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Hannover bewirbt sich um Ausrichtung der IAA

Laut Informationen des TV-Magazins Hallo Niedersachsen haben sich die Deutsche Messe AG und die Stadt Hannover gemeinsam für die Ausrichtung der Internationalen Automobil Ausstellung 2021 beworben. Die IAA findet seit Jahrzehnten alle zwei Jahre in Frankfurt statt. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) möchte jetzt sein Konzept verändern und denkt auch über einen anderen Standort nach.

„Wir haben ein Konzept mit Alleinstellungsmerkmal. Unser Konzept hat die besondere Note, sehr modern, sehr nach vorn gerichtet. Von daher rechnen wir uns Chancen aus“, sagte Dr. Jochen Köckler, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Messe AG, dem Fernsehmagazin Hallo Niedersachsen. Das Konzept von Messe und Stadt sieht eine Mobilitätsschau vor und will nicht nur neue Autos zeigen. Die Stadt will mit Elektrobussen und dem Fahrdienst MOIA überzeugen. Außerdem wird auf dem Messegelände in Hannover bereits die IAA-Nutzfahrzeuge ausgerichtet und die Stadt kann mit ausreichenden Hotelbetten punkten. Die Messe AG setzt auf die Möglichkeiten ihres großen Geländes und die moderne Mobilfunkversorgung. „Wir werden hier bei uns mit den zehn Kilometern Straße und mit den Ambitionen zu 5G eine einmalige Möglichkeit haben, wirklich Automobilität zu erleben. Stichworte sind ,autonomes Fahren‘ und ,elektrischer Antrieb‘“, erläuterte Messevorstand Köckler.

Im Januar soll eine Delegation des Automobilverbands sich das Konzept in Hannover anschauen. Eine Entscheidung über den künftigen Standort soll dann bis Mitte Februar des nächsten Jahres fallen. Um die Ausrichtung der IAA bewerben sich laut Messevorstand zahlreiche Städte. Zu den weiteren Favoriten zählen demnach Berlin und Köln. Auch der bisherige Standort Frankfurt ist unter den Bewerbern.

 

Info: www.ndr.de , www.vda.de

LG eröffnet Showroom für Information-Display-Lösungen

LG Electronics Business Solutions Europe stellt seine Information-Display-Lösungen ab sofort unabhängig von Messe-Zeitplänen das ganze Jahr über aus. Der Geschäftszweig von LG Electronics eröffnete dazu einen eigenen Showroom für Signage Displays, Hotel TVs und Videowände direkt in Eschborn: Besucher bekommen im Businness Innovation Centre (BIC) einen Überblick über die Produktpalette, der bisher nur im Rahmen von Fachmessen möglich war.

 

Im BIC können die Besucher die Flexible Curved Open Frame OLED Technologie erleben und erfahren, wie leicht sich die Displays einstellen lassen – von Krümmung bis Kalibrierung. Das BIC zeigt auch das Potential transparenter OLED-Lösungen: Gäste steuern über ein T-OLED mit Touch-Interface die Bildwiedergabe auf einer dahinterliegenden Videowand.

Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist der Bereich zu Signage-Lösungen mit hoher Beleuchtungsstärke. Praxisnahe Aufbauten zeigen, wie Displays mit optimal abgestimmten Helligkeitseinstellungen bei unterschiedlichster Umgebungsbeleuchtung auffallen, ohne störend zu wirken. Ebenfalls vorgeführt werden Techniken zur smarten Anpassung der Display-Helligkeit an wechselndes Tageslicht, die Energie sparen und eine hohe Langlebigkeit sichern.

Das neue LG Europe B2B Business Innovation Centre präsentiert das ganze Jahr über eine große Auswahl an LED-, UHD- und OLED-Displays und spezielle Lösungen für Fachbereiche wie Outdoor, Gesundheitswesen und Einzelhandel. Das BIC ist in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Firmensitz von LG Electronics in der Alfred-Herrhausen-Allee in Eschborn zu finden.

 

Info: www.lg.de

 

BIC (Foto: LG)

NürnbergMesse komplettiert Geschäftsleitung

Remo Zimmermann (37) wechselt als neuer Bereichsleiter „Services“ zur NürnbergMesse Group und soll in der neuen Rolle spätestens am 1. Juli 2020 starten. CEO Peter Ottmann: „Es freut uns sehr, dass wir mit Remo Zimmermann einen echten Service-Profi an Bord bekommen. Er bringt einen guten Messe-Fokus mit – aber eben auch wertvolle Einblicke aus anderen Wirtschaftszweigen wie beispielsweise der Luftverkehrsbranche. Wichtige Service-Erfahrungen somit, die auch in unserem neuen Geschäftsbereich eine zentrale Rolle spielen werden.“ Und für Ottmanns CEO-Kollege Dr. Roland Fleck ist vor allem der Gesamtkontext der Entscheidung wichtig: „Mit Remo Zimmermann ist damit auch unser Personal-Tableau in der Geschäftsleitung komplett. Wir haben 2019 wichtige Entscheidungen zur neuen Organisationsstruktur getroffen. Und damit können wir gestärkt die künftigen Messe-Herausforderungen angehen.“

 

Remo Zimmermann startete seine berufliche Laufbahn im Controlling bei der Edelweiss Air AG (Zürich). Als „Head of Product Economics“ verantwortete er dort zuletzt die Beratung für den Produktbereich, ehe er 2017 ins Produktmanagement der Deutschen Messe AG nach Hannover wechselte. Hier ist er aktuell als Abteilungsleiter vor allem für Produktentwicklung und eCommerce von Ausstellerservices zuständig. Zimmermann sieht in dem neuen Geschäftsbereich bei der NürnbergMesse attraktive Gestaltungsmöglichkeiten: „Service-Mehrwert entsteht meist aus der Summe der positiven Einzelerfahrungen. Es freut mich, diese Kundensicht nun bündeln zu können und gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und ServicePartnern in Nürnberg weiterzuentwickeln. Insbesondere die dynamische Entwicklung der NürnbergMesse und ihre offene Unternehmenskultur empfinde ich als sehr positiv.“

Die in diesem Jahr getroffenen Personalentscheidungen der Geschäftsführung sind Folge der neuen Organisationsstruktur des Unternehmens: „Unsere zentrale Aufgabe ist es, die NürnbergMesse fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen. Hierfür haben wir nun gemeinsam mit der Geschäftsleitung und unserem Betriebsrat einen organisatorischen Aufbau abgestimmt, der stärker auf Wachstum und die Kundenbedürfnisse ausgerichtet ist“, betont Peter Ottmann. Und für Dr. Roland Fleck sind drei weitere Aspekte erwähnenswert: „Erstens entstehen durch die Branchen-Clusterung des Veranstaltungsportfolios für unsere Aussteller und Besucher echte inhaltliche Synergien. Dieses Leitmotiv prägt unser neues Organigramm – sowohl bei den Veranstaltungsteams wie auch im Marketing. Zweitens führt unser Ansatz der hohen Mitarbeiterpartizipation nun dazu, dass wir mit Rückenwind und einer starken Akzeptanz diese Neuausrichtung abgeschlossen haben. Und drittens ist mir ganz wichtig zu betonen: Neue Organisationsstruktur heißt bei der NürnbergMesse – wir investieren in Kapazitäten und kürzen keine Arbeitsplätze, sondern wir stellen zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Denn unser Unternehmen ist kerngesund und befindet sich damit weiter klar auf Wachstumskurs.“

 

Info: www.nuernbergmesse.de

 

Remo Zimmermann (Foto: privat)

 

Chaos als Konzept: Peter Schmidt Group stellt ungewöhnliche Retail-Strategie aus Japan vor

Am 14. Januar 2020 findet in Dortmund erneut das International Festival of Brand Experience statt. Steven Cichon, Director Brand Spaces der Marken- und Designagentur Peter Schmidt Group, ist mit dabei und möchte mit dem Vortrag „Don Don Donki: mit Chaos statt Konsistenz zum Retail-Erfolg“ ein Beispiel ein ungewöhnliches Erfolgskonzept aus Japan vorstellen.

 

Die japanische Kaufhauskette Don Don Donki aka „Don Quijote“ stellt alle gewohnten Muster in Frage und verpasst seinen Shops einen Auftritt, den man von Discountern noch nicht gesehen hat. Sie macht Markenchaos zur Strategie, stapelt Rückenkratzer neben Tomaten – und lockt Kunden selbst um Mitternacht an die Kassen. „Stellen Sie sich vor, Sie lesen einen Reiseblog, und Ihnen wird ein Discounter als Supererlebnis genannt. Für Deutschland klingt es irgendwie absurd. In Japan hat es die Kette Don Don Donki längst in die Reiseblogs geschafft. Zeit unser Verständnis eines konsistenten Markenerlebnisses zu hinterfragen“, so Steven Cichon, Director Brand Spaces der Marken- und Designagentur Peter Schmidt Group.

In der BrandEx Keynote Lounge 2, um 14 Uhr, zeigt er, wie und warum die Kaufhauskette mittlerweile Kultstatus hat und was europäische Unternehmen davon lernen können.

 

Info: www.brand-ex.org , www.peter-schmidt-group.de

 

Steven Cichon (Foto: Peter Schmidt Group)

Koelnmesse stellt die art berlin vorerst ein

Die Koelnmesse stellt bis auf Weiteres die Durchführung der Kunstmesse art berlin ein, die im September 2019 zum dritten Mal als Fair for Modern and Contemporary Art im Flughafen Tempelhof stattgefunden hat. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind laut Koelnmesse die aktuellen Rahmenbedingungen in Berlin, die insbesondere Planungssicherheit vermissen ließen: „Aufgrund des großen Engagements aller Beteiligten in den vergangenen Jahren bedauern wir diesen Schritt sehr“, kommentiert Gerald Böse, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Koelnmesse. „Unser Dank gilt dem art berlin-Team unter Leitung von Maike Cruse, das unter den gegebenen Voraussetzungen hervorragende Arbeit geleistet hat.“

„Allerdings“, so Böse weiter, „sehen wir momentan unter den gegebenen Bedingungen in Berlin keine Möglichkeit eine Veranstaltung zu realisieren, die unseren Vorstellungen gerecht wird.“ So sei die weitere Nutzung des Standorts Tempelhof ab 2020 nicht gesichert und schließlich das finanzielle Ergebnis der bisherigen Veranstaltungen für die Koelnmesse nicht befriedigend gewesen. „Unsere Konzentration gilt nun mehr denn je den Kunstmessen am Standort Köln.“

 

Info: www.koelnmesse.de