durchzuführen und das neue Format zu verschieben. Die Entscheidung soll allen Beteiligten die Möglichkeit geben, die initiierte Neukonzeptionierung weiter zu entwickeln.

 

„Wir haben viel Zuspruch und auch gute Anmeldungen starker Hersteller für unsere Outdoor Friedrichshafen erfahren. Für eine Erstveranstaltung in einem neuen Markt wären wir so auch direkt in die Umsetzungen gegangen. Trotzdem konnten wir in Summe aktuell leider nicht genügend Resonanz für ein Start-Engagement in der uns bekannten Branche erzeugen. Wir verschieben unsere neuen Aktivitäten im Outdoor-Segment und lassen Zeitpunkt sowie Ausrichtung momentan bewusst offen“, kündigt Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen an.

Mehr als zwei Jahrzehnte, bis ins Jahr 2018, hat der Messeplatz am Bodensee der Outdoor-Branche eine Heimat geboten und der Fachmesse zur international bedeutendsten Business-Plattform in Verbindung mit der Besonderheit eines passgenauen Umfeldes und Branchen-Spirits verholfen. „Dadurch liegt die Messlatte für die neue Veranstaltung sehr hoch. Für eine gute Initialzündung benötigt es ein gewisses Mindest-Setting auf Markenseite. Dies ist nicht gelungen und somit ist es leider sehr unwahrscheinlich, dass wir bereits im September 2019 wieder eine so begeisternde Stimmung erzeugen können, welche wir 25 Jahre erfolgreich geprägt haben“, erklärt Bereichsleiter Stefan Reisinger.

Nach wie vor sieht die Messe Friedrichshafen gute Chancen, der Outdoor-Branche oder Teilen davon am Bodensee ein passendes Konzept anzubieten. „Wir sind der festen Überzeugung, dass die Art und Weise, wie sich die Branche früher und bis zuletzt präsentiert hat, Spielraum für Alternativen bietet“, sagt Stefan Reisinger.

Die Outdoor Friedrichshafen hatte sich in diesem Jahr mit einem neuen Konzept präsentiert, zu dem die verstärkte Einbindung des stationären Fachhandels und eine Terminierung zum Ende der Sommersaison gehörten.

 

Info: www.messe-friedrichshafen.de

Andreas Oliver Eggimann wird Chief Digital & Innovation Officer der MCH Group

Der Verwaltungsrat der MCH Group hat Andreas Oliver Eggimann zum neuen Chief Digital & Innovation Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board ernannt. Die Hauptaufgabe des CDIO wird die Leitung der Entwicklung digitaler und anderer exponentieller Technologien sowie neuer Geschäftsideen und Business Modelle sein. Der genaue Zeitpunkt seines Eintritts in die MCH Group ist zurzeit noch offen.

 

„Wir freuen uns darauf, mit Andreas Oliver Eggimann einen ausgewiesenen und erfahrenen Experten in der digitalen Strategieentwicklung und Transformation sowie im Bereich Digital Marketing & Communication in unserem Führungsteam zu haben“, sagt Bernd Stadlwieser, CEO der MCH Group. „Digitalisierung und Innovation sind in unserer Transformation von zentraler Bedeutung und wir werden deutlich mehr Gewicht auf diese Bereiche legen. Unser CDIO wird innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe für die organisatorische Führung in Technologiefragen verantwortlich sein, die Ausrichtung der weiteren Digitalisierung auf die Unternehmensstrategie sicherstellen und Innovationen zur Verbesserung der Geschäftsergebnisse fördern.“

Andreas Oliver Eggimann ist seit 2014 Head Digital Management der Schweizerischen Post und als Mitglied des Topkaders unter anderem verantwortlich für den Aufbau und die Führung des konzernweiten Digital Management und die Neuausrichtung der Post in Bezug auf die marktgerichteten und internen digitalen Kanäle. Seine berufliche Tätigkeit begann er nach seinem Betriebsökonomie-Studium in Basel bei der Coop Gruppe, später war er unter anderem als Head Digital Business Development in der Young & Rubicam Group Switzerland tätig. Er ist 45 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Ramlinsburg.

 

Info: www.mch-group.com

 

Andreas Oliver Eggimann (Foto: MCH Group)

Leipziger Messe International organisiert deutsche Gemeinschaftsstände

Die Leipziger Messe International (LMI) organisiert zwei Gemeinschaftsstände auf Restaurierungsmessen in Moskau und Schanghai. Während es auf der Internationalen Messe denkmal Russia-Moscow (5. bis 7. November 2019) bereits zum vierten Mal einen offiziellen deutschen Gemeinschaftsstand gibt, feiert die offizielle deutsche Beteiligung an der Heritage Preservation International (HPI) vom 30. Oktober bis 2. November 2019 Premiere.

 

Beide Denkmalschutz-Messen sind Eigenveranstaltungen der Leipziger Messe Unternehmensgruppe und basieren auf dem Konzept der Messe denkmal. „Allerdings haben wir unser Konzept an die jeweiligen Marktbesonderheiten in Russland und China angepasst“, erläutert LMI-Projektdirektor Ulrich Briese. „In China sind wir bereits seit 2009 und in Russland seit 2011 unterwegs. Und das mit wachsendem Erfolg.“

 

Info: www.denkmal-moskau.de , www.heritage-china.com , www.leipziger-messe.de

 

Reed Exhibitions verabschiedet Wilfried Antlinger

Exakt 38 Jahre lang prägte er das Fachmessewesen und war die letzten Jahre der erfahrenste aktive Messemacher in Österreich. Nun ist Wilfried Antlinger (63) am 30. Juni in Pension gegangen. Der gebürtige Salzburger studierte nach der HAK-Matura BWL in Innsbruck und startete seine Berufslaufbahn 1981 in der Werbeagentur Henhapl Direct Marketing. Zwei Jahre später wechselte er innerhalb der Unternehmensgruppe zu den Contact Fachmessen und verblieb nach deren Verkauf an den damals weltgrößten Fachmesseveranstalter, die britische Reed Exhibitions, im Jahr 1992 im Unternehmen.

 

Als Messeleiter und Category Manager zeichnete er in fast vier Jahrzehnten Messetätigkeit für gut ein halbes Dutzend führender Branchenfachmessen verantwortlich. Dazu zählen die Tracht & Country (Mode), TexBo/CASA (Raumausstattung), belétage (Stoffe) sowie creativ salzburg (Geschenkartikel, Lifestyle).

Benedikt Binder-Krieglstein, CEO von Reed Exhibitions Österreich: „Wilfried Antlinger ist ein profunder Branchenkenner, der stets sehr enge Kundenbeziehungen gepflegt und dabei die persönliche Ebene noch vor das Geschäft gestellt hat. Auf diese Weise hat er wie kein anderer unsere Unternehmensvision mit Leben erfüllt, Menschen ähnlicher Interessen und Leidenschaften zusammengebracht und die ihm anvertrauten Messen kontinuierlich weiterentwickelt. Sein Engagement über die vielen Jahre war letztlich der Treibstoff für Erfolg seiner Messen im internationalen Wettbewerb. Ich bedanke mich bei Wilfried für seinen großartigen Einsatz und wünsche ihm für die Zukunft alles, alles Gute.“

 

Info: www.reedexpo.at

 

Wilfried Antlinger (Foto: Reed Exhibitions/Andreas Kolarik)

Stefan Lohnert ist neuer Geschäftsführer der Messe Stuttgart

Der Aufsichtsrat der Landesmesse Stuttgart GmbH (LMS) hat in seiner Sitzung vom 16. Juli 2019 Stefan Lohnert zum Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Der 55-Jährige folgt auf Ulrich Kromer von Baerle (66), der Ende Januar 2020 nach 18 Jahren auf dem Chefsessel der Messe in den Ruhestand tritt.

 

Stefan Lohnert, geboren in Stuttgart, ist studierter Musiker und hat einen Abschluss als Magister Artium im Kultur- und Veranstaltungsmanagement. Zu seinen ersten beruflichen Stationen gehörten die Leitung des Kulturamtes der Gemeinde Tamm sowie die Geschäftsführungen der Tourismus GmbH Bad Saulgau und des CongressCentrums Böblingen. Seit 2006 leitet er als Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart das ICS Internationales Congresscenter Stuttgart und verantwortet die Gastveranstaltungen der LMS.

„Stefan Lohnert bringt umfassende und fundierte Erfahrungen aus dem Messe- und Kongressgeschäft mit. Seit 13 Jahre arbeitet er erfolgreich in verantwortlicher Position bei der Messe. Mit seinen Überlegungen, wie sich die Messe weiterentwickeln soll, hat er überzeugend gezeigt, dass er 'Messe lebt' und herausragende Fachkenntnisse und hohes Engagement in seine neue Aufgabe einbringt", begründet Thomas Fuhrmann, der Aufsichtsratsvorsitzende und Stuttgarter Finanzbürgermeister, die Entscheidung des Aufsichtsrates.

„Die Messe Stuttgart schreibt seit dem Umzug auf die Fildern Erfolgsgeschichte. Einen kleinen Anteil davon durfte ich zusammen mit den vielen hoch motivierten Kolleginnen und Kollegen mitschreiben. Die Messe zukunftsfähig weiterzuentwickeln ist eine Herausforderung. Der Wandel in der Gesellschaft, der Technik und nicht zuletzt auch in der Weltpolitik fordert täglich aufs Neue heraus - Agilität lautet die Formel für eine stabile Zukunft“, beschreibt Stefan Lohnert seine Motivation. „Zusammen mit dem gut vernetzten Team möchte ich das Veranstaltungsportfolio der Messe Stuttgart konsequent hinterfragen und optimieren. Ich danke für das in mich gesetzte Vertrauen und bin mir der Verantwortung meiner neuen Führungsposition bewusst.“

 

Info: www.messe-stuttgart.de

 

Stefan Lohnert (Foto: Messe Stuttgart)