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Umfirmierung: Verband Popai wird zu Shop!

Der Verband, Popai D-A-CH e.V., der sich im deutschsprachigen Raum seit 1998 für die POS Interessen von Industrie, Handel, POS-Produzenten und -Dienstleistern einsetzt, rückt mit dem neuen Namen Shop! D-A-CH e.V. enger an die internationale Mutter.

 

Bereits im Oktober 2015 fusionierte der Mutterverband Popai North America (Point of Purchase Adversiting International) mit dem Ladenbauverband A.R.E. (Association for Retail Environments). Gemeinsam wurde der globale Verband Shop! Environments Association aus der Taufe gehoben. Der neue Name steht sinnbildlich für die strategische Neuausrichtung sich den Herausforderungen im digitalen und analogen Bereich der Shopper-Aktivierung über die gesamte Wertschöpfungskette zu stellen und neue Initiativen für Handel, Konsumgüterindustrie und Lösungsanbietern anzubieten.

Einen besonderen Fokus will der tradierte Verband, der die renommierteste Preisverleihung für Verkaufsdisplays und Promotions in der ganzen Welt in vielen verschiedenen Ländern durchführt und den „Popai-Indianer“ einmal jährlich verleiht, in Zukunft zusätzlich auf Instore Analytics und digitale, interaktive Medien im Einsatz im Handel legen.

Vizepräsidentin Karin Wunderlich: „POS Platzierungen, Displays und Promotions sind schon häufig totgesagt, aber das physische Erleben über die Präsentation von Produkten am Point of Sale ist nach wie vor von eminenter Bedeutung für den Shopper. Jedoch macht die Digitalisierung vor der Ladentür nicht halt. Der Shopper von heute differenziert nicht zwischen online und offline Handelsformaten, genauso wenig darf dies die Analyse des Shopperverhaltens tun. In Zukunft werden wir unseren Verband zusätzlich stärker darauf ausrichten, Shopper Journeys mit und für unserer Mitgliedsunternehmen ganzheitlich zu untersuchen. Im ersten Schritt ist es unseres Erachtens wichtig eine DSVGO-konforme Rechtssicherheit für die diversen Instore Analytics Instrumentarien zu schaffen.“

 

Info: www.shopassociation-dach.de

Spielwarenmesse 2021 erhält erstmals Sommertermin in Nürnberg

Traditionell findet die Spielwarenmesse Anfang des Jahres auf dem Nürnberger Messegelände statt. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wurde der Termin vom 27. bis zum 31. Januar 2021 rechtzeitig gestrichen. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte verschiebt die Spielwarenmesse eG als Veranstalter die Branchenleitmesse in den Sommer. Vor allem die steigenden Infektionszahlen und die weiteren Reiserestriktionen haben zu diesem Beschluss geführt, der in der Aufsichtsratssitzung am 24. September gefasst wurde.

„Wir bedauern die Entscheidung zur Verlegung der Spielwarenmesse 2021“, sagt Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG. Bisher waren alle Vorzeichen für eine Realisierung der 72. Veranstaltung im Januar gegeben. Das gemeinsam mit der NürnbergMesse und den zuständigen Gesundheitsbehörden erarbeitete Hygienekonzept, das auf Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung basiert, wurde von allen Beteiligten gut aufgefasst. „Ich möchte mich bei denjenigen bedanken, die den Weg bisher mit uns gegangen sind und bin mir sicher, dass die Optimierungen für künftige Messeteilnahmen nur von Vorteil sind“, so Kick. Die maßgeblich veränderten Rahmenbedingungen und die Sorge um die Gesundheit von allen Beteiligten ließen eine Durchführung und die gewohnte Qualität der Spielwarenmesse Ende Januar kaum gewährleisten. Die Zunahmen von Covid-19-Infektionen führe bei Ausstellern und Besuchern zu großen Bedenken, an einer internationalen Messe teilzunehmen – in intensiven Gesprächen mit dem Team der Spielwarenmesse sei diese Unsicherheit verdeutlicht worden.

Die Spielwarenmesse eG ist mit der NürnbergMesse derzeit in Gesprächen für einen neuen Termin zur Spielwarenmesse 2021.

 

Info: www.spielwarenmesse.de

Special Edition der Interboot geht in Friedrichshafen zu Ende

Als erste Veranstaltung in Friedrichshafen nach dem Lockdown im Frühjahr und als erste große Messe in Baden-Württemberg ist die 59. Interboot am Wochenende zu Ende gegangen. „Für unser Unternehmen und für unsere Aussteller war es eine außergewöhnliche Erfahrung, im Zeichen des Corona-Virus eine Messe durchzuführen. Wir freuen uns, dass der Mut von allen belohnt wurde“, resümiert Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. 29.300 Besucher konnten sich von Samstag, 19. September bis Sonntag, 27. September bei den rund 200 Ausstellern auf der Wassersport-Ausstellung über die Trends der Branche informieren.

Unter Berücksichtigung von umfangreichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen präsentierte die Interboot in sechs Messehallen Boote und Yachten, Zubehör, Funsport sowie Bekleidung. „Die Stimmung unter den Ausstellern war sehr gut. Sie verzeichneten bereits am ersten Wochenende hervorragende Verkäufe, dieser Trend setzte sich im weiteren Verlauf der Woche fort. Ebenso zeigten sich die Besucher positiv überrascht von der Veranstaltung, die Corona-bedingt anders war“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Die 60. Interboot ist vom 18. bis 26. September 2021 terminiert.

 

Info: www.interboot.de

 

Special Edition der Interboot geht in Friedrichshafen zu Ende (Foto: Messe Friedrichshafen GmbH)

Messe Frankfurt: Geschäft im In- und Ausland nimmt Fahrt auf

Das Geschäft der Messe Frankfurt in Asien nimmt weiter Fahrt auf. Nach der Prolight + Sound Guangzhou im August mit fast 700 Ausstellern und nahezu 42.000 Besuchern fand auch die Herbst-Ausgabe der Intertextile Shanghai Apparel Fabrics mit 3.400 Ausstellern aus 20 Ländern und Regionen statt. Länder- und Regionen-Pavillons aus Deutschland, Korea, Japan und Taiwan sind dort ebenfalls vertreten. Auf der zeitgleich stattfindenden Yarn Expo zeigen 410 Garn- und Faseraussteller aus sechs Ländern und Regionen ihre Waren.

Auch in Japan startet die Messe Frankfurt wieder durch. Mit dem Formnext Forum Tokyo fand die erste physische Messe seit dem pandemiebedingten Lockdown im März statt. 29 Aussteller und 13 namhafte Redner geben im Tokyo Metropolitan Industrial Trade Center Einblicke in die technologischen Trends des 3D-Drucks, der sich infolge der SARS-CoV-2-Pandemie auch bei der kostensparenden Herstellung von Beatmungsgeräten bewährt hat.

Nächstes Highlight auf dem Frankfurter Messegelände ist die Hypermotion, auf der Experten vom 10. bis 12. November 2020 die Mobilität der Zukunft entwerfen. In einem Mix aus Messe, Konferenzen, Tech-Talks und Start-up-Pitches bringt die Hypermotion alle Verkehrsträger zusammen, um gemeinsam neue Geschäftsmodelle für Verkehr, Transport, Infrastruktur, Mobilität und Logistik zu entwickeln. Neben der Hypermotion finden im laufenden Jahr auch Gastveranstaltungen wie die Discovery Art Fair oder die TrauDich in Frankfurt als physische Veranstaltungen auf dem Messegelände statt.

 

Info: www.messefrankfurt.com

Relaunch der Composites for Europe auf 2021 verschoben

Die Composites for Europe, die vom 10. bis 12. November in Stuttgart stattfinden sollte, wird aufgrund der anhaltenden Folgen der Covid-19-Pandemie auf den 9. bis 11. November 2021 verschoben. Wie Veranstalter Reed Exhibitions Deutschland mitteilt, fiel die Entscheidung nach zahlreichen Gesprächen mit der Industrie und Partnern, die sich für eine Verschiebung der Messe ausgesprochen hatten. Vor allem die aktuelle Geschäftslage der Composites-Industrie und die Unsicherheit in Bezug auf bestehende internationale Reiserestriktionen hätten dazu geführt.

 Ursprünglich war geplant, den neukonzipierten Business-Gipfel für Verbundwerkstoffe parallel zur Foam Expo Europe auf dem Stuttgarter Messegelände zu veranstalten. Doch bereits vor wenigen Tagen hatte sich auch Smarter Shows als Veranstalter der Foam Expo Europe entschieden, seine Messe auf das kommende Jahr zu verschieben.

„Gemeinsam mit Ausstellern und Partnern hatten wir lange Zeit gehofft, im November mit dem Relaunch der Composites for Europe und dem neuen Veranstaltungskonzept an den Start gehen zu können. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt – aber wir halten 2021 dennoch an unserem zukunftsweisenden Konzept fest“, sagt Michael Freter, Managing Director bei Reed. „Das neue Konzept mit seiner Konzentration auf Themenhubs, der Ausbau des Formats „Process Live“ und die stärkere Einbindung unseres Partners AVK in das Vortragsprogramm sind in der Industrie auf große Zustimmung gestoßen. In enger Abstimmung haben wir uns jedoch darauf geeinigt, dass wir mit dem neuen Termin 2021 der Branche die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Veranstaltung bieten können“, so Freter weiter.

Die kommende Composites for Europe findet vom 9. bis 11. November 2021 auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Veranstaltet wird die Composites for Europe von Reed Exhibitions Deutschland in Kooperation mit dem europäischen Branchenverband EuCIA und der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany, einem Zusammenschluss der Composites-Verbände AVK, VDMA AG Hybride Leichtbau Technologien und Leichtbau Baden-Württemberg.

 

Info: www.composites-europe.com