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gamescom 2020: Veranstalter konkretisieren überarbeitete Planungen

Die Veranstalter der gamescom haben ihre Planungen für dieses Jahr konkretisiert: Zwar findet das weltweit größte Event rund um Computer- und Videospiele erst in fünf Monaten statt, dennoch wurden angesichts der Corona-Krise bereits jetzt einige der geplanten Maßnahmen bekanntgegeben. Bestehende digitale Formate wie gamescom: Opening Night Live und gamescom now werden deutlich ausgebaut und um zusätzliche Module ergänzt.

Nachdem bereits im Vorjahr weltweit Millionen Fans die gamescom online verfolgten, sollen die Bestmarken 2020 noch einmal übertroffen werden. Gemeinsam kündigten die Koelnmesse und der game – Verband der deutschen Games-Branche an, dass die gamescom damit in jedem Fall mindestens in digitaler Form vom 25. bis 29. August stattfindet. Eine Verschiebung schlossen sie aus. Gleiches gilt auch für die Entwicklerkonferenz devcom (22. bis 24. August), mit der die gamescom-Woche startet.

Mitte Mai soll angesichts der dann erfolgten Entwicklungen der Corona-Pandemie gemeinsam mit den zuständigen staatlichen Stellen eine Bewertung erfolgen, in welcher Form die gamescom auch vor Ort in Köln stattfinden kann. Zu diesem Zeitpunkt ist auch deutlicher, welche Veränderungen es geben muss, um die Gesundheit aller Besucherinnen und Besucher vor Ort vollständig zu gewährleisten. Dies ist mit den größten Ausstellern abgestimmt, so dass derzeit alle gamescom-Planungen auf Hochtouren weiterlaufen.

Die Veranstalter bekräftigen gleichzeitig, dass nicht nur den Besuchern die bereits bezahlten Tickets erstattet, sondern auch den Ausstellern die an die Koelnmesse geleisteten Zahlungen zu 100 Prozent zurückerstattet werden, sollten die gamescom sowie die devcom nach behördlicher Entscheidung nicht vor Ort in Köln stattfinden können. Mehr Informationen zu den digitalen Formaten werden in den kommenden Monaten angekündigt.

„Millionen Fans weltweit freuen sich auf die gamescom 2020. Darum sind wir entschlossen, auch in diesem Jahr Ende August gemeinsam mit der Community Neuigkeiten, Ankündigungen und Weltpremieren zu feiern. Angesichts der Corona-Krise bauen wir jetzt alle digitalen Formate mit Hochdruck weiter aus, damit die gamescom 2020 in jedem Fall zumindest digital stattfinden kann. Mit der globalen Show gamescom: Opening Night Live oder dem Portal gamescom now erreichen wir digital bereits heute Millionen gamescom-Fans auf der ganzen Welt. Ein weiterer Ausbau unserer Digital-Strategie ist jetzt genau der richtige Weg“, sagt game-Geschäftsführer Felix Falk.

„Die gamescom und die Koelnmesse gehören bereits heute zu den digitalen Vorreitern in der internationalen Messelandschaft. Die derzeitige Corona-Krise sehen wir deshalb auch als Chance, noch konsequenter digitale Event-Formate umzusetzen. Die gamescom 2020 ist dafür die perfekte Bühne. Wenn wir Mitte Mai eine Neubewertung der Situation für alle Formate der gamescom auf dem Kölner Messegelände vornehmen, hat die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher höchste Priorität. Selbstverständlich laufen alle Vorbereitungen weiter auf Hochtouren, sowohl physisch als auch digital“, sagt Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH.

 

Info: www.koelnmesse.de

 

Virtuelle Messen mit VR Easy

Als digitale Alternative entwickelt die VR Easy GmbH aktuell virtuelle Messen auf 360°-Basis. Die Anwendungen basieren auf einer cloudbasierten Software des Unternehmens, das über mehrjährige Erfahrungen im Bereich der Virtual Reality verfügt. Mit der virtuellen Messe der VR Easy GmbH sollen Kunden alle Funktionen und Möglichkeiten einer „realen Messe“ erhalten: Präsentation von Produkten, Austausch von Informationen, Kontakte. Grundlage für die virtuelle Messe ist eine spezielle Cloudlösung, die den Einsatz und die Verarbeitung von 360°-Inhalten ermöglicht. Waldemar Wegner, Gründer und Geschäftsführer der VR Easy GmbH, wendet sich mit einem Aufruf an interessierte Unternehmen, die sich als digitale Messeanbieter positionieren wollen: „Reizen Sie mit uns gemeinsam die technischen Möglichkeiten einer virtuellen Messe aus und entwickeln Sie mit uns ein beispielhaftes und für alle Anbieter skalierbares Produkt“.

 

Info: www.vr-easy.com

 

(Grafik: VR Easy GmbH)

VRdirect bietet Gratis-Service für VR-Präsentationen

Als Reaktion auf die aktuelle Corona-Krise bietet das Münchner Start-Up VRdirect kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, seine Software zur Erstellung eigener Virtual-Reality-Inhalte sechs Monate lang kostenlos zu nutzen. Das Angebot gilt bis zum 30. September und richtet sich vor allem an Branchen, in denen angesichts der aktuellen Sicherheitsbestimmungen die Möglichkeit fehlt, Produkte auf eigenen Verkaufsflächen oder auf Messen und Events zu präsentieren. Virtual Reality stellt hier eine große Chance dar, die eigenen Produkte oder Dienstleistungen visuell ansprechend zu präsentieren und innerhalb einer selbst gestalteten Anwendungen Möglichkeiten zum direkten Kauf zu integrieren. Darüber hinaus bietet VRdirect Unternehmen jeder Größe Unterstützung bei der Umsetzung von Virtual-Reality-Projekten durch die Bereitstellung der nötigen Hardware (z.B. 360°-Kameras) und Beratung bei der Entwicklung einer Virtual-Reality-Strategie. Interessierte finden den Anmeldungslink sowie weitere Informationen zur #stayathome-Lizenz unter https://lp.vrdirect.com/de/corona/stay-at-home.

VRdirect Studio ist eine Anwendung, mit der Unternehmen völlig ohne Programmieraufwand eigene Virtual-Reality-Inhalte gestalten und auf allen gängigen Plattformen veröffentlichen können. Unternehmen können mit 360°-Bildern oder -Videos VR-Touren, virtuelle Ausstellungsräume und virtuelle Produktdemonstrationen erstellen. So ist es zum Beispiel möglich, einen virtuellen „Spaziergang“ durch eine real existierende Verkaufsfläche zu gestalten, bei der jede Station in einem eigenen 360°-Bild dargestellt ist und man über das Drücken von Pfeilen in der VR-Anwendung zwischen den einzelnen Stationen wechseln kann. Die Einbindung verschiedener Call-to-Action-Buttons ermöglicht dann eine direkte Interaktion des Kunden.

Die #stayathome-Lizenz soll Unternehmen den Einstieg erleichtern, mit VRdirect Studio eigene Virtual-Reality-Szenarien zu entwickeln. Mit der Lizenz können bis zu fünfundzwanzig 360°-Bilder sowie ein 360°-Video in einer einzigen VR-Anwendung miteinander kombiniert werden. Dr. Rolf Illenberger, Geschäftsführer & CEO von VRdirect: „In der aktuellen Lage brechen in vielen Branchen die gewohnten Vertriebswege weg. Mit der #stayathome-Lizenz geben wir Unternehmen das nötige Rüstzeug an die Hand, weiterhin mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben und ihre Produkte und Dienstleistungen wirkungsstark zu präsentieren.”

 

Info: www.vrdirect.com

Christian Göke verlässt die Messe Berlin zum Jahresende

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH, Dr. Christian Göke, hat den Aufsichtsratsvorsitzenden, Herr Wolf-Dieter Wolf, über seinen Wunsch informiert, das Dienstverhältnis vorzeitig zu beenden. Göke wird das Unternehmen bis zum Jahresende führen, um so einen geregelten Übergang sicherstellen. „Seit April 2000 durfte ich einen Beitrag dazu leisten, unser Unternehmen weiterzuentwickeln. Für diese ungemein interessante Aufgabe war ich und werde ich immer dankbar sein. Jetzt möchte ich mich beruflich verändern“, so Göke.

Wolf-Dieter Wolf hat Herrn Dr. Göke zur erfolgreichen Entwicklung der Messe Berlin gratuliert. „Als Herr Dr. Göke im Jahr 2000 in die Geschäftsführung der Messe eintrat und die Verantwortung für den Vertrieb übernahm, wurde die Messe von ihren nationalen Wettbewerbern nicht als ernsthafte Konkurrenz angesehen. Als Vorsitzendem der Geschäftsführung ist Herrn Dr. Göke dann der Sprung in die globale Top 10 der Messegesellschaften gelungen. Heute ist die Messe Berlin ein weltweit agierendes und wertvolles Unternehmen, dessen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Berlins kaum zu überschätzen ist. Dafür danke ich ihm ausdrücklich.“

 

Info: www.messe-berlin.de

 

Dr. Christian Göke (Foto: Messe Berlin)

Messeprogramm 2021 für Export deutscher Umwelttechnologien festgelegt

Im nächsten Jahr können deutsche Unternehmen aus dem Umwelttechnologiesektor bei ihrer Messebeteiligung im Ausland wieder Unterstützung durch den Bund erhalten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat für das Jahr 2021 im Rahmen der Exportinitiative „Energie“ elf Auslandsmessen mit Umwelttechnologie-Schwerpunkten ausgewählt. Dies ist das Ergebnis einer Abstimmung, die am 19. März 2020 stattfand – aufgrund der Corona-Pandemie als Telefonkonferenz. Teilgenommen haben Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums, der Exportinitiative „Energie“, des Auswärtigen Amtes, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Auma.

Das Messeprogramm 2021 umfasst Veranstaltungen in Märkten, die für die deutsche Wirtschaft besonders interessant sind, darunter Russland, Mexiko, VAE, USA, Japan und Australien. Drei der elf Messebeteiligungen finden in afrikanischen Ländern statt. Alle Bundesbeteiligungen werden in Form von Firmengemeinschaftsständen organisiert, an denen deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen teilnehmen können.

Die Bundesregierung unterstützt seit 2003 deutsche Unternehmen bei ihren Beteiligungen an Auslandsmessen im „Green Energy“-Sektor, um deren Export zu fördern. Der Auma macht Vorschläge für die Auswahl der Messen und arbeitet dabei mit Fachverbänden und Experten zusammen.

 

Info: www.auma.de/Messedaten