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Was Millennials von Messen erwarten

In Kooperation mit der Messe Frankfurt haben Studierende der EBS Universität für Wirtschaft und Recht untersucht, was sich Millennials – und damit potenzielle zukünftige Messeteilnehmer – von Messen der Zukunft wünschen. Im Ergebnis sollten Messen sich noch stärker zu Events entwickeln, die man unter keinen Umständen verpassen will.

Trotz voranschreitender Digitalisierung und vielseitiger Möglichkeiten, online zu kommunizieren, sind Messen für Millennials nach wie vor Teil des idealen Marketingmix. Dies ergibt eine kürzlich durchgeführte Untersuchung der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Mehr als ein Viertel der Befragten gibt an, die Möglichkeit zum persönlichen Netzwerken sei ein entscheidender Faktor, Messen zu besuchen. „Es ist erfreulich, dass auch die Millennials trotz der zunehmenden Digitalisierung die persönliche Begegnung schätzen und damit unser Geschäftsmodell bestätigen“, betont Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Und ergänzt: „Schon immer war es Grundlage des Erfolgs der Messe Frankfurt, den unterschiedlichen Zielgruppen zuzuhören und deren Bedürfnisse mit der jeweiligen Branche in Einklang zu bringen“.

Etwa die Hälfte der befragten Millennials offenbart, sie hätten Hemmungen, Menschen auf Messen anzusprechen, die sie nicht kennen. Hier können Networking-Events sowie Networking-Apps Abhilfe schaffen und den ersten persönlichen Kontakt erleichtern.

Um weiterhin für die Zielgruppe Millennials attraktiv zu bleiben, sollten sich Messen gemäß der Untersuchung zu emotionaleren Events entwickeln, die Besucher und Aussteller auf keinen Fall verpassen möchten. Dieses Gefühl wird als „FoMO“ („Fear of Missing Out“) bezeichnet. „Veranstalter sollten sich das ,FoMO-Prinzip‘, also die Angst, etwas zu verpassen, zunutze machen und Messen so gestalten, dass Besucher und Aussteller unbedingt Teil dieser Gemeinschaft sein möchten – und das bestenfalls vor, während und nach der Messe“, betont Prof. Dr. Diane Isabelle Robers von der EBS Universität für Wirtschaft und Recht.

Hochkarätige Redner und der Einsatz von Virtual sowie Augmented Reality sind Programmpunkte, die Millennials sich auf Messen wünschen. Bestenfalls bewirken diese, dass Besucher emotional noch stärker an eine Veranstaltung gebunden werden und sie auch bei der nächsten Messeausgabe wieder dabei sind. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass interaktive Events sowie die Größe und Reputation der jeweiligen Messe zu den entscheidenden Faktoren für eine Messeteilnahme gehören.

Die Ergebnisse der Untersuchung können hier auf der Homepage der Messe Frankfurt heruntergeladen werden.

Info: www.messefrankfurt.com

Reed Exhibitions Österreich besetzt Schlüsselposition

Zum 2. Juli 2018 hat Dietmar Eiden (49) die operative Geschäftsführung aller B2B-Messen im Österreich-Portfolio von Reed Exhibitions und somit eine zentrale Schlüsselposition in der Unternehmensgruppe übernommen. Marketingfachmann Eiden, der zudem auf eine umfangreiche Erfahrung aus der strategischen Unternehmensberatung, Strategieentwicklung und Geschäftsprozessoptimierung wie auch dem Business Development verweisen kann, kommt von der Messe Köln, für die er seit 2005 tätig war – zuletzt als Vice President.

Bei der Messe Köln verantwortete der gebürtige Wattenscheider Dietmar Eiden im Rahmen eines breiten, auch internationalen Aufgabenbereichs, vor allem die erfolgreiche Entwicklung der Kategorie „Food and Food Technology“, wozu die Weltleitmessen Anuga, ISM, Anuga Food Tec und weitere Fachmessen gehören. Ehe er in Köln zum Vice President avancierte, fungierte er als Project Manager der Anuga. In den Jahren davor arbeitete Eiden, der die Ruhr-Universität Bochum als Diplomökonom in Marketing sowie Planung und Organisation erfolgreich absolvierte, unter anderem als Product Manager Automotive Aftermarket bei 3M Deutschland in Neuss und als Head of Marketing & Sales beim AIP-Institut in Hagen.

Info: www.messe.at

Dietmar Eiden (Foto: Reed Exhibitions/Andreas Kolarik)

comdeluxe gewinnt beim German Brand Award 2018

Nach Erfolgen beim German Design Award 2015, 2016 und 2017 hat comdeluxe, eine Agentur für strategische Markenkommunikation, dieses Jahr die international hochkarätig besetzte Jury des German Brand Awards wieder überzeugt. Insgesamt vier Preise räumten die Nürnberger Markenspezialisten beim diesjährigen Wettbewerb ab. Darunter der Award für Excellence in der Kategorie „Employer of the Year“ und eine weitere Prämierung in der Kategorie „Service Brand of the Year“ mit dem Prädikat „Special“, eine besondere Auszeichnung, die das Engagement um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Marken honoriert.

Info: www.comdeluxe.de

Neues Gerät aus der Solid Shine-Laserprojektorenreihe von Panasonic

Der PT-RZ870 Projektor vereint scharfe und lebendige Bilder mit heller Solid Shine-Laser-Lichtquelle mit redundantem Lasermodul und Phosphor-Rädern. Dank luftdichtem und staubfesten optischen Block und einem effizienten Flüssigkeits-Kühlsystem bietet der Projektor wartungsfreien Betrieb von bis zu 20.000 Stunden.

„Der Schlüssel zu herausragender Bildqualität bei diesen Projektoren ist die Quartet Colour Harmonizer-Technologie – ein einzigartiges Farbradsystem, das gemeinsam mit hitzeresistenten Phosphor-Rädern für maximale Farbpräzision und gleichzeitig reduzierten Energieverlust von der Lichtquelle sorgt“, sagt Eduard Gajdek, Field Marketing Manager DACH bei Panasonic.

Der PT-RZ870 steuert für jedes Einzelbild – in Abhängigkeit des jeweiligen Bildinhalts – die Lichtleistung und erzielt so einen dynamischen, digital modulierten Kontrast von 10.000:1. Zudem lassen sich dank der Multi-Projektor-Sync-Funktion der dynamische Kontrast und die Shutter-Funktionen von mehreren über ein Netzwerk verbundenen Projektoren mit einem Masterprojektor synchronisieren.

Der PT-RZ870 integriert sich in bereits vorhandene Steuerungssysteme und ist daher kompatibel mit HDBaseT, Art-Net, Crestron Connect und PJLink Protokollen. Außerdem können alle Wechselobjektive der 1-Chip DLPTM Projektoren von Panasonic verwendet werden.

Info: www.business.panasonic.de

PT-RZ870 (Foto: Panasonic)

Messe für Systemintegration bekommt neuen Veranstaltungsort

Die Integrated Systems Europe (ISE) wandert in wenigen Jahren aus Amsterdam ab. In 2021 wird Barcelona neuer Veranstaltungsort der Messe sein. Das hat Veranstalter Integrated Systems Events bekannt gegeben. Die Ausstellung findet dann im Bereich Gran Via des Fira de Barcelona Messegeländes statt, der rund 240.000 qm Fläche und acht Hallen bietet.

Grund für den Umzug sind laut Integrated Systems Events die starken Wachstumszahlen der ISE. Der bisherige Veranstaltungsort RAI Amsterdam bietet nur limitierte Kapazitäten und kann die steigende Zahl von Ausstellern und Besuchern mittelfristig nicht mehr aufnehmen.

Info: www.iseurope.org