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Neubau der Koelnmesse im Plan

Rund 280 Tage nach der offiziellen Grundsteinlegung liegt der Bau der neuen Halle 1plus auf dem Kölner Messegelände im Plan. Bis Ende 2020 soll die neue multifunktionale Halle fertig sein und voraussichtlich Anfang 2021 den Betrieb aufnehmen. Mit knapp 10.000 Quadratmetern Fläche eignet sich sich für Messen, Ausstellungen, Sonderschauen und Kongresse mit bis 4.000 Teilnehmern Sie ist zudem im Rahmen des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 die erste Neubaumaßnahme auf dem Kölner Messegelände selbst und soll in Verbindung mit dem Confex ein neues Spektrum an Veranstaltungen und Formaten eröffnen. „Das Gebäudeensemble wird die internationale Anziehungskraft der Koelnmesse weiter erhöhen und unser Angebot über die klassischen Messeformate hinaus erweitern“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

 

Als Grund für den zügigen Baufortschritt nennt Horst Harbusch-Geier, seit Oktober Gesamtprojektleiter des Investitionsprojekts Koelnmesse 3.0, „minutiöse Planungen, hohen Vorfertigungsgrad und durchdachte Systembauweise“. Auf der Baustelle werden die angelieferten Elemente nach dem Lego-Prinzip zusammengefügt. „Das oft so typische Improvisieren am Bau, das so viele Projekte teurer macht als veranschlagt und den Zeitplan aus den Angeln hebt, wird so in effiziente Bahnen gelenkt“, sagt Harbusch-Geier, der seit Beginn der Planungen als Leiter technische Gebäudeausrichtung in das Investitionsprojekt eingebunden war.

 

Info: www.koelnmesse.de

 

Neubau der Koelnmesse im Plan (Foto: Koelnmesse)

Edeka Foodservice-Herbstmesse in Halle

Am 11. September 2019 lud Edeka Foodservice rund 200 Industriepartner zur diesjährigen Herbstmesse in bekannter Location, der Halle Messe in Halle (Saale), ein. Von kreativen Burger-Kreationen, ausgefallenen Drink-Inspirationen mit dem Trendgetränk Gin über arbeitserleichternde Küchenausstattung bis hin zu besonders kakaohaltiger Schokolade – die Messebesucher nutzten die Möglichkeit, sich an den vielfältigen Messeständen über Sortimente, Produktneuheiten und Trends aus der Branche zu informieren.

Die Vielfalt von Edeka Foodservice wurde dabei insbesondere durch eine große Anzahl an ansprechend gestalteten Eigenständen repräsentiert. Rund um den Frischemarktplatz in der Messehalle 1, dem optischen Hingucker der Messe, waren die Stände von Leo's Foodtruck (ehemals Foodmafia), Küchenmanagement, Medsorg, LiveTrainings, Fleischwaren, Bauerngut und Schäfer's platziert.

Besonders viel Aufmerksamkeit zogen die umfassende Fleischwelt in Messehalle 2 und der Frischemarktplatz, auf dem an fünf Marktständen durch das Team von Michael Fischer exklusive Gerichtkreationen mit ausgewählten Zutaten kreiert wurden, auf sich. Ebenso gut besucht waren die abwechslungsreichen Shows des LiveTrainings Genuss-Theaters. Im Rahmen interaktiver Kurzworkshops wurden den Besuchern gekonntes Garnieren, Superfood-Kreationen und Inspirationen aus der vegetarischen sowie veganen Küche nähergebracht. Auch fachlich konnten sich die Besucher weiterbilden lassen – und zwar im Rahmen von HACCP-Schulungen, die in separaten Schulungsräumen der Halle Messe stattfanden.

 

Info: www.halle-messe.de

 

Edeka Foodservice-Herbstmesse (Foto: Halle Messe GmbH)

 

Messe Dortmund installiert neue Multifunktionsstelen

Die Messe Dortmund rüstet das bestehende Digital Signage Netzwerk weiter auf und installiert auf dem gesamten Messegelände 18 Multifunktionsstelen, „InfoS“ genannt. Diese bis zu 3,5 Meter hohen Infosäulen kombinieren analoge (dauerhaft sichtbare) wie auch digitale (temporäre wie auch wechselnd sichtbare) Informationen rund um den Messebesuch. Die Digital Signage Softwarelösung kompas aus dem Hause dimedis steuert hierbei die 18 Infostelen. Die Infostelen haben dabei an zwei sich gegenüberlegenden Seiten Bildschirme eingebaut, die neben einer visuell leicht erfassbaren Wegeführung digitale Inhalte darstellen. Hierzu zählen aktuelle Hinweise auf das laufende Messe-Programm, Werbung von teilnehmenden Ausstellern, Imagekampagnen mit Bildern und Videos sowie Warn- und Evakuierungshinweise, welche kurzfristig bei unvorhergesehenen Ereignissen eingeblendet werden können.

Außer der Stromzuführung arbeiten die Stelen ausschließlich kabelfrei über das hausinterne WiFi-Netz der Messe. Content-Updates werden so an die Stelen verteilt und im eigenen ausfallsicheren Industrie-Mini-PC, ein im Display integrierter Einschub-Computer, lokal gespeichert, sodass bei Netzwerkausfall die zuletzt übermittelten Inhalte weiterhin lokal abgespielt werden.

Verwendet werden 65 Zoll-Screens im Hochformat von Philips. Die Infostelen verfügen über ein feststellbares Rollsystem und lassen sich bei Bedarf von nur einer Person mobil versetzen. Der obere Bereich der Infosäule wirkt mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung als Eyecatcher und leitet die Messebesucher zu den jeweiligen Messehallen und den nächstgelegenen Servicezielen.

Der Grundriss der Stele, für deren technischen Aufbau die Firma Typico aus Lochau in Österreich verantwortlich zeichnet, ist quadratisch mit einer Seitenlänge von einem Meter. Erstmals zum Einsatz kamen sie bei der Fair Friends im September. Thomas Malms, Leiter Produktentwicklung und -integration kompas bei dimedis: „Ich bin davon überzeugt, dass das Info-Stelen-Konzept hervorragend bei Besuchern, im Markt und bei Werbetreibenden angenommen wird. Dies ist der Startschuss für eine neue Denkweise in Richtung sinnvoller Kombination von digitalen und analogen Medien.“

 

Info: www.kompas-software.de , www.westfalenhallen.de

 

Messe Dortmund installiert neue Multifunktionsstelen (Foto: dimedis)

Zehn Jahre NürnbergMesse Brasil

Die NürnbergMesse Brasil feiert in diesen Tagen ihren zehnten Geburtstag. Dr. Roland Fleck, CEO der NürnbergMesse Group, bei der Pressekonferenz in São Paulo: „Die Entwicklung unserer brasilianischen Messen und Kongresse ist deshalb so beeindruckend, weil die makroökonomischen Voraussetzungen in Brasilien in den letzten Jahren wirklich alles andere als gut waren. Heute stehen wir aber besser da als vor einem Jahrzehnt und dies ist das besondere Verdienst von João Picolo und seinem Team.“ Flecks CEO-Kollege Peter Ottmann unterstreicht einen weiteren Erfolgsfaktor: „Neben der tollen Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind es gerade auch die passgenauen Messekonzepte, die die NürnbergMesse Brasil vom Wettbewerb unterscheiden. Wir bieten für die wichtigen Wachstumsmärkte Brasiliens die zentralen Vertriebsplattformen. Dies honoriert der Markt und deshalb liegt das Beste auch noch vor uns.“

Laut nationalem Messeverband Ubrafe gehen in Brasilien alleine dieses Jahr 14 zusätzliche Messen an den Start. Eine davon ist die Pet Experience, mit der die NürnbergMesse Brasil neben der Fachmesse PET South America nun auch ein Veranstaltungsformat für Endverbraucher im drittgrößten Heimtiermarkt der Welt anbietet. Daneben profiliert sich die NürnbergMesse Brasil auch zu einem gefragten Durchführer von Leitmessen im Auftrag von Verbänden oder Medienpartnern. Dazu gehören die Expo Revestir, Latam Retail Show und Abrafati. Für die Abrafati ist die NürnbergMesse Brasil dieses Jahr erstmals mit der technischen Durchführung betraut. Ab 2021 wird die Messe dann komplett von der NürnbergMesse Brasil, in Kooperation mit dem Brasilianischen Verband der Farbenhersteller und Vincentz Network organisiert.

Die NürnbergMesse Brasil konnte das Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatzwachstum von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr abschließen. João Picolo: „Einerseits sind Messen in Brasilien traditionell ein akzeptiertes Marketinginstrument. Andererseits sind die Branchen, für die man Messen konzipiert, erfolgsentscheidend. Und hier haben wir den Vorteil, dass unsere insgesamt 14 Veranstaltungen die relevanten Wachstumssektoren Brasiliens abdecken – nämlich: Pharmazie, Kosmetik und Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und Qualitätskontrolle bis hin zu Glastechnologie, Heimtier- und Veterinärbedarf sowie Nachhaltigkeit und Mobilität.“

 

Info: www.nuernbergmesse.de

 

Dr. Roland Fleck und João Picolo (von links, Foto: NürnbergMesse)

Fibo bleibt bis 2032 in Köln

Fibo-Veranstalter Reed Exhibitions Deutschland und die Koelnmesse Ausstellungen haben den noch laufenden Vertrag vorzeitig um zehn Jahre bis ins Jahr 2032 verlängert. „Die Fibo hat sich seit ihrem Wechsel an den Rhein zu einer der am stärksten wachsenden Leitmessen im internationalen Vergleich entwickelt. Ein Erfolgsfaktor dafür ist ohne Frage der Messestandort Köln, der mit seiner Lage und Logistik eine ausgezeichnete Basis bietet, die eine Messe wie die Fibo braucht“, sagt Hans-Joachim Erbel, CEO Reed Exhibitions Deutschland.

 

Fibo-Chefin Silke Frank: „Seit dem Umzug von Essen nach Köln im Jahr 2013 hat sich die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit von 80.000 m² auf 160.000 m² vergrößert. Auch die Zahl der Aussteller und Besucher hat sich in den zurückliegenden sechs Jahren nahezu verdoppelt. Damit ist die Fibo der weltweit wichtigste Handelsplatz für die Branche.“ Im vergangenen April waren mehr als 145.000 Besucher und über 1.100 Aussteller aus insgesamt 133 Nationen an den Rhein gereist.

„Wir freuen uns, mit der Fibo eine internationale Leitmesse langfristig an unseren Standort gebunden zu haben. Die Entscheidung von Reed Exhibitions für Köln unterstreicht das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit und die weitere positive Entwicklung, die die Veranstalter mit der Koelnmesse in Verbindung bringt“, so Kölns Messechef Gerald Böse.

 

Info: www.fibo.com

 

Fibo bleibt bis 2032 in Köln (Foto: Fibo)