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Weitere Messen für das Auslandsmesseprogramm 2021 bestätigt

Das Bundeswirtschaftsministerium will im nächsten Jahr deutsche Unternehmen auf 327 Gemeinschaftsbeteiligungen auf Messen in rund 60 Ländern unterstützen. Dies ist das Ergebnis der Herbstsitzung des Arbeitskreises Auslandsmessebeteiligungen beim Auma am 23. September 2020 in Nürnberg. Im Laufe des Jahres 2020 wurden über 40 weitere Messebeteiligungen in das Programm aufgenommen, die der Arbeitskreis jetzt bestätigt hat. Damit wurde jetzt das umfangreichste Auslandsmesseprogramm seit der Erstauflage 1949 verabschiedet. Von den 45,1 Mio. Euro, die im Bundeshaushalt vorgesehen sind, sind 1,5 Mio. Euro für zusätzliche Gemeinschaftsstände innerhalb der Pro Afrika-Initiative mit neun Beteiligungen vorgesehen.

142 Messebeteiligungen werden in Süd-Ost- und Zentralasien organisiert, darunter 62 in China, einschließlich Hongkong. Weitere wichtige Zielregionen für deutsche Messebeteiligungen sind die europäischen Länder außerhalb der EU (52 Messen, davon 38 in Russland) sowie der Nahe und Mittlere Osten (30). In Nordamerika und Afrika sollen jeweils 29 bzw. 30 Gemeinschaftsstände realisiert werden, gefolgt von Lateinamerika mit 28. Höhepunkt innerhalb des Auslandsmesseprogramms wird die Umsetzung einer Ehrengastbeteiligung der Bundesrepublik Deutschland auf der Abu Dhabi International Book Fair vom 23. bis 29. Mai 2021 sein.

Das Bundeswirtschaftsministerium ermöglicht jährlich in Kooperation mit dem Auma vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen, sich auf Gemeinschaftsständen unter der Dachmarke „made in Germany“ zu günstigen Konditionen an Auslandsmessen zu beteiligen. Auf diesen sogenannten German Pavilions werden die Aussteller organisatorisch und technisch durch eine deutsche Durchführungsgesellschaft unterstützt.

Der Arbeitskreis für Auslandsmessebeteiligungen beim Auma besteht aus Vertretern der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), des Auswärtigen Amtes, der Bundesländer und der exportorientierten Spitzen- und Fachverbände der deutschen Wirtschaft. Er trifft sich zwei Mal pro Jahr und berät das Bundeswirtschaftsministerium bei der Auswahl der Messen für sein Auslandsmesseprogramm.

 

Info: www.auma.de

Nach Corona-Pause wieder Messen in Freiburg

Durch die „Verordnung des Sozial- und Wirtschaftsministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Messen“ ist die Durchführung von Messen seit dem 1. September unter Einhaltung verschiedener Auflagen wieder möglich. Die Messe Freiburg hatte bereits vor einigen Monaten ein entsprechendes Konzept zur Durchführung von Messen und Veranstaltungen erarbeitet. Nun ist die Messe Freiburg am 1. Oktober nach siebenmonatiger Corona bedingter Pause wieder mit dem Messegeschäft und informiert interessierte Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer Videobotschaft über die Besonderheiten beim Besuch einer Messe in Corona-Zeiten. „Mit dem Video möchten wir Interessierte, die gerne eine Messe besuchen möchten, sich aber aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Situation unsicher sind, Hintergrundinformationen für den Messebesuch geben und mögliche Ängste nehmen“, so FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki. „Die Botschaft ist, dass sich die Besucherinnen und Besucher auf unseren Messen sicher bewegen können. Hierfür haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vergangenen Monaten die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden umfangreiche Hygienekonzepte erarbeitet. Ich freue mich sehr, dass wir endlich wieder starten können und bedanke mich bei unseren Mitarbeitenden, Dienstleistern und Austellern, die sich der Herausforderung gestellt haben und durch ihren Beitrag Messen wieder möglich machen.“

Los ging es ab dem 1. Oktober mit der Fachausstellung caravan live, die bis einschließlich 4. Oktober besucht werden kann. Im Anschluss folgen die Kunstmesse Freiburg Art Fair (am 9. und 10. Oktober), die 127. Südbadische Gebrauchtwagen-Verkaufsschau (vom 16. bis 18. Oktober) und die Messe Leben und Tod (am 23. Oktober und 24. Oktober).

 

Info: www.messe.freiburg.de

Fachverband der Messeveranstalter hofft auf finanzielle Gleichbehandlung

Die Folgen der Covid-19-Pandamie treffen die Messewirtschaft existentiell. Mehr als 600 Messen wurden seit dem Lockdown allein in Deutschland abgesagt, fast 4.000 sind es weltweit. Auch wenn inzwischen wieder vereinzelt Messen stattfinden, erwartet die Branche Verluste in Milliardenhöhe. Bis zum Jahresende werden die öffentlich-rechtlich organisierten Messegesellschaften deshalb Liquiditätshilfen ihrer staatlichen Gesellschafter aus Landes- und Kommunalmitteln zum Verlustausgleich erhalten. Inhabergeführten und privaten Messeunternehmen dagegen stehen diese Mittel bisher nicht zur Verfügung.

Einigen von ihnen drohe daher schon jetzt das Aus, mahnt der Fachverband Fama nun in einer Mitteilung. Die bisher verfügbaren Unterstützungsmaßnahmen von Bund und Ländern reichten für private Messeveranstalter nicht aus, um den Fortbestand zu sichern: „Die Sicherung der Infrastruktur am Messeplatz Deutschland ist zwingend notwendig. Sie ist aus volkswirtschaftlicher Sicht alternativlos, um die Leistungsfähigkeit des Messestandorts Deutschland zu erhalten. Mit diesen Mitteln wird auch der langfristige Erhalt der vielen eigenen Veranstaltungen der öffentlich-rechtlich geführten Messegesellschaften gesichert. Es ist daher nachvollziehbar, dass auch die inhabergeführten, privaten und verbandseigenen Messeunternehmen, die ebenso die Leistungsfähigkeit und das Erscheinungsbild des Messeplatzes Deutschland prägen, die berechtigte Hoffnung haben, dass sie beim Erhalt Ihrer Messen ebenso unterstützt werden“, so Hans-Joachim Erbel, Vorstandsvorsitzender des Fama, in dem bundesweit 40 Veranstalter organisiert sind.

Denn bundesweit machten diese Messen mehr als 25 Prozent des gesamten Marktes in Deutschland aus. Bislang gäbe es für diese Unternehmen jedoch keine vergleichbare finanzielle Unterstützung. Ihnen stehen derzeit lediglich die allgemeinen Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. „Die Luft wird bei einer Reihe dieser Messeunternehmen spürbar dünner“, so Erbel. Einige sind inzwischen in Verkaufsverhandlungen, um einer Insolvenz vorzubeugen: „Wir haben aber die große Hoffnung, dass unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung auch den nicht-staatlichen Messeveranstaltern ein das Eigenkapital erhaltender Ausgleich gewährt wird, um eine Asymmetrie im Markt zu vermeiden.“

In Österreich hat die Regierung inzwischen reagiert und der Messe- und Kongressbranche einen Schutzschirm von 300 Millionen Euro in Aussicht gestellt – unabhängig von der Rechtsform der Unternehmen.

 

Info: www.fama.de

Messe Frankfurt bildet weiter aus

Die Messe Frankfurt hält auch in herausfordernden Zeiten an ihrem Ausbildungskonzept fest. Insgesamt elf Schulabsolventen starten im aktuellen Ausbildungsjahr bei der Messe Frankfurt in ihr Berufsleben. Das Ausbildungsjahr 2021 ist bereits in Planung.

Am 1. Oktober haben fünf Studierende ihre Tätigkeit bei der Messe Frankfurt aufgenommen und machen damit den diesjährigen Ausbildungsjahrgang komplett. Sie absolvieren das praxisintegrierende Studium Messe-, Kongress- und Eventmanagement bzw. RSW – Accounting & Controlling an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Ravensburg bzw. Mannheim. Bereits am 1. August hatten vier kaufmännische Auszubildende sowie zwei duale Studierende des Bereichs Wirtschaftsinformatik an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Bad Vilbel ihre Ausbildung begonnen.

„Wir bieten jungen Menschen vielfältige Optionen für den Berufseinstieg“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. „Die Messe steht bei Schulabsolventen seit langem hoch im Kurs – vor allem wegen ihrer internationalen Ausrichtung sowie der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten während der Ausbildung.“

 

Info: www.messefrankfurt.com

Virtuelle Hauptversammlung: expert-Messe findet online statt

Unter dem Motto „Mit Zuversicht die Zukunft gestalten“ fand vom 21. September bis 2. Oktober 2020 die erste virtuelle expert-Hauptversammlung statt. expert bot allen Beteiligten eine virtuelle Informations- und Kommunikationsplattform, um sich gemeinsam auf die bevorstehende Saison vorzubereiten.

Die diesjährige expert-Messe fand online statt und bot expert-Gesellschaftern sowie deren Mitarbeitern vielfältige Möglichkeiten der Teilnahme. Dass Anmeldeergebnis gibt expert mit 92 Prozent der Gesellschafterbetriebe an. Die 138 virtuellen Messestände und rund 70 Workshops verzeichneten rund 1.750 Besucher und Teilnehmer. Unter anderem wurde die Messe für individuelle Live-Kommunikation, Durchführung von professionellen Workshops und Schulungen sowie zur Kontaktpflege genutzt.„Wir freuen uns, dass das virtuelle Veranstaltungsformat so gut angenommen wurde. Dennoch bedauern wir, dass wir uns in diesem Jahr nicht wie gewohnt persönlich austauschen konnten“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Müller.

 

Info: www.expert.org

 

Die virtuelle Veranstaltungsplattform der expert-Hauptversammlung 2020 (Foto: expert)