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Neue Veranstaltung für Mikromobilität im urbanen Raum

Die Deutsche Messe richtet 2019 eine neue Veranstaltung zum Thema Mikromobilität aus. Die Premiere der „micromobility expo“ findet vom 2. bis 4. Mai auf dem Messegelände in Hannover statt. Das Format aus Forum, Ausstellung und Parcours soll die Mikromobilität im urbanen Raum fördern sowie umweltschonende und kosteneffiziente Lösungen mit elektrischen Leichtfahrzeugen für den Personen- und Lastenverkehr präsentieren.

 

Die micromobility expo richtet sich an den ersten beiden Messetagen an Fachbesucher aus Industrie, Verwaltung und Politik. Der Messe-Samstag, 4. Mai, ist für Endverbraucher geöffnet. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg durchgeführt und soll künftig jährlich stattfinden. „Vor dem Hintergrund der Urbanisierung mit neuen Mobilitätsherausforderungen und gleichzeitig steigenden Anforderungen im Umweltbereich bietet sich ein hohes Potenzial zur Nutzung von Mikromobilen. Ihre geringe Größe und der elektrische Antrieb ermöglichen in städtischen Räumen einen deutlichen Vorteil gegenüber dem PKW“, sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG Hannover. „Mit der micromobility expo schaffen wir eine Ausstellungs- und Kongressplattform, die der gesamten Branche die gewünschte Aufmerksamkeit und den nötigen Anschub geben wird.“

Die micromobility expo wird auf dem Messegelände Hannover in den Pavillons und auf dem Freigelände unter dem Expo-Dach ausgerichtet. Das Konzept aus Forum, Ausstellung und Parcours bietet ein breites Erlebnisspektrum. Im Forum diskutieren Experten und Anwender aus der Industrie, Verwaltung und Politik über Innovationen, Best-Practice-Beispiele und Lösungsansätze. Auf der Networking-Area neben dem Forum können sich die Teilnehmer in lockerer Atmosphäre austauschen und Kontakte knüpfen. Die Messe richtet sich an Kommunen und Städte, Stadtplanungsämter, Verkehrsämter sowie Politik. Zudem werden Einkäufer, Händler, Logistikunternehmen, Flottenmanager, Bahnhofsmanager, Werkstätten, Pflegedienste und Endverbraucher angesprochen.

 

Info: www.messe.de

 

micromobility expo (Foto: Deutsche Messe AG)

Bundesregierung stärkt IFA 2019

Mit der Staatsministerin Dorothee Bär unterstützt die Bundesregierung die IFA in diesem Jahr. „Eine Digitalnation muss auch international sichtbar sein. Messen bieten dafür einen perfekten Rahmen. Auf der IFA 2019 soll deshalb auch die Welt sehen, dass das Bekenntnis der Bundesregierung zur Digitalisierung ganz klar ist. Deshalb werde ich auch mit meinem gesamten Büro für die Dauer der Messe umziehen und Ansprechpartnerin sein für alle Besucherinnen und Besucher, die Aussteller, aber auch alle internationalen Gäste“, sagt Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftrage der Bundesregierung für Digitalisierung Dorothee Bär.

„Die IFA ist für alle beteiligten Industrien, Handel, Konsumenten und Medien die effizienteste und weltweit bedeutendste Kommunikationsplattform. Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Bundesregierung. Die politische Präsenz und Unterstützung von Staatministerin Dorothee Bär ist eine sehr geschätzte Anerkennung der erfolgreichen Arbeit der IFA“, so Jens Heithecker, IFA Executive Director.

 

Info: www.messe-berlin.de

 

Messe Düsseldorf mit neuer Plattform für die Auslandsvertretungen

Die Messe Düsseldorf setzt auf Partner im Ausland, um ihre internationalen Aktivitäten zu entwickeln und den Ausstellern vor Ort einen besseren Service zu bieten. Die Auslandsvertreter nutzen als Ansprechpartner vor Ort eine Online-Plattform seit 2001. dimedis war von Anfang an bei der Umsetzung der AV-Net Plattform als Dienstleister an Bord. Über diese Plattform haben die Auslandsvertreter einen kompletten Überblick, welche Aussteller eine Messeveranstaltung gebucht haben und unterstützen darüber die Aussteller rund um die Themen Tickets, Gutscheine und Rechnungen. Nun erscheint das AV-Net in komplett neuer Technik und überarbeitetem Design und wartet mit neuen Funktionen für die Auslandsvertreter auf. Die Suche nach Ausstellern und Ticketbestellungen ist rasend schnell – auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets. In der mächtigen Suche haben die Auslandsvertreter alle relevanten Informationen wie Online-Anmeldungen, Zulassungen, Rechnungen, Gutscheinstatistik sowie Registrierungen und Ticketkäufe der Messebesucher auf einem Dashboard. Die Suchergebnisse lassen sich nach beliebig vielen Kategorien, wie etwa dem Namen der Messe, Land oder Status der Anmeldungen filtern. Die Ergebnisse können auf- und absteigend nach Anmeldedatum, alphabetisch oder nach Standort sortiert werden. Das AV-Net ist wie alle Messeportale der Messe Düsseldorf von dimedis nach dem neuen responsiven Styleguide gestaltet.

 

Marc Langenstein, Senior Manager Online Marketing bei der Messe Düsseldorf und Teil des AV-Net Teams, über das Redesign des AV-Net: „Mit dem neuen AV-Net erhalten unsere Partner und Vertreter im Ausland Zugang zu einer Reihe von neuen Funktionen und Informationen. Die primären funktionalen Änderungen betreffen die Suche und Anzeige der Aussteller-Informationen. Besonders hervorzuheben ist, dass nun alle Informationen auch unterwegs auf dem Handy oder auf einem Tablet abgerufen werden können. Neben der intuitiven Bedienung ist die Suche extrem schnell und führt mit den umfangreichen Filter- und Sortiermöglichkeiten zum gewünschten Suchergebnis. Damit haben unserer Auslandsvertreter das ideale Instrument, um vor Ort potentielle Aussteller anzusprechen und mit dem besten Service für unsere Messeveranstaltungen zu gewinnen.“

Rebecca Kratz, verantwortliche Projektmanagerin bei der Messe Düsseldorf aus der Abteilung Marketing Services, resümiert die großen Erfolge des AV-Nets: „Das Netzwerk für unsere über 75 Auslandsvertreter wird sehr gut angenommen, das zeigen die Zugriffe auf die Seiten und das Feedback der Vertreter. Das Netzwerk ist relevant und vermittelt den Auslandvertretern alle Informationen, die sie benötigen: Strategien und Portfolio unserer Messeveranstaltungen, Unterstützung fürs Marketing, Aussteller- und Besucher-Services bis hin zur besseren Abwicklung von Gutscheinverkäufen. Mit der technischen Neuentwicklung können wir unseren Vertretern eine optimale Nutzererfahrung bieten, auch auf mobilen Endgeräten.“

 

Info: www.messe-duesseldorf.de , www.dimedis.de

 

Neue Plattform (Screenshot: dimedis)

Messe München optimiert Russlandgeschäft

Die Messe München treibt ihr Russland-Engagement weiter voran. Seit dem 8. November 2018 hat die Tochter CTT Expo LLC einen neuen Namen: Messe Muenchen Rus LLC. Die Umbenennung ist ein wichtiger Meilenstein der strategischen Geschäftsentwicklung der Messe im russischen Markt.

 

Ende 2015 tätigte die Messe München die, zu diesem Zeitpunkt, größte Übernahme ihrer Geschichte und erweiterte ihr Portfolio mit der fünftgrößten Baumaschinen-Messe der Welt, der russischen „Construction Equipment & Technologies / CTT“. Die Messe wurde in das bauma-Network eingegliedert und heißt seit 2017 bauma CTT Russia.

Das veranstaltende Tochterunternehmen wurde im ersten Schritt aufgrund der Bekanntheit der Marke nach der Messe benannt, nämlich CTT Expo LLC. Als nächster Schritt erfolgte nun die Namensanpassung der Gesellschaft in Messe Muenchen Rus LLC entsprechend der Messe München Corporate Identity.

Gleichzeitig wird die bisherige russische Auslandsvertretung in die Tochtergesellschaft Messe Muenchen Rus LLC eingegliedert. Larissa Kovalenko und ihr Team, die seit mehr als zehn Jahren als externe Vertreter erfolgreich für die Messe München tätig sind, komplettieren das russische Messeteam. „Mit der neuen Gesellschaft Messe Muenchen Rus LLC als Organisator der bauma CTT Russia und deren Geschäftsführer, Sergey Alexandrov ist die Messe München Familie gut aufgestellt und auf dem russischen Markt vertreten. Dies ermöglicht uns, unsere Aktivitäten vor Ort weiter auszubauen“, sagt Stefan Rummel, verantwortlicher Geschäftsführer für die Auslandsgesellschaften der Messe München.

 

Info: www.messe-muenchen.de

 

Messe München optimiert Russlandgeschäft (Foto: Messe München)

Leichter Ausstellerzuwachs für Messen in Deutschland

Die Messen in Deutschland haben sich 2018 trotz schwieriger Rahmenbedingungen behauptet und ein insgesamt solides Ergebnis abgeliefert. Auf den 178 internationalen und nationalen Messen wurden gegenüber den Vorveranstaltungen im Durchschnitt 1,5 Prozent mehr Aussteller und etwa ein Prozent größere Standfläche registriert. Die Besucherzahlen lagen nur knapp ein halbes Prozent unter dem bisherigen Niveau. Das ergaben vorläufige Berechnungen des Auma.

 

Die Entwicklung der Ausstellerzahlen und Standflächen liegt zwar unter den Wachstumsraten des Jahres 2017, als gut 3,5 Prozent mehr Beteiligungen und rund drei Prozent mehr Fläche registriert wurden. Jedoch haben sich die Unsicherheiten über die Entwicklung der heimischen Konjunktur und des Außenhandels – Stichwort Protektionismus – erheblich verstärkt. Dies hätte auch zu einem deutlich vorsichtigeren Messe-Engagement in der Wirtschaft führen können. Auch hatten Diskussionen über die „richtigen“ Veranstaltungsformate letztlich nur auf wenige Branchenmessen negative Auswirkungen.

Dazu der Auma-Vorsitzende Walter Mennekes: „Natürlich müssen sich Messen weiterentwickeln. Aber die meisten Grundkonzepte unserer Messen sind zukunftsfähig. Bedarf an deutlich veränderten Formaten gibt es nur in einem relativ schmalen Segment von Messen. Ich warne davor, die Festivalisierung generell als neuen Messetrend auszurufen. Messen aller Art werden aber emotionaler werden, auch die B2B-Messen. Und dieser Prozess hat in vielen Fällen schon begonnen. Aber letztlich müssen alle Neuausrichtungen dem Großteil der Aussteller und Besucher einen konkreten geschäftlichen Mehrwert bieten.“

Auch die internationale Attraktivität der deutschen Messen ist nach Berechnungen des Auma unangefochten: Die Beteiligungen aus dem Ausland legten 2018 deutlich überdurchschnittlich in einer Größenordnung von drei Prozent zu – auf Aussteller- und Besucherseite.

Für die 174 internationalen und nationalen Messen des Jahres 2019 rechnet der Auma erneut mit kleinen Zuwächsen auf der Ausstellerseite und stabilen Besucherzahlen. Unsicherheiten liegen vor allem in der weiteren Entwicklung von Messen im Automobilsektor.

Eine tendenziell optimistische Stimmung in der Branche ergab auch eine Umfrage des Auma bei den Messeveranstaltern im Rahmen der Verbandsumfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft im Dezember 2018. Danach erwartet eine Mehrheit der deutschen Messegesellschaften 2019 höheren Umsatz als im Vorjahr trotz des turnusbedingt etwas kleineren Messeprogramms. Ebenso soll die Zahl der Beschäftigten bei den Messegesellschaften steigen.

 

Info: www.auma.de

 

(Grafik: Auma)