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Messe Stuttgart ist Sponsor beim „LiveSommer 2020“

Mit dem „LiveSommer 2020“ bringt der Stuttgarter Konzertveranstalter Michael Russ seit Mitte Juni für rund Wochen ein Festival mit Künstlern unterschiedlichster Genres auf die Bühne. Die Shows lassen sich aus dem eigenen Auto heraus anschauen. Übertragen wird der Ton via UKW und in Zusammenarbeit mit Hitradio Antenne 1 direkt in die Fahrzeuge.

 

Veranstaltet wird der „LiveSommer 2020“ am Stuttgarter Flughafen auf dem Areal des Parkplatzes P0, der Platz bietet für 650 Fahrzeuge. Die Künstler treten auf einer Festivalbühne mit LED-Leinwand auf, die freie Sicht für alle Insassen der Fahrzeuge gewährleistet. Endlich können Künstler, die durch die Corona-Pandemie nicht mehr vor Publikum auftreten durften, wieder live auf der Bühne stehen.

Das Programm ist vielfältig und reicht von Rock, Pop, HipHop, Electro und Comedy bis hin zu Poetry Slam. Den Auftakt machte Michael Patrick Kelly, dessen Konzert gleich komplett ausverkauft und ein voller Erfolg war. „Ein klasse und kreatives Veranstaltungsformat, das den Bewohnern auf der Filderebene quasi direkt vor der Haustür ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm bietet und rein räumlich gesehen den ‚Kulturwasen‘ in Stuttgart sehr gut ergänzt. Wir sind als Messe Stuttgart gerne als Marketingsponsor mit dabei“, sagt Stefan Lohnert, Geschäftsführer des Unternehmens.

 

Info: www.live-sommer2020.de , www.messe-stuttgart.de

 

Stefan Lohnert (Foto: Messe Stuttgart)

Starkes Messeprogramm für 2021 geplant

Für 2021 planen die Messeveranstalter in Deutschland ein besonders umfangreiches Messeangebot: Rund 190 internationale und nationale Messen stehen auf dem Programm, davon 20, die wegen der Corona-Pandemie aus 2020 in das nächste Jahr verschoben wurden. Dazu kommen fast 160 Messen mit regionalem Einzugsgebiet, so dass nach heutigem Stand fast 350 Messen durchgeführt werden sollen, die der Auma gelistet hat.

 

Für 2020 stehen ab Ende August noch rund 145 Messen auf dem Programm, darunter 75 mit internationaler oder nationaler Bedeutung. 30 der 145 Messen wurden corona-bedingt aus dem ersten Halbjahr in das zweite verlegt. Dazu der Auma-Vorsitzende Philip Harting: „Messen werden vielen Branchen wieder Impulse für Einkauf und Beschaffung geben, durch die Präsentation von Innovationen und durch die persönliche vertrauensbildende Kommunikation“. Die Durchführung hängt aber im Einzelfall vom Fortschritt in den Lockerungen der Bundesländer ab, aber auch von den Möglichkeiten und der Bereitschaft der ausstellenden und besuchenden Unternehmen, ihre Mitarbeiter zu den Messen zu schicken.

Der Auma-Vorsitzende: „Es ist selbstverständlich, dass die Aussteller und Besucher sichere und erfolgversprechende Rahmenbedingungen erwarten. Die Größe und die Qualität der Messegelände bieten aber sehr gute Voraussetzungen, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln umzusetzen“. In Anlehnung an Empfehlungen des Auma erarbeiten die Messegesellschaften – individuell für jede Veranstaltung – Hygiene- und Sicherheitsprogramme entsprechend den Auflagen der Behörden.

 Viele Messeveranstalter hätten für diesen Herbst neue Formate entwickelt mit veränderten Konzepten und mit neu definierten Besucherzielgruppen. Das seien sehr wichtige Initiativen, auch mit dem Ziel, das reale Messeerlebnis mit ergänzenden digitalen Formaten intelligent zu verknüpfen. Harting: „Wir brauchen Referenzprojekte, die zeigen, Messen funktionieren auch unter erschwerten Bedingungen“. Die Erfahrungen daraus würden allen Beteiligten helfen, die folgenden Messen zu planen. Zwar werde auf den Messen zunächst noch nicht die gewohnte Atmosphäre herrschen und die Zahl der Teilnehmer werde wohl in vielen Fällen nicht die bisherigen Größenordnungen erreichen. Aber, so der Auma-Vorsitzende: „Wir gewöhnen uns auch im Alltag, beim Einkaufen und demnächst auch im Urlaub, an neue Rahmenbedingungen“. Es gebe inzwischen gute Fortschritte bei den Grenzöffnungen innerhalb Europas, und der internationale Flugverkehr komme allmählich wieder in Schwung. Das seien wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Messen im Herbst. Bis zum Normalbetrieb im Messegeschäft werde noch einige Zeit vergehen, aber die Wirtschaft könne nicht warten, bis wieder ideale Bedingungen herrschen.

 

Die deutschen Messeveranstalter können nach Berechnungen des Auma auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken. Die 163 internationalen und nationalen Messen des letzten Jahres verzeichneten 180.472 Aussteller (+1,2 Prozent gegenüber den jeweiligen Vorveranstaltungen), 6,7 Mio. m² Standfläche (+0,8 Prozent) und 9,9 Mio. Besucher (-1,9 Prozent). Angesichts der im Jahresverlauf etwas eingetrübten Konjunkturlage und Rückgängen im Bereich Automobil-messen war das ein sehr solides Ergebnis. Das Interesse ausländischer Aussteller und Besucher, gerade auch aus Europa, war erneut überdurchschnittlich. Der Umsatz der deutschen Messeveranstalter erreichte rund vier Mrd. Euro – fast gleich viel wie im messestarken Jahr 2018.

 

Info: www.auma.de

 

 Philip Harting, Grafik (Quelle: Auma)

Messe Frankfurt startet neue Fachmesse für Fleisch- und Nahrungsmittelverarbeitung in Thailand

Gemeinsam mit ihrem Partner VNU Asia Pacific lanciert die Messe Frankfurt eine neue Fachmesse für die Lebensmittelindustrie – die Meat Pro Asia. Ausgerichtet auf die Märkte der ASEAN-Region, findet sie erstmals vom 10. bis 12. März 2021 in Bangkok statt. Die Meat Pro Asia wird ihre Tore parallel zur etablierten VIV Asia – Internationale Messe für Tierzucht und Nahrungsmittelproduktion – öffnen.

 

„Die Signale in die Branche sind positiv“, sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, zur Ankündigung der neuen Veranstaltung: „Trotz der herausfordernden ersten Jahreshälfte sehen wir weiterhin Chancen, neue Messen in Schwellen- und Industrieländern auf der ganzen Welt zu etablieren. Mit einer zunehmend wohlhabenden Bevölkerung von 600 Millionen Einwohnern bietet die ASEAN-Region eine besonders spannende Perspektive. Wir sehen hier ein hohes Wachstumspotential im Bereich der Ernährungswirtschaft, dem wir mit der neuen Messe Rechnung tragen.“

„In enger Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt wollen wir vor allem die Top-Zulieferer und Einkäufer in der Verarbeitungsindustrie mit der Meat Pro Asia ansprechen. So soll die Veranstaltung die erste Adresse für alles rund um Fleischverarbeitung und Verpackung in der ASEAN-Region sein“, fügt Heiko Stutzinger, Geschäftsführer von VNU Asia Pacific, an. „Die Nahrungsmittelverarbeitung war bei den letzten Ausgaben der VIV Asia stets die am schnellsten wachsende Produktgruppe, was die Nachfrage sowohl in Thailand als auch in der weiteren Region belegt. Indem wir die Meat Pro Asia zusammen mit der VIV Asia veranstalten, wollen wir das gesamte Spektrum der Facheinkäufer für Lebensmitteltechnologie ansprechen. Wir sind zuversichtlich, dass diese neue Einzelveranstaltung ein großer Erfolg werden wird.“

Die Meat Pro Asia soll die gesamte Prozesskette der Fleischverarbeitung abbilden. Dazu zählen die Bereiche Schlachtung, Verarbeitung, Verpackung, Etikettierung, Kühlkettenlogistik, Qualitätskontrolle, Hygiene, IoT und Automatisierung, Abwassermanagement und vieles mehr. Zu den Besuchergruppen, die mit der neuen Messe angesprochen werden, gehören Verarbeiter, Lebensmitteleinzelhändler, Importeure, Exporteure, Großhändler, Hersteller, Agenten, Distributoren und Ingenieurbüros.

Die Meat Pro Asia wird zeitgleich mit der etablierten VIV Asia – Internationale Messe für Tierzucht und Nahrungsmittelproduktion – stattfinden. Beide Veranstaltungen zusammen bilden damit die gesamte Lieferkette unter einem Dach ab. Die VIV Asia findet alle zwei Jahre statt. Auf einer Fläche von 31.000 Quadratmetern zog die Ausgabe im Jahr 2019 1.245 Aussteller und 45.000 Besucher an.

Die Meat Pro Asia wird von Messe Frankfurt New Era Business Media Ltd. und VNU Exhibitions Asia Pacific Co Ltd. organisiert. Die Auftaktveranstaltung findet vom 10. bis 12. März 2021 im Impact Exhibition & Convention Centre in Bangkok statt.

 

Info: www.food-technologies.messefrankfurt.com

Munis Digital überträgt Messestände ins Internet

Die beiden Stuttgarter Werbeagenturen Bruce B und B Rex übertragen mit der Online-Plattform „Munis Digital“ sie Messestände in die digitale Welt. Auf Basis der Daten des Messebauers und des Kundenbriefings erstellen die Softwareentwickler der Agenturen eine digitale Variante des realen Messestands im Internet. Besucher können den virtuellen Stand per Mausklick erkunden und Exponate und Produkte von allen Seiten aus betrachten.

„Der Unterschied zwischen einem digitalen Messestand und einem Stand in der realen Welt besteht darin, dass der reale Messestand architektonisch begrenzt ist, während ihm im virtuellen Raum keine Grenzen gesetzt sind“, erklärt B Rex-Geschäftsführer Maximilian Schmierer. „Im Internet können wir Exponate zum Beispiel auch in die Luft hängen. Auf diese Weise schaffen wir ein räumliches Erlebnis, das optisch verlinkt ist zum Offline-Angebot des Kunden und an die virtuellen Nutzungsgewohnheiten angepasst ist“, führt Schmierer weiter aus.

Neben dem virtuellen Ausstellungsraum kann der Kunde bei Munis Digital noch weitere Features hinzubuchen. Die Plattform bietet auch einen Ort zur Geschäftsanbahnung. Wie auf einer realen Messe können die Besucher mit dem Aussteller in Kontakt treten und sich beraten lassen. „Zu den Öffnungszeiten der virtuellen Messe wird der Besucher von realen Mitarbeitern beraten“, sagt Maximilian Schmierer. Wenn die Besucher nicht selbst Kontakt aufnehmen, kommt ein Vertriebsmitarbeiter auf sie zu und bietet seine Hilfe an. Es ist auch möglich, mit anderen Personen zu sprechen, die sich zur selben Zeit im Chatraum des virtuellen Messestandes aufhalten. „Bei uns wird jedem Besucher gezeigt, wer sich gerade am Stand befindet“, fährt Schmierer fort. „Die Besucherinnen und Besucher können auf diese Weise auch mit anderen kommunizieren, wie bei einer realen Messe. Damit heben wir uns auch deutlich von unseren Wettbewerbern ab, die diese Funktion nicht anbieten.“ „Munis Digital“ könne dabei nicht nur für Messen, sondern auch für andere Veranstaltungen genutzt werden. Das können Podiumsdiskussionen, Führungskräftegipfel oder Kongresse sein.

„Munis Digital“ ist ein gemeinsames Produkt der Stuttgarter Kommunikationsagenturen Bruce B und B Rex. Die Agentur Bruce B wurde 2001 gegründet, 2018 kam die Agentur B Rex dazu. Während bei Bruce B klassische Werbekonzepte entwickelt werden, liegt der Schwerpunkt bei B Rex auf digitalen Kommunikationslösungen. Die beiden Agenturen haben ihren Sitz im selben Gebäude in Stuttgart-West.

 

Info: www.bruce-b.com , www.munis.digital

 

 

Modulap stellt integriertes Gesundheitskonzept vor

Neue Auflagen in Bezug auf Abstands- und Hygienevorschriften stellen auch neue Herausforderungen an die Messestandplanung und Kundenbetreuung. Modulap hat daher seine modulare Messe-Architektur durch ein integriertes Gesundheitskonzept erweitert. Leichte, transparente Kunststoffelemente, die flexibel mit Countern und Wänden verbunden werden, sollen hier den erforderlichen Schutz bieten und persönliche Gesprächewie gewohnt stattfinden lassen.

Alle Elemente sind weiterhin modular, so dass jedes Setup flexibel an neue Stellsituationen angepasst werden kann. Die Messestände sind leicht aufzubauen und können in den smarten Modulap-Transportcases transportiert werden, die auch als Counter oder Sideboard dienen können.

 

Info: www.modulap.de

 

Modulap bietet integriertes Gesundheitskonzept (Foto: Modulap)