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Hamburg Boat Show wird im bisherigen Format nicht fortgeführt

Die 2018 als Nachfolgeveranstaltung der hanseboot initiierte Hamburg Boat Show soll in ihrem bisherigen Format nicht fortgeführt werden. Der Deutsche Boots- und Schiffbauer Verband (DBSV) hatte die Bootsmesse auf dem Messegelände in Hamburg gemeinsam mit der Messe Friedrichshafen und der Hamburg Messe und Congress (HMC) veranstaltet: „Wir sind mit großem Optimismus ins Rennen gegangen, weil wir nach der Absage der hanseboot viel Zuspruch aus der Wassersportbranche bekommen haben, im Jahr 2018 einen Neustart zu wagen“, erklärte DBVS-Präsident Torsten Conradi jetzt nach der Mitgliederversammlung des DBSV in Hamburg. „Nach zwei durchgeführten Veranstaltungen, die für das Gros unserer Aussteller und Besucher sehr positiv verlaufen sind, müssen wir nun aber schweren Herzens mitteilen, dass es aus wirtschaftlichen Gründen leider keine Fortsetzung in dieser Form mehr geben kann“, stellte Torsten Conradi fest.

In der gut besuchten DBSV-Mitgliederversammlung wurde ausführlich und intensiv über ein zukünftiges, neues Format diskutiert, denn fast alle Aussteller waren mit dem Verlauf der Hamburg Boat Show 2019 zufrieden: Viele Unternehmen, die in Hamburg ausgestellt hatten, verzeichneten einen positiven Verlauf und machten nach ihren eigenen Angaben gute Geschäfte. Das Publikum, so lautete das Fazit, sei ausgesprochen wassersport-orientiert gewesen und mit konkreten Kaufabsichten auf die Hamburg Boat Show gekommen. Die Veranstaltung wurde durch eine außerordentlich gute Grundstimmung, sowohl auf der Aussteller-, wie auch auf der Besucherseite getragen.

Mit diesem positiven Fazit ist die Verbandsspitze des DBSV auch am Samstag in die Mitgliederversammlung gegangen. Torsten Conradi betonte in diesem Zusammenhang noch einmal, dass die Hamburg Boat Show aus der Branche und für die Branche inszeniert und organisiert wurde. Er bedankte sich ausdrücklich bei den Messepartnern Messe Friedrichshafen und Hamburg Messe und Congress für deren Engagement und die gute Zusammenarbeit.

Viele Mitgliedsunternehmen sind bereit zu investieren, um den Wassersportlern im Norden auch weiterhin eine Plattform im Herbst in Hamburg zu bieten. Deshalb wurde auf der Mitgliederversammlung eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich in den nächsten Tagen zusammensetzen soll, um das künftige Format zu entwickeln. „Wir sind optimistisch, dass wir den Wassersportlern und der Branche auch im Herbst 2020 in Hamburg ein attraktives Event bieten können“, betonte Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des DBSV.

 

Info: www.dbsv.de

International Summer University 2020 Cologne

Ab sofort ist die Anmeldung für die International Summer University for Trade Fair Management (ISU) im nächsten Juni möglich. Termin ist der 17. bis 19. Juni 2020 bei der Koelnmesse. Unter dem Motto „Trade Fair = Fair Trade? Exhibition Formats in the Age of Sustainability“ beschäftigen sich die Teilnehmer mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Messewirtschaft. Insbesondere geht es um Herausforderungen und Chancen durch die steigende Relevanz sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit.

Die International Summer University richtet sich an Fachleute der Messewirtschaft weltweit. Sie bietet eine interaktive Bildungsplattform für den Austausch von strategischem und operativem Wissen. Branchenexperten aus der ganzen Welt bilden eine Lerngemeinschaft, um Themen zu diskutieren, die für den Erfolg der Branche entscheidend sind. Der erste Tag ist aktuellen Forschungsergebnissen gewidmet, am zweiten Tag werden Fallstudien vorgestellt, während am dritten Tag branchenferne Lösungen im Mittelpunkt stehen, die den Blick über den Tellerrand ermöglichen sollen. Der Kongress findet seit 2006 statt – von Beginn an mit Unterstützung des Auma. Anmeldungen sind hier möglich: www.customerlounge.de/mk_form/isu_2020/default.asp

 

Info: www.auma.de , www.messe.uni-koeln.de

Cold LED: ICT & Friends in Köln

Am 21. November kamen rund 60 Unternehmensvertreter, Fachpresse, Lieferanten, Partner und Kunden der Medientechnikbranche bei der ICT zusammen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „ICT & Friends“ ging es dort um das Thema „Cold LED“. Erik Wolff, der Vorstand der ICT AG begrüßte die jüngste Entwicklung, nun eine auf Nachhaltigkeit und niedrigen Energieverbrauch ausgelegte LED-Technologie marktreif anbieten zu können. „Nachhaltigkeit kann nicht vom Gesetzgeber kommen, wir als Unternehmen sind in der Pflicht. Und jetzt können wir endlich liefern.“

Eric Li, der CEO von Silicon Core Technologies berichtete von der über Jahre erfolgten Entwicklungsarbeit. Dabei habe man den Blick auf das Gesamtsystem gelegt und alle Schlüsselkomponenten selbst entwickelt: Common Cathode Fertigung, das patentierte HDR Management ZACH, die optimierte Treiberarchitektur, das patentierte Versiegelungsverfahren LISA für das Coating und das patentierte Protokoll LLP. Die Produkte sind im Bereich von 0,8 – 2 mm verfügbar.

Der Geschäftsfeldleiter des ZDF Hauptstadtstudios,hat die Gesamtlösung für das Studio präsentiert und von den ersten Monaten des realen Betriebs berichtet. Neben dem deutlich niedrigeren Energieverbrauch berichtete er von der komplexen Mechaniklösung, die durch elektrische Verfahrbarkeit und pneumatischen Verriegelungsmechanismus zu sehr flexiblem Einsatz führt. Schnelle Studioumbauten sind möglich, Displays im großen Verbund, über Eck und im Ensemble zu bauen. So können verschiedene Sets im Studio realisiert werden.

Jens Wunderlich, der Senior Consultant für LED bei ICT hat über die wirtschaftlichen Vorteile des bis zu 40 Prozent niedrigeren Energieverbrauchs berichtet. Zudem erläuterte er die deutlich geringeren Aufwände für die Klimatisierung. Gewöhnlich ist eine dreifach höhere Klimaleistung erforderlich, um LED Installationen angemessen zu kompensieren.

 

Die nächste ICT + Friends findet vom 3. bis zum 5. Dezember 2019 in Berlin statt.

 

Info: www.ict.de

 

ICT & Friends in Köln (Foto: ICT)

 

Hannover Messe bekommt neues Hallenkonzept

Gemeinsam mit Ausstellern, Beiräten und den Industrieverbänden VDMA und ZVEI haben die Veranstalter der Hannover Messe das Konzept des Formats überarbeitet und kündigen nun Änderungen für 2020 an. Die Neuverteilung von Themen und Ausstellern auf dem Gelände soll dabei für eine sinnvolle Verzahnung der Technologien im Sinne einer idealen Besucherführung sorgen. Dank der gleichmäßigen Verteilung von attraktiven Themen und Marktführern sollen die Aussteller von einer optimierten Attraktivität auf dem gesamten Gelände profitieren. Die thematisch optimierte Struktur und die neuen Maßnahmen zur Besucherführung – digital und analog – soll die Messe für Besucher attraktiver machen.

 

Der Bereich Logistics ist in Zukunft thematisch direkt an die Hallen der „Automation, Motion & Drives“ im Besucherfluss angebunden. Die Themen der Automation, Motion & Drives stehen nun ohne Unterbrechung in technologisch logischer Reihenfolge. Die technologischen Grenzen zwischen Energie und Auomation sind fließend – entsprechend folgt der Bereich Energy Solutions nahtlos an die Automationsthemen. Das Future Hub als Ausgangspunkt der technologischen Entwicklungen vereint künftig auch die Themen „Forschung und Entwicklung“, Startups und Future of Work. Im Bereich Engineered Parts & Solutions zeigen Zulieferunternehmen ihr Leistungsspektrum und Lösungen für Leichtbau und 3D Druck. Das Thema Digital Ecosystems steht als das alles vernetzende Bindeglied im Zentrum des Geländes.

 

Info: www.hannover-messe.de

 

(Grafik : Deutsche Messe AG)

Spielwarenmesse bietet neuen Digitalservice für Aussteller

Die Spielwarenmesse bietet ihren Ausstellern für die Veranstaltung 2020 eine digitale Lösung für die Verwaltung von Messekontakten an. Mit dem sogenannten LeadTracking können sie Kundendaten sammeln, verwalten und analysieren. Die für iOS und Android verfügbare App VCtrack ermöglicht die schnelle und einfache Erfassung von Fachbesucherinformationen auf dem Smartphone. Der Service wurde mit Ausstellern für Aussteller entwickelt und ist damit eng am Kundennutzen ausgerichtet.

 

Voraussetzung für die Nutzung ist neben der Lizenz für die entsprechende App ein Smartphone, um damit den Barcode zu scannen. Anstelle von Visitenkarten erhält der Benutzer via Ticket-Scan automatisch alle hinterlegten Daten der Fachbesucher, die der Datennutzung zugestimmt haben. Die „Bearbeiten“-Funktion ermöglicht zusätzliche Einträge. Somit können den Kontaktdaten individuelle Inhalte hinzugefügt werden, die für die Geschäftsbeziehung wichtig sind. Nach der Messe steht die Auswertung der Kontakte an. Sie wird über die App ebenfalls vereinfacht: Auf Knopfdruck bekommt der Aussteller die Informationen zu allen Kunden und Kontakten angezeigt und direkt als Tabelle zur weiteren Nutzung per Email zugeschickt.

Alles Wissenswerte rund um die Spielwarenmesse ist ebenfalls digital verfügbar. Die Spielwarenmesse App liefert das ganze Jahr über Informationen bequem aufs Handy. Die neue LeadTracking-App ist ein weiterer Schritt in Richtung Modernisierung und Digitalisierung wie Christian Ulrich, Director Marketing der Spielwarenmesse eG, erklärt: „Digitale Lösungen tragen inzwischen maßgeblich zum Messeerfolg bei. Wir als Veranstalter bieten passende und zukunftsorientierte Services an, um das Messegeschäft bestmöglich zu unterstützen.“

 

Info: www.spielwarenmesse.de