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Kerstin Drescher und Thomas A. Kalb ergänzen Geschäftsleitung bei atelier damböck

Kerstin Drescher (43) und Thomas A. Kalb (56) wurden als Prokuristen von atelier damböck bestellt. Sie ergänzen und komplettieren die Geschäftsleitung um Simon Damböck und Richie Zhang (atelier damböck China). Wilfried Götz, Mitgründer und Geschäftsführer des Unternehmens, hat sich nach stolzen 40 Jahren Betriebszugehörigkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Kerstin Drescher ist seit Juli 2018 im Unternehmen tätig, sie blickt auf 18 Jahre Erfahrung im Messebau zurück und war zuletzt als Teamleiterin bei der bluepool GmbH beschäftigt. Bei atelier damböck verantwortet sie das operative Geschäft. „Wenn man nach langer Zeit die Firma wechselt, dann will dieser Schritt wohl überlegt sein. Sucht man nach der richtigen Perspektive für die Zukunft in unserer Branche, dann ist Damböck das Unternehmen mit der richtigen Weitsicht, bei dem klare Ziele gesetzt sind, aber zugleich die Möglichkeit besteht, die eigene Expertise mit Engagement und Leidenschaft einzubringen zu können“, so Drescher.

Thomas A. Kalb begann seine Karriere auf Kundenseite, war anschließend 20 Jahre als Führungskraft beim Messebauer KnaufKassel GmbH sowie als Messetrainer- und Coach tätig. Seit 2014 leitet er den Standort von atelier damböck in Kassel. Thomas A. Kalb: „Mit viel Freude und Kreativität für unsere Kunden außergewöhnliche Lösungen zu entwickeln und umzusetzen und damit Teil deren Erfolgsgeschichte zu werden, treibt uns täglich an. Der Standort in der Mitte Deutschlands bietet dabei für atelier damböck mehr Nähe zum Kunden. Die Niederlassung hat sich in den nun fast fünf Jahren mit spannenden Projekten und tollen Kunden sehr gut entwickelt und den Erfolg des Gesamtunternehmens positiv mitgestaltet – hieran möchten wir mit unserem neuen Führungsteam anknüpfen.“

 

Info: www.damboeck.de

 

Thomas A. Kalb, Kerstin Drescher (Foto: atelier damböck)

LAE 2018: Top-Entscheider aus deutschen Unternehmen besonders messeaktiv

Top-Entscheider aus Unternehmen und Behörden wie Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer oder Amtsleiter, sind besonders messeaktiv: 87 Prozent von ihnen besuchen Messen, 71 Prozent sogar mindestens einmal im Jahr. Auch jüngere Entscheider besuchen überdurchschnittlich oft Messen. Das sind die Haupt-Ergebnisse der aktuellen Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE), die vom LAE e.V. veröffentlicht wurde, einem Zusammenschluss von Verlagen und dem Verband der Media-Agenturen.

Von insgesamt 2,93 Mio. Entscheidern in deutschen Unternehmen und Verwaltungen sind 81 Prozent – zumindest gelegentlich – Messebesucher. Nur 18 Prozent nutzen dieses Medium gar nicht. 61 Prozent der Befragten besuchen mindestens einmal jährlich eine Messe. 33 Prozent der Entscheider sind sogar mehrmals im Jahr auf Messen unterwegs.

Laut Analyse nutzen jüngere Entscheider bis 39 Jahre Messen überdurchschnittlich stark: 83 Prozent dieser Gruppe besuchen Messen, 64Prozent mindestens einmal im Jahr. Herausragend in Bezug auf ihre Messenutzung sind neben den Topentscheidern die Führungskräfte aus den Bereichen Forschung & Entwicklung/Konstruktion – 92 Prozent gehen auf Messen – und aus Einkauf/Beschaffung, von denen 87 Prozent mindestens gelegentlich Messen besuchen.

Diese Ergebnisse decken sich mit den Untersuchungen des Auma: Nach einer Studie aus dem Jahr 2015 nutzen 83 Prozent der Entscheider der deutschen Wirtschaft Messen als Informationsmedium.

 

Info: www.lae.de , www.auma.de

 

Schneeweiss AG Interior baut neues Innovations- und Kompetenzzentrum

Die Schneeweiss AG Interior, Mutterkonzern der auf Möbel und Inneneinrichtung spezialisierten Firmen Hiller Objektmöbel, Rosconi und Braun Lockenhaus (Österreich) sowie der Werbeagentur Atelier Schneeweiss und der Spedition Widra Logistik, wird in einen modernen Neubau in Kippenheim investieren. Der Standort der zukünftigen Konzernzentrale steht bereits fest: Das Gebäude soll auf dem Plateau direkt gegenüber von Hiller und Rosconi entstehen. „Das ist unser Bekenntnis zum Standort Ortenau und zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Region“, sagt Jürgen Dreher, Inhaber der Schneeweiss AG. „Mit dem Neubau bündeln wir die Kompetenzen und die Ressourcen unserer deutschen Unternehmen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft zu steigern. Zudem wollen wir unsere Rolle am Markt als effizienter Innovationsführer prägen“, begründet er seine Entscheidung für die Millioneninvestition in Kippenheim.

Die Entwürfe für das neue Kompetenzzentrum entstanden in enger Kooperation zwischen Jürgen Dreher und dem Kippenheimer Architekturbüro Keienburg Architekten. „Wir sind uns sicher: Das Innovations- und Kompetenzzentrum wird mit seiner dynamischen, geradlinigen Architektur, dem eleganten Zusammenspiel aus Glas und Holz, einer offenen, lichtdurchfluteten Raumgestaltung sowie mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten auf über 1.000 Quadratmetern begeistern“, betont Dreher.

 

Herzstück des neuen Innovations- und Kompetenzzentrums wird der interaktive Showroom sein, der einerseits das aktuelle Produktportfolio der Unternehmensgruppe – Stühle, Tische sowie Lounge und Lobby Items – abbildet, andererseits als multimediales Museum „Die Stuhlmacher“ einen tieferen Einblick in die traditionelle Handwerkskunst der Holzbearbeitung gewährt. Als Event-Location soll der Neubau zudem den passenden Rahmen für hochkarätige Designer- und Architektenveranstaltungen bilden. Repräsentative Besprechungs- und Tagungsräume sind ebenfalls geplant.

Die Schneeweiss AG Interior mit Sitz im Schloss zu Schmieheim vereint die Objektmöbelhersteller Hiller Objektmöbel und Braun Lockenhaus (Österreich), die auf Loungemöbel und Lobby Items sowie auf professionellen Innenausbau spezialisierte Designmanufaktur Rosconi, die Werbeagentur Atelier Schneeweiss und die Spedition Widra Logistik unter einer Marke. Die Dienstleistungen reichen von Idee, Entwicklung und Produktion ganzer Raum-, Hallen-, Messestands- und Ladenbaukonzeptionen über die Sonder- und Serienmöbelproduktion bis hin zur Auslieferung und Montage der Produkte.

 

Info: www.schneeweiss.ag

 

Jürgen Dreher (Foto: Schneeweiss AG Interior), Neues Innovations- und Kompetenzzentrum (Rendering: Keienburg Architekten)

Gastveranstaltungen als Wirtschaftsfaktor bei der Messe Stuttgart

Die Messe Stuttgart hat 2017 insgesamt 57 Messen auf ihrem Gelände am Flughafen Stuttgart veranstaltet. 22 davon waren sogenannte Gastmessen, im Gegensatz zu 35 Eigenmessen. Zu den 22 Gastmessen kommen rund 100 weitere Gastveranstaltungen im Jahr. Dazu zählen Kongresse, Firmenveranstaltungen, Aktionärsversammlungen, Preisverleihungen, Sport- und Musikevents.

 

„Eine Unterscheidung, die sich Besuchern und anderen Außenstehenden auf den ersten Blick gar nicht erschließt, finden doch beide Veranstaltungen auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt“, weiß Stefan Lohnert, Bereichsleiter Gastveranstaltungen der Messe Stuttgart. Dabei ist der Unterschied gravierend. „Eigenmessen organisieren wir als Eigner des Messegeländes gemeinsam mit Messepartnern, wie Verbänden oder sonstigen Organisationen, selbst. Das heißt wir treten als Veranstalter auf, sind für die Inhalte der Messe verantwortlich und tragen das unternehmerische Risiko“, erklärt Lohnert dazu. Und weiter: „Eine Gastmesse dagegen wird von einem Veranstalter durchgeführt, der nicht über ein eigenes Messegelände verfügt, oder sich einen zusätzlichen Standort erschließen möchte. Er mietet bei uns lediglich die gewünschte Fläche in den Messehallen, oder die benötigten Räume im ICS Internationales Congresscentrum Stuttgart. Ergänzend kauft er sich dazu bei uns noch Dienstleistungen wie Standbau, Veranstaltungstechnik und ähnliches ein.“

Gastveranstaltungen belegen im Schnitt rund 40 Prozent der Fläche des Messegeländes und des ICS. Im Jahr 2017 war es sogar fast die Hälfte, bedingt durch außergewöhnlich viele Gastveranstaltungen. Eine Mischung, die sich für die Messe Stuttgart ausgezahlt hat. „Wir haben diesen Mix bewusst angestrebt, weil er ideal ist für einen gesunden Messebetrieb. Die Umsätze aus den Gastveranstaltungen sind für uns eine wichtige Säule auf der Habenseite, das unternehmerische Risiko trägt in diesem Fall der externe Veranstalter. Dem Standort Baden-Württemberg geschuldet, der die prosperierendste Hightech-Region Europas ist, haben sich bei uns viele Gastveranstaltungen aus diesem Bereich, wie beispielsweise die Automotive Testing Expo, Motek, Control, Blechexpo oder die Composites Europe, eingekauft. Damit haben wir unser Ziel, der wichtigste Hightech-Messestandort in Deutschland zu werden, erreicht. Und es wird auch deutlich, dass Gastveranstaltungen nicht im Wettbewerb zu unseren Eigenmessen stehen, sondern das Portfolio am Standort ideal ergänzen“, umreißt Lohnert die Vorteile aus Unternehmenssicht. So bildet die Eigenmesse AMB, internationale Ausstellung für Metallbearbeitung, schwerpunktmäßig die spanabhebende Metallbearbeitung ab. Die Blechexpo des Messeveranstalters P.E. Schall dagegen beschäftigt sich mit der Prozesskette der kaltumformenden Blechbearbeitung.

Nutznießer von Gastveranstaltungen ist nicht nur die Messe Stuttgart selbst sondern sind auch die Stadt Stuttgart und das Umland durch die Umwegrentabiliät. Wobei die Zahlen nur die Gesamtheit aller Veranstaltungen abbilden, eine Unterscheidung in Gast- und Eigenveranstaltungen lässt sich nicht treffen. Dazu Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing und Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH: „Von den Messe-Gastveranstaltungen und ihren Besuchern profitieren, neben der Messe Stuttgart selbst, auch die weiteren touristischen Anbieter der Region Stuttgart. Insgesamt fließen vom gesamttouristischen Umsatz der Region Stuttgart in Höhe von rund 5 Mrd. Euro 42 Prozent in den Einzelhandel, 38 Prozent in das Gastgewerbe und 20 Prozent in den Dienstleistungsbereich. Schließlich nutzen auch unsere Businessgäste große Teile der touristischen Infrastruktur. Neben der Hotellerie sind auch die gastronomischen Angebote stark gefragt. Und, sofern dem Gast bei seinem Businesstrip noch etwas Zeit bleibt, auch Shopping- Kultur- und Freizeitangebote.“

 

Info: www.messe-stuttgart.de

 

Die Blechexpo war 2007 die erste Gastveranstaltung auf dem neuen Gelände der Messe Stuttgart (Foto: P.E. Schall GmbH & Co. KG)

BaSpo und Messe Westfalenhallen Dortmund unterzeichnen Fünfjahresvertrag

Auch 2019 dreht sich am letzten Juni-Wochenende in der Messe Westfalenhallen Dortmund alles um den Ball. Vom 28. bis 30. Juni 2019 geht die BaSpo wieder an den Start. Aus der Ballsportmesse, die im Sommer ihre Premiere feierte, wird dann die „BaSpo 2019 – Europas größte Ballsportmesse“.

Über 11.000 Teilnehmer waren Ende Juni in Dortmund an drei Tagen zu der Messe-Premiere gekommen. Nach einer ausführlichen Analyse und der frühen Bereitschaft wichtiger Aussteller und Partner, sich auf der BaSpo 2019 noch stärker zu engagieren, haben die Verantwortlichen nun mit der Messe Westfalenhallen Dortmund einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet. „Wir bedanken uns bei allen für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns sehr auf die BaSpo 2019“, sagt BaSpo-Geschäftsführer Ali Çelik. „Die Messe-Premiere hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Dennoch haben wir natürlich fleißig Erfahrungswerte gesammelt. Diese wollen wir in Hinblick auf das nächste Jahr nutzen, um die BaSpo 2019 zu optimieren und noch besser zu machen“, sagt Çelik weiter.

Die größte Änderung dürfte dabei den Messe-Freitag betreffen. Er wird in Zukunft ein reiner Business Day sein. „Die Analyse hat ergeben, dass am Freitag ein qualitativ hochwertiges Fachpublikum auf der BaSpo war und viele Geschäftskontakte zustande kamen, während am Wochenende die Action für die ganze Familie in den Mittelpunkt rückte. Diesen Gedanken wollen wir nun konsequenter fortführen, um somit noch attraktiver für diejenigen BaSpo-Gäste werden, die ausschließlich zum Business-Freitag Europas größte Ballsportmesse besuchen möchten“, sagt Çelik.

An den beiden Publikumstagen Samstag und Sonntag sollen die rund 10.000 Quadratmeter Erlebnisfläche aus dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. „Wir möchten noch mehr Ballsportarten präsentieren und vor allem der Idee größeren Spielraum geben, mehr offizielle Ballsport-Wettbewerbe in die Messe zu integrieren“, sagt Çelik.

 

Info: www.baspo.de